Das 5er Facelift (LCI) im Vergleich zum Mopf. Scheint eher ein Rohrkrepierer zu sein
Drüben wird wie auch hier gerne auf das Facelift spekuliert, diskutiert und vorausgeschaut. Jetzt ist es da und es macht sich grosse Enttäuschung breit. Das Lines-Konzept aus dem 3er wird eingeführt, die Blinker vorne sind wieder Glühobst (wie beim 3er), viele Lederoptionen sind verschwunden, es gibt KEINE Farben mehr, nur noch Weiss, Schwarz, Grau, Silber und Braun. Das ist krass.
Xenon ist Serie, aber der Preis bei den kleinen Motorisierungen ist gestiegen. Die grossen Motoren sind jetzt auch zwangsverheiratet mit der Automatik (war immer ein relatives Alleinstellungsmerkmal bei BMW). Ob der Wagen besser geradeaus läuft ist noch nicht bewiesen. Einzig der 5er GT - der gefällt mir jetzt - ist natürlich ein Schiff.
Da würde ich sagen, hat Mercedes mit der Mopf vieles richtig gemacht und läßt die auch in einem anderen Licht erscheinen. Ich glaube ich bleibe beim Benz und warte noch auf die 9G. Zumal die Leasingfaktoren echt super sind. Evtl. war man sich beim 5er zu sicher und will jetzt noch mehr Marge aus dem Produkt kitzeln.
Schaut da mal rein. Was sagt ihr?
Beste Antwort im Thema
Falsche Sichtweise. Die E-Klasse hatte den Mopf dringend nötig, der 5er nicht. Never change a winning system...
333 Antworten
Zitat:
Original geschrieben von John-John
Ich kann mir nicht vorstellen, dass der Daimlervorstand aktuell noch nicht weiß, wann die BR213 auf den Markt kommen wird. Fährt man mit einem Sieben-Jahres-Rhythmus, dann wäre der Modellwechsel im März 2016, also in weniger als drei Jahren, fällig, die offizielle Vorstellung wäre dann gar nur noch knapp zweieinhalb Jahre hin. Da muss der Fahrplan bereits stehen.
Auch bei der neuen S-Klasse wurde der Fahrplan geändert!
Wenn der W212 tatsächlich schon in 2016 in Rente geht, wäre das ein erneutes Armutszeugnis für Mercedes und die Kunden würden sich wieder über einen hohen Wertverfall ärgern, da der W212 MoPf als "neue" E-Klasse angepriesen wurde.
Zitat:
Original geschrieben von 212059
Mit größeren Dingen (wie größeres Display (so schön dies wäre, würde aber zu große Änderungen erzwingen), Touchpad oder HUD, Beltbag ...) rechne ich aber beim 212er nicht mehr.
Ein bisschen Spielraum für einen größeren Monitor wäre noch vorhanden - und ein Touch-Pad sollte auch ohne großen Aufwand verbaut werden können.
Und falls das nicht möglich ist, besteht immer noch die Möglichkeit, das COMAND-Navi als Serienausstattung zu deklarieren, ohne die Preise zu erhöhen - das wäre eine echte Produktaufwertung. Die neue S-Klasse hat immerhin jetzt serienmäßig COMAND-Navigation.
Zitat:
Original geschrieben von christian80
Auch bei der neuen S-Klasse wurde der Fahrplan geändert!Zitat:
Original geschrieben von John-John
Ich kann mir nicht vorstellen, dass der Daimlervorstand aktuell noch nicht weiß, wann die BR213 auf den Markt kommen wird. Fährt man mit einem Sieben-Jahres-Rhythmus, dann wäre der Modellwechsel im März 2016, also in weniger als drei Jahren, fällig, die offizielle Vorstellung wäre dann gar nur noch knapp zweieinhalb Jahre hin. Da muss der Fahrplan bereits stehen.Wenn der W212 tatsächlich schon in 2016 in Rente geht, wäre das ein erneutes Armutszeugnis für Mercedes und die Kunden würden sich wieder über einen hohen Wertverfall ärgern, da der W212 MoPf als "neue" E-Klasse angepriesen wurde.
Ich verstehe die Aufregung nicht. Die meisten 212er Fahrer fahren das Auto jeweils drei Jahre. Wer sich jetzt also einen Mopf kauft, den wird es nicht stören, dass der nächsten Wagen dann schon der 213er sein wird. Bei mir passt das prima, wenn ich Ende des Jahres auf den Mopf wechsele, kann ich in drei Jahren schön auf den 213er wechseln. Mich würde es eher ärgern, wenn der 213er erst 2017 käme, weil ich dann noch einmal den 212er nehmen müsste.
Zitat:
Original geschrieben von Holgernilsson
Mich würde es eher ärgern, wenn der 213er erst 2017 käme, weil ich dann noch einmal den 212er nehmen müsste.
Dann könntest du auch einen schönen W205 bestellen.
Ähnliche Themen
Zitat:
Original geschrieben von christian80
Dann könntest du auch einen schönen W205 bestellen.Zitat:
Original geschrieben von Holgernilsson
Mich würde es eher ärgern, wenn der 213er erst 2017 käme, weil ich dann noch einmal den 212er nehmen müsste.
ja ganz bestimmt hat der typische e-klasse fahrer total lust, auf die c-klasse zu wechseln.....du hast ideen.....🙄
Zitat:
Original geschrieben von christian80
Dann könntest du auch einen schönen W205 bestellen.Zitat:
Original geschrieben von Holgernilsson
Mich würde es eher ärgern, wenn der 213er erst 2017 käme, weil ich dann noch einmal den 212er nehmen müsste.
Der ist mir zu klein.
Zitat:
Original geschrieben von chess77
Das Wertverlustargument ist ausgelutscht, aber sowas von!
Da ich immer lease und damit der Wertverlust von vornherein eingepreist ist, interessiert mich der Wertverlust, der durch Modelländerungen und Änderungen der Marktlage eintreten könnte sowieso nie.
Zitat:
Original geschrieben von christian80
Es gibt wohl noch keine exakte Planung über den Einführungstermin des W213. Selbst der Daimler-Vorstand weiß es noch nicht. Der W212 wird technisch jedenfalls weiter verfeinert werden.
Ich möchte hier zwar keine Träume zerstören, aber es gibt sehr viele Menschen die wissen wann der W213 eingeführt wird. Ebenso ist es unmöglich dass Einführungstermine vorgezogen werden, weil sich ein altes Modell schlecht verkauft, oder dass die Laufzeit eines Modell "wegen tollem Verkaufszahlen" einfach verlängert wird.
Fahrzeuge zu bauen ist sehr komplex, für jedes Bauteil muss Maschinenkapazität vorhanden sein und es müssen Werkzeuge angeschafft (Keine Schraubenschlüssel, sondern Formen) werden. Bei einem neuen Modell summiert sich dies auf mehrere hundert Millionen Euro.
Damit dies alles funktioniert ist es unabdingbar dass Zeitpläne eingehalten werden, vorziehen ist unmöglich und Verschiebungen nach hinten kosten im günstigsten fall Unsummen.
Im ungünstigten Fall steht Mercedes da, und bekommt Bauteile nicht mehr ran, weil z.B. der Lieferant von den Sitzen beim Wechsel vom W212 zum W213 gewechselt wird, und der alte Lieferant seine Maschinenkapazität bereits an einen anderen Kunden verkauft hat.
Heutztage gibt es für die meisten Bauteile nur einen Lieferant der einen Lifetimevertrag mit Verplichtung zur Produktion des Ersatzteilbedarf hat, das hat sich als kostengünstigste Lösung herausgestellt.
Ich kenne kein Beispiel bei dem eine Markteinführung vorgezogen werden konnte.
Verschiebungen nach hinten kenne ich die erste A-Klasse (Elchtest), der 6er BMW von Chris Bangle, da dort ein Worst Case Szenario eintrat, und relativ spät während der Entwicklung das Dach über den hinteren Sitzen um 1 cm angehoben werden musste.
Und der Golf 6, durch den Wechsel des Vorstandsvorsitzenden wurde das Design im Detailbereich überarbeitet, und es mussten Werkzeuge im zweistelligen Millionenbereich verschrottet werden.
Diese Verzögerungen sind so teuer und problembehaftet, dass man das nur im absoluten Ausnahmefall auf sich nimmt.
Zitat:
Original geschrieben von lulesi
Ich möchte hier zwar keine Träume zerstören, aber es gibt sehr viele Menschen die wissen wann der W213 eingeführt wird. Ebenso ist es unmöglich dass Einführungstermine vorgezogen werden, weil sich ein altes Modell schlecht verkauft, oder dass die Laufzeit eines Modell "wegen tollem Verkaufszahlen" einfach verlängert wird.Zitat:
Original geschrieben von christian80
Es gibt wohl noch keine exakte Planung über den Einführungstermin des W213. Selbst der Daimler-Vorstand weiß es noch nicht. Der W212 wird technisch jedenfalls weiter verfeinert werden.
Fahrzeuge zu bauen ist sehr komplex, für jedes Bauteil muss Maschinenkapazität vorhanden sein und es müssen Werkzeuge angeschafft (Keine Schraubenschlüssel, sondern Formen) werden. Bei einem neuen Modell summiert sich dies auf mehrere hundert Millionen Euro.
Damit dies alles funktioniert ist es unabdingbar dass Zeitpläne eingehalten werden, vorziehen ist unmöglich und Verschiebungen nach hinten kosten im günstigsten fall Unsummen.
Im ungünstigten Fall steht Mercedes da, und bekommt Bauteile nicht mehr ran, weil z.B. der Lieferant von den Sitzen beim Wechsel vom W212 zum W213 gewechselt wird, und der alte Lieferant seine Maschinenkapazität bereits an einen anderen Kunden verkauft hat.
Heutztage gibt es für die meisten Bauteile nur einen Lieferant der einen Lifetimevertrag mit Verplichtung zur Produktion des Ersatzteilbedarf hat, das hat sich als kostengünstigste Lösung herausgestellt.Ich kenne kein Beispiel bei dem eine Markteinführung vorgezogen werden konnte.
Verschiebungen nach hinten kenne ich die erste A-Klasse (Elchtest), der 6er BMW von Chris Bangle, da dort ein Worst Case Szenario eintrat, und relativ spät während der Entwicklung das Dach über den hinteren Sitzen um 1 cm angehoben werden musste.
Und der Golf 6, durch den Wechsel des Vorstandsvorsitzenden wurde das Design im Detailbereich überarbeitet, und es mussten Werkzeuge im zweistelligen Millionenbereich verschrottet werden.Diese Verzögerungen sind so teuer und problembehaftet, dass man das nur im absoluten Ausnahmefall auf sich nimmt.
danke für die klaren worte und ich stimme dir inhaltlich voll zu. das ist leider unser user christian80, der keinerlei ahnung hat, aber immer den experten mimt und so tut, als ob er insiderinfos habe. natürlich wird (auch wenn gerade erst der mopf-w212 erschienen ist) schon die planung für den anlauf des w213 stehen und die wesentlichen grunddaten des fahrzeugs werden auch bereits feststehen.
märz 2016 wird der w213 turnusmäßig erscheinen, können wir uns schon mal drauf einstellen. es gibt keinen grund, die markteinführung des w213 hinauszuzögern und vom üblichen 7jährigen modellzylkus abzuweichen. das kann sich mercedes bei dem ohnehin schweren stand in der oberen mittelklasse, der mit erscheinen des 5er-lci und des a6-fl noch problematischer werden wird, ohnehin nicht erlauben.
grüße.
Zum Thema Entwicklungsstart neuer Fahrzeuge kann ich vielleicht auch etwas beitragen. Ich hoffe, dass ich nicht zu viel verrate, aber mit der Entwicklung eines neuen Modells wird zum Teil früher begonnen, als so manch einer denkt. Da werden zum Teil aktuelle Fahrzeuge als Versuchsträger für kommende Modelle verwendet, noch bevor es Karosserieteile für dieses neue Modell gibt, z.B. der damalige Dodge Caliber als Versuchsträger für die neue A/B-Klasse inkl. Motoren und Getriebe. Das Doppelkupplungsgetriebe der A/B-Klasse bin ich schon Anfang 2009 im Versuchsträger gefahren.
Ich will damit sagen, dass intern schon längst die Weichen für den W213 gestellt sind und wie richtig vermutet beginnt dies meist gleich nach der MoPf oder teilweise schon parallel.
Ich bin zwar schon seit ca. 4 Jahren nicht mehr bei Daimler, aber ich denke, dass sich diesbezüglich nicht viel geändert haben wird. Falls weiterführende Fragen vorhanden sein sollten - gerne per PN.
Gruss
Acc