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Böse Sache: Generelles Bremsversagen (!!!) bei höheren Geschwindigkeiten

Themenstarteram 19. Oktober 2011 um 22:52

Hallo zusammen,

ich komme gerade von der AB und dort musste ich zu meinem Entsetzen feststellen, dass bei meinem S60 ab Tempo 140 die Bremsen generell versagen:

Tempo 240-250Km/h zu Testzwecken eine Vollbremsung versucht (AB war leer!). Das Pedal ließ sich ein Stück weit drücken, allerdings war die Bremswirkung maximal 1/3 der zu erwartende Verzögerung. Daraufhin habe ich mit voller Fußkraft auf das Pedal gedrückt, keine bessere Verzögerung mehr. Kurz darauf die Meldung im Display : DTSC Aus, Geschwindigkeit verringern!

Weiß wie eine Kalkwand langsam weitergefahren. Nach gefühlten 2 min erlosch die Fehlermeldung. Wieder voll in die Eisen gegangen (ca. 100-110 Km/h). Alles wie es sein sollte, starke Verzögerung, dazu das typische ABS Geräusch (das bei hoher Geschwindigkeit fehlte).

Neuer Versuch (AB immer noch leer!!!) 140-160 Km/h Versuch einer Vollbremsung: Ergebnis wie beim ersten Mal. Displaymeldung: DTSC aus- Geschwindigkeit verringern. Wieder beschleunigt auf 140-160Km/h und voll in die Bremse. Starke verzögerung, allerdings ohne ABS "Getue". Als die Warnmeldung erlosch wieder eine Vollbremsung versucht. Ergebnis wiederholt erschreckend: maximal 1/3 der Bremswirkung.....

Bei niedrigen Geschwindigkeiten scheint alles Bestens zu funktionieren, das habe ich getestet, aber sobald eine höhere Geschwindigkeit gefahren wird, kann ich nicht mehr richtig bremsen (wenn DTSC eingeschaltet ist).

Was für ein Irrsinn, Volvo und die Bremsen.....

Ich bin nur heilfroh, dass ich durch eine zufällige Eingebung das getestet habe. Wenn ich mit 250Km/h auf einen ausscherenden LKW zufliege, habe ich keine Chance das Fahrzeug schnell genug abzubremsen, was mit einer richtig funkrtionierenden Bremse wohl kein Problem wäre. Meiner Schätzung nach fahre ich noch mindestens 180-200Km/h (!!!) , während ich eigentlich schon bei 100Km/h sein sollte...

Ein katastrophaler Zustand, es gibt vorher keine Fehlermeldung- nichts. Und wenn es dann mal drauf ankommt, glotzt man blöd bis man irgendwo einschlägt....

 

Beste Antwort im Thema

Zitat:

Original geschrieben von Strychnin

@ Elk_EN

Tut mir Leid, mein Alltag erlaubt es mir nicht einfach mal einen Werktag auszusetzten, bin aber guter Dinge es diese Woche noch erledigen zu können. Grundsätzlich kann ich Deine Meinung aber verstehen.

Der Wagen verhält sich bremsentechnisch bei Geschwindigkeiten die auf Land/Bundesstrassen gefahren werden normal, das habe auch mehrmals ausprobiert. Ansonsten würde ich laufen.

Zunächst einmal Danke für diese Art der Reaktion und das meiner Meinung entgegengebrachte Verständnis. Nach dem morgendlichen Lesen meiner abendlichen Zeilen habe ich schon mit dem Schlimmsten gerechnet. :D

Sicher ist es - für viele - nicht möglich, soeben mal einen ganzen Tag mit der Arbeit auszusetzen. Neben der Variante, das zu tun, und mich den ganzen Tag zu den (Volvo-)Mechanikern zu gesellen, sehe ich aber durchaus noch die Möglichkeit unmittelbar nach persönlicher Feststellung eines desolaten Zustands der Bremsanlage meines Pkw zum Hörer zu greifen, die (Volvo-)Werkstatt meines Vertrauens zu kontaktieren, einen Termin abzustimmen, das Fahrzeug - wenn angezeigt - einschleppen zu lassen und alternativ für einen fahrbaren Untersatz (wenn´s gar nicht anders geht eben ÖPNV) zu sorgen. Die Notwendigkeit, ein Fahrzeug mit defekter Bremsanlage im öffentlichen Verkehrsraum zu bewegen, besteht ganz sicher nicht!

Und woher Du - ohne zu wissen, was konkret für den beschriebenen Defekt verantwortlich ist (!) - die Zuversicht hast, dass der Defekt nicht sporadisch auch innerorts/außerorts auf Bundes-/Landstraßen auftreten könnte, ist mir wirklich schleierhaft. Was ist, wenn das Problem plötzlich - von Dir unerwartet - in der Stadt auftritt und Du einen Fußgänger aus dem Weg räumst? "Oh shit, DAMIT hab´ ich nun jetzt wirklich nicht gerechnet ... Kann ich jetzt gar nix zu ... liegt am Hersteller!" ??? :rolleyes:

 

Zitat:

Original geschrieben von mawev

Das habe ich anders herum verstanden. Bei der kräftigen Bremsung aus hoher Geschwindigkeit war eben kein ABS-Geräusch festzustellen. Wenn ich das richtig verstanden habe, spricht das dafür, dass das ABS den Bremsdruck unnötig reduziert, sobald es sich abgeschaltet aber kräftig gebremst werden kann.

ABS-Regelungen bleiben im Normalfall dann aus, wenn der hierzu nötige Bremsdruck nicht erreicht wurde - sei es, weil der Fahrer das Pedal nicht voll durchtritt, oder eben weil die mechanischen Komponenten einen hohen Druckaufbau nicht erlauben.

Wie gesagt, wenn das ABS-Steuergerät objektiv unnötig den Bremsdruck reduzieren würde, würde ich ein Pulsieren des Pedals erwarten. DAS aber wurde anscheinend nicht registriert.

 

Zitat:

Original geschrieben von mawev

Und genau das spricht m.E. auch gegen einen (ausschließlich) mechanischen Defekt: Ich habe es so verstanden, dass bei ausgeschaltetem ABS auch bei hoher Geschwindigkeit Bremsungen mit vernünftiger Verzögerung möglich waren. Dafür muss die Bremsanlage mechanisch in einem brauchbaren Zustand sein.

M.E. ist es sehr fraglich, ob die "vernünftigen" Verzögerungen auch tatsächlich Vollverzögerungen waren.

Wenn ein Kraftfahrer zu Testzwecken so bremst, dass er bei aktivem ABS Druckmodulationen auslöst, würde ich erwarten, dass er bei Wiederholung der Testbremsung und inaktivem ABS eine Blockierbremsung hinlegt - sofern die mechanischen Komponenten der Bremsanlage sich in einem hierzu brauchbaren Zustand befinden.

Aus dem Bereich der Elektronik kann ich mir gegenwärtig allenfalls noch vorstellen, das sich das Bremspedal einem weiteren Niedertreten widersetzt. Das geschieht aber (wenn nicht mechanisch bedingt durch einen Defekt des BKV) normalerweise auch nur im Zusammenhang mit Druckmodulationen an den Radbremsen (-> Pulsieren des Pedales).

Fakt ist: Sofern ein Fzg. einen Bremsdefekt in der beschriebenen Art und Weise aufweist, gehört es schleunigst in eine Fachwerkstatt.

Gruß Elk_EN

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Das klingt böse.

Meiner macht das zum Glück nicht, ist also zumindest nicht immer so: auch bei 240km/h greifen die Bremsen erstaunlich bissig.

Und spätestens bei so 200km/h kann das ABS da schon voll im Einsatz sein.

Aber ich bin extrem gespannt, woran es bei Dir liegt.

Grüße

Martin

ps: mir scheint, Dein Footer muss noch erweitert werden ... :-(

Bei einer Vollbremsung von 250KM/H kann es gut sein dass du dir gerade die Scheiben und Beläge verheizt hast.

Wenn du das vorher schon mal gemacht hast kann es gut sein dass das Bremsgedöns alles schon glasig und verheizt ist. Folglich schlechte Bremswirkung.

So wie du deinen Bremstest beschreibst bringst du jede Bremse tot.

Themenstarteram 20. Oktober 2011 um 10:12

Zitat:

Original geschrieben von sirmike

Bei einer Vollbremsung von 250KM/H kann es gut sein dass du dir gerade die Scheiben und Beläge verheizt hast.

Wenn du das vorher schon mal gemacht hast kann es gut sein dass das Bremsgedöns alles schon glasig und verheizt ist. Folglich schlechte Bremswirkung.

So wie du deinen Bremstest beschreibst bringst du jede Bremse tot.

Nein! Da ich die Bremsen gar nicht glasig bremsen kann, wegen fehlender Bremswirkung! Die Displaymeldung "DTSC aus" widerspricht ebenfalls Deiner Vermutung. Die Bremswirkung bei ausgeschalteten DTSC ist- auch bei hoher Geschwindigkeit- ok!

Hätte der Wagen bei 250Km/h ordentlich verzögert, hätte ich natürlich auch nicht weiter getestet. Das tat er eben nicht, es muss irgendwo ein Defekt sein.

Trotzdem Danke für Deinen Post!

Vielleicht hat ja noch jemand einen Tipp. Einfach zu Volvo gehen, scheint mir keine Option, da wohl nur wild irgendwelche Teile getauscht werden.

Grüße

P.S. Danke mawev, werde hier weiter berichten.

Hallo,

Du wirst wohl oder übel doch bei Volvo vorbeidüsen müssen, da Dein Fehlerspeicher zu 99,9% einen Fehlercode gespeichert hat.

LG,

Nordisk. (der nicht mal im Traum daran denkt auf einer öffentlichen Strasse 250 km/h zu fahren - noch dazu mit einem Serien-Volvo...)

P.S.:

das heißt DSTC und nicht DTSC. ;)

Hallo,

also bei meinem 2,4D (126PS) durfte ich bereits mehrfach die Bremsen bei hohen Geschwindigkeiten testen (max 205km/h) hatte aber nie Probleme.

Vermutlich hast Du die gleiche 16 Zoll Bremsanlage - daher scheint es eher ein Einzelfall zu sein - wie sehen denn deine Bremsen aus - ist noch genug Fleisch auf Deinen Klötzen - und sind diese plan - oder Keilartig?

Grüße

JaneDriver

Hi,

der Wagen muss sofort in die Werkstatt - m.E.n. sollte es ein Volvohändler sein wegen der entsprechenden Fehlerauslesemöglichkeiten und ggf. dem Zugriff auf die Volvotechniker in Köln und Göteborg.

Damit weiter zu fahren wäre mir viel zu gefährlich - ich würde nämlich nicht ausschließen, dass der Defekt auch Auswirkungen bei niedrigen Geschwindigkeiten hat.

Schönen Gruß

Jürgen

Hallo,

warum sollte man mit einem Volvo keine 250 fahren? Bergab mit Rückenwind geht das mit meinem auch. Und ich habe nicht das Gefühl, da die Grenzen des Autos zu überschreiten. Ausfahren kann ich meinen D5 meist nicht, weil der Verkehr es nicht zulässt.

Und ich gebe zu, dass ich schon schneller gefahren bin, als der Verkehr es zuließ und genau deshalb habe ich auch schon über 240 das Bremspedal durchtreten müssen. Allerdings nicht bis zum Stillstand, da würde ich mir möglicherweise auch Sorgen um die Bremsanlage machen.

Aber der Punkt ist: es muss trotzdem gehen.

So richtig kann ich mir aus der Beschreibung kein Bild machen, es klingt etwas danach, dass z.B. das ABS viel zu füh denkt die Räder würden blockieren und daher die Bremse viel zu sehr "aufmacht". Das wiederum sollte nahezu unmöglich sein, weil das ABS das merken müsste (sofern nicht alle 4 Sensoren gleichmäßig Unsinn melden) und sich sofort deaktiviert. Nun gut, Airbags die grundlos losgehen während das Auto an der Ampel steht darf es eigentlich auch nicht geben (ist meiner Schwester bei einem damals 3 Jahre alten Astra passiert).

Ich würde als erste Massnahme mal wieder zum Auslesen des Fehlerspeichers tendieren. Je nachdem was der sagt, kann man ja u.U. durchaus Schlüsse ziehen.

Ich gehe einfach mal davon aus, dass die Bremsanlage mechanisch soweit in Ordnung ist, also Bremsbeläge ok, Bremsflüssigkeit ok, keine Luft in den Leitungen etc. Dann fiele mir nur noch ein sehr eigenartiges Versagen des Hauptbremszylinders ein (das nicht die Änderung bei deaktiviertem DSTC erklärt) oder eben ein Elektronikproblem, vermutlich am ABS/DSTC Steuergerät.

Hat ein manuelles Ausschalten des DSTCs irgendeinen Effekt?

Kann man eigentlich irgendwie absichtlich das ABS ausschalten, also z.B. durch Ziehen der entsprechenden Sicherung oder verursacht man dann immer alle möglichen Folgefehler?

Viel Erfolg bei der Fehlersuche.

Grüße

Martin

Zitat:

Original geschrieben von mawev

Ich gehe einfach mal davon aus, dass die Bremsanlage mechanisch soweit in Ordnung ist, also Bremsbeläge ok, Bremsflüssigkeit ok, keine Luft in den Leitungen etc. Dann fiele mir nur noch ein sehr eigenartiges Versagen des Hauptbremszylinders ein (das nicht die Änderung bei deaktiviertem DSTC erklärt) oder eben ein Elektronikproblem, vermutlich am ABS/DSTC Steuergerät.

M.E. sollte dringend der Bremskraftverstärker geprüft werden. Aber spekulieren nützt nichts. Also ab zum :); alles andere ist unverantwortlich.

... und bloß nicht mit Fehlerlöschung abspeisen lassen. :eek:

Schönen Gruß

Jürgen

Das ist doch ein D5 wenn ich richtig gelesen habe.

Wie jeder Diesel mit Unterdruck-Bremskraftverstärker hat der Motor eine Unterdruckpumpe, welche den Unterdruck erzeugt welcher im Verstärker benötigt wird.

Kann es sein dass die Pumpe bei hohen Drehzahlen versagt?

Wieviel Km hat der Wagen auf der Uhr?

 

Bei Toyota z.B. ist es bei bestimmten Diesel-Motoren so dass, der Austausch der Unterdruckpumpe bei 195000 km vorgeschrieben ist!

Und eine habe ich schon mal getauscht, da die verschlissen war, und die Warnlampe bei stärkeren Bremsungen anging, weil der Unterdruck dann ja schneller aufgebraucht war. Haben damals schon etwas gesucht, bis der Fehler gefunden war.

 

Vielleicht mal im 3 Gang, mit hoher Drehzahl fahren, und dann einen Bremsversuch unternehmen?

 

MfG.Alex

Zitat:

Original geschrieben von mawev

 

warum sollte man mit einem Volvo keine 250 fahren?

genau deswegen!

Passiert Anfang Oktober 2008 in der Nähe von Radom (Polen).

Mit über 230 km/h gegen einen Brückenpfeiler. Bilanz: 3 Tote. Ich glaube auch dieser Fahrer dachte sich die Grenzen nicht zu überschreiten.

Und ja, das war mal ein S60! Bei solchen Bildern läufts MIR kalt den Rücken runter.

LG,

Nordisk.

Bad918

...aber nun sollten wir uns wieder dem eigentlichen Thema widmen, nämlich warum die Bremsen von Strychnin "spinnen".

Würd mich nämlich auch interessieren!?

LG,

Nordisk.

Themenstarteram 20. Oktober 2011 um 22:39

Vielen Dank für eure Postings.

Ich war heute schon bei Volvo. Dort zeigte man sich skeptisch, ob der Fehler hinterlegt wird, da die Warnung im Display ja kurz nach dem Versagen des DTSC (oder wie auch immer das heißt) wieder verschwindet und die Bremse bei niedrigen Tempo tadellos fuktioniert.

Einen Versuch ist es auf jedenfall wert.

Die Bremsen sind in einem sehr guten Zustand, die Klötze ca 2000Km- 3000Km alt. Ihr könnt mir glauben wenn ich euch sage, dass ich auf ein verkehrssicheres Auto allergrößten Wert lege.

Ich fahre keinen Diesel sondern einen Benziner siehe Signatur.

@ mawev

Danke für Deinen hilfreichen Beitrag!

Leider habe ich keine Bremsversuche gemacht mit manuell ausgeschaltetem DSTC, aber danke für den Hinweis, das könnte man ja mal testen.

@ nordisk

ich fahre nur so schnell wenn ich denke es verantworten zu können. Warum man keine 250Km/h fahren sollte, verstehe ich nicht, daran ändert auch das schreckliche Bild nichts. Suche mal nach Bildern bei denen ein LKWan einem Stauende ungebremst auf einen PKW auffährt, der vor sich einen anderen LKW hat. Auch nicht schön, aber sollte man sich deswegen gar garnicht mehr auf öffentlichen Strassen trauen?

Danke für Deinen letzten Post! ;):)

Mir geht es darum den Fehler einzugrenzen. Dass das ein haltloser Zustand ist, ist mir völlig klar und diesen will ich so schnell wie möglich beseitigen (lassen)

@ die drei Danke Drücker bei dem Thema verglaste Bremsen.

Die Bremsen sind nicht verglast!!!!Soviel Verständnis von der Materie habe ich.

Ich habe auch nicht bis zum Stillstand gebremst, dafür hätte ich ungefähr 1,5 Km gebraucht.

So unverantwortliche Sachen mache ich nicht, auch wenn die AB leer war!

Wenn ihr meinen ersten Beitrag gelesen hättet, sollte euch aufgefallen sein, dass erst gar keine ordentliche Verzögerung zustande kam. Oder seid ihr der Meinung ich trete bei 250 auf die Bremse und in einer Zentelsekunde sind die Beläge verglast :confused:

Mit Vollbremsung meine ich eine Notbremsung, also nicht bis zum Stillstand, sondern sehr kräftiges Abbremsen wie z.B bei einem ausscherenden LKW.

bin ganz entsetzt, was es bei unseren Elchen so alles geben kann :(

Ich glaub, da bekäm' ich selbst auch gewaltig Panik!

Ohne Auslesen des Fehlerspeichers (bis in die Tiefen des Systems!)scheint mir hier eine Fehlersuche auch nicht wirklich zielführend!

Aufgrund der Schilderung ist jedoch ein fehler im ABS/DSTC System sehr wahrscheinlich! Wenn die Bremsen mit "deaktiviertem" DSTC auch aus hohen Geschw. korrekt zu funktionieren scheinen, hast du eigentlich den Fehler schon sehr gut eingegrenzt.

Mechanisch fällt mir selbst auch keine Fehlermöglichkeit ein, abgesehen davon, daß das ABS System u.U. spinnen könnte, wenn vorne und hinten verschieden große Reifen (untersch. Hersteller, stärkere Profildifferenz) montiert sind, ganz extrem wenn du z.B. einen einzelnen neuen Reifen hättest! Da würden u.U. die Sensoren so stark unterschiedliche Werte liefern (mit zunehmender Geschw. verstärkt!), daß ein "Notsystem" greift - was hier jedoch lebensgefährliche Auswirkungen zeitigt! Möglicherweise könnte auch ein "leicht" defekter Sensor oder ein hängender Bremskolben solche Auswirkungen haben - worüber jedoch der Fehlerspeicher schon einen Hinweis liefern müßte.

PS: Unter den Volvo bekannten Problemen ist dieses Horrorscenario nicht bekannt?

Technical Bulletin Reference

Die Lösung gehört da jedoch ganz sicher hinterlegt!!!

PPS: Volvo würde keine Autos bauen, die weit über 200 laufen, wenn der Wagen dafür nicht ausgelegt wäre! Ob man mit 130 oder 250 in einen Brückenpfeiler kracht ist ziemlich sicher egal!

In letzterem Fall jedenfalls so final, daß den Angehörigen eine "lebenslange" Pflege erspart bleibt!

Das Leben ist nunmal lebensgefährlich!

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