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CNG Setzt sich das groß durch ??

Themenstarteram 15. Februar 2005 um 21:22

Oder ist das etwa doch nur der Alleingang der Deutschen wieder mal uns weis zu machen das es gut ist ???

Bin der Meinung das ja LPG die weit aus besseren Karten hat als CNG denn

a) LPG ist günstiger und leiter nach zurüsten und währe in Neufahrzeugen durchaus kein Proplem Kosten günsitg anzubieden ( aber die Loppy wie scheinds nicht)

b) die Entwickung des CNG Tankstellennetz hinkt immer Stärker nach zu LPG . LPG tankstellen wachsen ja fast wie Pilze da läst sich CNG mehr Zeit der Abstand wird zunehmend gröser!

c) Die Steuerbefreiung bis 2019 auf CNG wurde schon längst beschlossen und troz dem kommt der Markt CNG nicht besser in schwung ( Steuern sollen Ja anreize oft schafen nur das klappt nicht so richtig) troz dem das 2009 dann Schuß mit der Steuervergünstigung ist bei LPG rüsten die Leute wie blöt um ( hätte man doch bei CNG mehr Planungssicherheit???!)

d) für Erdgas wird viel Werbung gemacht da steht schon mal auf ein Auto ICH FAHRE MIT ERDGAS oder der Minister weid wieder mal nee Neue Tanke ein steht dann in der Zeitung. Und Flüssiggas??

zu gegeben ich kannt den Unterschied auch nicht bis vor kurzem und wenn ich so manchen erzähler ich fahre mit Autogas heist es oft Wie mit Gas? ok schnif weiter :) , nur da höre ich nichts oder sehe ich was ( oder haben das die LPG`ler nicht nötig :D )

wie ist euere Meinung dazu

Wird LPG vieleicht einschlafen oder ist CNG nur nee laune der Deutschen was aber nichts wird ??? oder was denkt ihr Wieviel Kraftstoffe brauchen wir noch???

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37 Antworten

Gas und Thailand

 

Nur ein kurzer Zwischenruf.... In Thailand wird natürlich mit LPG gefahren. Die haben seit einiger Zeit alle TucTucs (diese dreirädrigen offenen Taxis) auf LPG umgerüstet, und "normale" Taxen nutzen das auch.

Was ich dort noch NIE gesehen habe (wie überhaupt nirgendwo auf der Welt) ist CNG für Fahrzeuge.

Und warum? Weil in einem "Übergangsland" und überall sonst jedem kalr ist welche Technik bei beinahe 100%iger ökologischer Gleichheit die wesentlich besser und leichter zu beherrschende ist.

Aber als High-Tec Nation können wir natürlich nicht mit soner 3. Welt Technik arbeiten die sogar von hinterwäldlerischen Benluxern eingesetzt wird. WIR brauchen RIESEN Tanks, enorme Drücke, komplizierte Versorgungsanlagen, so macht man das in Toll-Collect-Land :D

Klar, lieber etwas gar nicht machen als zu spät.

Kurzes Rechenmodell:

30 Mio Fahrzeuge in Deutschland als Bestand, davon zukünftig 10% auf LPG umgerüstet. Sind 3 Mio Autos.

Ein Umrüster schafft etwa 1 Auto am Tag wenn er wirklich gut und effizient ist, meist sind es kleine Betriebe mit 3..4 Mitarbeitern (zumindest die, die ich gesehen habe).

Um bis Ende 2009 3 Mio Fahrzeuge auf LPG aufzurüsten braucht man folglich 3 Mio Arbeitstage. Was bei 200 Tagen je Umrüster und Jahr sowie verbleibenden 5 Jahren 3000 Mechaniker _voll_ auslastet, was etwa 700 neue Betriebe sind.

Andere Rechnung als Nebenaspekt: Ein Auto fährt 15.000km im Jahr, was runde 1500l LPG bei einem normalen Mittelklassewagen und 8l Super als Verbrauch entspricht. Je Mio auf LPG laufender KFZ und 5 Cent Gewinn je Liter LPG für Zwischenhändler und Zapfstelle zuzüglich Transport sind 50 Cent/l Flüssiggas machbar. Bezogen auf den Einzelnen PKW sind das lediglich 75e je Jahr und PKW bzw. bei 200 PKWs im Einzugsbereich einer LPG Tanke 15.000e je Jahr. Für den Betreiber der Zapfsäule und den Gashändler. Ich schätze die Margen momentan höher ein.

"Dummerweise" würden 1 Mio Fahrzeuge zu je 15.000 km im Jahr auf je 8l/100km Super etwa 750 Mio Euro mehr Mineralölsteuern zahlen. Nun kann sich jeder ausrechnen, wie hoch das Interesse des Staates ist, daß sich LPG und das identisch besteuerte CNG durchsetzen. Gasumbauten wären ein sehr effizientes Förderprogramm für den Mittelstand und das KFZ-Handwerk. Ich glaub nur nicht, daß der Staat mit 720 Mio für sinnfreie Arbeitsmarktförderungen und Qualifizierungsmaßnahmen effizienter Jobs schaffen kann. Diese Unfähigkeit hat er die letzten 20 Jahre eindrucksvoll bewiesen oder sieht das jemand anders?

Die Mineralölkonzerne würden übrigens keinen Umsatzausfall haben. LPG fällt bei der Raffinierung und bei der Öl/Gasförderung mit an. Shell, BP & Co würden eben etwas anderes als Superbenzin und Diesel verkaufen, so what. Mag sein, daß die Margen des Erdgases wegen der Ölpreisbindung höher sind, das ist zumindest meine Vermutung warum die Mineralölkonzerne in .de auf CNG setzen.

Themenstarteram 6. März 2005 um 15:49

ich denke da sind wir und schon mal einig

Gasausrüstungen schaft Arbeitsplätze bzw. sichert sie auf lange frist und trägt Steuertechnisch für die algemeinheit bei den wer umrüstet entlastet nicht nur die umwelt und sein Geldbeutel sonderen sichert Arbeitsplätze und Erhält das ganze sozialnetz ich denke diese Steuerbefreiung auf GAS ist schon mal durch gerechent was besser kommt den ein Arbeiter der in Lohn und Brot steht kauft auch mehr

Die Loppysten wollen den GANZEN Kuchen die Hersteller die Autosverkaufen und dann noch das Erdgas von der Mafia vertickern

Leute fragt euch mal wieso immer mehr Erdgaskunden auf ihre Versorger sauer sind Preiserhöhungen noch und noch glaubt ja nicht das nun stop bei ERdgasautos macht

mir ist klar sollten sich die LPG zusammenschliesen zu einen Großen Konzern ( was auch vorteile hätte) währe es aber mit den niedrieg Preis geschehen glaubt mir! Je Größer der Konzern um so Gieriger werden die L.....

die Fronten zwischen CNG und LPG sind schon lange verhärtet da wird nur eins bleiben der Verbraucher entseidet sich für eins

Zitat:

die Fronten zwischen CNG und LPG sind schon lange verhärtet da wird nur eins bleiben der Verbraucher entseidet sich für eins

Und genau das bestreite ich. Zu nennenswertem Teil sind CNG und LPG Koppelprodukte, da bei der Erdgasförderung bzw. Komprimierung für Pipelines LPG einfach anfällt, gleiches gilt für Spaltgase als Abfälle der Raffinerien. Die Frage wäre, welcher Prozentsatz CNG zu LPG den anfallenden Mengen entspricht und folglich anzustreben ist und nicht entweder oder. Theoretisch kann kein Unternehmer so dumm sein und ausschließlich A verkaufen wollen wenn B mit abfällt. Und das irritiert mich - die Mineralölkonzerne sind zwar dummdreist, aber (hoffentlich) nicht vollverblödet.

am 6. März 2005 um 19:21

hallo erst mal,

es freut mich ein forum gefunden zu haben in dem mit fundiertem wissen disskutiert wird (wenn auch mit harten bandagen, aber wir sind im www ja in nem "globalen wettbewerb") und nicht nur mit bildzeitungsüberschriften.

ich selbst bin derzeit am überlegen was mein auto in zukunft befeuern soll.

da stellt sich mir die frage was gasbrenner wir ihr hier von bio-diesel halten??? und warum ihr euch dagegen entschieden habt.

und was für erfahrungen ihr mit den kleinen 2-4 mann klitschen gemacht habt die eure autos umgerüstet haben auf lpg, was ich bevorzugen würde für und wieder wurden in den 3 seiten des threads glaub ausfühlich erläutert & liegen auf der hand. gibt´s irgendwelche bekannten bauernfängertricks oder so?

danke phleb

@Phleb:

Bei mir gabs die Wahl zwischen einem Turbodiesel mit 100PS plus etwas Chiptuning oder dem 1.8er / 2.0er Benziner mit 115 bzw. 136PS. Nutzwert ist identisch, welcher Motor nun "besser" ist löst ganze Glaubenskriege aus. Alle genannte Motoren erlauben zügiges Mitschwimmen, damit war die Sache erledigt.

Meine Basis damals war eine Fahrleistung von 30.000 km im Jahr, es sind aus diversen Gründen dann nur 20.000 geworden.

Gegen den Diesel bzw. RME-Biodiesel sprach bei mir der höhere Anschaffungspreis bei Diesel-Gebrauchtwagen (alle sparen, koste es was es wolle), die höheren Fixkosten des Diesels bei Steuer und auch teurere TK/VK-Versicherung. Letztere ist stark vom Typ der Karre abhängig und kann pauschal kaum beantwortet werden. Bei meiner Karre war der Diesel 200e im Jahr teurer als der Benziner, zuzüglich > 150e Steuer. Mittlerweile ist der Diesel ähnlich teuer wie der Benziner.

Ich kam letztlich zum Schluss, daß ein auf Gas umgebauter junger Benziner in der Anschaffung genauso teuer kommt wie ein Diesel, etwa dessen Kraftstoffkosten hat jedoch bei den Fixkosten besser dasteht. Ich gewinne also Flexibilität. Ausserdem ist der Gas-Benziner technisch/mechanisch mit geringem Risiko behaftet, ganz im Gegensatz zu teuren Turboladern und Einspritzpumpen der neuen Turbodieseltrekker. Was nicht drin ist, kann nicht kaputtgehen. Apropos kaputt, die Gebrauchtpreise von leidlich jungen Dieselfahrzeugen sind genau dieses.

Gegen RME spricht meiner Ansicht nach die fehlende Freigabe mancher Einspritzpumpen und die ebenfalls mittelprächtige Verfügbarkeit. Wer einen für Biodiesel tauglichen Wagen hat/kauft, mittelprächtig viel fährt UND ne Biodieseltanke vor der Nase hat wird sicher nichts falsch machen. Gerade wenn Diesel bei Neuwagenkäufen ähnlich viel wie Benziner kosten,

Biodiesel für den Motor freigegeben und angeboten wird ist das eine sehr gute Wahl. Abgastechnisch (NOx, HC/CO, Ruß) braucht sich der Diesel nicht mit einem Gaswagen messen, der verliert. Aber auch das muss jeder selbst entscheiden. Ich bin in diesem Punkt eine pragmatische Umweltsau.

/GaryK

am 6. März 2005 um 20:35

@ GaryK

danke für die antwort.

da ich bei einem großen deutschen automobilzulieferer (grins) arbeite kann ich mir sehr sehr gut vorstellen das es bei den freigaben für die pumpen, leitungen, injektoren usw. an unsren freunden den lobbyisten liegt. und halt nicht sein kann was nicht sein darf, bzw. politische gründe dagegen sprechen

ich bin ein wenig im zwiespalt, besitze einen benziner und hab 2 biodiesel tanken direkt vor der nase (5km umkreis) LOL

also wiedermal die dümmste aller möglichen kombinationen

da ich deine argumente mit was nicht drinn ist kann auch nicht kaputt gehen sehr sehr gut nachvollziehen kann, hier mal ein geiler leitspruch zum thema:

KISS -> (k)eep (i)t (s)imple (s)tupid

am 7. März 2005 um 12:00

Hallo,

ich habe einen Benziner statt einen Diesel genommen, da ein vergleichbarer Diesel etwa den gleichen Preis gehabt hatte wie der Benziner inklusive Gasanlageneinbau, die Kfz-Steuern für den Diesel etwa 3 mal so hoch gewesen währen, weil ich mit Autogas die Umwelt schone und weil ich auch vom Verbrauch billiger fahre als einen Bio-Diesel, da ich nahe der Grenze zu NL wohne.

Da viel die Entscheidung relativ leicht.

Gruß Jörg

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