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Chiptuning bei 85 PS?

Themenstarteram 12. Dezember 2017 um 11:59

Hallo Zusammen,

ich bin am überlegen meinem kleinen ein wenig mehr Leistung zu verpassen.

Jetzt meine Frage, lohnt sich das ganze oder sind die 100 PS falls sie erreicht werden ausgehend von meinen 85 relevant oder wirklich bemerkbar?

Gibt es vielleicht andere Dinge die ich für einen Leistungsschub als Student einbauen könnte?

Lg

Dennis

Beste Antwort im Thema

Ein Vierzylinder-Reihenmotor mit 1248 ccm mit Saugrohreinspritzung.

Höchstgeschwindigkeit: 170 km/h (ist doch mehr als ausreichend)

Beschleunigung, 0–100 km/h: 13,1 s (das wird wohl der Schmerzpunkt sein)

Hier ist bisschen "klassische" Literatur fürs Motortuning von Motoren ohne Aufladung oder Autos schneller machen:

"Autos schneller machen"

von Gert Hack (Autor)

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19. September 2013

Da geht schon was, aber eben auf klassische Weise: Nockenwelle(n), Zylinderkopf.

Einfachstes "Tuning" geht mit Geld: i20 1.2 weg, neues Auto her. :D Gleich mit Werksangabe 0 auf 100 in unter 10 Sekunden.

Am i20 1.2 selbst:

Sehr einfach: kleinere Räder, wie es die Bodenfreiheit erlaubt, Tacho angleichen.

Auch recht einfach: Endübersetzung des Getriebes verändern (kürzer machen auf "Sportgetriebe").

Beides verbessert die Beschleunigung (verschiebt den Arbeitspunkt), senkt aber die Endgeschwindigkeit. Die ist beim i20 quasi eh nicht relevant.

Unterstützend: Unnötiges Gewicht raus aus dem Auto (z.B. Rückbank, Ersatzrad, dicke Matten)

Die PS bleiben so erstmal gleich, man muss also nicht an den Motor ran, aber man holt trotzdem was raus an Beschleunigung. Und motorschonender als "Chiptuning" am einem aufgeladenen Motor ist es alle mal.

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Was für ein Auto?

Themenstarteram 12. Dezember 2017 um 12:05

Hyundai i20 GB mit 1.2l und 85 PS

Saugmotor, vergiss es.

Gruß Metalhead

Ein Vierzylinder-Reihenmotor mit 1248 ccm mit Saugrohreinspritzung.

Höchstgeschwindigkeit: 170 km/h (ist doch mehr als ausreichend)

Beschleunigung, 0–100 km/h: 13,1 s (das wird wohl der Schmerzpunkt sein)

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Da geht schon was, aber eben auf klassische Weise: Nockenwelle(n), Zylinderkopf.

Einfachstes "Tuning" geht mit Geld: i20 1.2 weg, neues Auto her. :D Gleich mit Werksangabe 0 auf 100 in unter 10 Sekunden.

Am i20 1.2 selbst:

Sehr einfach: kleinere Räder, wie es die Bodenfreiheit erlaubt, Tacho angleichen.

Auch recht einfach: Endübersetzung des Getriebes verändern (kürzer machen auf "Sportgetriebe").

Beides verbessert die Beschleunigung (verschiebt den Arbeitspunkt), senkt aber die Endgeschwindigkeit. Die ist beim i20 quasi eh nicht relevant.

Unterstützend: Unnötiges Gewicht raus aus dem Auto (z.B. Rückbank, Ersatzrad, dicke Matten)

Die PS bleiben so erstmal gleich, man muss also nicht an den Motor ran, aber man holt trotzdem was raus an Beschleunigung. Und motorschonender als "Chiptuning" am einem aufgeladenen Motor ist es alle mal.

Spar das Geld und lass dir nichts aufquatschen.

Und wenn entsprechend flüssig bist, kaufst was mit Kompressor/Turbo oder dicken Sauger :D.

Hallo, Chiptuning bei einem Saugmotor bringt so gut wie gar nichts. Da gäbe es andere Möglichkeiten, die sehr aufwendig und/oder illegal sind. Und zur Frage, spürt man 15 PS mehr. Ja, die spürt man bei 85 PS, aber letzendlich ist die Drehmomenterhöhung, die mit der Leistungserhöhung meist einher geht, viel interessanter. Das alles ginge bei einem Turbomotor relativ einfach. Allerdings sind 18 % Mehrleistung bei einem 1200er dann sicher schon die Spitze der Möglichkeiten. Mehr ginge dann schon in den Bereich des erhöhten Verschleisses. Fazit: Bei dem Motor - vergiß es!

Grüße Kinghotte

Themenstarteram 12. Dezember 2017 um 15:04

Danke erstmal für die zahlreichen Antworten!

Dann werde ich mir das ganze nochmal überlegen :`)

Und natürlich ggf. auf das nächst größere Auto warten..

Lg Dennis

Zitat:

Chiptuning bei einem Saugmotor bringt so gut wie gar nichts.

Kann man pauschal so nicht sagen.

Man hat Fahrzeuge auch gedrosselt für die Versicherungseinstufung, wegen Dienstwagenregelungen (Behördenfahrzeuge) oder aus Modellstrategie um einen Abstand zu einem höheren Fahrzeugmodell einzuhalten.

Beispiele für gedrosselte Fahrzeuge wären der Golf 3 16v oder auch der Bmw 2,5l 24v.

Ich rolle es mal von hinten her auf: Vielleicht hat dein Auto aus irgendwelchen Gründen real weniger Leistung, als angegeben ist? Bevor du für irgendetwas Geld ausgibst, könntest du auch mal ein paar Euro für eine Leistungsprüfstandsmessung opfern. Dann kennst du wenigstens den Ist-Zustand.

Gruß

electroman

Also da ist aber einfacher und billiger: Test der Beschleunigungszeit auf 100 km/h durch einen guten Fahrer bei Leergewicht + 90% Tank + Fahrergewicht.

Und Test v_max in der Ebene bei Windstille, wenn die Winterreifen das mitmachen.

Also wenn du immer Vollgas(!) gibst und das reicht dir nicht, dann verticken und nen anderen, notfalls älter, mehr KM etc...

Oder halt einfach mehr Gas geben! Hört sich blöd an, aber viele machens einfach nicht! (Was mich nicht wundert bei den Geräuschen die bei manchen dann kommen. Gibt einfach auch Karren, die "wollen nicht"...)

Wenn LPG da geht, dann brauchst beim Reinlatschen auch nicht groß an den Stundenlohn vom Semesterjob denken. Falls Du reiche Eltern hast, weg dat Dingen! :D

Ich kann dem Gedanken einen 1.2er zu tunen nichts abgewinnen. Außer Gewicht zu sparen, war kaum ein brauchbarer Tipp dabei! Den Motor in irgend einer Weise zu "pimpen" ist wie Geld aus dem Fenster schmeißen. Nen anderen Wagen zu kaufen, wäre da billiger!

Alles, was man an Geld in sinnvolles Tuning versenken will, dürfte zusammen mit dem Verkaufserlös für den i20 zu ausreichend Kohle für einen besser motorisierten Wagen reichen.

Ich glaube auch, der i20 wird in keiner Weise "gedrosselt" sein. Das ist Quark! Genauso nutzlos sind Leistungsmessungen. Was bringt es, hierfür Geld zu versenken? Da würde ich lieber gleich Wartungsteile kaufen! Ein frischer Luftfilter und paar frische Kerzen dürften effektiver sein.

MfG

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