Bitte Hilfe zu 335i Kauf

BMW 3er

Hallo !
Ich bräuchte bitte etwas Hilfe von erfahrenen BMW Fans zu eine geplanten Kauf:

335i Limousine, Handschaltung
Baujahr 9/2007
108.000 KM
23000 €

Bei 107.000 KM Motorschaden (soviel ich gelesen habe Lagerschale) - und hat dann einen neuen Motor bekommen (bei BMW Händler mit Rechnung getauscht - angeblich BWM Garantie, die original-Rechnung ist vorhanden, hab ich jedoch noch nicht eingesehen).

Mein Fragen:
Was sagt ihr prinzipiell zu so einem Auto ?
Da ich ca. 20000 km im Jahr fahre - mit dem Auto täglich über Autobahn zur Arbeit - soll es schon einigermassen zuverlässig, sein - kann ich das von diesem Auto über mehrere Jahre erwarten ?
Wieviel muss man für jährliche Service- bzw. Reparaturkosten einrechnen ?

Danke Euch für die Antworten schon mal im Voraus !

Beste Antwort im Thema

Es gibt einen "seriösen" Audihändler?? 😁😉

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Es gibt einen "seriösen" Audihändler?? 😁😉

Zitat:

Original geschrieben von Zeiti0019


Es gibt einen "seriösen" Audihändler?? 😁😉

hihi , der war gut 😁😁😁

Gruß
odi

Bei 20.000km Jahreslaufleistung...Wäre da nicht ein 35D passender?

Und warum hat der Vorbesitzer den Wagen in Zahlung gegeben, nachdem ihm schon ein neuer Motor eingebaut wurde..? Aus Frust wohl kaum, sonst hätte er sich sicher keinen Audi gekauft...😉

ich dachte die n54 motoren wären robust 🙁

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Zitat:

Original geschrieben von st328


ich dachte die n54 motoren wären robust 🙁

naja, einen Motorschaden kann ja auch ein 50PS Polo bei 20000km haben,

wenn ich davon ausgehen kann, dass das Ding noch 100.000km ohne grössere probleme hält wärs schon ok.
Wie siehts aus mit der Anfälligkeit der anderen Teile ?

....und 35d steht halt grad keiner bei mir um die Ecke, und den Verbreuch werd ich schon verschmerzen, bekomm ja auch was dafür :-)

Hochdruckpumpe, Wastegates, Injektoren, Vanos Magnetventil machen beim N54 immer mal Probleme. Aber mit der Kulanz soll das wohl ganz gut klappen, d.h. die meisten haben nur die Arbeitskosten zahlen müssen. Spur und Sturz verstellen sich bei Schlaglöchern regelmäßig. Sonst gehts mit soner Mühle eigendlich von den Reparaturen her.

Ich fahr meinen übrigens 25 000 km im Jahr, was kein Problem sein sollte. Beim Kauf würde ich eine Europlus verlangen, zumindest fürs erste Jahr, die deckt einige Motorschäden.

Zitat:

Original geschrieben von mianmerk


Bei 107.000 KM Motorschaden (soviel ich gelesen habe Lagerschale) - und hat dann einen neuen Motor bekommen (bei BMW Händler mit Rechnung getauscht - angeblich BWM Garantie, die original-Rechnung ist vorhanden, hab ich jedoch noch nicht eingesehen).

Ja wie, angeblich?!?

Die sollen Dir gefälligst die Nachweise bringen!

Dann hät ich keine Bauchschmerzen, wieso auch?

Mein Vorposter hat die Schwachstellen schon aufgezählt.

Wie Mephisto schon sagte.

Der N54-Motor ist sehr gut und im Prinzip ein robuster Motor. Es gibt überall Ausnahmen! 🙂

Der Motor hat Doppel-VANOS, Benzindirekteinspritzung und zwei Turbolader. Die Doppel-VANOS sind schon sehr ausgereift und machen, was die mechanische (hydraulische) Seite betrifft, keine Probleme mehr, wie bpsw. beim E46. Jedoch gab es vermehrt Probleme mit dem Magnetventil der VANOS-Einheit. Dieses Magnetventil steuert die VANOS-Einheit mittels Öldruck und stellt somit die Nockenwelle ein, je nach dem, in welchem Drehzahlbereich du dich befindet - Richtung Spät oder Früh.

Die Turbolader arbeiten mit sehr geringem Druck (0,35-0,4) Bar, was heißt, dass sie sehr fein abgestimmt sind und somit einem nicht hohem Druck und keiner hohen Belastung ausgesetzt sind - also weniger Probleme etc. (muss leider auch nichts heißen - können auch kaputt gehen, wie jeder andere Turbolader, der mit 2,5 Bar Ladedruck arbeitet = meistens Dieselmotoren). Mit diesem kleinen Ladedruck wollte BMW vor allem dem Fahrer was gutes tun und ihm sozusagen vorspielen, er würde einen Sauger fahren, da viele BMW-Fahrer auf den Reihensechszylinder-Sauger stehen. Die Turbos sind aber sehr gut und das Ansprechverhalten hat sich sehr viel verbessert, als bei einem 330i mit 272 PS bspw.! Das Wastegate-Ventil, also das Ventil, welches bei zu hohem Ladedruck einen Abgasanteil in den Auspuffkrümmer direkt leitet, kann schonmal Probleme machen.

Der N54-Motor ist ein Direkteinspritzer. Einerseits ist dies gut, da mehr Leistung, besserer Durchzug und Ansprechverhalten - andererseits ist es nicht gut, da die Technik im Jahre 2007 noch nicht ausgereift war und die Einführung erst vor kurzem war, was sich negativ auf die Bauteile auswirkte. Die Injektoren waren sehr anfällig und gingen sehr oft kaputt. Demnach leitete BMW eine Rückrufaktion ein, bei der alle R6-Benziner von BMW produziert ab 2007 zu einer Rückrufaktion gerufen worden sind und die Injektoren ausgetauscht worden sind. Die Hochdruckpumpe, welche den Benzin, der von der Förderpumpe kommt, unter Hochdruck versetzt und somit zum Rail, wo sich die Injektoren befinden leitet, ist ebenfalls eine Schwachstelle des N54-Motors. Sie geht ebenfalls oft kaputt (bei manchem Leuten sogar schon 2,3 Mal - was natürlich nicht so toll ist).

Gut das waren mal die negativen Sachen, die dich überhaupt nicht betreffen müssen, aber können!

Bei der Probefahrt ist es wichtig auf diese Parameter zu achten. Die Turbos kannst du sehr einfach überprüfen indem du bei der Probefahrt auf die BAB fährst und dort mal schön Gas gibst bis zum Begrenzer, um zu sehen, wie die Turbolader arbeiten - du solltest kurz nach Leerlauf schon einen Durchzug haben, der anhält. Die Turbolader sollten nicht pfeiffen, wenn sie es tun, ist eines der Ladeluftschläuche locker oder aber der Turbolader alleine hat ein Problem (oder aber beide). Also auf Pfeiffgeräusche achten und auf Durchzug!

Weiters achte vor allem auf Vibrationen oder aber Ruckler im Leerlauf. Der Drehzahlmesser muss konstant sein und darf nicht hin und her schwanken! Dies würde nämlich ein Zeichen für defekte Injektoren sein. Beim Beschleunigen dürfen keine Aussetzer zu finden sein - dies würde auf eine fehlerhafte Hochdruckpumpe hindeuten. Also immer darauf achten!

Bei 100.000 Kilometer würde ich bei der Probefahrt ebenfalls auf Poltergeräusche achten und auch auf Schläge im Lenkrad oder aber ein instabiles Fahrverhalten (besonders Hinterachse). Die Integrallenker, Führungslenker oder Querlenker könnten hinten verschlissen sein, was ein instabiles Fahrverhalten auslöst. Ebenfalls in Kurven beobachten, wie sich der BMW verhält - ob Kurvenstabil etc., sonst wären Radlager oder andere Fahrwerksteile verschlissen und man müsste schauen, was los ist.

Weiters, wenn es ein Automatikgetriebe ist - unbedingt einen Ölwechsel inkl. Filter (Ölwannen)wechsel vornehmen - du tust dem Getriebe was gutes und es schaltet sich besser bzw. Ruckelfrei! 🙂

Das war es von mir!

BMW_Verrückter

warum les ich nur immer motordetails vom bmw verrückten man könnte meinen , das wird immer kopiert , liest man warschl die beiträge von ihm durch, sind sie wohl dann doch nicht kopiert*gg* sondern verschieden aber mit der erfahrung , ahja n52 motor ahja n...
aber ich hab nichts dagegen, ist sogar informativ, aber irgendwie runtergerasselt geschrieben^^

zum thema:
deine frage erinnert mich an meinen vater, blos der stellt sich keine fragen.
der glaubt jeden scheiss , was diese "verkäufer" einem sagen und das regt mich immer wieder tierisch auf,
dem kann man das schwein als pferd verkaufen und so kommt mir auch dein wortstil vor,
achte ein wenig mehr darauf, dich nicht von den "lieben " menschen verarschen zu lassen, wer naiv an einen autokauf rangeht, hat schnell nen auto gefunden, aber sowas von schnell, aber obs am ende dann richtig war... das bezweifel ich...
nehmen wir mal an , dass auto wäre top, so wie du es rausfinden willst, was dir ja mal keiner hier abnehmen kann,
kommt noch hinzu, ob du 5000 euro mehr bezahlst ob es das in dem moment wert ist oder nicht

alsoooo aufpasssenn, beschäftige dich mit der materie, wenn du nicht dein geld ausem fenster werfen willst

Zitat:

Original geschrieben von Bmw_verrückter


Wie Mephisto schon sagte.

Der N54-Motor ist sehr gut und im Prinzip ein robuster Motor. Es gibt überall Ausnahmen! 🙂

Der Motor hat Doppel-VANOS, Benzindirekteinspritzung und zwei Turbolader. Die Doppel-VANOS sind schon sehr ausgereift und machen, was die mechanische (hydraulische) Seite betrifft, keine Probleme mehr, wie bpsw. beim E46. Jedoch gab es vermehrt Probleme mit dem Magnetventil der VANOS-Einheit. .................
.....................
Weiters, wenn es ein Automatikgetriebe ist - unbedingt einen Ölwechsel inkl. Filter (Ölwannen)wechsel vornehmen - du tust dem Getriebe was gutes und es schaltet sich besser bzw. Ruckelfrei! 🙂

Das war es von mir!

BMW_Verrückter

Hallo BMW_Verrückter 🙂;

ich habe den gleichen Motor drinn 😁 ;

deshalb habe ich dein

SEHR GUTES und INFORMATIVES POSTING

mit großem Interesse gelesen, auch wenn meiner erst 40000km drauf hat.

In diversen Threads wird zu einem Ölwechsel incl. Wannenwechsel-- da ja Wanne=Ölfilter) beim Automatikgetriebe schon bei 60000 - 80000km geraten.

Kannst du dazu noch was sagen...😎

Wer das Fahrzeug lange fahren möchte ---mit Freude am Fahren, sollte wann wechseln; --her schon bei 60000, 80000 oder bei 100000, dann aber im entsprechenden Intervall wieder?

--und grob mit welchen Kosten ist dafür zu rechnen?

Danke und Grüße

Manfred

Im Großen und Ganzen ist der N54 ein relativ robuster Zeitgenosse. Auf die Wastegates solltest du besonders achten, die waren bei mir auch schon fällig. Außerdem die Hochdruckpumpe und die Injektoren.
Ob der 335i bei 20.000 km im Jahr angemessen ist, oder ein Diesel sinnvoller wäre, musst du natürlich selber wissen. Ich fahr mit meiner Mühle ca. 60.000 km/Jahr 🙂
Verbrauch liegt so zwischen 11 und 15 Litern bei mir.

Zitat:

Original geschrieben von saalegokart


warum les ich nur immer motordetails vom bmw verrückten man könnte meinen , das wird immer kopiert , liest man warschl die beiträge von ihm durch, sind sie wohl dann doch nicht kopiert*gg* sondern verschieden aber mit der erfahrung , ahja n52 motor ahja n...
aber ich hab nichts dagegen, ist sogar informativ, aber irgendwie runtergerasselt geschrieben^^

Verstehe zwar nicht, was du sagen wolltest, aber okay 😁 Ich schreibe immer auf's Neue, da ja die Motoren unterschiedlich sind und bspw. der N52 keine Direkteinspritzung hat, der N53/54/55 aber schon - der N53 hat keine Valvetronic, der N55 schon (der N52 auch) - somit sind es immer andere Ratschläge oder Schwachstellen der jeweiligen Motoren. BMW ist meine Leidenschaft, deswegen ist die Zeit gut investiert 😉

@Manfred:

Die Werkstätten von ZF empfehlen den Ölwechsel und Filterwechsel zwischen 80.000 km und 120.000 km - je nach dem, ob Autobahn oder Stadtfahrten gemacht werden, sprich wie oft das Getriebe beansprucht wird vom Schalten her. Also ist 100.000 ein Mittelwert 🙂 Ölwanne wird getauscht, Getriebe wird gespühlt und das Öl wird gewechselt (nicht alles kommt raus, da einiges im Wandler bleibt, aber der Großteil) - Kostenpunkt: 400-600€ meines Wissens.

BMW_Verrückter

sag mal BMW-Verrückter, biste Ingenieur oder woher kennst du dich sooo seeeeeeehr gut aus?
😁🙂

Zitat:

Original geschrieben von Mosel-Manfred



In diversen Threads wird zu einem Ölwechsel incl. Wannenwechsel-- da ja Wanne=Ölfilter) beim Automatikgetriebe schon bei 60000 - 80000km geraten.
Kannst du dazu noch was sagen...😎
Wer das Fahrzeug lange fahren möchte ---mit Freude am Fahren, sollte wann wechseln; --her schon bei 60000, 80000 oder bei 100000, dann aber im entsprechenden Intervall wieder?
--und grob mit welchen Kosten ist dafür zu rechnen?

Danke und Grüße

Manfred

Die Wanne kann auch undicht werden (ist aus Kunststoff) und man verliert langsam das Getriebeöl -.- Sensor oder sowas gibts da keinen. War bei mir auch so. Gibt eine geänderte Ölwanne von BMW, Umbau Kostenpunkt 400 Euro inkl. Öl.

Hab meinen 🙂 gefragt was gewesen wäre wenn ichs nicht zufällig (Auto stand einen Monat) gemerkt hätte. Da meinte er es hätte irgendwann unschöne Geräusche gegeben und das Getriebe wär hin gewesen -.-

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