Citroen bald am Ende?
Wie heute aus der Presse zu erfahren ist, haben die Autohersteller in Europa wieder einen schlechten Monat hinter sich. Speziell Peugeot/Citroen, die ja nun schon finanziell angschlagen sind, mussten erneut kräftige Absatzeinbußen hinnehmen.
Ich möchte mal der Frage nachgehen, warum dies speziell bei Citroen so ist. Ok, Citroen ist halt fast nur auf dem Europäischen Raum präsent und hat daher, wie Opel auch, natürlich das Problem, dass die aktuelle Krise dann doppelt so hart zuschlägt.
Aber m. E. hat Citroen noch ein anderes Problem, und das wiegt schwerer. Sie haben schlicht und einfach zu wenig in die Modelle investiert, sind dort teilweise nicht mehr konkurrenzfähig und fahren hinterher.
Beispiel C4: Das Auto ist erst 2010 auf dem Markt gekommen, aber wirkt bereits jetzt technisch veraltet.
Bei den Benzinern erreicht nur der Motor mit 70 KW die Effizienzklasse C, die 120 bzw. 155 PS Versionen nur D. Innerorts ist der Verbrauch dort sage und schreibe 8,8 bzw. 8,6. Zum Vergleich: Der Golf mit 140 PS TSI verbraucht dort 6,4, ein Ford Focus mit 125 PS 6,3 und auch bei 182 PS nur 7,6.
Beispiel Assistenzsysteme: Der Golf und auch andere Autos wie Ford, Volvo, A-Klasse bieten zahllose Assistenzsysteme wie Park Pilot, City-Safety, Müdigkeitswarner etc. an. Und Citroen? Nur einen Tote-Winkel Assistenten und einen Spurhalteassistenten. Auch dort gehört Citroen zu den Herstellern, die am wenigsten anbieten.
Weiter geht es mit unsinnigen Einschränkungen. Die Version mit 155 PS gibt es nur mit Automatik. Warum? Man kann auch so gut wie nichts auswählen. Radiovarianten, Stoffe, Felgen etc. => nur minimale Auswahl.
Für einen Hersteller, der ursprünglich mal Individualisten angesprochen hat, ist dies meines Erachtens tödlich. Hinzu kommt der miese Ruf der Autos, schlechte TÜV Ergebnisse etc.
Ich befürchte, es wird nur eine französische Automarke überleben, und das wird nicht Peugeot/Citroen sein...echt schade, denn früher war Citroen sicherlich keine schlechte Automarke. Das sind sie auch heute noch nicht, aber leider gibt es kaum noch Gründe, sich für einen Citroen zu entscheiden.
Beste Antwort im Thema
Zitat:
Original geschrieben von Parerga
Wie heute aus der Presse zu erfahren ist, haben die Autohersteller in Europa wieder einen schlechten Monat hinter sich. Speziell Peugeot/Citroen, die ja nun schon finanziell angschlagen sind, mussten erneut kräftige Absatzeinbußen hinnehmen.
Ich möchte mal der Frage nachgehen, warum dies speziell bei Citroen so ist. Ok, Citroen ist halt fast nur auf dem Europäischen Raum präsent und hat daher, wie Opel auch, natürlich das Problem, dass die aktuelle Krise dann doppelt so hart zuschlägt.
Schonmal so nich ganz richtig. Google mal beispielsweise den "Fukang", der is auf seinem heimischen Markt durchaus beliebt.
Zitat:
Aber m. E. hat Citroen noch ein anderes Problem, und das wiegt schwerer. Sie haben schlicht und einfach zu wenig in die Modelle investiert, sind dort teilweise nicht mehr konkurrenzfähig und fahren hinterher.
Zuwenig in die Modelle investiert? Aus wessen Sicht, deiner? Okay. Aus meiner nicht. Kleinst-, Klein-, Kompakt-, Mittelklasse- und Vans sind vertreten. Und bis auf die Vangröße gibts sogar alles zweimal: Einmal in einfach (C
x) und einmal in gehoben (DS
x). Find ich persönlich garnich verkehrt. Das "Rad neu erfunden" hat Citroen ja eigentlich oft genug, das jetzt wieder mal aufzuzählen erspar ich mir jetzt mal. Für mich das simpelste Beispiel, das viel betonte Kurvenlicht deutscher Hersteller ist ein in der Kurve mitleuchtender Nebelscheinwerfer, mein C5 hat oben tatsächlich im Hauptscheinwerfer noch eine Lampe mehr, die in die Kurve
reinleuchtet. Nix Nebellampen.
Kurvenlicht. Weißt, was ich mein? Man macht da nur nich so ne Welle drum - was durchaus schade is, Skoda bewirbt ja sogar Eiskratzer im Tankdeckel (da isser natürlich
superaufgehoben, wenn man ihn mal braucht).
Zitat:
Beispiel C4: Das Auto ist erst 2010 auf dem Markt gekommen, aber wirkt bereits jetzt technisch veraltet.
Bei den Benzinern erreicht nur der Motor mit 70 KW die Effizienzklasse C, die 120 bzw. 155 PS Versionen nur D. Innerorts ist der Verbrauch dort sage und schreibe 8,8 bzw. 8,6. Zum Vergleich: Der Golf mit 140 PS TSI verbraucht dort 6,4, ein Ford Focus mit 125 PS 6,3 und auch bei 182 PS nur 7,6.
Wieso das? Nur weil sie nich in ihrer Klasse - der Deutsche nennt das schwachsinnigerweise
Golfklasse, dabei heißt das Kompaktklasse (als hätten die den Kompaktwagen erfunden...) nicht alle sechs Monate faceliften oder aus ner Sechs ne Sieben machen? Hmm. Sorry - das find ich unsinnig. Der C4 ist an sich recht gut und ausgereift. Das Design ist nicht von gestern - warum alles ständig neu auflegen? Oder nen Kombi von machen? Oder noch n Stufenheck? Oder n Stufenheckkombi? Nee, ich find das gut, dass man da ich sag mal "pragmatischer" ist.
Zu den Effizienzklassen - ich sah neulich ne Tabelle über den Gesamtschadstoffausstoß der Marken. Da stand Citroen auf Platz drei. Deutsche waren gar nich in den Top 5. In den Top Ten warens arg wenig. Weißt was ich mein - man kann Statistiken nehmen, wie man will, es kommt immer auf die Auslegung drauf an - und wer oben stehen soll. Zumindest gibts C1-Fahrer (plus die 107 und Aygo-Fahrer), die seit fünf Jahren lächerliche 20 Euro Steuern zahlen und vernichtend wenig Versicherung. Und C1 (plus etc) gibts massig. Du siehst was ich meine?
Und deine Verbrauchswerte will ich jetzt einfach nich kommentieren. Deinem TSI wird trotzdem ständig Säuferei nachgesagt, und der C4 - aktuelles Modell - meiner Eltern braucht seit einem Jahr 7,5 Liter. Der C3(F) meiner Schwester braucht 7. Mein Zweiliter-C5 braucht 7,8 - und mein verschissener 21 Jahre alter ZX mit 75PS aus 1.4L braucht auch 7.5, wenn ich es eilig hab. Sonst 7 - der Wagen is übrigens "Golfklasse". Was hat so nen Golf 3 damals doch gleich gesoffen...? Von Dieselmotoren fang ich jetzt besser mal nicht an. Du siehst was ich meine...?!
Zitat:
Beispiel Assistenzsysteme: Der Golf und auch andere Autos wie Ford, Volvo, A-Klasse bieten zahllose Assistenzsysteme wie Park Pilot, City-Safety, Müdigkeitswarner etc. an. Und Citroen? Nur einen Tote-Winkel Assistenten und einen Spurhalteassistenten. Auch dort gehört Citroen zu den Herstellern, die am wenigsten anbieten.
Joa, aber was kost' das bei denen alles? Hat denn der aktuelle Golf jetzt wenigstens mal elektrische Fensterheber vorn serienmässig? Oder wars der Fabia? Aber nen
Bildschirmin Serie - aber nich mal n
Radio!? Was da los? Verkehrte Welt, mein Freund. In so nem Citroen is traditionell ne ordentliche Grundausstattung drin. Parkassisten, Spurwarner, kriegt man auch alles. Und auch oben beschriebenes "echtes Kurvenlicht". Der Sinn vom "Müdigkeitswarner" erschließt sich mir nicht. Wohl aber der von einer feststehenden Lenkradnabe (Knöpfe an immer gleicher Position, und vor allem: ein immer 100 Prozentig perfekt stehender Airbag) oder hydropneumatischem Fahrwerk. Gibts bei deinen Herstellern alles nich. Nich mal gegen den üblich saftigen Aufpreis.
Zitat:
Weiter geht es mit unsinnigen Einschränkungen. Die Version mit 155 PS gibt es nur mit Automatik. Warum? Man kann auch so gut wie nichts auswählen. Radiovarianten, Stoffe, Felgen etc. => nur minimale Auswahl.
Minimale Auswahl? BEI CITROEN? Ich empfehle dann doch mal, die Prospekte zu studieren... 😰
Zitat:
Für einen Hersteller, der ursprünglich mal Individualisten angesprochen hat, ist dies meines Erachtens tödlich. Hinzu kommt der miese Ruf der Autos, schlechte TÜV Ergebnisse etc.
Meine Kunden (Citroenwerkstatt, Oldtimer wie aktuelle Modelle vertreten) mögen ihre Autos. Weil sie so unanfällig sind, weil sie immer durch die HU kommen, weil sie nich nerven. Und weil sie anders designed sind sich anders anfühlen und einfach was anderes sind als der Einheitsbrei. Vom miesen Ruf krieg ich nicht viel mit. Hab noch keinen ernsthaft über seinen Wagen fluchen hören. Und die Prüfer, bei denen ich die Wagen ständig vorstelle, mag zwar Citroen selbst nicht, gibt aber selbst zu, dass die Technik echt ok ist.
Zitat:
Ich befürchte, es wird nur eine französische Automarke überleben, und das wird nicht Peugeot/Citroen sein...echt schade, denn früher war Citroen sicherlich keine schlechte Automarke. Das sind sie auch heute noch nicht, aber leider gibt es kaum noch Gründe, sich für einen Citroen zu entscheiden.
Das befürchte ich nicht. Und Gründe, mir wieder einen zu kaufen, wie schon seit Jahren regelmäßig, hätte ich persönlich genug.
Just my 2 cents
Steve
58 Antworten
Zitat:
Original geschrieben von hipsnoon
Wenn Du weiter " KIECKST " und eventuell den Konfigurator bemühst, wird Dir die Erleuchtung kommen, dass auch das Sondermodell " Selection " mit dem Navigationssystem e-May Way für 990 € optional , geordert werden kann.
Hab ick das bestritten?
Haettest du gelesen, was geschrieben wurde, waere dir die Erleuchtung gekommen, dass es also in keinem C4 Modell fuer die hier propagierten 950 EUR zu ordern ist... 🙄
Meine Fresse, warum so angepisst?
C4 Fahrer? Dann kann ick das natuerlich verstehen...
Zitat:
Original geschrieben von MacBundy
oh man, aus dem interessanten thema 'citroen am ende?' ist ein sinnfreies rumgezicke was ist besser: vag - psa geworden.Zitat:
Original geschrieben von hipsnoon
Wenn Du weiter " KIECKST " und eventuell den Konfigurator bemühst, wird Dir die Erleuchtung kommen, dass auch das Sondermodell " Selection " mit dem Navigationssystem e-May Way für 990 € optional , geordert werden kann.vw baut tolle autos, citroén auch, jeder kauft sich was ihm persönlich gefällt.
also lasst diesen unsinn sein, DENN wenn man eine marke schlechtreden will, findet man immer was, egal ob citroen, audi, toyota oder lada...
gruß flatspoon
Von Citroen hielt ich früher nicht viel (80er-Jahre).
Hab ich dann auch persönlich für mich komplett abgeschrieben.
Auf Citroen wurde ich wieder aufmerksam, weil meine Mutter neues Auto brauchte und ihre alte Marke Nissan nix mehr hatte was sie ansprach. Zu alter Marke VW wollte sie auch nich mehr, weil es bei ihr keine Werkstatt in näherem Umkreis gibt.
Somit kam nur Ford, Opel, Fiat oder Citroen in frage (von Werkstätten her).
Und da überzeugte mich am meisten der Citroen C3 für meine Mutter, und sie letztendlich dann auch.
Und so stolperte ich dann auch über den C1, den ich dann gleich für mich in Betracht zog.
Was nun die Marke Citroen angeht, so is ja wirklich fast nix mehr wirklich Citroen. Meiste kommt von Peugeot.
Der C1 wird in der Tschechischen Republik gebaut,
der DS3 in der Slowakischen Republik,
der NEMO in der Türkei,
nur der C3 (und vllt noch andere) kommen aus Frankreich.
Ich finde PSA innovativ. Ich denke auch dass weiter existieren wird.
Auch den Hybrid Air der 2015 auf den Markt kommen soll finde ich ne Klasse Idee, die auch schon bei LKW seit längerem eingesetzt wird.
Während alle Welt von E-Mobilen, Ethanol, etc redet kommt PSA einfach nur mit ner alten Technik daher, baut sie in ein Auto ein und sagt: "Mit Luft fahren gehört die Zukunft".
Auf die Idee kam sonst noch keiner, obwohl so einfach ist ^^
Zitat:
Original geschrieben von jschie66
IMHO wird der in Poissy (bei Paris) gebaut
Gruß Kai
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Hallo Leute,
PSA wird es immer geben. Darüber mache ich mir keine Gedanken.
Solange Citroen ungewöhnliche Autos baut, wird es dann auch Abnehmer finden.
08/15 Autos koennen andere wie VW bauen.
Ich stelle aber fest, das bei jedem Modellwechsel die Autos besser werden, was ich sehr positiv
finde. Allerdings finde ich sehr schade, dass die feststehende Lenkradnabe nicht weiter in den neuen
MODELLEN eingebaut wird. Das ist schade, Citroen macht das aber nur wegen der Kundschaft. Offensichtlich
haben viele Kunden Probleme damit, was ich bisher nicht nachvollziehen kann.
Ich warte noch ein Jahr mit dem nächsten Kauf eines Van, die nächste Generation Grand Picasso C4
kommt im nächsten Jahr 2014 in den Handel, mal sehen welche typische Citroen Eigenschaften das Auto haben wird.
Alternativ zu den neuen C4 GRAND PICASSO wäre fur mich der Ford Grand C-Max.
Aber Citroen bleibt immer noch die erste Wahl. Bin gespannt, welches Modell ich letztendlich
bestellen werde.
Beste Grusse
C3Fahrer
Zitat:
Original geschrieben von C3Fahrer
Allerdings finde ich sehr schade, dass die feststehende Lenkradnabe nicht weiter in den neuen
MODELLEN eingebaut wird. Das ist schade, Citroen macht das aber nur wegen der Kundschaft. Offensichtlich
haben viele Kunden Probleme damit, was ich bisher nicht nachvollziehen kann.
Nö, die Kundschaft fand das eigentlich toll, nur die Tester haben regelmäßig gemoppert (wenn's schon sonst nicht viel zu moppern gab über Citroen; irgendwie musste man ja VW immer auf den Thron hieven...🙄 ). Grund für den Wegfall waren eher die Kosten, die Tatsache, dass die NCAP-Crashtests trotz größerer Airbags nicht wesentlich besser ausfielen und dass man munkelte, dass die typische C4-Krankheit des Lenkradschlagens bei bestimmten Geschwindigkeiten seine Ursache in der Lenkradkonstruktion hatte.
Der neue (Grand) Picasso bekommt übrigens auch das konventionelle Lenkrad aus dem C4 B7 (aktuelles Modell). 😉
Die Ursache des Lenkradschlagens waren die originalen 17Zoll Alufelgen von Citroen, die der VTS drauf hatte
Zitat:
Original geschrieben von narpice
Nö, die Kundschaft fand das eigentlich toll, nur die Tester haben regelmäßig gemoppert (wenn's schon sonst nicht viel zu moppern gab über Citroen; irgendwie musste man ja VW immer auf den Thron hieven...🙄 ). Grund für den Wegfall waren eher die Kosten, die Tatsache, dass die NCAP-Crashtests trotz größerer Airbags nicht wesentlich besser ausfielen und dass man munkelte, dass die typische C4-Krankheit des Lenkradschlagens bei bestimmten Geschwindigkeiten seine Ursache in der Lenkradkonstruktion hatte.Zitat:
Original geschrieben von C3Fahrer
Allerdings finde ich sehr schade, dass die feststehende Lenkradnabe nicht weiter in den neuen
MODELLEN eingebaut wird. Das ist schade, Citroen macht das aber nur wegen der Kundschaft. Offensichtlich
haben viele Kunden Probleme damit, was ich bisher nicht nachvollziehen kann.Der neue (Grand) Picasso bekommt übrigens auch das konventionelle Lenkrad aus dem C4 B7 (aktuelles Modell). 😉
Ich glaube, mit ,,auf den Thron hieven'' hat das nix zu tun. 😉
Fahr mal nen 7er Golf und dann steigst' in den C4. Wenn du da keinen Unterschied merkst, dann weiß ich auch nicht.
Und zum Thema 0815: Wahrscheinlich kommt das 0815 Design bei den Kunden am Ende doch besser an. Zumindest bei der breiten Masse. Klar ist VW kein Herzensbrecher wie ein Alfa Romeo. Aber der Erfolg gibt ihnen recht, auf auf allzu große Designexperimente zu verzichten.
Und der aktuelle C4 ist ja nun auch nicht der Eikätscher. 😁
War letzte Woche zum Urlaub in Frankreich. Da sieht das Straßenbild schon etwas anders aus. Vor allem Citroen ist recht stark vertreten.
VW profitierte lange Jahre vom recht dichten Händlernetz, auch auf dem Lande. Zudem werden die Fahrzeuge in vielen Regionen (um die Standorte) massiv gefördert. Die Konditionen für Werksangehörige sind schon recht gut.
Zudem ist VAG gut im Flottengeschäft vertreten.
Dazu kommt noch die gute alte "einmal VW immer VW" Denkweise. Die Leute lassen sich notfalls auch den 12. kaputten TSI andrehen nach dem Motto: Bloß keine Experimente, hier weiß ich wenigstens was mich erwartet!
Viele wagen den Blick über den Tellerrand gar nicht was sehr schade ist. Peugeot, Citroen, Ford, Opel und andere können auch tolle Autos bauen die keinen Deut anfälliger, eher sogar haltbarer sind als so mancher VW.
Peugeot ist aber die letzten Jahre auch eher durch schlechte Zuverlässigkeit aufgefallen. Und wie hier schon festgestellt wurde, fahren im Heimatland Frankreich viele Französische Hersteller. Da ist es ja logisch, das in Deutschland eher die Deutschen Hersteller die Nase vorn haben. Daran wird sich wohl auch die nächsten Jahre nix ändern. 😉
Und ich fahre bestimmt nicht das 5. Auto aus dem VW Konzern wenn die Dinger so Sch... wären. 🙂
Dann beantworte mir mal eine Frage ganz ehrlich:
Mit welcher Tugend ist denn VW seit der Jahrtausendwende aufgefallen? Zuverlässigkeit wars mit Sicherheit nicht😁
Wie sonst erklärt man sich Frostmotoren, verreckende Getriebe bei den 1,6ern, Steuerkettenprobleme bei so gut wie allen Motoren bei VW die je einen hatten (VR, TSIs etc.), Zylinderkopfprobleme bei den ersten CRD Dieseln, kaputte Zylinderköpfe (TSIs), brechende Kolben und Pleuel (VRs und TSIs) und andere Defekte.
Klar hatte Peugeot auch ziemlich miese Modelle im Programm. Man muss sich nur den 307 ansehen um festzustellen das das ne ziemliche Gurke war.
Das gibt es aber auch bei VW. Kollege fährt nen Golf TSI. Der darf jetzt schon zum 2. mal innerhalb kürzester Zeit bei der Werkstatt antraben wegen eines Defektes an der Steuerkette. Da dieser Defekt noch andere Teile in Mitleidenschaft gezogen hat, hätte die Reparatur gut 3000€ verschlungen. Nur gut das seine Garantie noch greift! Der nächste Schaden den er jetzt hat wird mit Sicherheit nicht billiger.
Ich bin vorher auch VW gefahren und die Erfahrungen die ich persönlich mit der Marke machen durfte, haben mich dazu veranlasst mich nach was anderem umzusehen. Wenn man keine ausgedehnte Garantie abgeschlossen hat bist du bei als VW-Fahrer ziemlich aufgeschmissen.
Selbst in meiner Familie gibt es Überlegungen sich nach anderen Marken umzusehen und das sind alles überzeugte VW-Fahrer wie du.
Zitat:
Original geschrieben von Cleandevil
Peugeot ist aber die letzten Jahre auch eher durch schlechte Zuverlässigkeit aufgefallen.
Ach ja? Mir fällt da lediglich die Steuerkette ein. Ursache dafür ist (meiner Meinung nach) BMW und ihre variable Ventilsteuerung. Man hätte auch da Mittel und Wege finden müssen, wie das mit einem Zahnriemen umgesetzt werden kann. Auf dem Gebiet war und ist PSA führend. Kaum ein Hersteller gibt längere Intervalle für den Zahnriemen an, die sich auch realistisch erreichen lassen.