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Startprobleme bei C3 1.4 HDI Bj. 2002

Citroën
Themenstarteram 22. Februar 2018 um 11:33

Hallo!

Haben seit ein paar Monaten öfter mal Startprobleme bei unserem alten C3 und ich bräuchte Hilfe wie ich den Fehler eingrenzen kann:

Das Problem tritt sporadisch auf, beim Kaltstart hat der Starter manchmal Schwierigkeiten den Motor anzuwerfen, nach mehrmaligem Vorheizen funktioniert's dann meistens, oft mit blauem Rauch direkt nach dem Starten.

Das Problem trat erstmal Anfang Dezember bei -10°C auf, ich dachte also das hängt mit den winterlichen Temperaturen zusammen und hab Winterzusatz von Liqui-Moly beigefügt (Unter Beachtung der Bedienungsanleitung, dass es warm genug ist und die Dose nicht kalt hat etc.). Der Winterzusatz hatte aber keinen merkbaren Effekt, etwas weniger Nageln vielleicht.

Hatten dann sporadisch immer wieder Startprobleme, die aber immer mit mehrmaligem Betätigen der Vorheizspule behebbar waren, ziemliches Nageln für die ersten paar hundert Meter solang es noch deutlich unter 0 Grad hatte.

Am vergangenen Samstag sind wir eine mittlere Strecke gefahren (Mehrfach stehen geblieben, insgesamt ca. 100km), keine Schwierigkeiten beim Starten oder nachher.

Am Montag dann, bei Temperaturen knapp über 0°C, war das Problem deutlich verschärft. Beim Starten kam kein Vorheizlämpchen (Weil es ja recht warm war), aber der Starter hat sehr kraftlos geklungen und ist gleich mal verstummt, als ob die Batterie leer wäre. Hab das noch 2mal probiert, immer dasselbe Ergebnis. Hab's dann mit dem mehrfachem "Vorheizen" probiert (Auch wenn keine Anzeige der Vorheizspule sichtbar war, aber Zündschlüssel trotzdem 3-4x in die Vorheizposition gestellt) und da hat's der Starter dann geschafft unter geringen Protesten den Motor anzuwerfen.

Am Dienstag dann wieder überhaupt keine Startprobleme.

Wenn der Motor mal läuft bzw. noch warm ist, gab's bisher keine weiteren Probleme.

Anfangs haben wir das auf den Winter geschoben, aber nach diesen nicht reproduzierbaren sporadischen Fehlern mach ich mir langsam Sorgen ob's nicht was Gröberes hat.

Den Starter haben wir im Jänner 2017 getauscht, der sollte also in Ordnung sein. Batterie ist 2 Jahre alt.

Die Mühle hat 160.000km drauf.

Was ich bisher so gelesen hab könnte es ein Problem mit der Treibstoffzufuhr, dem Filter, Sensoren oder Kabelzuführung sein. Kann mir jemand anhand dieser Fehlerbeschreibung sagen wie ich das Problem als technisch begabter Laie weiter eingrenzen könnte bzw. wo die wahrscheinliche Fehlerquelle liegt? Zuerst den Fehlerspeicher auslesen lassen? Oder gibt's auch einfachere Ansätze - irgendwelche Kontakte putzen oder ähnliches?

Das Startproblem vom Montag hat mich besonders irritiert - klang wie eine schwache Batterie, aber Starten war dann nach mehrmaligem "Vorheizen" doch möglich. Wird das volle "Durchziehen" des Starters elektronisch beendet, wenn irgendwelche Sensorwerte nicht passen - zu geringer Treibstoffdruck oder dgl.? Wie kann es sein, dass das Problem durch mehrmaliges Vorheizen gelöst wird? Ist der blau-weisse, stinkende Rauch in den ersten Sekunden ein Indikator dass zu viel Treibstoff injiziert wird?

Wäre sehr dankbar für ein paar Hinweise, in der Hoffnung dass ich selber die Ursache finden und evtl. beheben kann.

 

 

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10 Antworten

Hallo, es kann durchaus sein dass deine Batterie immer Eimer ist. Wie alt ist denn die Batterie? Wenn die Erste drinne ist dann würde ich sagen Problem gelöst.

Themenstarteram 23. Februar 2018 um 9:23

Zitat:

@polobuddy schrieb am 23. Februar 2018 um 07:23:44 Uhr:

Wie alt ist denn die Batterie? Wenn die Erste drinne ist dann würde ich sagen Problem gelöst.

Danke für die Antwort. Nein, Batterie ist erst 2 Jahre alt, hatte ich nur in einem Nebensatz erwähnt.

Wenn die Batterie 2 Jahre alt ist dann kann es sein dass die im Eimer ist, würde ich neu machen .

Ich könnte mir vorstellen, dass eine oder mehrere Glühkerzen am

ende sind und durch das ewige vorglühen und genüdel jetzt die

Batterie in die Knie geht.

Glühkerzen würde ich mir auch anschauen .

Themenstarteram 26. Februar 2018 um 9:06

Warn gestern beim ÖAMTC weil's bei der Heimfahrt geruckelt hat und die Motorkontrollleuchte anging. Fehlerspeicher hat "unplausible" Werte beim Kraftstoffdrucksensor angegeben - es ist vermutlich versulzter Treibstoff in die Leitung gekommen (Bei -10°C zum Startzeitpunkt, Diesel von der Diskonttankstelle ohne Zusatz).

Zu den Startproblemen meinte der ÖAMTC-Mechaniker, wir sollen mal Premium-Diesel tanken und den Kraftstofffilter tauschen und erst dann wenn das keine Änderung bringt zu weiterer Diagnose schreiten.

Klar, wenn der Dieselfilter dicht sitzt ist natürlcih auch ende.

Dann springt er aber eigentlich ggut an und bei der Fahr

gibt es dann Störungen. Dann ist aber auch schon lange

nichts mehr am Fahrzeug gemacht worden (Dieselfilter),

das dauert schon seine Zeit bis der dicht sitzt. Den kann

man aber aber auch selbst wechseln.

Vielleicht auch Pest und Cholera gleichzeitig?

Themenstarteram 26. Februar 2018 um 13:18

Zitat:

@robi64 schrieb am 26. Februar 2018 um 11:56:05 Uhr:

Vielleicht auch Pest und Cholera gleichzeitig?

Das ist wahrscheinlich. Die Kiste hat 160.000km und immer mehr Reparaturen. Denk auch nicht dass das gestrige Problem unmittelbar mit dem Zündungsproblem zusammenhängt, aber mein Kommentar war zur Dokumentation was der Verkehrsclub-Mechaniker dazu gemeint hat.

Wechsel den Dieselfilter , das hilft . Mit meinem C3 1.4 HDi hab ich 220.000 gemacht , ohne Motorprobleme .

Die 30.000 Inspektionen sollte man schon machen , alle 60.000 wird da der Dieselfilter gewechselt .

Moin.

Ich glaube, ich (bzw. meine Frau) hat das selbe Problem.

Sie kam heute nach Hause und meinte der C3 1,4 HDi zieht nicht und ruckelt.

Also hab ich mal den Diagnosestecker angestöpselt und und mit nem Tablet den Fehlerspeicher ausgelesen. Dort standen zwei Fehler drin. Diese hab ich dann gelöscht und wollte mal ne Testrunde drehen. Ab ca 3500 U/min fing der Motor an zu stottern und ging in den Notlauf mit Motorchecklampe an. Ich muß aber auch dazu sagen, dass es heute für unsere Breitengrade im Norden extrem kalt war den ganzen Tag (-12°C). Also dachte ich, dass irgendwo Wasser in der Kraftstoffleitung ist und vermutlich gefrohren. Also hab ich den Wagen erstmal im Stand so einigermaßen warm laufen lassen. Danach ruckelte der Motor nicht mehr, aber ging immer noch bei der genannten Drehzahl in den Notlauf. Es erschien immer wieder der Fehlercode P1198, was ja irgendwas mit dem Kraftstoffsystem zutun hat.

Dann habe ich das Auto so warm gefahren, dass es so bei über 80°C Kühlwassertemperatur lag und habe dann nochmal den Fehler gelöscht. Als er dann richtig warm war lief der Motor ohne Probleme und ging dann auch nicht mehr in den Notlauf.

Kann es sein, dass irgwo Wasser in der Leitung war? Ich habe auch in anderen Foren gelesen, dass es wohl meist mit dem Wechsel des Dieselfilters behoben sein soll?

Gruß Thomas

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