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C3 Autogas - Motor kaputt nach 5 Jahren

Citroën C3 1 (F)
Themenstarteram 29. Januar 2017 um 18:51

Hallo C3-Fahrer mit Autogasanlage,

als ich meine vor fünf Jahren eingebaute Autogasanlage warten lassen will, eröffnet mir die Werkstatt, dass der Motor überholt werden müsse. Es waren div. Fehler abgespeichert, außerdem Kratzer in der Nockenwelle, zwei Zündkerzen und Zündspulen sind hinüber u. a. m., eine Generalüberholung sei nötig und eine zusätzliche Kühlung für den Gasbetrieb.

Fahrzeug erst sieben Jahre alt, war zuvor als Leasing-Fahrzeug gelaufen. Habe ich mir mit der Gasanlage den Motor kaputtgemacht? War die Technologie überhaupt ausgereift? Lohnt sich die Gasanlage überhaupt noch, wenn die Förderung nach Schäubles Willen nun schon 2018 auslaufen soll?

Wer hat ähnliches erlebt und kann mir etwas dazu sagen / raten?

Danke für Rückmeldungen.

Olaf

 

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7 Antworten

Hallo Olaf-H., nach gemachter Erfahrung mit meinem C3-Bivalent (CNG = Erdgas = nicht LPG/Autogas in dem Fall) glaube ich, daß Du diese Frage vielleicht besser im Forum 'Gaskrafstoffe' stellen solltest. Es gab schon recht wenige Bivalent-FahrerInnen, und die LPG-C3s gibt es glaub noch seltener, da die ja nicht vom Werk aus gebaut wurden, oder?

Grüße,

siffel

Themenstarteram 31. Januar 2017 um 11:30

Danke für die Antwort und den Tipp. Ja, die Gasanlage wurde nachträglich eingebaut.

Die Citroen-Werkstatt macht das jetzt allerdings nicht mehr, der Mitarbeiter ist

gegangen, jetzt eine Werkstatt zu finden mit Durchblick für die Gas- und Benzinseite ist nicht so leicht...

http://www.motor-talk.de/forum/gaskraftstoffe-b450.html

Hier findest Du das Gaskraftstoffe-Forum bzw. die Motortalk-Sektion dazu eben.-

Also, auch mir hat man mal erklärt, die (CNG-) Gasgeschichte wäre 'nicht so gut für den Motor'. Na, denn hätte Citroen eben gar keine Bivalenten bauen dürfen. Die Zylinderkopfdichtung am Motor ging irgendwann kaputt (nicht sehr auffällig kaputt, aber eben doch, aber bei dem C3-TU3JP-Motor soll es schon eine bekannte Krankheit sein :(, das hat also wohl nix mit Gaskraftstoff zu tun). -

Was jetzt da für spezielle Anforderungen durch eine LPG(Autogas-)Anlage auf einen Motor zukommen, davon hab ich leider null Plan :confused:, sorry, aber würde mich auch echt interessieren, was die LPG-Gemeinde dazu sagen würde ...

Man muss sich halt darüber klar sein, dass Gasfahrzeuge heißer werden.

Sie sind nicht dafür gedacht über lange Zeit vollgas zu fahren.

Für den Normalbetrieb kein Problem, ich kenne LPG-Fahrzeuge

die wurden erst bei 100tkm umgebaut und fuhren damit dann nochmal

200tkm und mehr. Es lohnt sich wohl auch am ehesten, wenn man viele

Jahreskilometer zusammen bringt

PS: Und es ist eben auch mehr Technik drin, die kaput gehen kann

@robi64: Ich empfehle dringend mal GaryKs lesenswerten Leitfaden zum Märchen "Gas brennt heisser als Benzin"! Sonst macht man sich mit solidem Halbwissen hier keine langfristigen Freunde ;-( Das gilt auch für den rest der Anmerkung zum Thema Dinge die kaputt gehen können etc.

Zum Thema PSA-Motoren + Gas siehe http://www.motor-talk.de/.../...ugeot-partner-ii-1-6-16v-t5942077.html und einige andere beiträge im Gasforumsteil.

Es ist ein absoluter Schmarrn, wenn jemand daherkommt und behauptet, ein defektes Zündmodul oder Kratzer in der Nockenwelle kämen vom Gasbetrieb. Das sind normale Schäden, die durch Ölqualität, zu lange Zündkerzenbenutzung oder eine schlechte Einstellung verschiedenster Komponenten hervorgerufen werden. Die Module bei PSA-Motoren z.B. versterben seit Jahren reihenweise - und zwar an Benzinmotoren ohne einen einzigen Gastag!!!

Gleiches gilt für die Kühlung: Das isrt DER GROESSTE BLOEDSINN, den man Dir da auftischen will!ich selbst fahre seit vielen vielen Jahren Gas, und ich habe KEIN einziges Auto mit einer Zusatzkühlung besessen oder je gesehen. Wer sowas daherquatscht, sollte seinen Gesellenbrief abgeben!

Das stinkt mir hier ganz gewaltig nach einem totalen Gas-Newbie und einer vorgefassten aber nicht im Ansatz fundierten "Fach"meinung in der Werkstatt. Lies Dich mal etwas in die Materie ein - und fahr Dein Autochen einfach noch ein paar Jahre ;-)

Frage: Welches Gasanlagenfabrikat ist verbaut (steht notfalls in der Zullassung)?

Gruß

Roman

 

PS: Thema Förderung: Gaspreis derzeit 52ct/L, Benzin 1,38€. Selbst wenn alle Förderung wegfällt, kostet Gas noch imer unter 90ct/L und somit gute 40% weniger. Bei erwartbaren 25% Mehrverbrauch, hast u trotzdem eine Ersparnis von satten 20ct/L. Allerdings ist der gaspreis in der ganzen EU auf einem Niveau. ich nehme mal an, daß man sich da gut überlegen wird, wie weit man den angeht. Gerade bei den auch so üblichen Heizgasen wie CH4 oder LPG ist es nicht so einfach, die Steuern anzuheben, da man dann vor allem die Heiznutzer stark belastet. und anders als bei heizöl/Diesel ist ein Anfärben oder anderweitiges Markieren des Gases gar nicht möglich bzw. die Prüfung ist technisch nicht machbar. Also mal ruhig Blut mit 2018! Da passiert irgendwas zwischen nix und gar nix...

Ich weiß gar nicht was du willst, ich hab doch pro-gas gesprochen.

Ich klinkt mich aus, hab keinen Bock mich hier anmachen zu lassen.

@Robi64: Pro-Gas zu sprechen hat nichts damit zu tun, daß man vorsichtig sein muß mit seinen Aussagen zu fachlichen Hintergründen. Das war auch nicht bös gemeint, sondern ein Hinweis (für den ängstlichen und verunsicherten Fragesteller und für Dich), daß man mit solchen Erklärungen auf der Gegenseite manchmal schlimme Entscheidungsfehler auslöst (z.B. Autoverkäufe aus Angst vor dem "heißen Gas" und den "zwangsläufigen Folgeschäden" oder panische Werkstattaufträge, die überflüssig, nutzlos und teuer für den Ratschlagsempfänger sind). Wissen hilft, lernen auch, aber alles Andere dazwischen nicht (zumindest nicht als dogmatische Aussage ohne Ergänzung/Korrektur).

Mein Hinweis auf Garyks Ausarbeitung hat einen wichtigen Hintergrund - nämlich den, daß massig "Fach"werkstätten und Forianer einen Schwachsinn herbeten, der nicht auf Wissen, sondern auf Hörensagen beruht und durch echte Argumente und Nachweise schnell widerlegbar ist. Und besonders dann sollte man bei seinen Ratschlägen an noch unwissendere Dritte vorsichtiger sein mit der Wiederholung von "allgemeinen Wahrheiten"...

Bezüglich der "persönlichen Kritik" + Reaktion: Ich habe in über 20 Jahren Btx-, Newsgroup- und Fornearbeit so manchen Newbie gesehen, der eher schwach ins Thema einstieg und am Ende stark das Forum und das Thema getragen hat (manche davon über Jahre).

Laß Dich mal von früher "Schelte" nicht gleich verschrecken! An jeder Kritik sind mindestens 50% Wahrheit dran, also sollte man die suchen und die anderen 50% (die oftmals persönlich gemünzt sind oder manchmal sogar ganz grundlos und pauschal auf Frust eines Anderen beruhen) weglächeln. Dadurch kommt man selbst immens voran und wächst mit jeder neuen Thematik... (hat mir mal ein sehr weiser Lehrmeister mit auf den Lebensweg gegeben - und er hatte Recht;-)

Gruß

Roman

 

PS: Wenn ich immer davon ausginge, daß ich allein zu 100% richtig liege, dann würde ich wohl mein Maul halten und mich über alle Anderen still und schadenfroh amüsieren. Stattdessen brigt einen (mich zumindest) der Dialog weiter - vor allem der, wo man eigene Ansichten mal revidiert UND diesen Erkenntnisgprozess auch dokumentiert. Einem Leser eines solchen Threads hilft es nix, wenn Blödsinn oder gar Grundfalsches unkommentiert stehen bleibt. Mancher verläßt sich auf die "Experten" und riskiert seinen Besitz und seine Gesundheit dadurch... Da ist mir persönlich eine öffentliche Korrektur meiner Ansichten deutlich lieber als verächtliches Schweigen.

Just my2cts...

Zitat:

@robi64 schrieb am 14. Februar 2017 um 08:56:40 Uhr:

Ich weiß gar nicht was du willst, ich hab doch pro-gas gesprochen.

Ich klinkt mich aus, hab keinen Bock mich hier anmachen zu lassen.

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