Bremswirkung bei Legacy bei sehr nasser Strasse

Subaru

Mein Subaru Legacy, spec b, 3.0L (Jg 05) zeigt bei sehr nasser Strasse, insbesondere Autobahn und starkes "Wasser-Gischt" vom voranfahrenden Fahrzeug fast keine Bremswirkung mehr. Beim Bremsen kommt ein hörbares Dröhnen wie bei einem Fahrrad an welchem die Bremsklötze nicht sauber auf die Felgen greifen und es gibt starke Vibrationen. Auch bei kurzzeitigem loslassen der Bremse und Wiederbetätigung bleiben die Störungen bei. An der Auswuchtung der Bremsbeläge kann es nicht liegen, diese hat der Garagist schon dreimal gewechselt und meistens auch gleich wieder sauber schleifen müssen, wegen verziehen und der daraus folgenden Vibrationen auch auf trockener Strasse (war ja schon ein Thema hier beim Outback ). Bei trockenen Strassen oder nur leicht nassen Strassen ergeben sich keine Bremsprobleme. Felgen und Bereifung sind orginal Teile.

Hat jemand ähnliche Probleme mit den Bremsen? Oder woran kann es liegen, denn Subaru Schweiz kennt scheinbar keine solchen Probleme mit dem 3L Legacy.

Danke fürs feedback

11 Antworten

Also ich hatte ein ähnliches Prob mit meinem Impreza 2.0
Allerdings nur beim bremsen aus hohen geschwindigkeiten.
Mein Subi Man hat dann die Bremsen irgendwie abgeschlifen.

Hallo Neuling 😁

Ich frage mal ganz unbedarft: wie dicht fährt man bei starkem Regen auf den Vorausfahrenden auf, daß man die volle (Wasser) Kanne abbekommt 😕 Desweiteren frage ich mich in welche Situationen sich ein Autofahrer begibt, welcher bei starkem Regen so dicht auf einen Vorausfahrenden aufreitet um die volle Dusche abzubekommen und dann noch so Bremsen muß, daß die Bremsen (angeblich) keine Wirkung haben 😕
Wenn also auf der Straße das Wasser so stehen bleibt, daß der Vordermann ne Bugwelle zieht, ist auch das beste ABS überfordert. Nur Wasserskifahren ist schöner 😁
Mein Tip: Pack deinen Le und mach damit mal ein Fahrsicherheitstraining (ADAC oder auch woanders). Das ist jetzt nicht gehässig gemeint sondern total ernst. Da kannst du, ohne was kaputtzumachen, mal deine Grenzen und die deines Le mal austesten. Das kostet nicht viel, bringt aber viel.
Ich hoffe, du empfindest den Tip nicht als Frontalangriff sondern als (überdenkenswerten) Rat eines alten Schraubers.

Gruß Moary

Hatte das beim BMW 330 auch. Hab mich damals auch damit beschäftigt und habe sehr oft die Antwort gefunden, dass es bei so großen Bremsscheiben von starken Autos, die nicht innenbelüftet sind, vorkommt, dass sich auf sehr nasser Straße ein Wasserfilm auf die Bremsklötze und die Scheiben legt, der beim Bremsen durch die Hitzeentwicklung schlagartig verdampft. Der Dampf muss irgendwohin, das ergibt dieses vibrieren.

Sind deine Bremsscheiben innenbelüftet? Dann sollte dieses Problem nämlich nicht mehr auftreten, da der entstehende Dampf dann abziehen kann.

Greetze

Hallo,

als ich das mit den innenbelüfteten Bremsscheiben gelesen habe, dachte ich es sind wohl gelochte / geschlitzte Bremsscheiben gemeint, oder?
Die müssten das Problem beheben können, wenn's wirklich mit dem Wasserdampf zu tun hat.

gruß
Nico

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Zitat:

Original geschrieben von Jon1000


Hatte das beim BMW 330 auch. Hab mich damals auch damit beschäftigt und habe sehr oft die Antwort gefunden, dass es bei so großen Bremsscheiben von starken Autos, die nicht innenbelüftet sind, vorkommt, dass sich auf sehr nasser Straße ein Wasserfilm auf die Bremsklötze und die Scheiben legt, der beim Bremsen durch die Hitzeentwicklung schlagartig verdampft. Der Dampf muss irgendwohin, das ergibt dieses vibrieren.

Sind deine Bremsscheiben innenbelüftet? Dann sollte dieses Problem nämlich nicht mehr auftreten, da der entstehende Dampf dann abziehen kann.

Greetze

Hallo Greeze

Der Ansatz ist gut aber die Scheiben sind innenbelüftet. Das würde aber auch voraussetzen, daß die Bremsanlage schon vorher in einen Temperaturbereich gehalten wurde der eher auf der "Piste" erreicht wird. Ich denke wir begeben uns hier auf die dünnen Bretter der Spekulation. Das Thema wird sicher, wie so manche ander, im Nirvana verschwinden 😁 Als "alter Hase" kennst du das sicher.

Gruß Moary

Zitat:

Original geschrieben von waldrallye


Hallo,

als ich das mit den innenbelüfteten Bremsscheiben gelesen habe, dachte ich es sind wohl gelochte / geschlitzte Bremsscheiben gemeint, oder?
Die müssten das Problem beheben können, wenn's wirklich mit dem Wasserdampf zu tun hat.

gruß
Nico

Ja Nico.. stimmt ja alles aber überleg mal... welche Temperaturunterschiede hast du in welchen Zeitfenstern. Du fährst ja nicht mit glühenden Scheiben in´s nächste Wasserloch.....oder durch ne plötzlich auftauchende Wasserwand 😰 Du fährst auf irgendeiner Straße. Es Regnet. Sehr stark. Vor dir fährt ein Fahrzeug. Der Bremst. Du auch. Wasnu...😕 Ich bin zu dicht auf....verschlaf die Bremslicheter...knuff😰 Ich hab ausreichend Abstand....das ABS rattert und ich mach die Biege.....irgendwohin.

Also würde ich mal, ganz unbedarft, sagen daß hier irgendwo eine Lücke im System ist 😁

Gruß Moary

Mein Spec B kenn dieses Problem nicht. Dafür produziert er starkes Bremsrubbeln, beim leichten bremsen ab 80 km/h - was auch nicht so toll ist.

Kleine Randbemerkung: Ob eine Bremse innenbelüftet ist oder nicht, hat mit der Entstehung dieses Wasserschicht gar nichts zu tun - denn in der heutigen Zeit hat jedes Auto vorne innenbelüftete Scheibenbremsen. Uebrigens hat Audi bei den A4 dieses Problem mit der nachträglichen Montage von Abschirmblechen gelöst, welche Wasserschutz gewährt haben.

@ Moary
{wie dicht fährt man bei starkem Regen auf den Vorausfahrenden auf, daß man die volle (Wasser) Kanne abbekommt{
Da scheint ein kleines Sprachproblem zu sein - eine "Wasser-Gischt" ist in unserem Sprachgebrauch keine volle Wasserdusche, sondern ganz einfach die feinen Wasserpartikel, welche auch bei einem grossen Abstand zum Vordermann von diesem und allen anderen vorausfahrenden Fahrzeugen bei nasser Strasse erzeugt werden. Mit dem Fahrtraining mach dir keine Sorge, ich fahre schon über 20 Jahre mit durchschnittliche über 50'000 KM pro Jahr und dies unfallfrei..... ;-)) und hoffe dies bleibt noch lange so, auch mit diesen Bremsproblemen.

{dass sich auf sehr nasser Straße ein Wasserfilm auf die Bremsklötze und die Scheiben legt, der beim Bremsen durch die Hitzeentwicklung schlagartig verdampft. Der Dampf muss irgendwohin, das ergibt dieses vibrieren.{ Ja es muss ein Wasserfilm sein, nur eben geht dieser oft nur sehr schwer wieder weg, auch nach mehrmaligem Bremsen, liegt er noch auf den Scheiben und lässt diese dann eben dröhnen und virbrieren, aber der Ansatz ist sicherlich wertvoll - danke @jon1000

Hallo,
erst mal ein paar fragen: Wie lange fährst Du das Auto schon u. gab es die Probleme schon immer?.
Grundsätzlich wird es so sein das die Dröhngeräusche durch Bewegungen (Schwingungen) im Bereich des gesamten Radführungssystem ausgelöst werden.
Beim Bremsen wird durch das übertragen des Bremsmomentes die Radaufhängung "vorgespannt", soweit bis ein Gleichgewicht der Kräfte von Bremsmoment u. widerstandsmomenten der Radaufhängung hergestellt ist. Bei relativ konstanten Bremskraftwerten kein Problem, kommt es aber durch Dampfbildung o. anderes bei nassen B-scheiben zu schnellem wechseln der Bremskraft kann das ganz System anfangen zu Schwingen.
Der Vergleich mit dem Fahrrad ist nicht schlecht!. Wer genau hinsieht wird feststellen das die Bremsklötze dabei anfangen sich vor u. zurück zu bewegen.

Falls nicht schon probiert könnte ein Wechsel auf andere Bremsbeläge ein Verbesserung bringen.

MfG Günter

Zitat:

Original geschrieben von 4matic Guenni


Hallo,
erst mal ein paar fragen: Wie lange fährst Du das Auto schon u. gab es die Probleme schon immer?.
@Günter, war ein Neufahrzeug und fahre es nun schon gut 2, 1/2 Jahre. Die Probleme bestanden von Beginn weg, daher wurden die Bremsscheiben auch schon dreimal gewechselt, das letzte mal bei 110'000 KM und dies noch auf Garantie. Nur der Mängel blieb auch mit jeder neuen "Scheibe".
Wenn da die Elektronik ins Spiel kommt, könnte es vielelleicht auch bei einem alten Mängel (dies war ein offizieller, da es eine Rückrufaktion gegeben hatte) noch liegen. Der Mängel bestand darin, dass plötzlich das ABS und ESP einfach ausfiel. Dies vorallem bei hoher und jetzt kommts - Luftfeuchtigkeit.... Zuerst wollte man das ganze Steuerungsgerät auswechseln, inkl Fahrzeugschlüssel. Dies wurde dann aber wieder verworfen und man hat einfach sämtliche elektrischen Kabel neu abgedichtet. Von da an gab es dieses Problem nicht mehr. Oder vielleicht offensichtlich nicht mehr und es hat doch noch einen indirekten einen Einfluss auf das heutige Bremsproblem?

Hallo fourgy,
hat sich an dem Problem mit dem wechseln der B.-scheiben etwas gebessert, zumindest kurzfristig?.
Das ABS greift aber definitiv nicht ein ?.

An ein Elektronik Problem glaube ich eigentlich nicht. Sollte irgendwo Feuchtigkeit eindringen u. z. B. das Signal von einem Radsensor "verfälschen" wird das von der Elektronik erkannt u. führt zur Abschaltung des ABS. Ist ja wohl auch so passiert.
Außerdem hält sich eingedrungene Feuchtigkeit relativ lange, geht, geht nicht in relativ kurzen Intervallen ( fährst bei Nässe hinter einem = Problem, 2min später keiner mehr vor Dir = Problemlos ) lässt nicht unbedingt auf eine Elektronische Ursache schließen.

Ich würde es mal mit anderen Bremsbelägen (Hersteller u. Mischung) probieren.
Dann werden von diversen Herstellern genutete bzw. mit einer "Wellenförmigen" Nut versehene Bremsscheiben angeboten. Diese Nuten sollen unter anderem auch das Nass Bremsverhalten verbessern.
Vielleicht ergibt das benutzen der "Suche" Erfahrungsbericht dazu.

MfG Günter

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