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Cadillac Seville STS -> BJ 2004 / LL 127'000 km. oder BJ 2001 / LL 56'000 km.?

Themenstarteram 31. Dezember 2010 um 23:11

Hallo Zusammen

Habe nun schon recht viele Beiträge hier im Forum, und auch sonst im www, zum Seville STS gelesen, um zu einer Kaufentscheidung zu gelangen. Dabei habe ich schon die bekannten Krankheiten "Zylinderkopfschrauben", "Zylinderkopfdichtung", "Wasser im Kofferraum", etc. gelesen.

Doch leider komme ich anhand der gewonnenen Infos nicht wirklich zu einem Fazit.

Deshalb habe ich mich nun auch angemeldet um nochmal etwas konkret nach zu fragen.

Und zwar habe ich mit meinem bescheidenen Budget (max. 14'000.- sFr.) bis dato 2 Angebote (in der CH) gefunden die mich einigermassen ansprechen:

  • Seville 2001 für 11'800.- sFr.
  • Seville 2004 für 12'800.- sFr.

Beide haben eine Garantie auf Motor, Getriebe etc. (Details dazu noch nicht bekannt.)

Beid em von 2004 wurde das Automatik Getriebe komplett revidiert. Ist mir einerseits symphatisch, da nachher wieder annähernd neuwertiger Zustand, andererseits nehme ich mal an, dies ist nicht grundlos passiert, sprich der war wohl im Eimer. Bei diesem wurden die 127'000 km. auch auch in rund 6 Jahren runtergespuhlt. Von daher denke ich mal, bei dem kommt in den nächsten 20'000 km. so einiges.

Der Andere hat eben massiv weniger km. ist aber eben von 2001. Und vor allem gefällt mir bei dem das Interieur massiv weniger. Schon mal grundsätzlich sehr dunkel und die Holzapplikationen passen da so gar nicht. (Gut die könnte ich eventuell mit einer schönen 3M di-noc Folie, Holz, Leder, Carbon,... überziehen.) Aber der Blaue mit Beigem Innenleben gefällt mir deutlich besser. Auch die Endrohre.

Nun meine Frage an alle Caddy und vor allem Seville Speziallisten. Welchen von beiden würdet ihr eher kaufen.

Klar, am besten beide Probefahren. Aber leider wohne ich von beiden ziemlich weit weg, sprich müsste entweder beide am selben Tag besichtigen oder 2 Mal lange fahren. Zudem bin ich eben alles Andere als Auto erfahren. Bin zwar ein alter Sack, aber habe den Führerschein ungewöhnlicherweise erst vor 2 jahre gemacht und hatte bis jetzt nur einen Renault Scienic ;-)

Von dem hab ich jetzt die Schnauze voll und ich will mir den langen traum einen US-Crusers erfüllen.

Und der Seville gefällt mir schon sehr. Jedoch habe natürlich Angst vor einem Fehlkauf.

Alternativ habe ich noch einen CTS 3.2 BJ 2003 mit 85'300 km. gefunden:

CTS 3.2 für 13'800.-

Eventuell wäre ich mit dem auf der sichereren Seite? Ist halt kein V8 und auch vom style her, für mich weniger schön als der Seville.

Wäre alle um eine Entscheidungshilfe und natürlich auch jegliche Tipps die mir bei der Auswahl, und bei der Kontrolle vor dem Kauf helfen, äusserst dankbar.

 

Merci im Voraus!

Freundliche Grüsse.

 

The Driver from CH

Beste Antwort im Thema

Wow - hier geht ja was ab....bei den Preisen in der Schweiz sollte ich dort eine Cadillac-Garage aufmachen...oder kennt jemand einen Garagist, der mich für gutes Geld einstellen würde?

Also ein paar Märchen muss ich jetzt doch noch bereinigen:

Das Zylinderkopfgewindeproblem hat NICHTS mit der Fahrweise zu tun, sondern mit der Alulegierung und der Auslegung der Kopfschrauben sowie der Wartung (Kühlwasserwechsel), Riemenwechsel, Riemenspannerwechsel, der WaPu, Kühlwasserstand, Entlüftungsschläuche frei.

Durch Rasen gehen Getriebe, Radlager, Stossdämpfer und Aufhängungsteile wie auch Bremsen schneller hops und der Motor schluckt mehr Öl - das wars dann aber auch schon.

Im Gegenteil: Der Northstar braucht sogar ab und an den roten Bereich, damit sich die Ablagerungen wegbrennen können - sonst verkokelt einem der gesamte Brennraum und im Leerlauf hört man dann die typischen Klickgeräusche - mal abgesehen davon, dass er dann noch mehr Öl schluckt, da die Kolbenringe nicht mehr sauber anliegen. Konstruktiv ab Modelljahr 2001 (mit Xenon) wurde das ebenso verbessert wie die Zylinderkopfgewindegeschichte.

Und der Motor hat überhaupt kein Problem mit Drehzahlen über 3500 im Gegenteil - da geht er erst richtig los! Halt nicht auf DAUER - aber bei 4500 ist schon über 200 und das macht mit dem Auto sowieso keinen Spass!

So ganz rund laufen aber die Northstars eher nicht :) Wenn man sie mit anderen V8 vergleicht - merkt man aber im Innenraum nur wenn man drauf achtet.

Das Kühlsystem im Seville ist so fett, dass man locker durchs Death Valley mit Klima fahren kann.

Darum merken auch viele Schweizer gar nicht, dass sie das Zylinderkopfgewindeproblem haben - das Kühlsystem steckt das bei ruhiger Fahrweise locker weg - solange bis dann die Dichtung wirklich durch ist.

Das Shaking Problem ist normalerweise bei Laufleistungen bis 120 tkm und Alter nicht über 10 Jahren für ca 350-400 Euro zu beheben - vorausgesetzt die Reifen sind einigermassen rund (hatte bislang wirklich nur EINEN Reifen, der überhaupt nicht wollte - manche sind eben gaaanz leicht unwuchtig). Erklären kann ich das Verfahren aber nicht so leicht - es kommt auf zig Parameter an, die passen müssen.

Reifen wuchten kann ich leider nur bei mir hier - andere Wuchtmaschinen funktionieren anders und mitbringen kann ich meine eher schlecht...

Bremsen gibts von EBC und die bestellt man am besten gleich in England! Dann kosten die nicht mal die Hälfte von den genannten Preisen!

Batterie gibt es nur EINE Richtige: Optima Yellow GM-Pole

Blos keinen Standard-Original-Bleiakkuschrott andrehen lassen! Das ist alles MÜLL!

Wer also Probleme mit seinem Seville hat - auch aus der Schweiz (die schweizer Grenze ist von mir gerade mal ne Stunde weg - natürlich nicht von Bern aus) - ist herzlich willkommen!

 

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Themenstarteram 1. Januar 2011 um 13:48

Hallo Zusammen

@Northstart: Au weia! Das wäre mir gar nicht aufgefallen, dass die Beschriftung fehlt. Oder erst 2 Tage nach dem Kauf ;-)

Werd ich auf jeden Fall abklären. Eventuell wurde er ja auch "gecleaned"? Aber wohl eher Rost oder Dellen. Unfall sollte er gemäss Emil Frey keinen gehabt haben. Auch hatte der Wagen nur einen Besitzer. Der hat den Seville gar bei dieser Emil Frey Garage gekauft, und immer alles dort machen lassen. Sprich die Garage sollte das Fahrzeug eigentlich gut kennen.

Zudem denk ich mal, die haben im Gegensatz zu einem Privaten, oder Hinterhof Händler doch schon auch einen Ruf zu verlieren, oder. Gehe mal davon aus, dass die nicht gerade vorsätzlich lügen. Oder bin ich da zu blau Äugig?

Und wie gesagt. Nach dem Kauf gleich zum TCS zum testen.

@DonC: Also ich bin eben schon sehr unerfahren was Autos angeht. Habe wie gesagt bis dato nur einen Renault Scenic während 20 Monaten gefahren. That's it. Die Frage ist nun grundsätzlich ob ich mich so auf einen Occasion Seville Kauf einlassen soll, oder nicht. Kann ja auch nicht selber dran schrauben. Aber ich möcht den so gerne :-)!

Hingegen brauch ich den auch täglich. Also nicht nur als 2t Wagen oder so. Er sollte dann schon nicht andauernd in Reperatur sein, und massive Kosten verursachen. Verschleissteile, Service, etc. das kann man vorab berücksichtigen.

Aber Getriebe/Automat, Motor, Fahrwerk, im Eimer wird dann teuer.

Noch eine Frage. Was bedeutet "Shaking Problem" genau? Fahrwerk oder Stossdämpfer durch? Kommt da ne teure Reperatur? Kann man so noch fahren, oder wirds mit 120 kmh auf der Autobahn gefährlich?

Und nich zur Wartung / Inspektion. Du meinst weder kleinen noch grossen Service? Wenn ich also in der Caddy, respektive Opel Gargage mit Caddy Vertretung vorfahre, und noch einer Inspektion frage, dann wissen die was gemeint ist? Und was für eine Karosseriekonservierung? Ist das nötig? Wie gesagt, lasse ich den Motor, Karosserie etc. eh vom TCS prüfen. (siehe Infos zum TCS Check dann kann cih was dort gefunden wird, noch auf Garantie machen lassen.

Zudem wenn ich für den 11'800.- zahle, dann hätte ich noch etwas übrig für allfällige Reperaturen die von der Garantie nicht gedeckt, oder nachher kommen.

Die aufgelisteten Schachstellen sind nicht gerade ermutigend :-( Soll ich nun ein Auto kaufen, dass mir total gut gefällt und auch Emotional etwas bewirkt, oder auf Sicherheit setzen und einen Vernunftkauf machen? Irgenwie sollte doch beides möglich sein :-)

Hey, keine Sorge. Das ist kein grundsätzliches Problem Auto. Nur auch an nem Cadillac kann mal was kaputt gehen und dann sollte man jemand haben der weiß was er tut. Der EF macht ja schon lange Cadillac von daher bist Du da bestimmt nicht schlecht aufgehoben. Mit dem 120 Km/h shaking meint er ein Zittern im Auto bei der Geschwindigkeit das sich wie eine Unwucht anfühlt. Kommt aber konstruktionsbedingt aus dem Fahrwerk. Läßt sich mit etwas Aufwand beseitigen aber da frag besser DonC der weiß besser / genau was da zu tun ist.

Ach so : der Kofferdeckel ist bestimmt nicht wegen Rost lackiert worden. Das ist so gut wie kein Thema bei den Cadillac`s. Man sollte aber trotzdem den Wagenboden regelmäßig mit Korrosionsschutzwachs behandlen / nachbehandeln.

Themenstarteram 1. Januar 2011 um 21:34

Hi Northstar

Sehr schön. Werde dann am Montag vorbeifahren und den Mal begutachten. Hoffe das läuft positiv!

Kann mir noch Jemand kurz sagen, wo man beim Seville beim Geriebe das Ök checken kann?

Eventuell noch weitere Tipps für die Probefahrt und Begutachtung?

Besten Dank und Gruss.

am 1. Januar 2011 um 23:46

Hallo Schweizer-Landsmann

Habe auch einen 2001-er STS mit Tachostand 190'000 km.

Läuft bis jetzt perfekt, allerdings sind die Ersatzteilpreise nicht sehr günstig und die Beschaffung ist eine Katastrophe.

Bringe das Auto in eine Opel-Garage mit offizieller Cadillac-Vertretung. Die sind zwar sehr nett und bemühen sich redlich, sind aber fachtechnisch ziemlich hilflos.

Ein grosser Service kostet kaum unter CHF 2'000. Die vorderen Bremsscheiben mit Klötzen kosten CHF 1'200 und müssen etwa alle 70'000 km gewechselt werden.

Schwachstellen sind auch die Bremsen. Fährst du viel in die Berge, nimm besser ein europäisches Auto. Auf Autobahnen mit Schweizer-Geschwindigkeiten sind sie aber gut genug.

Das Shaking ist wirklich teilweise mühsam. Ich kann es jeweils nur mit neuen Reifen beheben. Die besten Erfahrungen habe ich mit Barum-Reifen gemacht. Good Year waren nicht befriedigend. Jetzt habe ich Pirelli-Winterreifen und das Shaking ist auch fast weg. Mal sehen wie lange.

Betreffend Ersatzteile kann ich dir die Firma Caviglia in Luzern empfehlen. Die sind kompetent. Alle anderen Unternehmen in der Schweiz sind meist überfordert.

Den Getriebeölstand kannst du nicht selbst messen-. Es hat kein Ölmessstab.

Beim Besichtigen achte auf das Kühlwasser und das Motorenöl. Ein fast leeres Kühlwasser-Expansionsgefäss bedeutet meist nichts gutes. Der STS benötigt viel Motorenöl. Deshalb immer gut kontrollieren.

Beim Fahren würde ich vor allem auf das gesagte Shaking achten. Ab und zu gehen Servolenkungspumpen kaputt (kostet CHF 2'000). Das merkst du daran, wenn du im Stand bei laufendem Motor das Lenkrad drehst. Hörst du Geräusche oder ein Knacken, ist die Servolenkungspumpe fällig. Ansonsten wird bei so wenig Km-Fahrleistung noch nicht viel auszusetzen sein. Natürlich darf auch der Bordcomputer keine Fehlermeldungen anzeigen, sonst wird es meist teuer.

Alles Gute und Gruss

wow ihr habt ja abartige preise in der ch.

hab bei meinem STS auch mal die servo wechseln lassen - pumpe in den usa bestellt für ca 120 euro und dann einbauen lassen waren glaub 65 euro.

ersatzteile sind nicht teuer! ich bestell meine immer in den usa trotz porto und zoll einiges billiger als bei uns...

man kann beim 98-04 sts das getriebe öl überprüfen! der meßstab sitzt was versteckt recht vom motorblock unterm luftfilterschlauf welcher zum motor geht is was doof zu beschreiben - ist aufejdenfall mit einer roten aufschrift!

ich persönlich würde keinen STS kaufen vor 2004 mit dem motor aus 05!!!

davor wird das problem mit der ZKD immer auftreten mal früher mal später.

erst 05 wurde der motor komplett überarbeitet!

quelle - www.cadillacforums.com

und cadillac händler in los angeles.

aus dem grund würde ich lieber einen 140tkm (sofern das auto gut ist) aus 04 kaufen als einen aus 01.

aber das sieht jeder anders! is meine meinung.

hab mich dann aber nun doch entschieden mir einen 05er STS zu kaufen.

aber allgemein hab ich nun meinen 10ten cadillac! und hatte nie ernsthaft große probleme damit! verschleißteile is klar und 2 mal servo pumpe aber bei 200 euro reperatur voll ok!

 

Mit den Ersatzteilpreisen ist das so in der Schweiz. Die Teilehändler machen sich da die Taschen richtig schön voll, denn kaufen tun die das bei den gleichen Lieferanten in USA wie wir auch.

Themenstarteram 2. Januar 2011 um 11:15

Hallo Zusammen

Vielen Dank für eure geschätzten Antworten.

Wenn die Infos mal etwas zusammenfasse bringt mich das schon ins wanken, leider :-(...

  • Teileversorgung und Fachpersonal eher mau. Auch bei den offiziellen Caddy Vertretungen in DE und CH.
  • Ersatzteile und somit die Reperaturen eher teuer. Das Problem ist hier, wenn ich einen mit ein jähriger Garantie kaufe, dann kann ich mindestens für ein Jahr die Ersatzteile nicht selber Beschaffen, weil die Garantie nur so lange wirksam bleibt, wie ich die Reperaturen und Wartungen bei diesem Vertreter, also eine Emil Frey Garage machen lass. Zudem, falls ich mal ein Problem habe, gehe ich nicht davon aus, dass der Garagist mir netterweise brav alle Teil die ich beschaffen muss benennt und mir die dann einbaut wenn ich sie mitbringe. So verdient er zwar noch was an der Arbeit, aber den grossen Verdienst mit den Teilen nicht. Wer würde da schon mitmachen?
  • Zylinderkopfschrauben Problem auch bei Modellen nach 2000 weniger aber immer noch nicht ganz ausgeschlossen, sprich immer noch möglich.
  • Mit grosser Wahrscheinlichkeit dieses Shaking Problem.
  • Servopumpe ab und zu im Eimer
  • Bei den neueren Modellen die Kurbelwellensensoren
  • Rad und Motorlager
  • Dann noch die eventuellen Problems mit dem Schiebedach, Sitzheizungen, undichtem Kofferraum

Klar, andere Fahrzeuge haben auch Schwachstellen und es geht mal was kaputt. Verschleiss ist auch klar. Zudem kann man bei jeder Marke Glück oder Pech mit seinen Gefährt haben. Aber ich versuche halt erstens mich immer noch mich zu entscheiden, und falls ich beim Seville bleibe, mich etwas darauf vor zu bereiten, was da so kommen kann. Logo, passieren kann im schlimmsten Fall immer alles. Aber ich meine natürlich die Mängel die relativ häufig auftreten und bekannt sind, sprich mit erhöhter Wahrscheinlichkeit.

Deshalb muss ich nochmal wegen diesem Shaking Problem nachfragen. Also wenn ich's richtig verstehe entsteht das aus eine Kombination aus Problemen der Fahrwerkskonstruktion und den Reifen. Also das Fahrwerk ist so empfindlich, dass bei der kleinsten Umwucht der oder gar eines Reifens der Wagen bei erhöhter Geschwindigkeit anfängt mit zu schwingen? Kommt das erst ab einer gewissen Laufleistung, weil da das Fahrwerk schon beanspruchter ist, oder schon bei 50'000 km.?

Wie schlimm ist das? Kann man den Wagen nicht mehr gut Lenken / Konrollieren, also wird's gefährlich. Oder fängt der ganze Wagen an zu vibrieren und alle Personen im Wagen spühren das? Gibt's ein Geräusch? Was GENAU passiert da?

Und vor allem wie kann man es beheben? Mehrfach Reifen tauschen bis man mal Glück hat, und ein paar erwischt bei denen es nicht mehr auftritt? Oder kann, muss man, am Fahrwerk was machen? (Was wahrscheinlich teuer wird.)

Also bei je 60'000 sind die Bremsen zu tauschen. Ist das auch das Intervall für den grossen Service?

Wie oft sollte man den auch Kühlerwasser, Bremsflüssigkeit, Luftfilter etc. wechslen? DonC hat mal geschrieben, das Getriebeöl sollte man vorteilhafterweise relativ häufig, so bei 30'000 km. wechseln. Die anderen Flüssigkeit da auch gleich?

Wenn der grosse Service gute, oder gar mehr als 2000.- sFr. kostet. Dann kommen im schlimmsten Fall noch über 2000.- für 4 x neue Bremsscheiben und Beläge hinzu. Dann muss man pro 60'000 mit mindestens 5000.- sFr. schon nur für die Verschleissteile und Flüssigkeiten rechnen. Wahrscheinlich gar mehr, wenn man es alles in der Garage kauft und machen lässt?

Oder was habt ihr auf 60'000 km. alles machen müssen und wie viel etwa ausgegeben?

Besten Dank und leibe Grüsse.

Mach dich mal nicht verrückt. Sicher hast Du letztendlich ein Luxusauto was mehr in der Instandhaltung kostet als ein europäisches Auto der Mittelklasse z.B..

Das Entscheidende ist aber , denke ich, das die Auto`s bei euch in der Schweiz viel vernünftiger / schonender gefahren werden als bei uns. Allein schon aus eurer Geschwindigkeitsbegrenzung heraus. Ich kenne eine kleine, freie Cadillac Garage in Bouchs / Fadenbrücke, der hat in seiner ganzen Zeit wo er mit dem Northstar zu tun hat erst einmal ne Kopfdichtung gemacht und auch sehr selten mal ein Getriebe und wenn alles bei Laufleistungen jenseits von 200.000 KM. Zudem kenne ich persönlich keinen ab 2001 der Probleme mit den Kopfschrauben / Dichtung hatte. Gut, liegt vielleicht auch daran das die in der Regel zur Zeit max 150.000 Km haben.

Bei eurer Fahrweise reicht ein Getriebeölwechsel alle 60.000 KM bestimmt auch aus.

Dieses 120 Km/h Shaking ist einfach so wie eine Unwucht / Zittern bei der Geschwindigkeit. Sicherheitsrelavant ist das nicht lediglich ne Komfortgeschichte.Was Du genau am Fahrwerk tauschen mußt kann dir DonC hier aus dem Forum sagen.

Ich bin auch der Meinung das die Werkstattsituation bei euch viel besser ist als bei uns - bei euch findest Du eher jemanden der weiß was er zu tun hat.

Ich kenne bei uns nur vier Leute die sich vernünftig mit diesen Autos auskennen : hier im Forum DonC und GM Tec, dann jemanden in Düsseldorf bei der Fa. Ulmen und mein Schrauber aus Wuppertal. Ich weiß von Fällen wo Werkstätten die ganze Vorderachse für 2000 € überholen wollten und defekt war "lediglich" der Intermediateshaft.

Gruß

Jörg

Themenstarteram 2. Januar 2011 um 12:27

Zitat:

Original geschrieben von STS-Northstar

Mach dich mal nicht verrückt.

Geb mir Mühe. Aber es fehlt nicht mehr viel ;-)

Ne Spass bei Seite. Wie du sagtest. Es ist halt ein Luxusfahrzeug und kostet auch mehr im Unterhalt. Das ist mir bewusst.

Bei mir kommt halt immer etwas der Ingenieur durch. D.h. ich versuche mich immer für den schlechtesten Fall ab zu sichern.

Dann schau ich mal, ob und was mir DonC zum Shaking sprich der Behebung sagen kann.

Wenn die Erfahren hier mir noch etwas zu den regelmässigen Wartungen, sprich deren Kosten sagen könnten, wäre ich sehr dankbar.

Thanks!

Sam

 

am 2. Januar 2011 um 14:05

Hallo nochmals

Ich bin auch der Meinung, mach dich nicht verrückt.

Ich bin mit meinem STS in zwei Jahren 120'000 km gefahren.

Gesamtkosten (Benzin, Unterhalt, Rep., Versicherung, Amortisation zu 100 % in 3 Jahren) liegen jetzt bei CHF -.47/km.

Ich behaupte mal, wenn du nicht gerade Pech hast, kommst auch du damit klar.

Zylinderkopfprobleme und Getriebeprobleme sind in der Schweiz eher selten, weil wir nicht so "rasen" wie die Deutschen.

In einem früheren Blog auf Motor-talk hat mal einer geschrieben, dass die STS Drehzahlen über 3500/min nicht mögen. Dies hat mir mein Garagist bestätigt. Wenn du 3500/min hast, bist du bei 160 km/h. Das ist in der Schweiz bereits kriminell.

Die Emil-Frey-Garagen sind sehr seriös. Pass aber auf mit der Garantie. In der Anzeige steht was von "Baugruppengarantie". Was ist denn das genau? Unbedingt schauen, was genau in dem Vertrag steht. Gebrauchtwagengarantien in der Schweiz sind meist nicht viel wert. Auch mit dem TCS ist das so eine Sache. Findet der TCS beim Check ein Mangel, ist der Garagist nicht verpflichtet, diesen auf Garantie zu beheben, sondern erst dann, wenn das Auto tatsächlich nicht mehr läuft. Dann muss dir im Klaren sein, dass du für Garantiearbeiten in diese Garage nach Ebikon musst. Wenn du nicht in der Region wohnst, ist das mühsam. Ich arbeite im juristischen Bereich, deshalb kannst du mir das glauben.

Ich selbst schaue beim Autokauf (schon über 20 Gebrauchtautos gekauft) nicht so sehr auf die Garantie, sondern auf das Auto selbst.

Betr. Inspektionen (Service in der Schweiz) kann ich dir sagen, dass ich aufgrund meiner hohen Fahrleistungen nur alle 30 - 40'000 km in die Garage fahre und einen grossen Service machen lasse. Erster Getriebeölwechsel nach 150'000 km (besser wäre aber sicherlich früher). Wenn du nichts selbst reparieren kannst, ist es in der Schweiz einfach extrem teuer (leider). Wenn du normal fährst, reicht einmal pro Jahr in die Garage. Alle Flüssigkeitspegel checken kannst du nämlich auch selbst, und viel mehr machen die Garagisten nämlich auch nicht (ich kenne seriöse Automechaniker, die mir das bestätigen).

Ich meine, wenn du nicht gerade Pech hast, fährst du mit diesem Auto die nächsten 50'000 km stinkbillig und problemlos, aber irrsinnig luxuriös und komfortabel.

Gruss

Themenstarteram 2. Januar 2011 um 14:45

Hi Rebecca

Merci viumau oh dir für dini Antworte.

Ich habe Morgen einen Termin zur Besichtigung und Probefahrt. Da werd ich hoffentlich einiges in Erfahrung bringen.

Gemässe Angaben auf der EF Hompage bezieht sich die Garantie (Baugruppe) auf:

* Motor

* Kraftübertragungswellen

* Kraftstoffanlagen

* Schalt-/Automatikgetriebe

* Abgasanlagen

* Elektrische Anlage (Lade-/Startanlage)

* Lenkungen

* Achs-/Verteilergetriebe

* Sicherheitssysteme

* Kühlsysteme

* Bremsen

Was das im Detail alles beinhaltet, werd ich auch nachfragen.

Zudem auch ob's einen grossen Service und Brems-Scheiben und -Beläge, sowie Getriebeöl Wechsel gab, oder nicht.

Ich denke mal vor allem die Bremsen müssen für den MFK ja schon noch einigermassen bei einander sein.

Wegen den Garantier Forderungen. Kann ich die bestimmt nicht z.B. bei Emil-Frey in Bern geltend machen und muss immer nach Ebikon? Dachte das sei eine Emil-Frey weite Garantie? Werd ich auf jeden Fall auch abklären.

Kann mir jemand noch sagen, welche Knöpfe ich drücken muss, damit die Fehlercodes angezeigt werden?

Und alle Tipps für die Besichtigung sind gerne willkommen ;-)

Besten Dank und Gruss.

Sam

am 2. Januar 2011 um 18:55

Hi Sam

Wenn du beim Besichtigen so vorgehst, wie du das eben beschrieben hast, ist das gut.

Wenn nach dem Starten keine Fehlercodes aufleuchten, ist alles okay. Man kann aber frühere Fehler, die behoben wurden, auch abrufen. Mit irgendeiner Tastenkombination. Das kann dir aber DonC wohl besser erklären. Ist aber nicht so wichtig finde ich, denn was interessieren mich frühere Fehler.

Achtung mit den Bremsen. Die Schweizerischen Strassenverkehrsämter prüfen nur, ob die Bremsen in Ordnung sind. Es wird nicht geprüft, wie lange diese noch halten. Die Garage kann also das Auto vorführen und kriegt den Stempel, selbst wenn die Bremsen nur noch für 1'000 km gut sind. Viele Leute sind genau deswegen schon arg enttäuscht worden.

Die von dir aufgelistete Baugruppengarantie tönt schon mal nicht schlecht. Frag unbedingt nach, ob Teile und Arbeit inklusive sind. Meistens fallen unter die Garantie nur die Teile, nicht aber die Arbeit. Ein weiterer Trick ist die kilometermässige Beschränkung der Garantie. Zum Beispiel kann da stehen: 1 Jahr Garantie oder 5'000 km. Das heisst, was zuerst eingetroffen ist, danach erlischt jegliche Garantie. Ein Jahr bringt dann bei meiner hohen Kilometerleistung gar nichts. Ob es eine Emil-Frey-weite Garantie ist, unbedingt fragen. Wäre ja in deinem Fall offenbar wichtig. Ich rate dir aber, nach Ablauf der Garantie nicht mehr zu Emil Frey zu gehen. Ist ein teurer Krämer, und ein STS ist sonst schon teuer genug.

Achte darauf, dass wenn der Motor warm ist, dieser im Leerlauf absolut vibrationsfrei läuft. Das ist ein V8, etwas vom Besten, was es gibt. Läuft der Motor im Leerlauf unrund, ist was faul, das kann teuer werden. Du kannst den Motorlauf nicht mit deinem Renault vergleichen, das sind gewaltige Unterschiede.

Noch ein Tipp, dann bin ich fertig: Rechts vom Armaturenbrett befindet sich ein Schalter "Info". Wenn du diesen Schalter mehrmals nach oben oder unten drückst, wird dir irgendwann einmal die Spannung in Volt angezeigt. Mach dies bei laufendem Motor, damit prüfst du, ob der Generator noch in Ordnung ist. Es sollte z.B. anzeigen: 14,8 i.O. Zeigt es ein Wert unter 12 an, wird die Batterie nicht mehr geladen, dann ist meist der Generator hin, was mich aber bei diesem Exemplar mit so wenig Km sehr wundern würde. Wenn du übrigens die Batterie sehen willst, die befindet sich unter dem Rücksitz. Mit den nötigen Kenntnissen kriegt man diesen Sitz ohne Werkzeuge hoch, ist aber etwas mühsam. Frage den Verkäufer, er soll dir die Batterie zeigen. Ist die Batterie über 5 Jahre alt, ist sie auch bald fällig, und du kannst keine neue Batterie vom do-it-Markt nehmen, weil amerikanische Autos andere Batterieklemmen haben (= neue Batterie teuer).

Zum Schluss: Schau dir auch die Pneus an, da die STS ja wegen des Shaking sehr heikel sind. Aufgrund der geringen Km-Leistung könnte es ja sein, dass der noch 9-jährige Pneus aufgezogen hat. Wenn dem so ist, weg damit. EF soll dir kostenlos neue geben. Wenn er das nicht will, nimm das Auto trotzdem und kaufe selbst günstige Pneus über Internet (z.B. reifendirekt.ch). Ist günstig und klappt hervorragend.

Gute Probefahrt morgen.

Gruss

 

 

Wow - hier geht ja was ab....bei den Preisen in der Schweiz sollte ich dort eine Cadillac-Garage aufmachen...oder kennt jemand einen Garagist, der mich für gutes Geld einstellen würde?

Also ein paar Märchen muss ich jetzt doch noch bereinigen:

Das Zylinderkopfgewindeproblem hat NICHTS mit der Fahrweise zu tun, sondern mit der Alulegierung und der Auslegung der Kopfschrauben sowie der Wartung (Kühlwasserwechsel), Riemenwechsel, Riemenspannerwechsel, der WaPu, Kühlwasserstand, Entlüftungsschläuche frei.

Durch Rasen gehen Getriebe, Radlager, Stossdämpfer und Aufhängungsteile wie auch Bremsen schneller hops und der Motor schluckt mehr Öl - das wars dann aber auch schon.

Im Gegenteil: Der Northstar braucht sogar ab und an den roten Bereich, damit sich die Ablagerungen wegbrennen können - sonst verkokelt einem der gesamte Brennraum und im Leerlauf hört man dann die typischen Klickgeräusche - mal abgesehen davon, dass er dann noch mehr Öl schluckt, da die Kolbenringe nicht mehr sauber anliegen. Konstruktiv ab Modelljahr 2001 (mit Xenon) wurde das ebenso verbessert wie die Zylinderkopfgewindegeschichte.

Und der Motor hat überhaupt kein Problem mit Drehzahlen über 3500 im Gegenteil - da geht er erst richtig los! Halt nicht auf DAUER - aber bei 4500 ist schon über 200 und das macht mit dem Auto sowieso keinen Spass!

So ganz rund laufen aber die Northstars eher nicht :) Wenn man sie mit anderen V8 vergleicht - merkt man aber im Innenraum nur wenn man drauf achtet.

Das Kühlsystem im Seville ist so fett, dass man locker durchs Death Valley mit Klima fahren kann.

Darum merken auch viele Schweizer gar nicht, dass sie das Zylinderkopfgewindeproblem haben - das Kühlsystem steckt das bei ruhiger Fahrweise locker weg - solange bis dann die Dichtung wirklich durch ist.

Das Shaking Problem ist normalerweise bei Laufleistungen bis 120 tkm und Alter nicht über 10 Jahren für ca 350-400 Euro zu beheben - vorausgesetzt die Reifen sind einigermassen rund (hatte bislang wirklich nur EINEN Reifen, der überhaupt nicht wollte - manche sind eben gaaanz leicht unwuchtig). Erklären kann ich das Verfahren aber nicht so leicht - es kommt auf zig Parameter an, die passen müssen.

Reifen wuchten kann ich leider nur bei mir hier - andere Wuchtmaschinen funktionieren anders und mitbringen kann ich meine eher schlecht...

Bremsen gibts von EBC und die bestellt man am besten gleich in England! Dann kosten die nicht mal die Hälfte von den genannten Preisen!

Batterie gibt es nur EINE Richtige: Optima Yellow GM-Pole

Blos keinen Standard-Original-Bleiakkuschrott andrehen lassen! Das ist alles MÜLL!

Wer also Probleme mit seinem Seville hat - auch aus der Schweiz (die schweizer Grenze ist von mir gerade mal ne Stunde weg - natürlich nicht von Bern aus) - ist herzlich willkommen!

 

Themenstarteram 2. Januar 2011 um 21:17

Hey Zusammen

Vielen Dank für die Hilfreichen Infos und Tipps! Die helfen mir sicher weiter bei der morgigen Besichtigung.

Hoffe ich stelle mich einigermassen clever an, dass ich beurteilen kann, ob ich den Wagen kaufen soll oder nicht.

Werde sicherlich mal viel davon abhängig machen wie entgegenkommend der Verkäufer, bez. Garantie und Mängel behebung nach TCS, respektive Test vor dem Kauf, ist. Wenn die dort blocken, dann lass ich's gleich sein. Auch wenn der Wagen beim fahren einen guten Eindruck macht.

Merci und schönen Abend noch.

Gruss, Sam

@ CHdriver

Also ich wünsche Dir, dass Du morgen Dein Traumauto findest!

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