Blue motion, lohnt es sich?

VW up! 1 (AA)

Hallo!
Under Verkäufer meinte, Blue motion würde praktisch nichts bringen, 0,2 l. Außerdem würde es nur funktionieren, wenn der Motor warm ist. Stimmt Das? Und was bedeutet warm, 1 km oder 10 km, bei Welcher Temperature? Unsere typische Fahrstrecke sind 5-7 km Stadtverkehr.
Wir wollen den 60 PS up, ohne viel Schnickschnack.
Vielen Dank für Antworten.

26 Antworten

Zitat:

@chrisdash schrieb am 18. August 2015 um 22:34:18 Uhr:


Wenn beim up die Klimaanlage an war, und dann ausgeht (weil StartStopp), und die Lüftung weiterhin läuft, hab ich jedenfalls innerhalb von Sekunden EXTREM VIEL Feuchtigkeit auf Frontscheibe und beiden Seitenscheiben vorne. Will sagen, die Scheiben beschlagen fast völlig. Das hat auch nichts mit übertreiben zu tun. Das ist nur noch verkehrsgefährdend.

Die Klimaanlage scheint, wenn sie lief und dann abgeschaltet wird, die Luft regelrecht mit Feuchtigkeit zu überfrachten. Was für ein Bj. hat dein up eigentlich? Müssen wir mal Autos tauschen?

Also wie gesagt, es ist bei unserem (Bj. 11/2013) lange nicht so schlimm.

Man merkt zwar auch, dass die langsam wärmer werdende Luft auch feucht ist, aber so starke Beschlagwirkung ist nicht da. Vielleicht solltest du nicht ganz so stark auf die Frontscheibe die Lüftung blasen lassen.

Zitat:

@bljack schrieb am 19. August 2015 um 10:32:12 Uhr:


Die Verbrauchsreduktion auf 100km zu betrachten halte ich für falsch. Das passt im NEFZ, aber wenn ich 100km Autobahn fahre, hab ich keinen Unterschied zwischen BMT und nicht BMT (die 15mm Tieferlegung dürften sich nicht messbar auswirken). Die Frage bei der Amortisation wäre also eher: wie lange muss ich vor roten Ampeln stehen? Bei ca. 0,5l/h im Leerlauf kommt da einiges zusammen...

Sicher darf man von den BMT Maßnahmen nicht die Welt erwarten und wahrscheinlich kann man sie in der Praxis auch nicht herausmessen, aber ich denke schon, dass sie minimal vorhanden sein werden.

Und ein minimaler Verbrauchsvorteil läppert sich auf ein Autoleben gesehen eben auch.

Ich finde es am Ende aber keine entscheidende Geschichte.

Meiner ist auch 11/2013...

Ich hab die Lüftung natürlich voll auf Frontscheibe eingestellt, den Tipp, man solle bei beschlagender Frontscheibe die Lüftung auf die Füße stellen habe ich auch noch nie gehört. Muss ich wohl mal ausprobieren.

Nicht auf die Füße, aber stell einen guten Teil auf die Düsen in der Mittelkonsole und lenke die nach oben aus.
Auf die Füße ist quatsch, denn die kalte Luft soll von oben nach unten Fallen und für einen kühlen Kopf sorgen 😉.

???

Der Wagen hat überhauüt keine verstellbaren Düsen in der Mittelkonsole.

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Zitat:

@chrisdash schrieb am 19. August 2015 um 21:20:45 Uhr:


???

Der Wagen hat überhauüt keine verstellbaren Düsen in der Mittelkonsole.

Klar, links und rechts sitzen doch Düsen in der Mittelkonsole.

OK, das heißt für mich Armaturenbrett und die Dinger sind natürlich beide auf, werde sie mal nach oben ausrichten und Lüftung darauf stellen.

Ok, wie auch immer, Hauptsache wir verstehen uns 😉.

Sagte ich ja bereits oben:
Wenn die AC aus ist, weil der Motor aus ist, wird die nun nicht mehr per AC (nur noch durch Restkälte des Verdampfers) gekühlte Luft letztlich am Verdampfer wieder (noch mehr) befeuchtet, trifft dann ggf. auf die zuvor per AC gekühlte WSS (je nach Einstellung der Luftverteilung) und kondensiert dort zumindest zu Beschlag, denn so eiskalt wird sie ja nicht, dass sie regelrecht tropfnass wird von innen...

Auch diesbzgl. halte ich das S+S-System halt nicht für zuende gedacht.
Andere Aspekte sind ggf. Varianten und Fahrzeuge, die nach dynamischer BAB-Fahrt unten an der Ausfahrt den Motor tatsächlich per S+S abstellen (ggf. gar einen Turbomotor), das scheinen die Hersteller je nach Eingangsgrößen (Kühlwasser-Temperatur, Öl-Temperatur) ggf. unterschiedlich zu handhaben, manche Motoren verfügen ja auch über eine elektr. KW-Pumpe oder ein System, dass den TL weiterhin mit Frischöl versorgt, um dort Hitzestau und Verkokung an der Laderwelle zu vermeiden.
Der up hat keinen TL und wenn, hätte VW dort garantiert nicht den o.g. Aufwand für´s S+S-System betrieben... 🙂
Oder eben die klassische Situation, dass man einmünden will und im unpassenden Moment der Motor ausgeht...

Naja, für die schnelle Autobahnhatz muss man nun nicht zwingend teure Hardware oben drauf packen.
Das billig über Software zu realisieren ist nun nicht so das große Problem, sprich man lässt in einer solchen Situation den Motor einfach nicht ausgehen (kommt so oft nun auch nicht vor).

Auch steuert man doch als Fahrer das S/S. Wenn im unpassenden Moment der Motor ausgeht, dann liegt ein Bedienungsfehler vor und nichts anderes.

@Taubitz : Sicher, das die nur noch vier Jahre halten?
Und, wo geht der Motor beim einmünden aus? Nur bei nicht getretener Kupplung!
Bei der Automatik weiß ich es jetzt nicht, aber unser BMW muss schon kurz stehen, bevor der Motor abgewürgt wird.

PS bei älteren Modellen gab es ohne S&S kein Berganfahrassistent, hatte sich das schoa geändert?

Sicher ist nichts und sicher bin auch ich nur selten.
Ich kenne aber zahlreiche Beiträge hier auf mt und andernorts und auch entspr. Schilderungen von Leuten mit S+S, bei denen die AGM- oder EFB-Batterie nach 3-4 Jahren die Grätsche machte.

Mag sein, dass sich die Batterien und die S+S-Systeme unterdessen verbessert haben.
Mir sagen jedenfalls Leute, die sich damit letztlich besser auskennen als ich, dass aufgrund der permanenten "Halbladung" beim VW-"Rekuperations"-System (siehe Link oben) die Batterien eben prinzipbedingt nicht mehr so lange halten können und werden wie vormals, als sie noch originäre Starterbatterien waren.

Meine im Oldie unten hat 10 Jahre gehalten, vormalige in anderen Autos erreichten auch dieses Alter, mindestens, obwohl man schon damals (noch ohne S+S) sagte: Bei allem über 4 Jahre hat man schon Glück.

Dazu kommt bei BMT und modernen S+S-System dann, dass man die neue Batterie im allg. nicht mehr selbst im DIY einbauen kann.
Die Preise für AGM und EPB liegen m.W.n. weit höher als für NICHT-S+S-Batterien und sie müssen im allg. ans Fahrzeug angelernt werden (Ladebilanzmanagement).
Erfolgt das nicht, gibt es mehr oder minder große Probleme, angefangen damit, dass ohne Anlernen dann einige elektr. Bordsysteme nicht oder vorübergehend nicht funktionieren, bis das Batterie-Ladesystem sich selbst angelernt hat (sofern es so gestaltet ist, dass es das überhaupt kann).

Fraglich, ob in diesen Fällen der ADAC helfen will und kann, oder ob sich die Vertragswerkstatt über den Besuch freut, denn man versucht gern, mit so etwas eine Vertragswerkstattbindung herzustellen.
Die Mob.-Garantie ist dann der erste Schritt und Köder...

Unterm Strich halte ich daher BMT und S+S für Systeme, die vor allem dem Hersteller helfen, den NEFZ- und Flottenverbrauch zu drücken.
Bis zum Beweis des Ggt. sehe ich unterm Strich keine Spareffekte und auch keine ökologischen Vorteile, schon gar nicht für den Halter.
Wie hier von mir aber bereits schon mal dargestellt, siehe Link oben.

p.s.:
Was ansonsten auch immer von den ganzen automatischen Hilfssystemen wie Autohold und Berganfahrassistent zu halten ist (das ist ja so ähnlich wie die Problematik derjenigen, die auf Automatik ihren FS machen und dann mit Schaltung nicht zurechtkommen bzw. unterdessen nur Automatik fahren dürfen...): Nachteilig wirkt sich das immer dann aus, wenn der FS-Wagen so etwas hat, der erste eigene Wagen aber nicht.
Die Tochter meines Nachbarn hatte als Fahranfängerin im eigenen Auto kurz nach FS-Erwerb hier in HH an einer nur leichten Steigung vor einer Ampel gleich mal einen unglücklich verlaufenen Rückroll-Auffahrschaden, weil sie mit der manuellen Methode nicht klar kam und überfordert war.
Da geht der Vers.-Beitrag durch die Decke...: Fahranfänger, selbst versichert (nicht als Zweitwagen etc.), holla...

Du, alter Mann, wenn es danach geht...

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