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CRV Winterräder als Ganzjahreslösung

Themenstarteram 17. April 2008 um 10:04

Hallo,

Ich habe mir beim Kauf meines Crv im September letzten Jahres anstelle der Serienreifen gleich richtige Winterreifen , gegen Aufpreis montieren lassen. Das war auch ganz OK so....es sind Pirelli Zero 225/60 18" auf den Orginalalufelgen

Jetzt bin ich am überlegen was ich im Sommerhalbjahr mache.

Ich war bei einem Reifenhändler der mir folgendes sagte:

Speziell viele Geländewagen und SUV Fahrer fahren das ganze Jahr mit Winterreifen.

Was dafür spricht:

Keine Kosten / Arbeit zum Ummontieren

Keine Kosten für Sommerräder

Wenn mann mal ins Gelände bzw auf eine matschige Wiese fährt kommt man in der Regel viel besser zurecht als mit den reinen Sommerreifen.

Was dagegen spricht:

Der Reifen nutzt sich natürlich mehr ab bei hohen Temperaturen.

Sportlicheres Fahren / Bremsen ist nicht so gut wie bei Sommerreifen.

Von den Kosten her geht die Rechnung auf, lieber kaufe ich nach 40.000 km einen neuen Satz Winterreifen als jetzt einen neuen Satz Sommerreifen und dann noch neue Winterreifen bei Bedarf.

Die Aussage des Reifenhändler hat mich am meisten zum Nachdenken gebracht:

"Mit den aktuellen reinen Sommerreifen kommst Du bei dem Allrad Konzept nicht mal aus einer nassen Wiese"...

Das kann ich mir gut vorstellen, da die vorderen Räder ja erst mal durchdrehen müssen und sich dabei schon das Profil zuschmiert, bevor die hinteren dazukommen....

Wie sind eure Erfahrungen , Meinungen zu dem Thema?

Beste Antwort im Thema

RE: bassl, Winterräder als Ganzjahreslösung

Seit ungefähr 20 Jahren fahre ich nun Geländewagen als auch SUV´s (Pajero, Grand Cherokee).

Meine Erfahrungen zeigen mir, dass reine Winterreifen etwa gleich schlecht sind wie reine Sommerreifen.

Dieses immer wieder neu aufgelegte Diskussionsthema Winter-, Sommer- oder Ganzjahresreifen wird

halt leider immer generell abgehandelt.

Man sollte wirklich einmal sehr deutlich festhalten:

- Winter, Sommer- oder Ganzjahresreifen

Es gibt keinerlei Norm für die Qualität dieser Reifen in bestimmten Situationen.

Ich habe bereits viel bessere Winter- als Sommerreifen bei Gluthitze gefahren und umgekehrt.

- Selbst ein Reifen dereselben Marke und Type hat bei anderer Dimension/Fahrzeug normalerweise

bereits ganz andere Eigenschaften.

- Reifen können meiner Erfahrung nach bereits nach einiger Benutzung sehr veränderte Eigenschaften aufweisen.

- Reifenhersteller verändern oft die Reifeneigenschaften/Produktionsjahr, das bedeutet, dass man

leider nicht vertrauen darf, dass ein bekannter Reifen die gleichen Eigenschaften hat.

Die besten Erfahrungen (gilt halt nur für mich) habe ich nun wirklich mit Ganzjahresreifen gemacht.

Wir vergessen, dass ein Winterreifen eigentlich nur für tiefe und ein Sommerreifen für hohe Temperaturen

gemacht ist (je ein Viertel des Jahres), jedoch ein halbes Jahr lang haben wir halt sogenannte

Übergangstemperaturen.

Ich kenne niemand der im Frühling und im Herbst auf Ganzjahresreifen wechselt, die ja dort eigentlich

die besten Reifen wären ( Neue Verkaufsidee für die Reifenhersteller und Händler :) )

Dieses Argument all jenen (ADAC, ÖAMTC etc.), die unbedingt Winter-/Sommerreifen propagieren.

Zuvor wurde ja schon erwähnt, dass wir meist mit den falschen Reifen unterwegs sind.

Wer das halbe Jahr auf Sizilien oder umgekehrt auf Alpenhöhen > 2000 m unterwegs ist, dem empfehle

ich wirklich den passenden Spezialreifen, aber allen anderen einen guten (ist halt schwer welchen)

Ganzjahresreifen.

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Servus,

hm, also von "normalen" PKW-Reifen weiß ich, daß sich im Sommer bei Winterreifen der Bremsweg deutlich verlängert. In einem Automagazin (Abenteuer Auto?) wurde mal verglichen, ob es Unterschiede gibt. Es kam heraus, daß sich bei Winterreifen der Bremsweg deutlich erhöht hat.

Zudem verschleißen sie wesentlich schneller im Sommer. Daher bezweifle ich, ob die Reifen 40 tsd. km durchhalten. Zudem kann die Gummimischung im Sommer aushärten und somit im nächsten Winter nicht mehr den notwendigen Grip aufbauen.

Im Netz habe ich dazu einen kleinen Bericht gefunden: klick

Bzgl. der angesprochenen Thematik, daß sich Sommerreifen leicht zusetzen, kann ich weniger sagen. Aus diversen Geländewagenzeitschriften (4 Wheel fun, Offroad) weiß ich lediglich, daß es 4x4 Reifen gibt, die für unterschiedlichste Zwecke geeignet sind. So gibt es reinrassige Straßenreifen oder aber auch Reifen, die für geringen Geländeeinsatz konzipiert sind. Also wenn du öfters mal in eine Wiese mußt, würde ich mir überlegen, evtl. einen Reifen zu kaufen, der auch ein wenig für Geländeeinsatz konzipiert ist.

Aber vielleicht kann dir jemand hier aus dem Forum mehr dazu sagen...

Hallo zusammen,

habe auf meinem alten Pajero Dessert Dueller Geländereifen gehabt, ca. 70 tkm, mein erster CRV lief mit der Originalbereifung (Ganzjahresreifen) mindestens 60 tkm, meinen Signum habe ich 3 Winter und 1 Sommer mit Winterreifen gefahren, ca. 50 tkm, und sie waren noch niocht am Ende. (Wechseln auf Sommer hat das Jahr irgendwie nicht geklappt).

Die Fahreigenschaften von Winterreifen sind im Sommer schlechter als von Sommerreifen, aber bei einem SUV stört mich das nicht, ich bin selten mit 200 unterwegs.

Beim Signum sind die Winterreifen lauter als die Sommerreifen gewesen, bei hoher Geschwindigkeit merkte man die schlechtere Straßenlage.

Abnutzen tuen sich die Winterreifen im Sommer wahrscheinlich stärker, aber das tut nicht wirklich weh: nach 3 Jahren sind die Reifen ausgehärtet und der Grip auf Eis ist sowieso weg. Damit gehören Sie ersetzt, und dann ist mir die stärkere Abnutzung egal.

Hier im Rhein-Main-Gebiet ist es im Winter mit dem Schnee nicht so schlimm, die normalen Ganzjahresreifen sind o.k.

Das Wechseln und der Platz in der Garage sind für mich ein Argument für die ein-Reifen-Strategie.

Gruß

Tommy

Zitat:

Original geschrieben von bassl

Speziell viele Geländewagen und SUV Fahrer fahren das ganze Jahr mit Winterreifen.

Das stimmt so nicht ganz... Sie fahren mit Reifen, die eine M+S-Kennung haben, und zumindest bei Geländewagen gibt es so gut wie keinen Reifen, der dieses Symbol nicht auf der Flanke hätte. Das macht nur leider über die Wintertauglichkeit keinerlei Aussage, entspricht aber gleichzeitig paradoxerweise der derzeit gültigen Rechtslage zur Markierung eines Winterreifens. Warum nun also die M+S-Kennung auf solchen Reifen sitzt, ist schnell erklärt: Geländeprofile sind auf maximale Traktion auf schlechtem Untergrund ausgelegt, dies erkauft man sich allerdings mit einer geringen Geschwindigkeitsfestigkeit. Rein rechtlich darf ein Reifen trotz zu niedrigem Speedindex nur dann aufgezogen werden, wenn er eine M+S-Kennung hat, also macht der Hersteller sie drauf - spezielle Auflagen oder Prüfbedingungen gibt es für diese Kennzeichnung nämlich nicht.

Oder kurz: Wir Geländewagenfahrer fahren zwar ganzjährig M+S, aber mit Winterreifen hat das nicht zwingend was zu tun ;).

Ich fahre zwar jetzt seit 11 Jahren Geländewagen, aber gerade zum ersten Mal seit gut einem Jahr habe ich auch einen Satz Winterreifen dabei - und ich werde mich wohl wieder davon trennen. An den vergangenen 400 Tagen war die Witterung an gerade mal 4 Tagen so winterlich, dass ich mir wirklich einen Vorteil von den Winterreifen versprochen habe, die restlichen 99% hingegen bin ich nicht besser, zumeist aber schlechter unterwegs gewesen als mit einem vergleichbaren Ganzjahresprofil. Bei höheren Temperaturen neigt der Winterreifen zum Schmieren, die Räder blockieren beim Bremsen deutlich früher, und der Rollwiderstand ist derart dramatisch hoch, dass der Verbrauch selbst bei den deutlich größeren und breiteren Sommerreifen niedriger liegt (dieser Umstand ist allerdings nicht zwingend auf andere Fahrzeuge und Rad/Reifenkombinationen übertragbar).

Eine nasse Wiese stellt übrigens auch für richtige Geländeprofile eine große Herausforderung dar, da ist es keine Schande mit Straßenprofil steckenzubleiben. Winterreifen setzen sich auf Matsch auch nicht viel vorteilhafter zu als Straßenprofile, da hilft nur ein großer Negativanteil und viel Profiltiefe - nichts, wo Winterreifen gegenüber Sommerreifen wirkliche Vorteile hätten. Dafür bräuchte man dann ATs (Mischreifen) oder MTs (Traktionsreifen), welche wiederum im Alltag auf 'nem CR-V keine allzu gute Figur machen dürften. Egal wie man es dreht, man hat immer die falschen Reifen dabei... ;)

Gruß,

Derk

ich schliese mich Derk an.

für mich gab es diesen winter keine situation wo ich einen winterreifen vermisst habe.

und solche aussagen wie "nasse Wiese usw.", da darf man nicht vergessen das der händler auch nur verkäufer ist und auch nur paar Euros verdiehnen will.

Beim EXE sind die Grandtrek drauf, das sind eh reinrassige Ganzejahresreifen. Mein Reifenhändler, der auch ein Bekannter von mir ist, meinte nach einem fachkundigen Blick, das sind Winterreifen vom gummi her mit Gelände/Strassenprofil. ich bin damit sehr gut durch den Winter gekommen, und bin bisher auch zufrieden.

Hallo, ich bin mit meinen Ganzjahresreifen sehr gut über den Winter gekommen. Trotz Schnee hatte ich keine Probleme. Bei meinen vorherigen Autos hatte ich Sommer- und Winterreifen und somit auch den lästigen zweimaligen Wechsel im Jahr beim Reifendienst. Das spare ich mir in Zukunft. Habe dadurch mehr Platz in der Garage und Reifen altern auch wenn sie nicht gefahren werden.

Gruß

Themenstarteram 17. April 2008 um 20:47

Das hätte ich natürlich auch machen können, die Orginalganzjahresreifen drauf lassen aber da besteht doch das Problem dass die M S Kennzeichnung zwar drauf ist aber ohne das Kristallzeichen und das wäre bei einem Unfall schlecht...das Thame hatten wir doch schon mal.

Es geht hier in meinem Fall um richtige Winterreifen....

Ich weiß ja nicht, was Honda auf dem neuen CRV für Reifen verbaut hat, auf meinem CRV 2002 waren jedenfalls 205er Bridgestone Dueller ihres Zeichens Ganzjahresreifen.

Der CRV war mein erstes Fahrzeug mit einem so hohen Schwerpunkt und bereits beim ersten Sommerregen war ich über das Kurvenfahrgefühl entsetzt. Damit war ich absolut unzufrieden, dass man mit einem CRV nicht wie mit einem Prelude um Kurven kommt war mir schon klar, aber wie auf rohen Eiern wollt´ich nun auch nicht auf nassen Straßen fahren. Im Winter setzte sich das schlechte Gefühl fort. Habe damals in den Ausläufern des Erzgebirges gewohnt, Höhen um die 300 bis rund 900m. Dementsprechend gabs auch jeden Winter Schnee. Als ich trotz Allrad nach einem umstandsbedingten Anhalten, nichtmal mehr meine Tiefgarageneinfahrt hochkam und mich für einen neuen Anlauf in die Tiefgarage zurückrollen lassen mußte, war das Maß voll. Zuerst kamen im darauffolgenden Winter 215er Winterreifen drauf. Nie wieder Probleme, auch nicht in heiklen Situationen, wie Berganfahren. Im Sommer 2004 folgten dann auch reine Sommerreifen in der Grösse 225/50 R17. Seitdem ist das

Fahrgefühl und das Handling gerade auch auf nassen Strassen deutlich besser. Der Verbrauch (Ist auch ein Faktor der für reine Sommerreifen spricht) war nicht meßbar höher, als mit den Dueller, trotz mehr Breite.

Im übrigen ist es für mich persönlich unrelevant. ob nun an 1 ,2 oder 4 Tagen nur noch Schnee liegt, wenn ich an einem dieser Tage in eine brenzlige, sicherheitsrelevante Situation komme und sie dank Winterreifen souverän meistere, haben sie sich bezahlt gemacht.

Zum Kostenfaktor. Ein guter und ausreichender Winterreifen wie bspw. der GT-Radial

kostet ca. 80 Euro. Ein Sommerreifen in der 225iger/ 17 Zoll Grösse ca.90 Euro-110(Falken, Hankook, Goodyear) Mehr muss man beim CRV nicht ausgeben, ist kein Rennwagen, und gerade die 2 letztgenannten besitzen auch Empfehlungen verschiedener Testberichte. Wenn man bedenkt was allein die Reparatur einer Stoßstange oder eines Kotflügels kostet, zieht das Kostenargument bei einem 30000 Euro Auto nicht wirklich oder?

Hinweis: Die hier geschilderten Erfahrungen sind meine persönlichen, wenn ihr im Flachland wohnt, nie in den Winterurlaub fahrt, bei Sommerregen schön vorsichtig um Kurven kurvt, dan passen auch die Ganzjahresreifen, warum nicht. Aber nur mit Winter, nee, nie... Zu Weich, mehr Verbrauch, höhere Abnutzung-->ko

Gruß

M1

Zitat:

Original geschrieben von Mission1

Ich weiß ja nicht, was Honda auf dem neuen CRV für Reifen verbaut hat, auf meinem CRV 2002 waren jedenfalls 205er Bridgestone Dueller ihres Zeichens Ganzjahresreifen.

Der CRV war mein erstes Fahrzeug mit einem so hohen Schwerpunkt und bereits beim ersten Sommerregen war ich über das Kurvenfahrgefühl entsetzt. Damit war ich absolut unzufrieden, dass man mit einem CRV nicht wie mit einem Prelude um Kurven kommt war mir schon klar, aber wie auf rohen Eiern wollt´ich nun auch nicht auf nassen Straßen fahren. Im Winter setzte sich das schlechte Gefühl fort. Habe damals in den Ausläufern des Erzgebirges gewohnt, Höhen um die 300 bis rund 900m. Dementsprechend gabs auch jeden Winter Schnee. Als ich trotz Allrad nach einem umstandsbedingten Anhalten, nichtmal mehr meine Tiefgarageneinfahrt hochkam und mich für einen neuen Anlauf in die Tiefgarage zurückrollen lassen mußte, war das Maß voll. Zuerst kamen im darauffolgenden Winter 215er Winterreifen drauf. Nie wieder Probleme, auch nicht in heiklen Situationen, wie Berganfahren. Im Sommer 2004 folgten dann auch reine Sommerreifen in der Grösse 225/50 R17. Seitdem ist das

Fahrgefühl und das Handling gerade auch auf nassen Strassen deutlich besser. Der Verbrauch (Ist auch ein Faktor der für reine Sommerreifen spricht) war nicht meßbar höher, als mit den Dueller, trotz mehr Breite.

Im übrigen ist es für mich persönlich unrelevant. ob nun an 1 ,2 oder 4 Tagen nur noch Schnee liegt, wenn ich an einem dieser Tage in eine brenzlige, sicherheitsrelevante Situation komme und sie dank Winterreifen souverän meistere, haben sie sich bezahlt gemacht.

Zum Kostenfaktor. Ein guter und ausreichender Winterreifen wie bspw. der GT-Radial

kostet ca. 80 Euro. Ein Sommerreifen in der 225iger/ 17 Zoll Grösse ca.90 Euro-110(Falken, Hankook, Goodyear) Mehr muss man beim CRV nicht ausgeben, ist kein Rennwagen, und gerade die 2 letztgenannten besitzen auch Empfehlungen verschiedener Testberichte. Wenn man bedenkt was allein die Reparatur einer Stoßstange oder eines Kotflügels kostet, zieht das Kostenargument bei einem 30000 Euro Auto nicht wirklich oder?

Hinweis: Die hier geschilderten Erfahrungen sind meine persönlichen, wenn ihr im Flachland wohnt, nie in den Winterurlaub fahrt, bei Sommerregen schön vorsichtig um Kurven kurvt, dan passen auch die Ganzjahresreifen, warum nicht. Aber nur mit Winter, nee, nie... Zu Weich, mehr Verbrauch, höhere Abnutzung-->ko

Gruß

M1

Da kann ich dir nur zustimmen!

hallo,

ich meine auch, dass die ganzjahresreifen mit der m & s kennung aber OHNE das scheekristall der neuen rechtslage nicht mehr entsprechen.

hab mich da vor der anschafung meiner winterräder beim adac erkundigt und eine entsprechende auskunft erhalten.

gruß helmut

Zitat:

Original geschrieben von Mission1

Ich weiß ja nicht, was Honda auf dem neuen CRV für Reifen verbaut hat, auf meinem CRV 2002 waren jedenfalls 205er Bridgestone Dueller ihres Zeichens Ganzjahresreifen.

Der CRV war mein erstes Fahrzeug mit einem so hohen Schwerpunkt und bereits beim ersten Sommerregen war ich über das Kurvenfahrgefühl entsetzt. Damit war ich absolut unzufrieden, dass man mit einem CRV nicht wie mit einem Prelude um Kurven kommt war mir schon klar, aber wie auf rohen Eiern wollt´ich nun auch nicht auf nassen Straßen fahren. Im Winter setzte sich das schlechte Gefühl fort. Habe damals in den Ausläufern des Erzgebirges gewohnt, Höhen um die 300 bis rund 900m. Dementsprechend gabs auch jeden Winter Schnee. Als ich trotz Allrad nach einem umstandsbedingten Anhalten, nichtmal mehr meine Tiefgarageneinfahrt hochkam und mich für einen neuen Anlauf in die Tiefgarage zurückrollen lassen mußte, war das Maß voll. Zuerst kamen im darauffolgenden Winter 215er Winterreifen drauf. Nie wieder Probleme, auch nicht in heiklen Situationen, wie Berganfahren. Im Sommer 2004 folgten dann auch reine Sommerreifen in der Grösse 225/50 R17. Seitdem ist das

Fahrgefühl und das Handling gerade auch auf nassen Strassen deutlich besser. Der Verbrauch (Ist auch ein Faktor der für reine Sommerreifen spricht) war nicht meßbar höher, als mit den Dueller, trotz mehr Breite.

Im übrigen ist es für mich persönlich unrelevant. ob nun an 1 ,2 oder 4 Tagen nur noch Schnee liegt, wenn ich an einem dieser Tage in eine brenzlige, sicherheitsrelevante Situation komme und sie dank Winterreifen souverän meistere, haben sie sich bezahlt gemacht.

Zum Kostenfaktor. Ein guter und ausreichender Winterreifen wie bspw. der GT-Radial

kostet ca. 80 Euro. Ein Sommerreifen in der 225iger/ 17 Zoll Grösse ca.90 Euro-110(Falken, Hankook, Goodyear) Mehr muss man beim CRV nicht ausgeben, ist kein Rennwagen, und gerade die 2 letztgenannten besitzen auch Empfehlungen verschiedener Testberichte. Wenn man bedenkt was allein die Reparatur einer Stoßstange oder eines Kotflügels kostet, zieht das Kostenargument bei einem 30000 Euro Auto nicht wirklich oder?

Hinweis: Die hier geschilderten Erfahrungen sind meine persönlichen, wenn ihr im Flachland wohnt, nie in den Winterurlaub fahrt, bei Sommerregen schön vorsichtig um Kurven kurvt, dan passen auch die Ganzjahresreifen, warum nicht. Aber nur mit Winter, nee, nie... Zu Weich, mehr Verbrauch, höhere Abnutzung-->ko

Gruß

M1

Lieber Freund!

Das was du das erwähnst ist mir nicht unbekannt. Auch wir hatten den CR-V RD1 und RD8 mit diesem absolut grottigen Duellers. Seitdem kommt mir Bridgestone nicht mehr ins Haus. Die dann auf dem RD8 aufgezogenen Scorpion STR und auch die auf dem RE5 sereinmäßigen Grandtrek kann man diesen Strassenwuzlern in keinester Weise vergleichen. Es ist schade, dass Honda mit diesen Duellers das Image des Ganzjahresreifens nachhaltig geschädigt hat. Ich bin auch von den Continentals der RE5/6 in den Versionen unterhalb des EXE nicht so überzeugt, da Conti selber sagt, dass die keine Allsaisons im Programm haben.

Zitat:

Original geschrieben von heinz-helmut

hallo,

ich meine auch, dass die ganzjahresreifen mit der m & s kennung aber OHNE das scheekristall der neuen rechtslage nicht mehr entsprechen.

hab mich da vor der anschafung meiner winterräder beim adac erkundigt und eine entsprechende auskunft erhalten.

gruß helmut

Das halte ich für eine glatten Schmäh. Im gesetz steht "geeignete Bereifung" und ncihts von einem Kristall. Der ÖAMTC sieht die M+S Kennzeichnung für ausreichend, sofern die Reifen geeignet sind. Ich halte diese aussage von der Reifenindustrie gesponsert.

Also dem Gesetz reichen Reifen mit M+S Markierung aus. Der Schneekristall soll lediglich nochmal ein Hinweis für den Verbraucher sein. Ich könnte mir vorstellen, daß evtl. bei einem Unfall sich die Versicherung darauf verweist, aber bis jetzt gibts da wohl noch keine Fälle, die vor Gericht geklärt worden wären, oder?

Ich denke, je nach Wohnort sollte man es sich schon überlegen, ob man Winterreifen und Sommerreifen beschafft, oder ob ein Satz Reifen reicht. Ich für meinen Teil werde mir auf jeden Fall einen Satz Winter- und einen Satz Sommerreifen zulegen. Da ich relativ nah an den Alpen wohne, kommt es durchaus vor, daß die Straßen im Winter schnee- bzw. eisbedeckt sind. Da bringt mir ein Ganzjahresreifen relativ wenig (insbesondere beim Bremsen).

Und bei den Sommerreifen werde ich kucken, daß es welche sind, die auch für leichten Geländeeinsatz geeignet sind (zwecks der Wiese)

Hier noch ein Artikel, der ein paar Infos zu diesem Thema bereithält.

Ich habe diesen link von Dunlop ausgegraben. Der Reifen wird ausdrücklich als schneetauglich bezeichnet.

http://www.dunloptyrecentre.co.uk/range4x4/

http://www.dunloptyrecentre.co.uk/pattern/?type=4x4&name=ST30

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