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BMW E90 325i N52 250tkm - Kaufen?

BMW 3er E90

Guten Abend!

Ich habe derzeit einen BMW E90 325i BJ 2005, also kein Facelift, im Auge.

Besagte Limousine hat bereits 250tkm runter, wurde von einem privaten Verkäufer seit nun 9 Jahren gefahren und steht auf den Bildern generell sehr gut da. Das Auto ist ein Handschalter, hat kein Navi, dafür aber die Klimaautomatik und schwarze Teilledersitze (Sportsitze). Laut Verkäufer sind die Bremsen komplett neu, ebenso die Wasserpumpe und das Thermostat. Zusätzlich wurden wohl Krümmer und Kat erneuert sowie der Abgasstrang eines 330 verbaut, der originale vom 325 ist aber noch vorhanden. Dazu steht der Wagen auf sehr sehr schönen und großen Alufelgen, aber auch die Winterreifen gibt's dazu. Beide Radsätze sollten noch 1-2 Jahre halten, bei meiner jährlichen Laufleistung eher mehr. Auch die Zündkerzen sind vor ein paar tkm ausgetauscht worden.

Das Fahrzeug wird aufgrund der mangelnden Platzes für die Kinder verkauft (ist nachvollziehbar und keine Geschichte!). Bezüglich des Innenraums sind Lenkrad, Schaltknauf usw. entsprechend abgegriffen. Auch ansonsten freut sich das Leder/der Stoff garantiert über ein bisschen Pflege, was ich aber für realistisch halte; und wenn nicht, dann ist's halt so. Am Lack ist bis auf ein paar Steinschläge wohl auch nichts auszusetzen, lediglich die Fahrertür hat einen etwas längeren Kratzer, der vermutlich leicht eingedrückt ist (Parkrempler, schätzungsweise 1/3 der Türlänge lang; nicht an der Kante; sollte nicht tief sein, da kein all zu starker Schaden auf dem Bild ersichtlich ist). Zusätzlich hoffe ich auf eine gute Behandlung des KFZ, da er Fahrer BMW Fan ist, fleißig Treffen besucht und auch die Reparaturen selber durchgeführt hat (dementsprechend entfällt das Scheckheft ab diesem Halter).

Nun meine Frage: Der BMW soll für knapp 5000€ verkauft werden, 4300-4200€ wären - so der jetzige Stand - verhandelbar. Ein Experte meinte zum Verkäufer, jener Parkrempler sei für 200-250€ reparierbar. Kann ich das Auto guten Gewissens kaufen, oder habt ihr Zweifel? Ich denke hier insbesondere an die Laufleistung, nicht dass ich dort innerhalb von 2,3 Jahren nochmal den Kaufpreis in Form von Reparaturen hinlege. Um den N52 an sich mache ich mir da am wenigstens Sorgen.

[ Eine Probefahrt und persönliche Besichtigung steht noch aus. Ich will nur vor dieser schonmal die wichtigsten Dinge abgeklärt haben und wissen, ob - sofern die Probefahrt usw. zufriedestellend verläuft - ich das Fahrzeug kaufen würde. ]

MfG

Beste Antwort im Thema

Das Problem ist, dass jeder davon ausgeht, dass man so ein Auto für mikrige 4000€ kaufen kann und dann mindestens 10 Jahre keine Reparaturen hat. Das ist nicht böse gegen jemanden gemeint, ich Depp musste das auch auf die harte Tour lernen, aber es ist nunmal die Realität.

Es hat einen Grund dass dieses Auto weniger als 10% des Neuwertes kostet und der ist, dass man mit viel Reparaturkosten beschenkt werden kann.

 

Kontrollier unbedingt, ob dieser Motor irgendwo Öl verliert. Ich musste die Ölwannendichtung, Ventildeckeldichtung und Stellmotordichtung selber ersetzen. Nur schon die Ölwannendichtung war eine Katastrophe, da man die Achse absenken muss usw. Jetzt kommt wieder Öl aus dem Ölfiltergehäuse. Keine Mega-Arbeit, aber wenn man das nicht selbst reparieren kann, dann investiert man in den nächsten 1-2 Jahren sicher mindestens noch einmal den Kaufpreis.

Dein Glück ist, dass Du die Limousine im Visier hast und nicht den Kombi, wegen dem Heckklappen Kabelbaum. Das fällt schon mal weg, der ist beim E91 auch reinste Katastrophe.

 

Frag den Besitzer wie viel Öl der Motor frisst. Sei nicht enttäuscht wenn das 1l auf 1000km ist (konstruktionsbedingt).

Mache eine Probefahrt und schaue ob irgendwas klappert, bei mir war die grosse DISA-Klappe defekt. Kostet bei BMW dann auch schnell wieder 500-600€ usw.

 

Schau ob der Wagen im kalten Zustand im Leerlauf unruhig ist (bekannte Magnetventil-Probleme).

 

Versteh mich nicht falsch, ich möchte dich nicht entmutigen, aber vor Euphorie vergessen viele wie die Realität aussieht.

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Also ich habe für meinen 2005er 325i mit guter Ausstattung (voll bis auf Leder und Standheizung) und 180.000km 4200€ bezahlt. Finde den Preis überzogen

Sind halt vor allem noch die Sommerfelgen für ~ 1000€ drauf, das darf man nicht vergessen. Wie denkst du darüber?

Aktuell wären es ja mit 4300 Kaufpreis + optimistische 200 für die Tür = 4500€. Ich glaube schon, dass sich da noch min. 200€ machen lassen.

Aber mal zu deinem Auto: Was hast du denn mittlerweile an Laufleistung hinter dir und wieviel hast du an Reparaturen ausgegeben bzw. was war defekt/verschlissen.

Bin 5000km gefahren und habe noch knapp 2000€ investiert da zum einen Wartungsstau vorlag als auch die Magnetventile, LMM und die Kurbelgehäuseentlüftung gemacht wurden. Letztere beim Freundlichen

Das Problem ist, dass jeder davon ausgeht, dass man so ein Auto für mikrige 4000€ kaufen kann und dann mindestens 10 Jahre keine Reparaturen hat. Das ist nicht böse gegen jemanden gemeint, ich Depp musste das auch auf die harte Tour lernen, aber es ist nunmal die Realität.

Es hat einen Grund dass dieses Auto weniger als 10% des Neuwertes kostet und der ist, dass man mit viel Reparaturkosten beschenkt werden kann.

 

Kontrollier unbedingt, ob dieser Motor irgendwo Öl verliert. Ich musste die Ölwannendichtung, Ventildeckeldichtung und Stellmotordichtung selber ersetzen. Nur schon die Ölwannendichtung war eine Katastrophe, da man die Achse absenken muss usw. Jetzt kommt wieder Öl aus dem Ölfiltergehäuse. Keine Mega-Arbeit, aber wenn man das nicht selbst reparieren kann, dann investiert man in den nächsten 1-2 Jahren sicher mindestens noch einmal den Kaufpreis.

Dein Glück ist, dass Du die Limousine im Visier hast und nicht den Kombi, wegen dem Heckklappen Kabelbaum. Das fällt schon mal weg, der ist beim E91 auch reinste Katastrophe.

 

Frag den Besitzer wie viel Öl der Motor frisst. Sei nicht enttäuscht wenn das 1l auf 1000km ist (konstruktionsbedingt).

Mache eine Probefahrt und schaue ob irgendwas klappert, bei mir war die grosse DISA-Klappe defekt. Kostet bei BMW dann auch schnell wieder 500-600€ usw.

 

Schau ob der Wagen im kalten Zustand im Leerlauf unruhig ist (bekannte Magnetventil-Probleme).

 

Versteh mich nicht falsch, ich möchte dich nicht entmutigen, aber vor Euphorie vergessen viele wie die Realität aussieht.

Themenstarteram 3. Dezember 2019 um 0:15

Mal eine blöde Frage: Diese typischen Motorproblemchen wie KGE, Magnetventile, VANOS etc. — merke ich so etwas bei einer Probefahrt bzw. lässt sich so etwas „mal eben“ vom TÜV im Rahmen eines Gebrauchtwagenchecks erkennen?

Themenstarteram 3. Dezember 2019 um 0:30

(letzterer Beitrag bezog sich auf 530dUnna, nun aber zu mazedecoder)

Vom Ölverbrauch habe ich auch schon gehört, diesbezüglich muss ich den Verkäufer aber nochmal konkret fragen.

Ich selbst habe leider keine Erfahrung im Schrauben, traue es mir aber zu, und habe es auch eingeplant, das mit dem Auto dann einmal anzugehen, auch wenn es sicher einiges an Zeit kosten wird. Ungeschickt/technisch unverziert bin ich definitiv nicht.

Du meinst ja, dass du relativ viel selber gemacht hast, was an Teilekosten kann mich hier ungefähr erwarten? Ich hätte mal pauschal mit 500€ Rücklage/Jahr für all sowas gerechnet, ist das realistisch oder eher unterdimensioniert?

Also ich merke mir fürs erste:

> Kaltstart, Unruhe > Magnetventile

> Klappern während der Fahrt > DISA

> Zustand des Öls und des Motorrums, einleuchtend

Ich denke am einfachsten würdest du es merken, wenn du den Wagen einfach startest und dann schaust ob der Drehzahlmesser umher springt und das Auto rüttelt, wegen der Vanos-Magnetventil-Geschichte. Ich glaube mit dem Tool INPA kann man auch eine Leerlaufruhe-Messung machen um fehlerhafte Magnetventile zu erkennen, wäre in deinen Fall aber übertrieben.

 

Wenn der Wagen dieses Problem hätte, wäre das noch keinen Weltuntergang, du kannst die beiden Ventile relativ einfach selber wechseln. Es geht halt mehr um die mögliche Summe von allen Reparaturen.

 

Nach 10 Jahren ist so ein Auto die reinste Wundertüte. Manche haben Glück manche Pech. Jeder denkt halt „mich wird das Pech schon nicht erwischen“. Ich hatte auch eher Pech, daher kenne ich dieses Auto nun in und auswendig.

 

Bei mir hat zum Beispiel plötzlich alles aufgeleuchtet, ABS, ESP und Tempomat usw. gingen nicht mehr. Habe mich dann eingelesen und das Schaltzentrum durch ein neues getauscht. Hat mich somit „nur“ 150€ fürs Ersatzteil gekostet. Hätte ich es in der Garage machen lassen wärens sicher 1500.- gewesen (wohne in der Schweiz wo alles noch teuerer ist).

 

Kaufe dieses Auto nur dann, wenn du noch weitere 4000-5000€ auf der Seite hast, welche du völlig schmerzfrei für Reparaturen zur Verfügung hättest.

Zitat:

Du meinst ja, dass du relativ viel selber gemacht hast, was an Teilekosten kann mich hier ungefähr erwarten? Ich hätte mal pauschal mit 500€ Rücklage/Jahr für all sowas gerechnet, ist das realistisch oder eher unterdimensioniert?

Habe das Auto nun 3 Jahre und folgendes musste ich bereits reparieren:

  • Schaltzentrum, habe 150€ fürs Gebrauchtteil bezahlt, hätte professionell sicher über 1000€ gekostet
  • Kabelbaum hinten (wird bei deinem nicht das Problem sein), Ersatzeil ca. 120€ und 8h Arbeit in der Kälte., hätte professionell vermutlich so 500-800€ gekostet
  • grosse DISA-Klappe, habe hier im Forum eine neue für ca. 150€ gekauft, kostet ganz neu auch fast 300€ + Einbau ist man dann schon bei ca 500-600€
  • Dichtung Ventildeckel + Schrauben, habs selber gemacht, daher ca 60€ fürs Material bezahlt, dauert aber auch locker 2-3h da alles rundherum abgebaut werden muss. In der Werkstatt denke ich es hätte so 200-300€ gekostet. In der Regel hat es noch abgerissene Schrauben, das sind auch immer lustige Arbeiten...
  • Ölwannendichtung + Schrauben, habe auch ca 70€ fürs Material bezahlt, die Arbeit selbst ging lange, ich habe etwas mit 6-7h im Kopf, eben wegen der ganzen Achse die weg muss usw. Würde in der Werkstatt so 600-700€ kosten, schätze ich.
  • Man konnte nicht sehen woher das Öl genau kam, daher haben wir den ganzen Automaten noch ausgebaut. War auch sehr mühsam, nun ists wenigstens hinter mir :)

Möchte dir damit eigentlich nur sagen, entweder du hast Bock auf Schrauben, dann wird günstiger, oder dann musst du das eine oder andere halt bezahlen, was auch nicht spassiger ist.

Bin froh dass bei meinem Gefährt nun das meiste gemacht ist, hoffe es fährt mir keiner rein, nach all diesen Arbeiten ;) Mal sehen welche ironischen Kniffs mein Leben noch so zu bieten hat :D

P.S: was man auch nicht vergessen darf sind die üblichen Verschleissteile wie Bremsen, Federbeine, usw. da käme auch noch eine lange Liste dazu, die lasse ich jetzt aber mal weg, weil die ja bei jedem Auto bezahlt werden müssen, egal welche Marke usw..

Abgerissene Schraube
Ventildeckeldichtung
Ölwannen Madness
+2

Meiner war mit defekten Magnetventilen im unteren Drehzahlbereich träge, die Drehzahl ist nicht gesprungen. Im Fehlerspeicher standen sie drin, Einlass und Auslass. Lassen sich leicht selbst wechseln. Sinnvoll wäre meiner Meinung nach vor Kauf den Fehlerspeicher auslesen zu können, das kann schon sehr hilfreich sein. Die Disa Klappen kann man mit bekannten Tools ansteuern und testen

Dem TE würde ich mit dieser Einstellung (max 500 EUR im Jahr) empfehlen, einen anderen Wagen, z.B. Kleinwagen für 5k zu kaufen. Alles andere wird für ihn zu teuer und wird ihm keinen Spaß machen.

Da bringen auch große Felgen nichts.

Lass die Finger davon. Das Fzg. hat einfach zu viele km und die N52 sind einfach nicht so problemlos wie noch zu E46 Zeiten. Du willst ja sicher auch noch den ein oder anderen km fahren.

Kauf Dir für das Geld lieber einen 5er Golf mit 120 tkm.

Hallo,

sind die Stossdämpfer schon gemacht? Sollte eigentlich bei der Km-Leistung so sein. Leckt das Differential ? Da hat der Tüv was gegen. Sind irgendwo Ölleckagen? Die dritte Wasserpumpe dürfte auch bald fällig werden oder ist die schon ersetzt? Ölverbrauch ist definitiv gegeben. Meiner hat nach 12 1/2 Jahren 1 Liter auf 2000 km gebraucht, dürfte bei einem mit 250Tsd mindestens das Doppelte sein, eher mehr. Ausserdem, bei vorwiegend Kurzstrecke ist man bei 11 L/100km, auf der Autobahn schafft man vielleicht 9 Liter. Die Motoren sind heute nicht mehr zeitgemäss, habe auf einen neuen Mini Countryman mit 192 PS gewechselt und fahre jetzt mit 7,3 Litern. Und der Countryman geht wesentlich besser ab als der BMW, obwohl er offiziell statt 218 nur 192 Ps hat.

ciao olderich

Naja, sowohl in der Vmax als auch in der Beschleunigung liegt der Mini ne Ecke hinter dem 325i. Der Verbrauch ist gut, allerdings natürlich auch ein 4 Zylinder. Klar ist es der modernere Motor

Hallo

der N52 ist ein Sauger und der 2-Liter im Countryman ein Turbo. Der zieht von unten heraus und der 325i läuft nur über Drehzahl einigermassen.

ciao olderich

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