Das leidige Thema mit den abgefahrenen Reifen !!!!!!
So, also es ist wohl so ziemlich das einzige Thema das nicht wirklich behoben wird und auch das einzige was mir Bauchschmerzen bereitet.
Ich bekomme meine V250 AVG ED AMG Line mit 19"AMG Felgen. Daher verfolge ich seit langem alle Themen/ Probleme die es mit der V-Klasse gibt. Die Reifen sind wohl das grösste Problem und auf Dauer wohl das teuerste. Ich denke ich werde wohl auf meine Kosten eine Werkstatt aufsuchen die das Fahrwerk komplett vermisst da ich keine Lust habe mit MB rum zu machen und zu keinem Ergebnis komme.
War hier schon jemand bei einer unabhängigen Werkstatt die das Fahrwerk (richtig) einstellen kann??
Der Reifendruck spielt wohl auch eine grosse Rolle und die Werksangaben scheinen wohl nicht zu stimmen.
Es gibt ja wohl wesentlich schwerere Autos mit Niederquerschnittsreifen die dieses Problem wohl nicht haben also kann es wohl nicht am Gewicht der V-Klasse liegen.
Wenn jemand hier im Forum positive Erfahrungen gemacht hat irgendwelcher Art aufgrund von neuen Spur- und Sturzeinstellungen dann wäre es echt super hier alles rein zu stellen damit man mal einen Überblick bekommt und nicht in mehreren Themen suchen muss bis man alles zusammen hat.
Mit freundlichen Grüßen
Marlai
Beste Antwort im Thema
"Guten Tag, ich hätte da gerne ein Problem...!"
Das Auto noch nicht auf dem Hof, und schon rumjammern...!
-🙂
1406 Antworten
Es ist schon alles richtig, aber ich glaube nicht, dass Daimler die Drucktabelle geändert hat, weil die 19er mit dem höheren Druck wenig Fahrkomfort boten.
Meine Frage an die 19 Zoll-Besitzer: War der erhöhte Verschleiß vor der Korrektur vorn, hinten, an den Flanken oder eher in der Mitte?
Sehr interessant. Ich habe diesen Reifen auf dem V220 (2ter V) und nach 4tkm noch keine Verschleisserscheinung.
V220 2WD Reifendruck 2,6bar, 3 Einzelsitze mit Unterteilung hinten. meistens 3 Kinder und eine Person vorne.
Wenn es hier reinpasst: Meine Erfahrung mit ganzjährig aufgezogenen Winterreifen, Originalausrüstung ab Werk (Dez.2015):
Dunlop Sport 4D, 225-55/17, Geschwindigkeitsklasse H, bisher knapp 10000 km:
Verschleiß gering und gleichmäßig, obwohl eher "flott" unterwegs, bei uns über viele kurvenreiche Gebirgsstraßen.
ausgezeichneter Komfort für Winterreifen. Für mich ist der Wechsel von Sommer auf Winterreifen und umgekehrt seit wenigen Jahren kein Thema mehr, die Winterreifen sind (vom Typ abhängig) dermaßen gut geworden, dass man damit bestens übers ganze Jahr kommt. Klar, dass dem weder die Möchtegernrennfahrer, noch die Autofahrer-Clubs, aber noch weniger die Reifenhersteller zustimmen werden, die Gründe liegen auf der Hand.
Ganz ehrlich: wie viele Prozente von den gefahrenen Kilometern fährt man in der Praxis mit den Winterreifen auf Schnee, oder Schneematsch, bzw. auf Eis? Eben, gerade weil man sich mit denen weit überwiegend auf "normalen", aber etwas kühleren Straßenoberflächen bewegt, müssen diese Reifen dafür auch optimiert werden, was bei den Tests ja immer auch berücksichtigt wird. Wenn man im Sommer bei hohen Temperaturen etwas vorsichtiger um die Kurven quietschen muss, so ist das alles, was man als "Nachteil" in Kauf nehmen muss.
Warum ich darauf gekommen bin? Die Winterreifen konnten bei mir nie so viele Kilometer erreichen, als dass sie nicht schon nach 4, maximal 5 Saisonen mit noch gutem Profil ausgemustert werden mussten (Aushärtung). Dann fahre ich sie lieber 2 bis 3 Jahre durch, um dann wieder neue aufzuziehen und spare mir das Wechseln.
Ob dies schon mal diskutiert wurde, weiß ich nicht, da ich mich erst heute hier angemeldet habe, als ich dieses Mercedes-Forum ergoogelte.
Macht sin, so würde ich die zweimaligen Wechselkosten und Einlagerungskosten sparen ...!? Der 2. Satz Felgen erübrigt sich dann auch ... hmmmmm
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Es gibt sie nicht, die ultimativen Ganzjahresreifen, welche bei jedem Klima (Temperatur, Feuchtigkeit, Schnee, Glatteis) die optimale Sicherheit bieten.
Ich will mich mal nur am Bremsweg orientieren und da ist halt eine Tatsache, dass im Winter die Winterreifen und im Sommer die Sommerreifen die besten Ergebnisse liefern.
Insbesondere bei hohen Geschwindigkeiten kommen da ungünstigerweise schnell mal ein paar (mitunter entscheidende Meter) Bremsweg hinzu.
Ganzjährig mit Winterreifen zu fahren ist und bleibt die zweite Wahl.
Zitat:
Ganzjährig mit Winterreifen zu fahren ist und bleibt die zweite Wahl.
Das mit dem Bremsweg wird meist übertrieben dargestellt, ganz im Sinne derjenigen, denen eine derartige "Sparmethode" ein Dorn im Auge ist.
Inzwischen habe ich fast 3 Jahre praktische Erfahrung damit (früher im Seat Altea XL). Mein Fazit: ich werde nie mehr zum Saisonreifenwechsel zurückkehren. Wenn die Winterreifen so schlecht wären, dann würde man sie bei den einschlägigen Tests entsprechend abstufen und dies ist dann wohl mehr als schädlich für den betroffenen Reifenhersteller. Die Konkurrenz schläft ja nicht, die Firmen bringen sich gegenseitig auf Trab und wir profitieren davon.
Wie gesagt, in den letzten Jahren hat sich da qualitativ sehr viel getan, aber wenige scheinen das mitbekommen zu haben, bzw. wurde dieser Fortschritt nicht so publik gemacht, um das Geschäft nicht zu verlieren. Gefälligkeitskommentare der Tester und Automobilklubs halten die Mär von den inakzeptablen Eigenschaften der Winterreifen für Ganzjahresverwendung bewusst aufrecht.
Das ist natürlich meine ganz persönliche Meinung, gegründet auf meine praktischen Erfahrungen, wobei ich noch erwähnen muss, dass ich pro Jahr nur 10 bis 15tausend Kilometer auf den Tacho bringe.
Wer sehr viele Kilometer fährt (deutlich über 20000 etwa pro Jahr), für den ist es sicher besser, er wechselt saisonweise, denn seine Winterreifen werden ja auch gut abgefahren und müssen nicht mit noch gutem Profil aus Altersgründen ausrangiert werden.
Zitat:
@klasseV-driver schrieb am 14. Oktober 2016 um 00:28:37 Uhr:
Das mit dem Bremsweg wird meist übertrieben dargestellt, ganz im Sinne derjenigen, denen eine derartige "Sparmethode" ein Dorn im Auge ist.
Das glaube ich nicht. Gerade bei sehr warmen Temperaturen ist der Unterschied schon deutlich. Ob man jemals in eine Situation kommt, wo es wirklich auf die letzten paar Meter ankommt ist die Frage, aber dieses Risiko gehst du mit WR ein.
Zitat (aus Vergleich Bremsweg Sommer - Winterreifen):
Yokohama-Technikexperte Ingo Kärcher: "Das sind bis zu 16 Meter Differenz, die entscheiden können, ob ein Auto vor einem Hindernis noch zum Stehen kommt oder bis zu 35 km/h Restgeschwindigkeit besitzt."
Die 16 Meter Differenz liegen bei 100km/h an. Bei 130 fährst du dann deinem Vordermann mit mehr als 50 km/h Restgeschwindigkeit ins Heck. Abgesehen davon ist das Fahrverhalten bei der Urlaubsfahrt, vollgeladen, über 30 Grad und am besten noch mit Hänger, dann unter aller Sau.
Ich persönlich finde es verwerflich sich ein Auto für über 50T€ zu kaufen und dann bei Reifen den Sparwahn auszuleben.
Ist aber nur meine persönliche Meinung.
Eure Reaktionen kenne ich schon als die "üblichen", von den Medien kräftig verbreiteten.
Daher sollte man dazu einfach nur die persönlichen, praktischen Erfahrungen mitteilen, so wie ich es beabsichtigt hatte. Bei meiner bisher einzigen Notbremsung hatte ich keinerlei Stress erlebt. Gefühlt gab es keinen erkennbaren Unterschied zu dem, was ich mit Sommerreifen bisher "gewohnt" war.
Klar, die Ergebnisse bei den Winterreifentests zeigen, dass nur ganz wenige die Anforderungen erfüllen, die man als Ganzjahresnutzer an die Reifen stellen muss. Hier ist der beste Reifen gerade gut genug.
Sparen hat bei mir keinesfalls Priorität, aber sinnvolles Einsetzen seines Budgets liegt mir in den Genen. Dabei alles, was ideologisch, oder mainstreamgerecht präsentiert wird, einfach mal hinterfragen.
War jahrzehntelang Pilot mit eigenen Maschinen und erlebte vielfach unglaublich dumme LTA's (Lufttüchtigkeitsanweisungen). Da begann ich mit den Jahren, mal über alles, was da in Richtung "Abschieben" von Haftung läuft, zu hinterfragen. Hier liegt die Ursache für meine Einstellung zu manchem.
Einspruch! Mit Ganzjahresreifen kann man das so sagen, mit Winterreifen vielleicht mit Wohnort Engadin aber nicht allgemein für Deutschland.
Meine Taktik: Reifen selber wechseln; auf WR erst bei Ansage von echtem Frost oder Schnee; auf SR Anfang/Mitte April in Abhängigkeit Wetterbericht.
Zitat:
@klasseV-driver schrieb am 14. Oktober 2016 um 11:03:07 Uhr:
Daher sollte man dazu einfach nur die persönlichen, praktischen Erfahrungen mitteilen, so wie ich es beabsichtigt hatte. Bei meiner bisher einzigen Notbremsung hatte ich keinerlei Stress erlebt. Gefühlt gab es keinen erkennbaren Unterschied zu dem, was ich mit Sommerreifen bisher "gewohnt" war.
Meine persönliche Erfahrung ist, dass ich bisher noch nie bei einer Vollbremsung in sehr kurzem Abstand zu meinem Vordermann zum stehen kam. Heißt also, dass ich vermutlich auch alles mit GJR überstanden hätte.
ABER, wenn es doch mal passieren sollte (egal wie klein die Chance ist), dann wären die Konsequenzen u.U. sehr spürbar (finanziell oder körperlich).
Anstatt hier ständig zu behaupten, dass dies die "üblichen Medienargumente" sind, solltest du einfach mal zugeben, dass du dieses (geringe?!) Risiko einfach in Kauf nimmst.
An den Fakten an sich gibts ja nichts zu rütteln.
Natürlich muss jeder für sich dieses "erhöhte" Risiko abwägen. Meine Versicherung hat mir gemeldet, dass sie im Falle des Falles wegen der (zugelassenen) Winterreifen nicht aussteigen wird. Das ist ja mal eine klare Ansage.
Übrigens, falls es mir jemand nachmachen will: die Geschwindigkeitsklasse des Winterreifens muss mit jener in den Autopapieren eingetragenen konform gehen. Dies betrifft in erster Linie Italien, denn wenn man dort nach dem 15. Mai überprüft wird, kann eine Differenz sehr teuer werden!
Nun glaube ich, dass alles zum Thema gesagt wurde, es war ja sowieso OT.
War deswegen auch schon in der MB Werkstatt. Meine V Klasse hat jetzt 36 tkm und die Sommerreiifen 17 Zoll 225/55 sind an den Flanken komplett runtergefahren. Der Rest vom Reifen liegt noch weit über dem Mindestmaß.
Antwort MB: Da das Fahrzeug wegen dem Heckantrieb über die Vorderachse schiebt, kommt es zu den stark abgefahrenen Flanken.
Dann hau auf die Vorderreifen 1 Bar mehr drauf und weiter gehts ... oder du steckst die Reifen gleich in die Tonne.