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Bremsen verschlissen?

VW Polo 5 (6R / 6C)
Themenstarteram 12. Februar 2020 um 16:19

Hallo,

Ich bin ganz neu hier im Forum, kenne mich auch überhaupt nicht mit Fahrzeug - bzw. Motorentechnik aus.

Mein Fahrzeug ist der VW Polo 5C Facelift, Baujahr 2014, 1.2 Tsi Blue-Motion 90 Ps, Sondermodell Edition Fresh. Nun zu meinem Problem:

Seit einer Woche machen meine hinteren Bremsen (wahrscheinlich), ziemlich schleifende Geräusche, sobald ich bei Geschwindigkeiten bis ca 20 km/h die Bremse betätige. Der Bremsflüssigkeitsstand ist normal und Inspektion sowie ölwechsel stehen erst in +- 18.000 km an. Ist dies ein Zeichen für Verschleiß oder was hat es damit auf sich?

Anbei findet Ihr die Fotos aller 4 Bremsen.

Hintere Bremse
Hintere Bremse
Hintere Bremse
+7
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15 Antworten

Einmal neu bitte.

Themenstarteram 13. Februar 2020 um 2:01

Niemand?

Was willst hören?

Die Bremse verottet hinten relativ schnell beim Polo weil zu wenig benutzt wird,Ursache ist zu ungleichmäßige Bremsbalance.

So wie die Beläge aussehen müssen die eh raus u.die Geräusche kommen vom Gammel an den Scheiben.

Hallo,

ich halte die obigen Beiträge für völligen Unsinn. Auf den Fotos ist mehr als ausreichender Belag vorhanden. Allerdings sieht man auch nur den äußeren Belag. Daher sollte man da mal genauer hinschauen.

Negativ ist an der HA, die beginnenden Rostringe, jedoch keinesfalls dramatisch. Damit besteht das Fz. locker den HU- Bremsentest. Aber auch hier ist nur der Außenbereich sichtbar. Was innen ist, weiß niemand.

Also das Schleifgeräusch ergründen!

 

Gruß

Es wäre aber zumindest ein geringer Mangel und je nach Prüfer auch eine nicht bestandene HU.

Die vorderen Bremsscheiben sind vielleicht noch so gerade ok aber hart an der Verschleißgrenze. Lange fährt man die nicht mehr bei dem Rand/Absatz.

 

Die hinteren haben ein Korrosionsproblem durch zu zaghaftes Bremsen/viel rollen was ja zum Sprit sparen gepredigt wird, allerdings bremst die Hinterachse beim leichten Polo eh schon kaum. Womöglich sieht die Innenseite der Bremsscheiben hinten nochmals schlimmer aus ...

 

Wenn es mein Auto wäre, würde ich auch einmal neu machen ...

Zitat:

@Ringfuchs schrieb am 13. Februar 2020 um 11:49:28 Uhr:

Es wäre aber zumindest ein geringer Mangel und je nach Prüfer auch eine nicht bestandene HU.

Da bin ich völlig anderer Ansicht.

Mein Rentnergolf war im September zur HU, mit wesentlich schlechterem Tragbild der Bremsscheiben an der HA. Die Verzögerungswerte waren gerade so innerhalb der Toleranz. Da aber die Bremsschläuche reklamiert wurden, kamen an der HA auch neue Bremszangen, Scheiben u. Beläge zum Einsatz. Da gab es vom Ing. aber kein verlangen zu. Nicht mal nen Hinweis.

 

Zitat:

Die vorderen Bremsscheiben sind vielleicht noch so gerade ok aber hart an der Verschleißgrenze. Lange fährt man die nicht mehr bei dem Rand/Absatz.

An sich auch Unsinn! Den Belagsatz kann man auffahren. Bei der Revision die Stärke messen u. ggf. erneuern.

 

Zitat:

Die hinteren haben ein Korrosionsproblem durch zu zaghaftes Bremsen/viel rollen was ja zum Sprit sparen gepredigt wird, allerdings bremst die Hinterachse beim leichten Polo eh schon kaum. Womöglich sieht die Innenseite der Bremsscheiben hinten nochmals schlimmer aus ...

Deshalb nachschauen. Alles Andere ist und bleibt Spekulatius.

Das ist ja auch kein spezielles Polo Problem und mit Zaghaftbremsen hat das meiner Erfahrung nach auch nicht viel zu tun. Viel wahrscheinlicher liegt es an der Bremszange. Festsitzender Kolben oder der Mechanismus der Feststellbremse hat was.

Nein das liegt nicht an den Bremszangen oder der Feststellbremse, im Alltag ist einfach nicht genug Druck auf den Belägen das sie sich bei Regen trocken bremsen können und der angesetzte Rost sich wieder abschleift. So addiert sich das über die Zeit bis die Reibfläche total im Eimer ist und irgendwann bröselt.

 

Die Bremsscheiben kosten 18 € das Stk der Belagsatz 22€ da überlege ich nicht lange (ATE/Textar etc)

Ich habe gegenteilige Erfahrungen gemacht, wo nach der Revision und zwei, drei Jahren mit dem gleichen Problem auf der Matte standen. Nach der Erneuerung der Zange ist das Problem nicht mehr aufgetaucht. Jeder so, wie er will.

Meine Antworten bezogen sich nur auf die hinteren Bremsen.

Mein Vater hat beim Fabia Combi selbe Probleme,schon die 3.Scheiben u.Beläge drin,hier war aber beim letzten mal auf die Sattelführung schwergängig.

Die Polobremse ist wie auch bei seiner fast Technikgleichen Geschwistern zu unterfordert u.somit anfällig für Gammel.

Wäre schon interessant, ob man das Handy nicht mal, durch die Felge

hindurch, vor das Luftleitblech/ Ankerblech schieben kann?

Damit man die Bremsscheibe mal von ihrer "interessanten" Rück- Seite

sieht.

Rad runter schrauben, würde zur Not auch gehen.

@Boostpro04 ich würde die Scheiben und Beläge einmal neu machen. Material kosten 60-100€

Wenn du es selbst machen kannst dann noch besser

@Focus 115 das liegt daran weil die hinteren Bremsen nur 30 % oder 40% Bremswirkung hat. Der Rest von der Bremswirkung kommt bei den vorderen Bremsen an.

 

Ich weiß, das meine ich weiter oben mit Bremsbalance.

Zitat:

@Focus 115 schrieb am 13. Februar 2020 um 18:32:28 Uhr:

Die Polobremse ist wie auch bei seiner fast Technikgleichen Geschwistern zu unterfordert u.somit anfällig für Gammel.

.

Das ist hier in den Foren und auch in den Fachwerkstätten weit verbreitete Meinung. Dieser schließe ich mich aber nicht bedingungslos an.

Das bissel Flugrost sollte jeder Bremsbelag in kürzester Nutzungszeit von der Scheibe kratzen können. Die Technik ist an sich doch sehr simpel u. banal. Wenn Unterforderung tatsächlich ursächlich für die Rostringe ist, so leuchtet mir nicht ein, warum nicht alle Fahrzeuge betroffen sind. Manche haben dieses Phänomen schon als Neuwagen. Da werden Scheiben u. Beläge erneuert und nach kurzer Zeit ist der Rostring wieder präsent. Wenn dann die Bremszange erneuert wird, hat man meistens Ruhe. Natürlich sollte man hier auf bekannte Markenware zugreifen.

Ich sehe vor allem in der Zusammenlegung der Betriebs- u. Feststellbremse, die eigentliche Ursache. Für den Hersteller günstig und der Kunde kann zahlen bis er schwarz wird.

Das wäre mal ein Thema für eine wissenschaftliche Studie.

 

Gruß

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