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Buchsen Achsschenkel W110

Mercedes W110
Themenstarteram 2. Juni 2020 um 5:55

Hallo zusammen!

Ich bräuchte bitte eine Rat, wie die Messingbuchsen des Achsschemkelbolzens zu demontieren sind.

Wer hat es schon mal selbst gemacht ?

Danke für jede Hilfestellung.

mfg

Ploetsch10

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19 Antworten

Mit einem geeigneten Dorn herausschlagen.

Irgendetwas was den passenden Durchmesser hat und ein Hammer... beim Einbau solltest du das neue aber nicht mit dem Hammer rein dängeln

Themenstarteram 2. Juni 2020 um 9:31

...... ja, das Problem mit dem herausschlagen ist, der Dorn muss dünner sein als die Buchse, da er durch die gegenüberliegende passen muss. Also sitzt er immer schräg. Werde ihm heute mal eine leichte Schräge anschleifen.

Rein sollte nicht das Problem werden. Kalt und warm, Fett und Gewindestange....

Also, mit Gewalt treiben ist richtig ?

Danke

mfg

Ploetsch10

Ist mir nicht ganz klar ???

Du kannst ja versuchen ein Gewinde in die buchse zu schneiden um die dan raus zu ziehen.

Das muß aber ein Riesengewindebohrer sein. Wer hat sowas ?

Themenstarteram 2. Juni 2020 um 9:45

Zitat:

@Fitzcarraldo1 schrieb am 2. Juni 2020 um 09:33:18 Uhr:

Ist mir nicht ganz klar ???

...... der Achsschenkel hat oben und unten eine von aussen eingepresste Buchse. Zumindest um die erste nach aussen auzutreiben, muss der Dorn auf der anderen Seite durch die gegenüberliegende Buchse geführt werden.

Zitat:

@Fitzcarraldo1 schrieb am 2. Juni 2020 um 09:44:23 Uhr:

Das muß aber ein Riesengewindebohrer sein. Wer hat sowas ?

Ich :)

Ja, das ist klar.

Normalerweise benutzt man einen Dorn der in die Buchse eingeführt wird und der Dorn hat einen Absatz [etwas größer]

mit dem AußenDurchmesser der Buchse [minimal kleiner] Dann draufhauen und beide Büchsen fallen raus.

Zitat:

@ploetsch10 schrieb am 2. Juni 2020 um 09:45:45 Uhr:

Zitat:

@Fitzcarraldo1 schrieb am 2. Juni 2020 um 09:33:18 Uhr:

Ist mir nicht ganz klar ???

...... der Achsschenkel hat oben und unten eine von aussen eingepresste Buchse. Zumindest um die erste nach aussen auzutreiben, muss der Dorn auf der anderen Seite durch die gegenüberliegende Buchse geführt werden.

Stumpfer Meißel oder ähnliches ? Die alte kannst du doch "zerkloppen" solltest nur nich die Bohrung für diese zu Murks machen

Oder einen richtigen Dorn [mit Absatz] vom nächsten Dreher anfertigen lassen - genau wie das Sonderwerkzeug.

Themenstarteram 2. Juni 2020 um 10:10

..... dass würde bedeuten, beide Buchsen zu EINER Seite austreiben ? D.h., eine längs durch den gesamten Achsschenkel ?

Ja klar, so wirds normalerweise gemacht.

Oder die Dream-Daimler Methode versuchen.

Moin Moin !

Zitat:

dass würde bedeuten, beide Buchsen zu EINER Seite austreiben ? D.h., eine längs durch den gesamten Achsschenkel ?

Zitat:

Ja klar, so wirds normalerweise gemacht.

Quatsch , das ist gar nicht möglich , weil die Buchsen auf einen Absatz stossen.

Zitat:

und der Dorn hat einen Absatz [etwas größer]

mit dem AußenDurchmesser der Buchse [minimal kleiner]

Auch das ist technisch unmöglich!

Zitat:

der Achsschenkel hat oben und unten eine von aussen eingepresste Buchse. Zumindest um die erste nach aussen auzutreiben, muss der Dorn auf der anderen Seite durch die gegenüberliegende Buchse geführt werden.

Richtig! dazu hat man einen entsprechend langen Durchschläger oder Dorn , dieser ist am dicken Ende vom Durchmesser her minimal kleiner als der Innendurchmesser der Buchse und läuft dann entweder konisch zu oder hat nur unten das dicke Ende. Das untere Ende darf an der Aussenkante nicht gebrochen oder gar abgerundet sein , sondern muss scharfkantig sein, denn man kann nur leicht schräg durch die verbliebene Buchse die andere rausschlagen. Die andere geht dann leichter.

zum Einschlagen nimmt man einen anderen Dorn , der sollte knapp den Aussendurchmesser der Buchse haben und auf Buchsenlänge (Achtung ! die Buchsen sind unterschiedlich lang ! ) auf den Innendurchmesser abgedreht sein. Kräftig reinprügeln , durch den inneren Absatz geht es nicht zu tief.

Anschliessend muss der Achsschenkel ausgerieben werden ! Dazu ist zwingend eine Reibahle zu benutzen , die auf der anderen Seite eine Konusführung besitzt , damit die Bohrungen fluchten!

MfG Volker

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