Das leidige Thema: Öldruck
Hallo zusammen.
Folgender Sachverhalt:
Hatte mein Auto in der Werkstatt, da der Turbo nicht mehr gearbeitet hatte.
Gibt's halt, dacht ich mir, also, neuen rein.
Nachdem ich mein Fahrzeug in der Werkstatt abgeholt hatte, und mich erkundigt hatte, ob alles zu meiner Zufriedenheit sei, hieß es: Logo, kannst nach Bella Italia in den Urlaub fahren.
Soweit so gut. An der Werkstatt losgefahren, nach zirka 800m ein gepiepse im Auto.
Anzeige zeigt Öldruck.
Zack, wieder zur Werkstatt ( im Schneckentempo ), nachgefragt.
Antwort: Das sei die ersten Tage normal, da beim neuen Turbo ein Additiv drin sei, und der Motor braucht eine Weile zum verarbeiten, aber ich kann beruhigt in den Urlaub fahren.
Gesagt, getan. Am nächsten Morgen 8:00 fuhr ich mit meiner Familie an den Lago di Como ( ca. 400km ),
ab und an blinkte und piepste es im Auto. Hatte in der Werkstatt angerufen, das gehe so drei bis vier Tage und alles ist dann wieder super.
Als ich dann wieder zuhause war, hatte es natürlich nicht aufgehört, bin auch sofort in die Werkstatt. Habe jetzt eine neue Ölpumpe drin, weil die meinten es sei die Ölpumpe. Ich weiß nicht ob gemessen wurde, wurde mir nicht mitgeteilt, auch auf Nachfrage nicht.
So, jetzt zum eigentlichen:
Hab innerhalb 14 Tagen 3000€ liegen lassen, aber das Problem besteht weiterhin.
Kann mir jemand helfen, ich weiß nicht mehr weiter.
Zum Auto: A4 Avant 1.8T 163PS 160000km
Danke schon im vorraus für eure Antworten.
Beste Antwort im Thema
Musst du mal die Suchfunktion hier benutzen , das Forum ist voll davon , genau beim 1.8t . Das ist ein verstopftes Ölsieb , kommt vom Ölschlamm durch Longlife . Die Aussage deiner Werkstatt mit dem Additiv ist ne pure Frechheit . Haben die echt die Ölpumpe gewechselt und das Sieb nicht gereinigt ????? Mag dir keine Angst machen , aber nach der Urlaubsfahrt mit zuwenig Öldruck hat dein neuer Turbo mit Sicherheit wieder n Schlag weg . Wenn nicht der ganze Motor . Geh in ne andre Werkstatt und hol n Gutachter dazu , das war übelster Pfusch . Ich drück dir die Daumen , dass keine allzu üblen Folgeschäden kommen . Kanns gar nicht glauben , echt , was manche mit den Kunden machen . Hoffe , du hast Rechtsschutz . . .
49 Antworten
Doof , dass der Kopf schon unten ist . Mit 2 mak Motorspülung mit Motorclean hättest das Zeug auch rausbekommen . Würd ich trotzdem noch machen , zur Sicherheit . Hats hier im Forum n paar Beiträge , da kannst du rauslesen , wie genau du da vorgehst . Denk beim Zusammenbau dran , die Ölleitungen zum Turbo mitzutauschen , die sehn auch so aus . Tut mir echt leid für dich , dass es dich so schlimm erwischt hat . Und dazu noch ne unfähige Werkstatt . Ist nämlich bei entsprechender Pflege n echt geiler Motor . Nimm dir die Zeit und lies über den Motor mal die Beiträge hier , so ab und zu , da lernst echt n Haufen , bist kein Laie mehr und wirst auch so schnell nicht mehr auf irgendwelche Pfuscher reinfallen . Ich stöber hier jeden Tag die Beiträge durch , und mir hats megaviel gebracht . Halt uns bitte auf dem Laufenden . Der Schmodder in deinen Leitungen ist aber echt n Extremfall . Gruss , Gerd
So wie das aussieht, da hilft auch keine Motorspülung mehr. Durch die Öldämpfe wird das überall so aussehen. War nicht zufälligerweise immer Castrol Öl? 😁
grosse auffangwanne, bremsenreiniger im Gebinde und ne sprühflasche, und dann viel Spaß.
Würde das mit heutigem Normöl (VW50700) auch noch passieren? Irgendwann habe ich hier im Forum aufgeschnappt, dass die ersten LL-Öle derart verschlammten. Machen die heutigen das auch noch?
Hey Chefkoch. Mit 5W30 kann ich noch was anfangen. 30000 denke ich könntest du den Intervall meinen und mit 1.8t den Motor. Sehe ich das richtig? Aber w was meinst du mit et voila? Ist das bei diesem Motor üblich?
Gruß Sven
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Das 5 W 30 ist das von Audi verwendete Longlife Öl . Wurde damals als Non plus Ultra beworben , nur noch alle 30000 km Ölwechsel . Das Resultat sind verschlammte und verkokte Motoren , und speziell der 1.8 Turbo mag das Öl gar nicht , wie du ja leider erfahren musstest .
Die VW Öle 507.00 sind "Longlifeöle" mit "bis zu 30.000 km" Wartungsintervall, zudem das selbe Öl für Diesel und Benziner. Diesel haben aber ganz andere Anforderungen ans Öl wie Benziner - die brauchen viele Tenside um den Ruß un Schwebe zu halten, bei Additiven darf nur wenig Asche entstehen. Ottos haben etwas höhere Brennraum- und Abgastemperaturen, zudem mehr Drehzahl. Was das öl scherend mehr belastet.
Dieser Longlifekram nutzt nur VW und hilft denen, bei der typischen Leasingkarre mit 60.000 km Dauer auf ca 2 Ölwechsel in der Leasingdauer zu verzichten. Meiner sah nicht sehr viel besser aus und damals hatte der gerade 80.000 km, auch "Scheckheft" und "nur vom Audi Zentrum". 3 mal Motorspülung, dann gings wieder. Seit dem nur 15.000 km Intervall, zudem "gute" 5W40 Öle nach Benz Norm 229.3 oder (besser) 229.5. Keine Ablagerungen erkennbar wenn man schräg durch den Öleinfülldeckel schielt.
So, hallo zusammen liebe MT'ler.
Ein Update.
Hatte das Auto wie bekannt ja in der Werkstatt.
Nach endlosen zehn Wochen bekam ich Ihn wieder, mit der Aussage:"Sind mit unserem Latein am Ende, müssen abbrechen, kannst dein Auto wieder holen."
Es wurde gemacht:
1. Turbo + Wasserflansch am Zylinderkopf
2. Ölpumpe + Sieb
3. Alle Leitungen gereinigt
4. Motor auseinandergebaut + gereinigt
5. Nochmals alle Leitungen gereinigt
6. Cockpit verschickt zur Reparatur
7. Cockpit eingebaut und wieder ausgebaut
8. Cockpit wieder verschickt
9. Vergleichscockpit angeschlossen
10. Alle el. Leitungen geprüft
11. Mein Cockpit an Vergleichsfahrzeug angeschlossen
12. Öldruck gemessen
Alles ohne Erfolg!!!
Jetzt habe ich meinen RA drauf angesetzt.
Auto war nochmal 2 Stunden!!! in der Werkstatt um was zu prüfen... Hahahaha...
Habe das Auto bekommen und es ist noch mehr, als zuvor defekt...
Hat jemand ne Ahnung, ob da evtl. beim Einbau des Austauschturbos was falsch gelaufen sein könnte?
Mfg Sven und Danke schonmal
Das klingt alles sehr dubios. WENN das tatsächlich alles gemacht wurde, müsste er ja laufen wie ein Neuwagen. Da bleibt als letzte und einzige Möglichkeit ja nur noch ein Defekt von irgendeinem Steuergerät, z.B. MotorSTG.
Was hast du denn für Symptome, seit du das Auto wieder hast? Ohne irgendeine Beschreibung des Problems können wir die Ursache nicht eingrenzen...
Ähm, Frage: Was soll der Rechtsanwalt denn da jetzt machen?
Wenn du beauftragt hast, den Fehler zu finden und zu beheben und die Werkstatt alle diese Arbeiten tatsächlich fachgerecht durchgeführt haben sollte, ohne die Ursache des Problems zu finden, und die rufen dich an und sagen: "Wir haben alles probiert, können aber nichts mehr machen.", kannst du Nachbesserung verlangen (aber das ist wohl aussichtslos). Aber was kann bzw. soll da ein Anwalt tun?
Erstmal Danke für die schnelle Antwort.
Symptomatik ist wie folgt: Nachdem ich den Turbo warm gefahren habe, und das Auto auf Betriebstemperatur ist, geht unter in etwa 2200 U/min die Öldruckleuchte an. Diese bleibt auch an, wenn ich unter 2200U/min fahre.
Wenn ich dann beschleunige, sehr gemütlich, bleibt diese an, wenn ich beherzt aufs Gas stehe, geht diese aus.
Und sobald ich wieder unter 2200U/min bin.... Kannste dir ja denken. Leider.
Desweiteren kommt, wenn ich die Klimaanlage/Heizung anmache und auf LO stelle, wirklich eisige Luft raus, aber sobald ich jetzt auf 16,5 Grad stelle, kommen gefühlte 70 Grad raus.
Das Licht flackert auch noch dazu.
Ein guter Freund arbeitet bei einem Namhaften Diagnosegerätehersteller, haben alles durchgemessen, keine Anhaltspunkte, woher das kommen könnte.
Er hat auch ein sehr feines Gehör. Er hat bei zirka 1600U/min ein metallisches "klackern" aus dem Bereich der Ölleitung gehört, welches bis zirka 2000U/min anhält. Habe auch was gehört, allerdings konnte ich es nicht zuordnen...
Und das beste war die Aussage vom freundlichen: Kannst ja jetzt beruhigt weiterfahren, hast ja jetzt nen generalüberholten Motor...
Mit Fehlermeldung?
Jupp...
MfG Sven
Einen Leistungsverlust kann ich nicht merken. Das Beschleunigungsverhalten ist sehr gut, auch unter Last.
OK, dann hat die Werkstatt erstmal ein Recht auf Nachbesserung, sonst kannst du da erstmal nix machen. Da kann dir momentan auch kein Anwalt helfen. Fahr zurück und beanstande das, die müssen da wieder ran.
Den RA habe ich beauftragt genau wegen der Nachbesserung,
Das kam alles als ich das Auto aus der Werkstatt abgeholt habe nach dem Turbowechsel.
An der Werkstatt losgefahren und PIEPS.
Wieder zurück, den Meister gesprochen, das sei völlig normal.
Deshalb der RA...
MfG Sven
OK, wenn es schon 3te Mal da war, dann ist aber auch mal gut mit Nachbesserungen! Was jetzt geht, musst du mit deinem Anwalt klären. Du könntest bspw. den Wagen an eine 2te Werkstatt übergeben mit Auftrag zur Reparatur und könntest dann der 1ten Werkstatt die Rechnung zukommen lassen, zum Begleichen. Natürlich mit schriftl. Vorankündigung und nur unter Absprache mit deinem Anwalt. Ich weiß nicht, ob das so einfach geht, ich bin kein Jurist. Ich weiß nur, dass es mödlich ist.
Ich nehme an, der Öldruck ist tatsächlich zu niedrig. Ewurde angesichts der Teiletauscherei bereits ein klassisches Zeigermanometer angeklemmt und geschaut, dass das "pieep" auch "echt" ist?