BluePrint Bremssattel als Ersatz. Eure Meinung zu den Bildern...

Hallo Grüße. Musste auf die schnelle fürn Nissan Primera P11 zwei neue Bremssättel bestellen da der eine originale eine zerfetzte Staubmanschette hatte, und der Sattel so langsam fest geht.

Mit fällt auf z.B. bei Autodoc das es Hersteller wie BluePrint, Febi, Ridex, Stark, Metzger, Abakus usw.
gbit wo der Bremssattel immer die gleiche Aufmachung hat. Eine schwarze Aufgedruckte Nr. und paar andere Zahlen.
Der originale Nissan Sattel hat eine Gravur mit "Nissan" & "Lucas". Die Sättel von NK, Bosch usw. haben auch diese Gravur. Von den Preisen nimmt sich das irgendwie alles nichts.

Was sagt ihr zu diesen Teilen? Anbei ein paar Bilder vom BluePrint Sattel.
Das Eisen auf der Innenseite sieht sieht irgendwie "abgefressen" aus.
Möchte mal wissen wo diese Teile herkommen?
Als wenn eine Firma auf der Welt die Teile verkauft, und der Hersteller druckt nur diese schwarze Nr. auf.
Aber alles ist der selbe Mist^^.

69 Antworten

Zitat:

@Tim_P. schrieb am 20. Dezember 2024 um 18:36:43 Uhr:



Was aber negativ auffällt ist das bei ca. 100 kmh wummernde Unwuchtartige Geräusch beim runterbremsen.
Bei ca. 60kmh lässt es dann nach.
Das kuriose ist aber das dieses Problem, schon mit den alten zereierten Scheiben bestand. Nur viel extremer.
Ein Einbaufehler schließe ich aus. Die Radnabe habe ich quasi glänzend "entrostet". Was eigentlich kein wirklicher Rost war.

Sehr kurios. Und das immer nur rechts.

Hast du Hydrolager in der Aufhängung? Leere Hydrolager können sich beim Bremsen aufschaukeln aus höheren Geschwindigkeiten.

Zitat:

@benprettig schrieb am 21. Dezember 2024 um 11:54:49 Uhr:


Die alte Scheibe war unrund und die neue halt ebenso nur weniger ausgeprägt. Billige B-Ware eben, die ihre Abnehmer findet.

Einen kleinen unrunden Lauf stecken die beweglichen Bremssattel weg. Sind sie fest überträgt es sich auf die Lenkung. Ist die Scheibe erst mal krumm dann auch. Zu sehr bremsen auf der Bremse bleiben, tut dem stark erhitzen Material überhaupt nicht gut.

Beim Bremsen ist das beste gerade gut genug.Damals vor 30 Jahren als die Umstellung war auf asbestfreie Beläge hat man deutlich einen Rückschritt bemerkt in Sachen Bremsleistung.Heutzutage merkt man dass auch namhafte Hersteller teilweise Probleme haben mit Quietschen oder Belagablösung.Der Metallanteil in den Belägen ist auch deutlich grösser geworden.Markenteile wie ATE oder Brembo lassen auch im Ausland fertigen .Da hab ich auch schon öfter schlechtere Erfahrungen gemacht.Wahrscheinlich zahlt man nur den Namen.TRW hingegen habe ich in letzter Zeit öfters verbaut und kann nur positives berichten.Ebenso Meyle.Obwohl dieser Markenname wahrscheinlich die Beläge zukauft.

Vielleicht sollte man hier mal die Bremse treten, denn das ist ja schon gaaanz weit weg von Thema und schlittert sonst noch in einen Bremsenthread und dann gibt es kein halten mehr...

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Ich weiß überhaupt nicht woran man gute oder schlechte Bremsenteile festmacht. Verschleiß, Bremsleistung, Passgenauigkeit.
Ich habe immer im mittleren Segment gekauft. Nie bewusst Erstausrüster-Ersatzteile gekauft und habe nie eine Beanstandung gehabt. Mal Beläge die viel Bremsstaub produzierten aber na ja die waren etwas weicher und eher verschlissen. Doch positiv gedacht. die Schreiben mehr geschont. Es gibt eine Norm und die wird weitgehend eingehalten und ob das Auto 50 cm eher zum stehen kommt, ist an Umweltbedingungen und an eine Wahrnehmung gekoppelt.

Zitat:

@EthanolAAM schrieb am 18. Dezember 2024 um 14:09:21 Uhr:


Hat denn nun jemand Infos zu BluePrint?

Blueprint gehört, genau so wie Febi oder SWAG zur Ferdinand Bilstein Gruppe.
Bilstein Group
Ich habe bisher keine großen Probleme mit diesen Herstellern gehabt.
Einige Teile von Febi waren sogar Originalteile, wo nur das Markenlogo rausgefräst wurde.

Ich habe auch schon mal "billige" Bremsscheiben von Metelli gekauft für 11 Euro das Stück oder so. Die waren bis zum Verkauf vom Auto mehrere Jahre später immer noch in Ordnung.
https://www.metelligroup.it/en/Brands

@Tim_P. berichte doch mal von deinen Erfahrungen, solltest du dich für das günstige Produkt entscheiden.

@salieridai
Mir ging's eher um die Wiederaufbereitung, nicht um die Firma an sich.
Bei Febi steckt alle paar Wochen was anderes in den Verpackungen und das mit extrem schwankender Qualität, meine Erfahrungen.

Von Metelli habe ich auch gehört. Sollen wohl schon viele auf Fiats fahren usw. Alle loben die Scheiben & Beläge.
So langsam nach 100km, mit dem BluePrint Zeug merkt man wie die Bremse mehr und mehr zupackt.
Ich denke es wird kein Unterschied zu der alten Leistung geben.

Bosch hatte (?) oder hat noch sein eigenes Überholwerk.
Wobei ich die überholten OE-Sättel auch schon in Schachteln von Kamoka & NK bekommen habe.

https://www.youtube.com/watch?v=fc4mo5QQAgc
Kurzes Bosch-Video zum Prozedere.

Gibt es so auch für Zündverteiler, Lichtmaschinen, Anlasser, Dieselverteilerpumpen usw..

Metelli ist ein italienischer Ersatzteilhersteller/-zulieferer der eigene Herstellwerke (Viele in Italien, eines in China) unterhält, fertigt u.a. Bremsbeläge, Trommelbremsenteile, Hydraulikteile für Bremse/Kupplung, Motorenbauteile (Ventile, Tassenstößel usw.) usw..

@Tim_P.

Alles gut.
Habe auch aufbereitete Bremssättel von Hart verbaut am Mokka A.
Die alten Bremssättel mit Bakelit Kolben haben Probleme verursacht, die Kolben gingen nicht in die Ausgangsstellung zurück und die Bremsen liefen heiß an der VA.
Die AT Bremssättel eingebaut und alles gut, so wie es sein sollte.
Übrigens für einen Stückpreis von 32 Euro.

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