Blitzsaison 2010 eröffnet... Versagende Technik und leere Kassen
Hallo Freunde,
die Saison an dem sich an schönen Tagen die staatlich bediensteten an die schönesten Stellen zum Picknick mit einem Knipser hinstellen hat begonnen.
Ich habe das Gefühl, dass es dieses Jahr noch schlimmer ist als die vergangenen Jahre. Gerade mal 2 Monate zwischendurch schöne Tage und schon 3 x Post bekommen... und mir reicht es langsam wirklich...
1.
Bei dem erste Verstoß zu Anfang März soll ich auf der rechten Fahrbahnseite einer Autobahn in NRW jemanden mit Lichthupe gedrängelt haben. Beweis hierzu von einer Autobahnüberführung gemachte Videoaufzeichnung. Nach Einsicht dieser durch meinen Anwalt gab es nicht nur an der Stelle keinen Grund zum Drängeln bzw Nötigen, da die linke Fahrbahnseite frei war - nein, auch mein Abstand war in Ordnung. Zudem habe ich in meinem Leben noch nie gedrängelt... also war ich mir meiner Sache sehr bewußt. Ende vom Lied...Sonnenreflektionen ließ es auf dem Video aussehen, als wenn ich Lichthupe gemacht hätte. Gab es nicht ein Urteil, in dem die Videoaufzeichnung ohne der gezielten Strafverfolgung der aufgezeichneten Person verboten wäre?? Ich weiß es nicht... das Bußgeldverfahren wurde zumindest vergangene Woche "ohne Angabe von Gründen" eingestellt. Na geht doch... Drecksäcke die...
2.
Angeblich soll ich bei Rot über die Ampel gefahren sein... nur das stimmt nicht. Ich wurde direkt nach dem überqueren der Ampelkreuzung aus dem Verkehr gezogen. Das Fahrzeug hinter mir, welches auch die Kreuzung überquerte, komischerweise, nicht. Hier warte ich noch auf die Anzeige. Meine Frau kann dieses bestätigen, dass kein "rot" war, aber das interessiert wohl dann keinen. Zumal die Beamten auch nicht auf meiner Sichtseite der Ampel standen, sondern sich ca. 100m in Fahrtrichtung (also davon entfernt ohne Einsicht) befanden. Bin gespannt....
3.
Und jetzt kommt der Klopfer... Ende März fuhr ich von einem Termin die Autobahn entlang. Nach einer Baustelle in der 80km/h zulässig waren öffnete sich die Fahrspur wieder von ein- auf zweispurig. Da ich aber auf dem Hinweg zum Termin gesehen habe, wie ca. 1km nach der Baustelle ein Blitzer installiert wurde, fuhr ich nach der Baustelle direkt mit Tempomat auf der rechten Fahrbahn mit schönen 80km/h weiter. Da ich einen Kollegen mit zum Termin hatte und dieser selber mit dem PKW gefahren ist, folgte er mir in Kolonne. Da teilweise in Deutschland nach Baustellen die Geschwindigkeitsbegrenzung nicht aufgehoben wird, verleitete diese Baustelle nach Beendigung und Ausweitung auf wieder zwei Fahrbahnen viele dazu, links rüber zu ziehen und mit Vollgas durchzustarten. Aber die Geschwindigkeitbegrenzung bestand angeblich aufgrund von Verbesserungsarbeiten weiterhin (wovon natürlich nichts zu sehen ist) und der nächste Hinweis auf die weiterhin bestehende Geschwindigkeitsbegrenzung kam erst mit dem Blitzer. Wie der Zufall es will überholte mich genau auf Höhe des Blitzer ein neuer 7er BMW... ich grinste schon frech in Richtung des Blitzkasten, da ich die Auslösung schon erahnte. So kam es dann auch... nur das nicht der 7er BMW, sondern ich am vergangenen Samstag wieder einmal eine Anhörung im Bußgeldverfahren bekam. 105km/h im 80km/h Bereich.... tob+wütel...Da ich mich aber sehr gut an den 7er BMW und die Situation erinnern konnte, mein Kollege mich seinerzeit nach dem Blitz panisch angerufen hatte und fragte ob dort nur 60 km/h erlaubt wären, bekam ich diesmal wirklich eine Halsschlagader so dick wie ein Fahrradschlauch.
Das Foto ist so minimiert auf dem Bußgeldbescheid, dass ich es keine Einsicht auf die linke Fahrbahnseite gab. Ich also direkt am Montag zur Bußgeldstelle... die junge Frau nach dem ganzen Bild gefragt und ihr mal meine Darstellung präsentiert. Die konnte zwar nicht direkt das Foto einsehen, wollte sich aber darum kümmern und mich anrufen.
Dieses tat sie dann auch am Montagnachmittag. Ich hatte recht gehabt... ein 7er BMW überholte mich in dem Moment und durch eine Schablone (was auch immer für eine Schablone) konnte man auch ganz klar ersehen, dass ich nicht zu schnell war. Darauf sagte sie, dass sie das Verfahren einstellen wird und ich einen Bescheid darüber erhalten würde. Dieser kam auch soeben... eine Entschuldigung kann man vermutlich nicht erwarten. Nur generell sollte jeder, der sich nicht sicher ist, Einspruch gegen die derzeitigen Bußgeldverfahren einlegen.
Beim letzten Vorgang frage ich mich nur, wenn ich mir das nicht gemerkt hätte... den Blitz nicht mitbekommen hätte... ja dann, dann hätte ich unschuldig ein Bußgeld zahlen müßen. So wird also vor dem Versenden von Bußgeldbescheiden geprüft - nämlich gar nicht. Vermutlich hat der 7er-Fahrer auch einen Bußgeldbescheid bekommen und die wollten nur Kasse machen.
Nachfolgend muss ich sagen, dass ich eh immer einmal im Jahr ein kleines Bußgeld bisher zahlen mußte. Nie was gravierendes...aber bei 40.000km im Jahr und der stetig ansteigenden Zahl an Wegezollern an den Straßenrändern, bleibt es ja auch nicht aus. Nur dieses Jahr und vor allem bei den Klopfern verlieren ich ínzwischen wirklich den Glauben an einen anderen Sinn als Geldmacherei, der dahinter steckt. Ich habe zumindest gestern erstmal eine Verkehrsrechtschutz abgeschlossen. Denn die schöne Zeit im Jahr fängt ja erst an...
Vielleicht haben ja andere ähnliche Dinge erlebt...
Beste Antwort im Thema
Hallo Freunde,
die Saison an dem sich an schönen Tagen die staatlich bediensteten an die schönesten Stellen zum Picknick mit einem Knipser hinstellen hat begonnen.
Ich habe das Gefühl, dass es dieses Jahr noch schlimmer ist als die vergangenen Jahre. Gerade mal 2 Monate zwischendurch schöne Tage und schon 3 x Post bekommen... und mir reicht es langsam wirklich...
1.
Bei dem erste Verstoß zu Anfang März soll ich auf der rechten Fahrbahnseite einer Autobahn in NRW jemanden mit Lichthupe gedrängelt haben. Beweis hierzu von einer Autobahnüberführung gemachte Videoaufzeichnung. Nach Einsicht dieser durch meinen Anwalt gab es nicht nur an der Stelle keinen Grund zum Drängeln bzw Nötigen, da die linke Fahrbahnseite frei war - nein, auch mein Abstand war in Ordnung. Zudem habe ich in meinem Leben noch nie gedrängelt... also war ich mir meiner Sache sehr bewußt. Ende vom Lied...Sonnenreflektionen ließ es auf dem Video aussehen, als wenn ich Lichthupe gemacht hätte. Gab es nicht ein Urteil, in dem die Videoaufzeichnung ohne der gezielten Strafverfolgung der aufgezeichneten Person verboten wäre?? Ich weiß es nicht... das Bußgeldverfahren wurde zumindest vergangene Woche "ohne Angabe von Gründen" eingestellt. Na geht doch... Drecksäcke die...
2.
Angeblich soll ich bei Rot über die Ampel gefahren sein... nur das stimmt nicht. Ich wurde direkt nach dem überqueren der Ampelkreuzung aus dem Verkehr gezogen. Das Fahrzeug hinter mir, welches auch die Kreuzung überquerte, komischerweise, nicht. Hier warte ich noch auf die Anzeige. Meine Frau kann dieses bestätigen, dass kein "rot" war, aber das interessiert wohl dann keinen. Zumal die Beamten auch nicht auf meiner Sichtseite der Ampel standen, sondern sich ca. 100m in Fahrtrichtung (also davon entfernt ohne Einsicht) befanden. Bin gespannt....
3.
Und jetzt kommt der Klopfer... Ende März fuhr ich von einem Termin die Autobahn entlang. Nach einer Baustelle in der 80km/h zulässig waren öffnete sich die Fahrspur wieder von ein- auf zweispurig. Da ich aber auf dem Hinweg zum Termin gesehen habe, wie ca. 1km nach der Baustelle ein Blitzer installiert wurde, fuhr ich nach der Baustelle direkt mit Tempomat auf der rechten Fahrbahn mit schönen 80km/h weiter. Da ich einen Kollegen mit zum Termin hatte und dieser selber mit dem PKW gefahren ist, folgte er mir in Kolonne. Da teilweise in Deutschland nach Baustellen die Geschwindigkeitsbegrenzung nicht aufgehoben wird, verleitete diese Baustelle nach Beendigung und Ausweitung auf wieder zwei Fahrbahnen viele dazu, links rüber zu ziehen und mit Vollgas durchzustarten. Aber die Geschwindigkeitbegrenzung bestand angeblich aufgrund von Verbesserungsarbeiten weiterhin (wovon natürlich nichts zu sehen ist) und der nächste Hinweis auf die weiterhin bestehende Geschwindigkeitsbegrenzung kam erst mit dem Blitzer. Wie der Zufall es will überholte mich genau auf Höhe des Blitzer ein neuer 7er BMW... ich grinste schon frech in Richtung des Blitzkasten, da ich die Auslösung schon erahnte. So kam es dann auch... nur das nicht der 7er BMW, sondern ich am vergangenen Samstag wieder einmal eine Anhörung im Bußgeldverfahren bekam. 105km/h im 80km/h Bereich.... tob+wütel...Da ich mich aber sehr gut an den 7er BMW und die Situation erinnern konnte, mein Kollege mich seinerzeit nach dem Blitz panisch angerufen hatte und fragte ob dort nur 60 km/h erlaubt wären, bekam ich diesmal wirklich eine Halsschlagader so dick wie ein Fahrradschlauch.
Das Foto ist so minimiert auf dem Bußgeldbescheid, dass ich es keine Einsicht auf die linke Fahrbahnseite gab. Ich also direkt am Montag zur Bußgeldstelle... die junge Frau nach dem ganzen Bild gefragt und ihr mal meine Darstellung präsentiert. Die konnte zwar nicht direkt das Foto einsehen, wollte sich aber darum kümmern und mich anrufen.
Dieses tat sie dann auch am Montagnachmittag. Ich hatte recht gehabt... ein 7er BMW überholte mich in dem Moment und durch eine Schablone (was auch immer für eine Schablone) konnte man auch ganz klar ersehen, dass ich nicht zu schnell war. Darauf sagte sie, dass sie das Verfahren einstellen wird und ich einen Bescheid darüber erhalten würde. Dieser kam auch soeben... eine Entschuldigung kann man vermutlich nicht erwarten. Nur generell sollte jeder, der sich nicht sicher ist, Einspruch gegen die derzeitigen Bußgeldverfahren einlegen.
Beim letzten Vorgang frage ich mich nur, wenn ich mir das nicht gemerkt hätte... den Blitz nicht mitbekommen hätte... ja dann, dann hätte ich unschuldig ein Bußgeld zahlen müßen. So wird also vor dem Versenden von Bußgeldbescheiden geprüft - nämlich gar nicht. Vermutlich hat der 7er-Fahrer auch einen Bußgeldbescheid bekommen und die wollten nur Kasse machen.
Nachfolgend muss ich sagen, dass ich eh immer einmal im Jahr ein kleines Bußgeld bisher zahlen mußte. Nie was gravierendes...aber bei 40.000km im Jahr und der stetig ansteigenden Zahl an Wegezollern an den Straßenrändern, bleibt es ja auch nicht aus. Nur dieses Jahr und vor allem bei den Klopfern verlieren ich ínzwischen wirklich den Glauben an einen anderen Sinn als Geldmacherei, der dahinter steckt. Ich habe zumindest gestern erstmal eine Verkehrsrechtschutz abgeschlossen. Denn die schöne Zeit im Jahr fängt ja erst an...
Vielleicht haben ja andere ähnliche Dinge erlebt...
4 Antworten
Naja eigentlich kann man dazu nur sagen, dass es sich bei den meisten Kontrollstellen um Abzocke handelt.
Anderseits ist so, dass wenn man an diesen Stellen auch meistens erwischt wird, man viele viele unertappte Verkehrsverstöße hinter sich hat...Quasi die Dunkelziffer.
Ich wurde in letzer Zeit auch jeweils mit 20 (nach Abzug der Toleranz) zuviel erwischt...Und ich habe noch Probezeit (Hab 4 Jahre, ist sicherer 😉) und hatte also ein Riesenglück. Hätte ich bei beiden Verstößen jeweils ein Km/H mehr gehabt, wäre ich nun den Führerschein ganz los.
Mir ist dadurch aber erst klar geworden, dass ich eigentlich immer zu schnell fahre, denn an jedem Kontrollpunkt an dem ich bisher vorbeigefahren bin, musste ich auch zahlen.
Mein Fazit aus der ganzen Sache ist, dass ich eine Verkehrs-RS abgeschlossen habe, eine Probezeitverkürzung machen werde und meinen Fahrstil gedrosselt habe. Dann kommt auch keiner an mein Geld =p
Hallo Tingly.
Deine Erfahrung kann ich voll bestätigen. Fahre im Jahr selber ca. 60.000 Tkm und kann auch einige Liedchen davon singen, obwohl ich bisher nur ca. € 50,-- pro Jahr löhnen musste. Und da ich weiß, dass diese Kontrollen nur dazu dienen die Leeren Kassen der Gemeinden - die von unseren DIENERN (auch Politiker und Beamte genannnt) leergeräumt wurden - aufzufüllen, warne ich grundsätlich den Gegenverkehr vor einem teueren Foto außer, der Fotograf befindet sich in einem Wohngebiet, was selten vorkommt oder vor einem Kindergarten/Schule, was ich noch nie gesehen habe. In diesen bereichen habe ich mit Schnellfahrern kein Mitleid.
Schönen Teg noch.
@Sevo-G
Also grundsätzlich Abzocke will ich gar nicht sagen. Denn wie meinem Vorredner "multiflieger" muss ich ganz klar sagen, dass ich in Wohngebieten mit Spielstrassen oder an Schulen, KITAs und KIGAs oder in der Nähe von Spielplätzen es ganz sinnvoll finde. Die Abzocke befindet sich hat an ungefährlichen Abschnitten...
Bsp. ich wurde vor drei Jahren spät Abends auf einer Landstrasse zwischen zwei Ortschaften abgelichtet. Es war an einer Autobahnbrücke, worüber ich fuhr, aus mir unerklärlichen Gründen nur 70km/h zulässig. Auf dem Bild stand dann 90km/h... genau in der Mitte zwischen zwei Ortschaften die 10km auseinander liegen. Das nächste Haus war ca. 3km von dieser Stelle entfernt. Der Sinn hat sich mir nicht erschlossen. Hinzu kam in dem Moment, dass ich wirklich arg vom Blitz geblendet wurde und mich nebenher auch wahnsinnig erschrocken habe, als aus dem Busch ein roter Blitz aufhellte. Das halte ich für gefährlich... nicht die 20km/h mehr in einer menschenleeren Landschaft.
Vor zwei Jahren wurde ich auf einer breiten innerstädtischen Strasse rausgewunken, da ich statt mit 50km/h mit 61km/h unterwegs war. Die 61km/h ergaben sich aber nur durch den Aufschluss an den Verkehr, da ich auf die Strasse eingebogen bin. Das ich dort gelasert wurde, wußte ich zeitgleich mit den Beamten. Denn als ich gemessen wurde, sagte ich zu meiner Frau... gleich kommt die Kelle... und ca. 500m weiter war es dann so weit. Sie fragte in dem Moment, wie ich darauf kam... ich habe ihr erklärt, dass ich ein rotes Blitzen im Auge hatte. Habe es auch dem Polizeibeamten erzählt und meine Frau hatte dieses bestätigt... der bestritt natürlich das Ganze. Sowas kann natürlich nicht passieren... was war in dem Moment wohl gefährlicher... ein blendender Laserstrahl oder eine dicht befahrene Strasse am Stadtrand, wo keine Wohnsiedlung in der Nähe war.
Und letztes Jahr wurde ich auf einer Landstrasse mit 81km/h heraus gewunken... wieder 2km zurück und vor kein Wohnhaus. Aber an der Stelle 70er Bereich - da dort eine Schulbushaltestelle ist. Hmmm... Abends um 20Uhr wurde ich dort eben belehrt, dass es ja auch Schüler gibt, die bis zum Einbruch der Dunkelheit nachsitzen müssen...
Wie dem auch sei... genau das zeigt wie abgezockt wird. Und auch der Bescheid vom letzten Samstag zeigt wieder... Abzocke. Warum wurde bzw ist nicht direkt nach der Baustelle nochmal die Geschwindigkeitsbegrenzung ausgewiesen, sondern erst 1-2km weiter? Warum wurde bei dem dort befindlichen Schild direkt die Geschwindigkeitsmessung durchgeführt? Warum waren dort keine Bauarbeiten ersichtlich, die darauf schliessen lassen?
Generell muss ich aber sagen, dass ich auch im Jahr so bei ca. 50 Euro wie Multiflieger liege. Eine zu flotte Politesse inkl.! Und ich habe heute bei dem schönen Wetter auf 300km Fahrt wieder 8 Blitzer gezählt. 1 x A45 wo für LKWs bei einer Bergabfahrt nur 60km/h erlaubt sind. 2 Blitzer in Waldgebieten, 2 in Iserlohn (Stadtbereich), 2 auf der A43 wo Rollsplitt vor Wochen ausgestreut wurde und nun begrenzt 80km/h auf 10KM ist und 1 x in einem 70er Bereich ausserhalb geschlossener Ortschaft. Habe heute mal mitgezählt an wie vielen Schulen und Kindergärten ich vorbei gekommen bin... es waren 12 Einrichtungen - und nicht an einer dieser Einrichtungen stand eine Blitzeinheit.
Aber ich kann für mich sagen, dass sich Rasen nicht auszahlt. Also vom zeitlichen her... ich bin viel zu Terminen unterwegs. Schnelles Fahren mache ich nur noch aus Freude - nicht aus Zeitdruck. Denn man holt auf einer Strecke von 200km kaum Zeit raus die lohnenswert wäre. Zudem stresst es auch, wenn man täglich fast 300km nur zügig unterwegs ist. Zwischen 130 und 160km/h paßt schon in der Regel. Und dann macht auch der Verbrauch von meinem 528iA richtig Freude... laut BC momentan 7,9 Liter/100km. Gesamtdurchschnitt, seit den letzten 40.000km errechnet 9,2l/100km. ;-)
Aber mit dem argument das da nichts ist komtm man auch nict weiter. Ich halte zwar auch nichts von den Blitzern im Nirgendwo, aber Regeln sind dazu da eingehalten zu werden. man stelle sich mal vor die Benzinhersteller würden, einfach so weil ja angeblich nichts passieren kann, 40% ätzenden Biosprit dazumischen. Passiert nix, Karre klingt wie ein Sack Nüsse abber nur einer von 10.000 fällt wirklich aus. Auch hier würde man sich mies behandelt fühlen und auf Gesetze pochen.
Ebenso könnte man argumentieren das ja an einem Sonntag in Schulen nix los ist und man könnte vorbeirasen. Da ist mehr los als den meistenlieb ist. Im Wohngebit, Nacht sumd 3 hat kaum einer was auf der Straße zu suchen ? Richtig ? also ab und mit 90 durch.....und genau dann steht da ein ausbüchstes Kind im Schlafanzug. Tja...selber Schuld ? Trifft den Raser nicht weil da normalerweise ja nichts um die Zeit auf der Straße zu stehen hat ? Hier wird übrigens recht oft vor Schule und Kindergarten geblitzt.
Wie gesagt, ich halte auch nicts von den Knipsern. Aber Regeln sind einfach zum mehr oder minder einhalten gedacht und müssen kontrolliert werden. Sonst fährt nach 6 Monaten dort so oder so jeder 220 der kann. Was natürlich nicht geht sind Anschuldigungen die so nie statt gefunden haben können, gar keine Frage.