ForumTraktoren & Landmaschinen
  1. Startseite
  2. Forum
  3. Auto
  4. Traktoren & Landmaschinen
  5. Briggs Stratton Rasentraktor

Briggs Stratton Rasentraktor

Themenstarteram 18. November 2020 um 16:43

Hallo Leute

Hoffentlich könnt ihr mir weiterhelfen.

Habe einen Briggs Stratton Diamond I/C 13hp

Er hatte Pleuelschaden. Neues Pleuel und Kolbenringe würden verbaut. Er springt nicht mehr an. Stattdessen kommen fast regelmäßig Fehlzündungen nach dem Auslassventil.

Zahnrad sitzt mit ganzer Passfeder auf der Kurbewelle. Ebenso auch die Schwungscheibe. Das ungewöhnliche: wesentlich stärkerer Druck aus der Kurbelgehäuseentlüftung.

Woran könnte es liegen?

Hoffe habe alle nötigen Informationen geschrieben die mir gerade eingefallen sind, ansonsten füge ich sie natürlich hinzu.

Am Traktor selbst kann es nicht liegen, da dieser Motor vorher schon in diesem verbaut war, und andere in diesem Traktor problemlos laufen

Ähnliche Themen
50 Antworten

Also stimmen die Steuerzeiten nicht, vermutlich Zahnräder nicht synchron, Auf die Punkte Kurbelwelle Nockenwelle achten.

Themenstarteram 18. November 2020 um 19:12

Habe beim Zusammenbau darauf geachtet dass die Punkte zueinander stehen. Auch beim zerlegen extra nochmal draufgeschaut. Die Zahnräder passen zueinander

Zitat:

@A4-Raudi schrieb am 18. November 2020 um 19:12:13 Uhr:

Habe beim Zusammenbau darauf geachtet dass die Punkte zueinander stehen. Auch beim zerlegen extra nochmal draufgeschaut. Die Zahnräder passen zueinander

Ich schließe mich der Meinung von Subarus an.

Das du die Punkte beim zusammenbauen beachtet hast, will ich nicht in abrede stellen. Vermute abe, dass du beim zusammenbauen die Ölwanne nochmals kurz angehoben hast. Dabei kann nach meiner Erfahrung folgendes passieren: die Nockenwelle wird mit der Ölwanne kurz angehoben und fällt dann wieder in ihre Position im Motorblock zurück, das ganze völlig unbemerkt.

Ist mir selber schon passiert und der eine oder andere Forumteilnehmer konnte in der Vergangenheit gleiches berichten.

Themenstarteram 18. November 2020 um 20:04

Schließe ich erstmal gar nicht aus.. ist mir anfangs wirklich auch passiert.

Aber beim Ausbau hatten die trotzdem noch zueinander gepasst, deswegen dachte ich dasd es auch beim Test gepasst hat.

Kann es auch am den Kolbenringen liegen?

Der von dir beschriebene höhere Druckaustritt aus dem Kurbelgehäuse ist schon recht Charakteristisch.

Du kannst prüfen ob ein Blow-back auf der Ansaugseite entsteht. Ansaugfilter abnehmen und mit der Hand den Luftstrom Prüfen. Bei einem Blow-back kommt häufig ein Gemischnebel aus dem Ansaugrohr.

Themenstarteram 18. November 2020 um 21:08

Wenn du meinst dass er vom Zylinder aus durch den Vergaser nach außen bläst? Ja das tut er

Ja das meine ich. Damit kommen wir wieder zu der verstellten Steuerzeiten. Ich wüsste keinen anderen plausiblen Grund.

Themenstarteram 18. November 2020 um 23:21

Hmm werde ich morgen nochmal prüfen

Danke bisher

Themenstarteram 19. November 2020 um 19:18

Habe nach dem Zusammenbau mit Hand einige Male durchgedreht und Ventile öffnen und schließen wann sie sollen...

Trotzdem springt er nicht an. Stattdessen wieder oft Fehlzündungen aus der Aulassseite raus...

Ich dreh fast schon so durch wie der Motor...

Ich kann aus deinem letzten Beitrag nicht sicher entnehmen ob du die Steuerzeiten jetzt nochmals durch öffnen des Motors geprüft hast oder den Zusammenbau nach der Reparatur meinst.

Weiter würde ich bezweifeln, dass man mit haushaltsüblichen Mitteln die Steuerzeiten auf den Zahn genau anhand der Ventilbewegung ermitteln kann. Anders formuliert, ich glaube nicht das du eine minimale Verstellung mit bloßem Auge erkennen kannst.

Bereits bei einer Abweichung von 2-3 Zähnen (ich meine die Stellung der Zahnräder NW zu KW) würde der Motor allenfalls wie ein Sack Nüsse laufen und evtl. schön in den Ansaugtrakt zurück pumpen. Wenn du ihn überhaupt zum Laufen bekommst.

Ein Blow-back kann eigentlich nur entstehen wenn Gas aus dem Zylinder zurück in den Ansaugtrakt gedrückt wird. Bei richtigen Steuerzeiten und intakten Ventilen ist das Einlassventil bei Aufwärtsbewegung des Kolbens geschlossen. Beim Übergang vom vierten Takt zum ersten Takt, tritt die Ventilüberschneidung ein, das Einlassventil wird ganz knapp vor OT geöffnet. Bei richtig eingestellten Steuerzeiten würde die Gassäule allerdings in der gewünschten Richtung vom Ansaugtrakt zum Auspuff strömen, der Brennraum wird dadurch gespült.

Ist die NW minimal voreilend verstellt, öffnet das Einlassventil zu früh. Der nach oben laufende Kolben drückt das Gas in den Ansaugtrakt.

Themenstarteram 21. November 2020 um 0:08

Beides. Hatte den Motor mittlerwe mehrmals geöffnet und zerlegt. Beim Zusammenbau genau darauf geachtet dass die Punkte von NW und KW zusammenstehen. Beim Öffnen ebenso darauf geachtet und die Punkte stimmten immer noch übereinander. Daher würde ich ein eventuelles Hochheben der NW und dadurch Fallen in eine andere Zahnlücke (Verdrehen) erstmal ausschließen.

Ich will keinen Vorschlag in Frage stellen, aber diesen Punkt der Stellung KW zu NW würde ich als richtig erklären. Wie gesagt hatte ja auch nach Öffnen des Gehäusedeckels sofort die KW/NW Position überprüft und stimmten überein.

Hatte neue Kolbenringe verbaut. Könnte da was sein wo ich eventuell einen Fehler gemacht oder irgendwas nicht beachtet habe?

Werde demnächst auch mal mich um die Gerätschaft bemühen um die Kompression zu messen. Eventuell wird diese vielleicht noch erreicht weil eventuell Ventil nicht richtig schließt...

Moin

Wie sehen denn die Ventilsitze aus bzw. die Ventile. Evtl. müsste man die mal läppen also einschleifen!?

Themenstarteram 21. November 2020 um 9:07

Ich werde später mal Fotos machen

Themenstarteram 21. November 2020 um 10:52

Wie kann ich bei eventuellem Druckverlust prüfen bzw herausfinden ob der Druck über die Ringe oder Ventile abhaut? Gibt es da einen Trick?

Deine Antwort
Ähnliche Themen