BMW 118i vs. Golf 6 2.0 TDI 110PS
Hallo Leute,
ich brauche eine relativ schnelle Entscheidung. Und zwar fahre ich zurzeit einen 118i FL Bj. 10/08 14tkm und überlege ob ich auf einen Golf IV 2.0TDI 110PS Bj. 09/2009 mit ca. 39tkm wechseln soll.
Ich fahre ca. 17-20000km/Jahr….etwas mehr Stadt, aber auch häufig Autobahn. Ich müsste für den Golf knapp 1000€ drauflegen mit etwas besserer Ausstattung.
Braucht ihr noch ein paar Angaben? Was würdet ihr machen?
Gruß
Micha
Beste Antwort im Thema
Zitat:
Original geschrieben von Eagle_86
Ich würde ihn trotzdem definitiv behalten !!!110ps tdi, sprintet los, als hätte er 200ps und nach kurzer Zeit denkt man, dass er nur noch 60ps hat. Ist garnicht meine Art von Auto.
Dieser Golf ist aber kein Rumpeldüse mehr sondern ein CR, also Vorsicht mit solchen Behauptungen!
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Rechne es dir doch einfach durch.
Bei einem Verbrauchunterschied von 2 Litern und einer jährlichen Fahrleistung von 17.000 KM zahlst du pro Jahr ca. 500 Euro weniger Spritkosten mit dem Golf. Da du jetzt noch 1.000 Euro draufzahlen musst, landet der Golf frühestens in 2 Jahren im Plus.
Wenn man jetzt noch dein für einen Diesel sehr ungünstiges Streckenprofil betrachtet kommt man eigentlich zum Schluss, dass der Wechsel unsinnig ist.
Inwieweit sich Versicherung und Steuer unterscheiden, kann ich als Österreicher jetzt nicht beurteilen. 😉
Abgesehen davon kann bei einem Diesel aufgrund der Peripherie (Zuheizer, Turbo etc.) weit mehr kaputt gehen als bei deinem 118i. Das Fahrspaß Kapitel dürfte wohl auch eindeutig der 1er gewinnen.
Grüße
Luki
Hm... ich hätte gedacht, dass das passen könnte. Aber im Grunde ist es auch für einen Benziner alles andere als gut, viel Kurzstrecke zu fahren.
Hmmmm
Das stimmt schon was du sagst. Es kann auch beim Benziner einiges kaputt gehen.
Ich merke schon, dass der Großteil mir davon abrät....
Grob gesagt wäre die Ersparnis nach meinen Berechnungen zwischen 700-900€/Jahr. Wenn ich den Golf 4 5 Jahre fahre, bekomme ich, würde ich behaupten noch mehr für ihn und auf die Dauer gerechnet, ist das doch schon eine ziemliche ersparnis.
Zitat:
Original geschrieben von Tonno1904
Hm... ich hätte gedacht, dass das passen könnte. Aber im Grunde ist es auch für einen Benziner alles andere als gut, viel Kurzstrecke zu fahren.Hmmmm
Normal ist für den Diesel aber eine längere Strecke Kurzstrecke als für den Benziner, dann hat der Benziner nicht das Problem mit dem Rußpartikelfilter, der sich auf kürzeren Strecken zusetzt, weil ich dazu die längeren Strecken zum freibrennen fehlen. Dann wird der Diesel öfter aktiv freibrennen müssen, was den Verbrauch erhöht.
Gerade die 6km zur Arbeit sind in meinen Augen nicht so toll. Wäre zwar kein Weltuntergang, sollte aber berücksichtigt werden.
Wie kommst du auf die große Ersparniss pro Jahr?
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Ich hätte den Golf auf ca. 5,5L/100Km und den BMW auf 8-8,5L/100km gerechnet. Den BMW betanke ich mit Super+.
Habe auch mir 20tkm gerechnet. Was dann relaistischer ist.
Und jetzt rechne mal höhere Steuer und Versicherung schonmal dagegen. Die 1000€ die du draufschlagen musst dazu und ob man dann für den Golf noch mehr bekommt später bei dem Verkauf ist die unsicherste Sache.
ganz ehrlich, du wirst VIELLEICHT mit dem Golf etwas sparen, wenn bei dem kein Turbo, Injektoren, DPF kaputt geht, ansonsten nicht. Der Betrag wird sich aber so in Grenzen halten, dass ich nie im Leben einen neuen BMW gegen einen Golf tauschen würde (außer, wenn ich noch 2 Kinder hätte, die oft mitfahren). Von daher, vergiss bitte den Tausch aus finanziellen Gründen.
zum Thema Kurzstrecke: Ein Diesel verträgt prinzipiell Kurzstrecke wesentlich besser, als Benziner, da Benziner im Gegensatz zum Diesel zur Olverdünnung geneigt haben. Durch den DPF aber sind inzwischen auch die Diesel gegen Kurzstrecke empfindlicher geworden, da auch hier nun das Problem der Ölverdünnung besteht. Man kann allerdings nicht sagen, dass ein Diesel (motortechnisch gesehen) anfälliger ist als ein Benziner, das ist schlichtweg nicht korrekt. Sowohl der Dieselmotor als auch der Benzinmotor laufen bei Kurzstrecke mit höherem Verschleiß.
Der Diesel hat nur das große Problem Dieselpartikelfilter: Bei BMW macht der ehrlich gesagt kaum Probleme, ich weiß leider nicht, wie der Stand der Technik aktuell bei VW ist. Vor ein paar Jahren hatte Audi, Opel und VW allerdings enorme Probleme beim Kurzstreckenbetriebe. Hier müsste nochmal jemand ergänzen, wie das aktuell gelöst ist. Solltest du allerdings ca. alle 300km mal eine längere Strecke fahren (so ca 30km oder 15-20min Autobahn) hättest du auch mit den Problemwagen keine Verbrennungsprobleme gehabt.
Ich fahre jedenfalls mit meinem Diesel (318d) auch hauptsächlich Strecken von 10-15km, weniger so gut wie nie, aber 2x die Woche 35km am Stück. Hatte damit noch nie Probleme gehabt, bei BMW läuft das mit der Reinigung sehr gut.
Aber wie gesagt, behalt deinen BMW und hör auf, auf die möglichen paar Kröten Ersparnis zu achten. SOlltest du allerdings mit deinem 118i sehr sehr große Ruckelprobleme haben, würde ich mir den Tausch nochmal überlegen. Gerade im 3er Forum gabs einige, die nach Jahren Ärger das Auto gewandelt oder verkauft haben, weil das Problem nie in den Griff bekommen wurde.
Noch hält sich das Ruckelproblem, wenn es denn eins ist, in grenzen! Verbauch ist in Ordnung und die beschleunigung aus dem unteren Drehzahlbereich ist auch gut.
Hatte letztens lediglich auf der BAB bemerkt, dass der bei 110 im 6. Gang und Tempomat, ab und an mal ein kurzen ruckler hatte. Gestern z.B beim starten des Motors hielt der Wagen sich knapp über 1000 Umdrehungen und ruckelte leicht. Danach gings ohne Probleme, nachdem ich Wagen neugestartet habe.
Das ist ja meine größte Befürchtung, dass der Problem richtig los geht und ich mich damit rumärgern muss.
....ich habe noch Garantie bis Oktober (EuroPlus).
Ich würde ihn trotzdem definitiv behalten !!!
110ps tdi, sprintet los, als hätte er 200ps und nach kurzer Zeit denkt man, dass er nur noch 60ps hat. Ist garnicht meine Art von Auto.
Das finde ich persönlich nicht sooo schlimm. Bin die letzten zwei Jahre einen Fiesta mit 80PS gefahren. Von daher reichen mir eigentl. die 110PS.
Deswegen kommt es bei mir hauptsächlich darauf an, ob ich ein geeignetes Fahrprofil habe^^
Zitat:
Original geschrieben von Tonno1904
Das finde ich persönlich nicht sooo schlimm. Bin die letzten zwei Jahre einen Fiesta mit 80PS gefahren. Von daher reichen mir eigentl. die 110PS.Deswegen kommt es bei mir hauptsächlich darauf an, ob ich ein geeignetes Fahrprofil habe^^
Es geht nicht um die 110ps an sich, sondern um die Art, wie der Golf seine Kraft entfaltet und das finde ich einfach nur widerlich. Nie im Leben wollte ich so einen Fahren. Ich musste den häufig als Poolfahrzeug nutzen und fand das wirklich einfach schrecklich. Du gibst Gas, bekommst einen richtigen Schub (der fühlt sich auf den ersten 40kmh stärker als der 20d an) und ganz plötzlich kurz vor der 3000rpm Grenze, geht garnichts mehr und der fährt wie ein 60ps Polo.
Da genieße ich einen Diesel wie den 18d oder 20d von BMW, den kann man gleichmäßig drehen bis an die 4000rpm.
Ja gut, dass ist dein subjektives Empfinden. Vielleicht reicht es mir völlig aus.
Habe morgen erstmal eine Probefahrt.
Zitat:
Original geschrieben von Eagle_86
Ich würde ihn trotzdem definitiv behalten !!!110ps tdi, sprintet los, als hätte er 200ps und nach kurzer Zeit denkt man, dass er nur noch 60ps hat. Ist garnicht meine Art von Auto.
Dieser Golf ist aber kein Rumpeldüse mehr sondern ein CR, also Vorsicht mit solchen Behauptungen!
Jetzt mal Hand aufs Herz, du redest die ganze Zeit den Golf schön. Welches Auto gefällt dir denn besser? Wenn du lieber den willst, kauf in dir. Aus finanzieller Sicht lohnt es sich definitiv nicht, denn, ob du hier oder da ein paar Hunderter sparst, ist ne 50/50 Chance.