Dacia und die Qualität
Hallo Gleichgesinnten,
wie sind Eure Erfahrungswerte mit der Marke Dacia?
Wir überlegen noch ob wir uns einen Dacia zulegen werden. Gut, es gibt 3 Jahre Garantie. Aber ein "Werkstattwagen" mag ja keine Kosten in der Garantiezeit verursachen aber doch u.U. viel Ärger und "Lauferei".
Nach 10 x Fiat (weil die damaligen Händler so zuverlässig waren haben wir keine mehr gekauft), 5 x VW (bis zum Golf 4gleiches wie Fiat), 4 x Nissan (waren die Besten) und 1 Kia (ist gleichwertig wie Nissan) möchte man keinen Reinfall erleben.
Beste Antwort im Thema
Zitat:
Original geschrieben von gleichgesinnten
Hallo Gleichgesinnten,
wie sind Eure Erfahrungswerte mit der Marke Dacia?
Wir überlegen noch ob wir uns einen Dacia zulegen werden. Gut, es gibt 3 Jahre Garantie. Aber ein "Werkstattwagen" mag ja keine Kosten in der Garantiezeit verursachen aber doch u.U. viel Ärger und "Lauferei".
Nach 10 x Fiat (weil die damaligen Händler so zuverlässig waren haben wir keine mehr gekauft), 5 x VW (bis zum Golf 4gleiches wie Fiat), 4 x Nissan (waren die Besten) und 1 Kia (ist gleichwertig wie Nissan) möchte man keinen Reinfall erleben.
Es kommt drauf an was du für Ansprüche hast! Wenn du bei jedem kleinen neben Geräusch in die Werkstatt fährst wird es wohl ein "Werkstattwagen"!
Ein Bekannter läuft wegen jeder kleinigkeit mit dem Dacia in die Werkstatt, und beschwert sich das der Wagen schlecht ist!
Ich hatte auch schon kleine Problemchen, eines Tages war die Fahrertür laut am knacken bei öffnen und schließen, habe selbst nach dem Fehler gesucht, und siehe da es war nur ne schraube locker, angezogen und gut! Gurtschloss hat gequitscht, selbst einen tropfen Nähmaschinen Öl drann gemacht und gut!
Ich meine damit wer etwas finden will, der findet immer was, da du sebst bis zum Golf 4 Probleme hattest sind deine Ansprüche vielleicht zu hoch für einen Dacia, und du solltest vielleicht besser bei Nissan bleiben!
Ich persönlich kann den Logan nur empfehlen, bin sehr zufrieden damit! Man sollte allerdings keine Mercedes Qualität erwarten!
115 Antworten
Zitat:
Original geschrieben von synallagma
Wie will man das nun beurteilen. Aus heutiger Sicht!? Ich denke auch "West"-Autos würden noch heutigen Maßstäben erbermlich aussehen. Fast jeder Ostblock-Wagen war zur Zeit seiner Einführung uptodate, der Lada wurde 1966 als Lizenzbau des 124er Fiat auf den Markt gebracht, ein Fahrzeug, welches in den Sechzigern vorzeigbar war. Auch ein Wartburg brauchte sich Anfang der 60er vor keinem gleichwertigen Westeuropäer verstecken. Und wer selbst den Skoda Favorit mit den Maßstäben der End-Achtziger anschaut merkt keinen wirklichen Unterschied. Also was sollen solche hochmütigen und unqualifizierten Aussagen!?Zitat:
Original geschrieben von Puntofan31
Mechanisch waren diese Ostblockwagen al a Lada,Wartburg etc. alle relativ leicht zu reparieren, aber qualitativ in der Regel keine Offenbarung..
Ich weiß nicht, ob Du das so meinst, aber willst Du echt behaupten, daß die Ostblockautos Ende der 80er auf Augenhöhe zu den "Westautos" waren?😰 Daß ein Wartburg bei erscheinen noch einigermaßen modern war, mag ja sein. Das war er aber, nachdem er 25 Jahre unverändert gebaut wurde, nicht mehr. Das war mit der ganzen Ostzone im Prinzip nicht anders: Am Anfang vorzeigbar, nachdem aber die Ideologen die ganze Substanz verwirtschaftet hatten, war es vorbei.
Gruß Eike
Zitat:
Ich weiß nicht, ob Du das so meinst, aber willst Du echt behaupten, daß die Ostblockautos Ende der 80er auf Augenhöhe zu den "Westautos" waren?😰 Daß ein Wartburg bei erscheinen noch einigermaßen modern war, mag ja sein. Das war er aber, nachdem er 25 Jahre unverändert gebaut wurde, nicht mehr.
Ja, da hast Du recht.
Die meisten Ostblock PKW hatten ja eigentlich westliche Technik.
Lada, Polski Fiat und Zastava waren FIAT, Dacia Renault, Wartburg baute auf alte DKW Technik, der erste Moskwich war ein Opel (die Russen bauten ein komplettes Opel-Werk in D ab), usw.
Skoda war eigenstaendig, die bauten aber auch bis zum Krieg gute Autos.
Ich denke, in den 70-ern öffnete sich die Schere drastisch. Die Ostautos blieben auf dem technischen Level der 60-er Jahre stecken, dafür sank die Qualitaet mit den Jahren enorm.
Die Höhepunkt der Ostautos war meiner meinung nach a) die spaeten 50-er, frühen 60-er, als Wartburg und Skoda ganz gute Autos baute, und dann um 1970, als dank der Italiener und Franzosen paar damals moderne Werke und Marken entstanden (die dann aber runtergewirtschaftet wurden).
Die beste Qualitaet in den Mitte der 80-er hatten meiner Meinung nach Wartburg und Trabant (technisch natürlich tragisch veraltete 50-er jahre Dinger), technisch das beste Auto des Ostblocks war Dacia (weil der Renault 12 eben ein gutes Auto war).
Dafür hatte Daica damals eine recht traurige Verarbeitungsqualitaet...
Und der Zastava war gar nicht schlecht, aber recht selten..
Die gaaanz spaeten Ostautos (Skoda Favorit, Lada Samara) wurden dann wieder mit westlicher Hilfe kurz vor zusammenbruch des Ostblocks entwickelt.
Die waren wirklich nicht soo schlecht, aber Welten von einem Golf II entfernt.
Ein FIAT Ritmo war aber nicht viel besser😉
Vllt, bin ich ja der einzige, aber ich denke der Lada Samara war zu seiner Zeit dem Golf II in sehr vielen Details überlegen und höchstwahrscheinlich sogar das bessere Auto.
Zitat:
Original geschrieben von Alfitsch
Vllt, bin ich ja der einzige, aber ich denke der Lada Samara war zu seiner Zeit dem Golf II in sehr vielen Details überlegen und höchstwahrscheinlich sogar das bessere Auto.
Wie kommst du denn das drauf ? Was war denn am Samara deiner Meinung nach besser als am Golf
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Zitat:
Original geschrieben von sportivo
Die gaaanz spaeten Ostautos (Skoda Favorit, Lada Samara) wurden dann wieder mit westlicher Hilfe kurz vor zusammenbruch des Ostblocks entwickelt.
Die waren wirklich nicht soo schlecht, aber Welten von einem Golf II entfernt.
Ein FIAT Ritmo war aber nicht viel besser😉
Das der Westen am Favorit maßgeblich beteiligt war, wäre mir neu. Aber technisch konnte ein Golf 1987 kein Stück mehr. Würde gerne mal die wesentlichen technischen Vorteile eines Golf gegenüber des Favoriten hören. Also die "Welten" habe ich nie bemerkt, außer man will auch der Detailverarbeitung rumreiten.
Also das Fahrwerk und der Motor waren wirklich sehr sehr gut für damalige Verhältnisse. Ich glaube sie wurden ebenso wie die Plattform damals bei Porsche in Weissach entwickelt. Der Samara kam übrigens schon 1984 auf den Markt.
Darüberhinaus ist seine Karosserie wesentlich stabiler und steifer als die des GII.
http://www.autoreview.ru/.../9c7b9342.jpg
Der Favorit-Motor stammt noch aus alten Heckmotor-Zeiten. Ich glaube nicht, das Porsche da gedankliche Anteile hatte.
Also soweit ich mich erinnern kann (nagelt mich darauf nicht fest), wurde das Motor vom Samara teilweise von Porsche entwickelt, und die Karosserie vom Favorit von Giugargio (was ich sicher falsch schreibe).
Als dann VW Škoda übernahm, gab es einen deutlich besseren, überarbeiteten Favorit, und später den Felicia, was eigentlich nur ein starkes Facelift vom Favorit war.
Ich hatte 1990 herum einen Golf II, und es kam mir damals deutlich hochwertiger vor, als die beiden o.a. Wagen🙄
Ich war damals aber richtig vernarrt in dem Golf (nach den Ostblock-Zeiten), und hatte nie einen Samara oder Favorit, haut mich also nicht deswegen😉
PS: Soweit ich mich noch erinnern kann, waren Samara und Favorit recht selten auf den Straßen des Ostblocks. Die meisten gingen wohl ins Export...
Zitat:
Original geschrieben von sportivo
Also soweit ich mich erinnern kann (nagelt mich darauf nicht fest), wurde das Motor vom Samara teilweise von Porsche entwickelt, und die Karosserie vom Favorit von Giugargio (was ich sicher falsch schreibe).
Als dann VW Škoda übernahm, gab es einen deutlich besseren, überarbeiteten Favorit, und später den Felicia, was eigentlich nur ein starkes Facelift vom Favorit war.Ich hatte 1990 herum einen Golf II, und es kam mir damals deutlich hochwertiger vor, als die beiden o.a. Wagen🙄
Ich war damals aber richtig vernarrt in dem Golf (nach den Ostblock-Zeiten), und hatte nie einen Samara oder Favorit, haut mich also nicht deswegen😉PS: Soweit ich mich noch erinnern kann, waren Samara und Favorit recht selten auf den Straßen des Ostblocks. Die meisten gingen wohl ins Export...
Motor vom Samara weiss ich nicht. Design vom Skoda ist mir egal, die drei Striche hätte jeder Jungpionier hinbekommen. Außerdem gehts mir rein um die technischen Details. Und da hatte der Skoda nichts, was ein Golf 2 nicht auch hatte, mal abgesehen von Sachen wie Kat, ABS und Fensterheber. Die Fahrwerksteile waren damals up to date, genau wie die Motoren (außer das damals schon die Einspritzung in diese Klasse Einzug hielt), Getriebe usw. Wie schon gesagt, bis auf die Detailverarbeitung gab es am Favoriten nichts, was für die Mitte der Achtziger veraltet war. Aber ich lasse mich da auch gerne belehren.
Den Samara konntest aber nicht mit dem Favourit vergleichen. Der Samara hatte zwar eine saummässige Verarbeitung war technisch dem Skoda aber deutlich überlegen.
Zumindest hat das damals mein Vater gesagt der beide Fahrzeuge probegefahren ist und privat einen Skoda 105 hatte.
Zitat:
Original geschrieben von Alfitsch
Vllt, bin ich ja der einzige, aber ich denke der Lada Samara war zu seiner Zeit dem Golf II in sehr vielen Details überlegen und höchstwahrscheinlich sogar das bessere Auto.
Nun ja, da bist Du wahrscheinlich wirklich zumindest einer von sehr wenigen. Beim Crash möchte ich allerdings in beiden nicht sitzen, wobei Dein Foto qualitativ nichts aussagt. Zumal es mit Sicherheit gemacht wurde, als es den Golf II schon lange nicht mehr gab. Hier könnte also sicherheitstechnisch nachgebessert worden sein, so irgendwann Mitte der 90er, vorausgesetzt, es war ein Neuwagen.
Und bloß weil der Samara ein gutes Fahrwerk hatte (keine Ahnung, bin nie einen gefahren), heißt das nicht, daß der Golf ein schlechteres hatte 😉 Der Motor war wahrscheinlich noch der Fiatnachbau aus den 70ern, also nichts wikrlich modernes. Mir fällt leider nichts ein, was der Lada besser als ein Golf konnte.
Aber freuen wir uns, daß wir heute weder den einen noch den anderen fahren müssen.
Gruß Eike
Zitat:
Original geschrieben von EikeSt
[Und bloß weil der Samara ein gutes Fahrwerk hatte (keine Ahnung, bin nie einen gefahren), heißt das nicht, daß der Golf ein schlechteres hatte 😉 Der Motor war wahrscheinlich noch der Fiatnachbau aus den 70ern, also nichts wikrlich modernes. Mir fällt leider nichts ein, was der Lada besser als ein Golf konnte.
Es geht nicht darum, wie gut sich das Fahrwerk fahren lässt, das ist reine Abstimmungssache. Es geht um den technischen Part. Der Lada, genau wie der Skoda, hatten rundum Einzelradaufhängung- nicht mehr und nicht weniger als der Golf. Die Lada-Motoren waren Porsche-Entwicklungen. Obenliegende Nockenwellen, elektronische Vergaser, später Einspritzung. Fünfganggetriebe gab es, Scheibenbremsen vorn, z.T. innenbelüftet. Was konnte der Golf technisch mehr!?
Außerdem waren die Fiatmotoren aus den 70ern denen von VW aus den 70er haushoch überlegen. Was VW aber nicht daran hindert, dies Motoren teilweise heute noch zuverbauen.
Zwei Kleinigkeiten dazu:
Der Golf II hatte zwar ein wirklich bestens abgestimmtes Fahrwerk, hinten allerdings keine Einzelradaufhaengung. Diese U-förmige starre Hinterachse (dessen Name mir nicht einfaellt) wird bei den meisten Kompaktwagen mit Vorderradantrieb verwendet - auch im Logan.
Die Motoren vom Golf waren eigentlich Audi Triebwerke (der. 1.3-er basierend auf dem Motor vom Audi 50, ab 1.6l Hubraum basierend dem Motor vom Audi 80).
VW brachte es ja in den 60-ern nicht zustande, gute wassegekühlte Motoren (oder komplette Fahrzeuge) zu entwickeln, so wurde Audi aufgekauft, und aus dem Audi 50 wurde der Polo, aus dem Audi 80 der alte Passat, der Golf bekam auch was ab, usw😁
Waren nebenbei wirklich gute Motoren damals...
Zitat:
Original geschrieben von sportivo
Zwei Kleinigkeiten dazu:Der Golf II hatte zwar ein wirklich bestens abgestimmtes Fahrwerk, hinten allerdings keine Einzelradaufhaengung. Diese U-förmige starre Hinterachse (dessen Name mir nicht einfaellt)
war das nicht die Verbundlenkerachse?
Franko