China Reifen??? Billiger und trotzdem brauchbar?
moin,
eine Grundsatzfrage zum Chinareifen.
Wenn ein Reifen aus dem fernen Osten zu uns kommt und dieser hier verkauft wird, braucht er doch eine Zertifizierung, oder? Dies sollte doch heißen, dass man diese Reifen bedenkenlos auf sein Auto montieren kann.
Die meisten bekannten Hersteller lassen ihre Reifen auch in China fertigen. Jetzt stellt sich mir die Frage, warum ich keinen Billigreifen, der das Prüfzeichen hat, montieren sollte. Keine Frage, mein Bauchgefühl sagt, alles nur Schrott, aber auf der anderen Seite ist eine Zulassung für den Europäischen Markt doch auch eine Art Qualitätszeugnis.
Hat jemand Erfahrungen mit diesen Reifen gemacht. Die Preise für einen 235/45/17/97w fangen bei ca. 60 Euro an....
Danke
Beste Antwort im Thema
Zitat:
Original geschrieben von crixxx
Immer wieder gut....nachbau tagfahrlicht, reifen aus china...kauf dir einen dacia logan und dann ordentliche reifen, dann ist alles gut...wird langsam zeit auf 211 zu wechseln...
Keine Ahnung welches Problem du mit dir rumschleppst, ich habe eine einfache Frage gestellt und wollte keine Autokaufberatung von dir. Typen wie du scheinen die Weisheit mit Löffeln zu fressen und meinen sie immer und überall kund tun zu müssen.
so long
31 Antworten
meine erfahrung: keine billigreifen. erst recht nicht im winter... im sommer ist es vertretbar, obwohl aquaplaning da gefährlich enden kann, was ich mit fernostreifen erlebt habe.
aber im winter durchgehend zu rutschen oder stecken zu bleiben ist noch schlimmer. daher testberichte von adac genau durchlesen und gut überlegen ob man 100€ weniger ausgibt und dann nur probleme hat oder diese zu investieren und ruhe zu haben. so sind 200€ rausgeworfen als 300 richtig investiert.
frag dich mal wieso kein "china" hersteller in irgend einer rally, dtm oder formel vertreten ist.... weil sie nichts taugen und kaum was für entwicklung und forschung ausgeben.
mfg
Es ist ja okay, wenn sich jemand aus falcher Sparsamkeit selber in Gefahr bringt ... aber gerade auf der Straße ist das ... mit Verlaub ... nur dumm.
Jeder Verkehrsteilnehmer hat nach meinem Verständnis die Plficht, sein möglichstes zu tun, andere nicht unnötig in Gefahr zu bringen. Wenn nun jemand einen billigen Osteuropa-Reifen mit 2 m mehr Bremsweg wählt finde ich das ganz okay, aber wenn dann einer mit einen Winterstollen aus Tibet daherkommt und im Nassen, was ja bei uns die vorherrschende Wintersituation ist, 10 m mehr Bremsweg wegen 4 oder 5 Euro im Monat (bei einem Billigreifen a la Sava, Nokian etc.) braucht, dann finde ich das nimmer lustig.
Man muss an einem Unfall nicht immer schuldig sein!
Zitat:
Original geschrieben von WalterE200-97
Die gesetzliche Mindestprofiltiefe für Reifen geträgt 1,6 mm, bei Sommerreifen
werden 2,5 mm und Sommerbreitreifen 3 mm empfohlen, bei Winterreifen
wird empfohlen, eine Profiltiefe von 4 mm nicht zu unterschreiten.
Vor dem vorletzten Winter hatte ich bei einem Auto mit Frontantrieb auf 3-4 mm
abgefahrene Kleber-Winterreifen gegen preiswertere Winterreifen aus Korea mit
einem unaussprechlichen Namen ersetzen lassen. Auf gefrorenem Schneematsch ist
das Fahrzeug auf einer Landstrasse mit Überhöhung/Querneigung während der
Fahrt mit angepassten 30 km/h ständig zum Fahrbahnrand hin abgerutscht,
im Winterhalbjahr zuvor hatte ich dieses schweißtreibende Erlebnis mit den
alten Winterreifen von Kleber nicht.
Am nächsten Tag habe ich diese Reifen zurückgegeben und mit Aufpreis wieder
Kleber-Winterreifen montieren lassen. Bei gleichen Witterungsverhältnissen
blieb das Fahrzeug mit den Winterreifen von Kleber einwandfrei in der Spur.In der aktuellen ADAC-Motorwelt wurden Winterreifen getestet:
http://www.adac.de/.../2010_Winterreifen_Test_225_45_R17.aspx?...
Bremsweg auf nassem Asphalt: Bestwert 59m, Snowmaster aus China 81m.LG, Walter
Das, was Sie hier beschreiben, hat mein Schwiegersohn mit Reifen vom Bridgestone erlebt. Die neuen Reifen haben seinen Range Rover stets zum Strassenrand gezogen. Erleichterung ist dann mit anderen Reifen gekommen.
Ähnliche Themen
Zum Schluss ist es wirklich besser, erst Erfahrungen anderer Fahrer zu suchen. Meine Goodride sind Produkt einer Firma, die seit 45 Jahren Reifen herstellt, Zeit genug, um zu lernen. Tests dieser Produkte werden sie aber vergeblich suchen, die geben nicht das her, was die Tester brauchen.
Zitat:
Original geschrieben von rebbe
... Meine Goodride sind Produkt einer Firma, die seit 45 Jahren Reifen herstellt, Zeit genug, um zu lernen. Tests dieser Produkte werden sie aber vergeblich suchen, die geben nicht das her, was die Tester brauchen.
Na, zu den 'Goodride' gibt es aber genug Tests.
'mangelhaft'
'nicht zufriedenstellend'
'nicht empfehlenswert'
habe ich in der großen Suchmaschine gefunden.
Ich habe dazu allerdings keine eigenen Erfahrungen.
Auf meinem Oldtimer fahre ich 'Nankang' weil es damals, als ich Reifen brauchte keine anderen gab, die die entsprechende Geschwindigkeitsfreigabe aufgedruckt hatten.
Ich kann über die Reifen nichts Schlechtes sagen, aber das Auto fahre ich z.B. nicht im Regen und schon gar nicht bei Schnee und Eis, obwohl:.
Zu denken gab mir, als ich sah, dass die Reifen außer dem hohen Geschwindigkeitsindex auch noch 'M+S' aufgedruckt haben.
Das sind aber vom Profil her definitiv keine Winterreifen. Es fehlt vollkommen die Feinprofilierung, d.h. die feinen Lamellen.
Überlegung dazu: Sollte man Vertrauen zu einem Hersteller haben, der offensichtlich seine eigenen Normen nach Gutdünken festlegt bzw. sich dabei am Kundenwunsch orientiert?
Das sind sogenannte Ganzjahresreifen, die kann es bei uns nicht geben. Im Winter wird weiche Gummimischung gebraucht, im Sommer festere, ev. mit Silikon. Solche Ganzjahresreifen können im Winter oder an heissen Tagen im Sommer nicht optimal werden.
Bei den Billigreifen gibt es aber eine intensive Entwicklung, neue Profile und neue Gummimischungen, so dass vergleichbar sind nur die Reifen, die auch aktuellen Profil haben. In den Tropen sind dann eigentlich nur die Sommerreifen aktuell, in der Monsunzeit auch für Feuchtigkeit, also Aquaplaning ausgelegt.
Es reicht also nicht, irgendein Test über die Marke zu finden, es muss auch über die Profilbezeichnung mit der aktuell verkaufter Ware in Verbindung gebracht werden. Übrigens selbst Michelin und Conti ändern oft die Profile, so dass immer neue Tests notwendig wären. Mit den Jahren werden die Reifen auch spröde und ändern stark die Parameter. Das wird bei den Tests nicht berücksichtigt. Ausserdem mit dem Luftdruck können sich die Eigenschaften stark verändern. Man darf deshalb die Tests nicht überbewerten.
Was die Ansprüchein einem fernen Land zufriedenstellt muss bei uns noch lange nicht gut sein.
Selbst zB amerikanische Reifen würden bei uns durchfallen, die sind zB auf lange Lebensdauer nicht den maximalen Grip ausgelegt.
Viele Billig-Winterreifen und auch nordische Produkte sind zB im Schnee recht gut, versagen aber völlig im Nassen. Und bei uns wird ja der ganez Schnee sofort weg"gepökelt", das ist nunmal unsere Realität.
Es gibt keinen Reifen, der alles gut kann.
Wenn vor mir einer überraschend volle Kanone "ankert" oder jemand (vielleicht noch ein Kind) die Straße quert möchte ich nicht der sein, der einen 8 oder 10 m längeren Bremsweg hat und sich dann vielleicht sogar vor dem Richter für die Reifenwahl verantworten muss (siehe auch das lachhafte M+S-Symbol).
(Hier ist der Gesetzgeber gefordert! Die gültigen Regelungen sind ja jahrzentealt!)
Danke für Euere Meinungen, die wie meistens weit auseinander liegen. Klar ist, Sicherheit geht vor!
Speziell geht es bei mir um Sommerreifen, ich habe mir im Frühjahr zwei Michelin aufziehen lassen, Kosten 305 Euro inkl. allem. Jetzt, sechs Monate später brauche die anderen beiden, jetzt kosten die gleichen Reifen 330 Euro, sind also gut 10% teuerer geworden. Mir stinkt das einfach und ich glaube nicht, dass der Reifen deshalb besser geworden ist :O)
Dies hat nichts mit sparen wollen zu tun, die Frage war einfach:
Taugt der Chinareifen oder nicht?
Offensichtlich taugt er nicht :O)
Immer wieder gut....nachbau tagfahrlicht, reifen aus china...kauf dir einen dacia logan und dann ordentliche reifen, dann ist alles gut...wird langsam zeit auf 211 zu wechseln...
Nö, das ist nur eine Übergangsphase. Da muss man einfach durch.
Die richtig topgepflegten, komplett rost(be)frei(t)en und unverbastelten 210er werden einmal selten sein!
Wie wahr!
Vorige Woche habe ich nach dem Waschen meinen S210 gründlich abgesucht. Links an hinterem Kotflügel hat die vordere Innenkante schon Bläschen gehabt. An dem selbigen Kotflügel gab es aber auch Bläschen an dem Übergang zu dem Plast-und- Elast-Stossfänger. Also alles mit Klebeband abgegrenzt und gründlich gereinigt. Unter dem Lack war die Korrosion noch gut 2 cm weiter unterwandert, also alles muss weg. Mit einer 12V Minibohrmaschine und Schleifscheibe dann alles bis auf blankes Blech abgeschliffen, zweimal mit dem Rostumwandler behandelt, immer mit 5 min. Pause.
Danach mit Johnson Rostprimär angestrichen, nach 1 Std. dann leicht aus der Dose mit dem Grundierlack (grau) übersprüht. Wieder abgewartet, dann mit Pinselchen mit Acrylfarbe 904G überstrichen. Nach 2 Tagen war alles richtig trocken und fahrbereit. Die Acrylfarbe hat mir eine Lackierwerkstatt ganz genau zusammengemischt, 100g. Habe in eine kleine Flasche von Kaffeesahne eingefüllt und ist immer parat. Hat man es eilig, kann in die Farbe bischen Härter dazugegeben werden, dann ist alles in Stunden fest. Natürlich nur in einer Kappe soviel mischen, wieviel auch verarbeitet wird. Steinschläge kann man bei der Gelegenheit auch ausbessern und ruhig den Winter abwarten.
Die Methode habe ich schon am DB 220/8 eingeübt, war eine richtige Rostlaube. Dann W123 200D war bereits nach 2 Jahren sehr intensiv zu bearbeiten. Zwei Jahre später W123 240D war Welten besser. Der W124 E250D war bisher nicht übertrumpfte Klasse, kein einziger Rostfleck in 13 Jahren und 398 tkm.
Leider ist W210 eher nur Durchschnitt, viel besser z.B. als Ford, aber deutlich schlechter, als z.B. Skoda.
@ rebbe,
das ist ja hochinteressant, wie du deine Fahrzeuge entrostet hast 😁,
aber da es hier ja um China-Reifen geht; wie hast du die denn entrostet?🙂
Zitat:
Original geschrieben von crixxx
Immer wieder gut....nachbau tagfahrlicht, reifen aus china...kauf dir einen dacia logan und dann ordentliche reifen, dann ist alles gut...wird langsam zeit auf 211 zu wechseln...
Keine Ahnung welches Problem du mit dir rumschleppst, ich habe eine einfache Frage gestellt und wollte keine Autokaufberatung von dir. Typen wie du scheinen die Weisheit mit Löffeln zu fressen und meinen sie immer und überall kund tun zu müssen.
so long
...hatte auch mal"wanli"drauf-wollte sparen😁-nie wieder!-habe alternativ mit hankook und pneumant gute erfahrungen gemacht!