BEVO Ölstand bei kaltem oder warmem Motor messen?

Guten Tag!

Sollte man den Motorölstand (manuell) bei kaltem oder warmem Motor messen? Wann erhalte ich händisch eine genauere Messung?

Vielen Dank!

Gruß Hansi

Beste Antwort im Thema

Beides ist richtig. Das mit dem warmen Motor beruht auf einen vorher durchgeführten Ölwechsel und kommt aus der Werkstatt. Hier wird der Motor nach Filtertausch gestartet und sollte kurz Warmlaufen, damit das Öl besser wieder in die Ölwanne zurückfließt. => Messen. Für die Regelmäßige Kontrolle ist das Messen bei kaltem Motor der richtige Weg. Zum einen überzeugt man sich davon, dass für den nächsten Motorstart genug Öl vorhanden ist und keine Schäden befürchten kann. Zum anderen ist das Öl über Nacht bzw. Standzeit in die Ölwanne gelaufen und man hat hier ein genauso richtiges Ergebnis. Warm = mehr Volumen, aber nicht vollständig zurückgeflossen, Kalt = vollständig zurückgeflossen & weniger Volumen. = selbes Ergebnis

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Zitat:

Original geschrieben von mida


Und afaik steht auch in jedem Handbuch exakt das drin was peetrock schon geschrieben hat: "betriebswarm" und "nach entsprechender Abtropfzeit"

Ja, das steht da so drin. In der Praxis kann ich in der ersten Nachkommastelle (und da gibt es ja nur eine) jedenfalls keinen Unterschied feststellen, ob ich nun bei kaltem Motor oder 10 min nach dem Abstellen messe (Messung per Werkstattmenü, da gibt es ja keine Korrekturfaktoren, oder?)

Das ist wohl der Unterschied zwischen Theorie und Praxis... 😉
Moonwalk

Zitat:

Original geschrieben von drdisketti


Hallo,

die Diskussion an sich ist ja berechtigt. Aber:

wenn der Motor warm ist, habe ich doch nicht nur warmes Öl, sondern auch eine warme Ölwanne etc.

Ist der Wärmeausdehnungskoeffizient zwischen (Leicht-) Metall und Öl so erheblich unterschiedlich, daß es Meßdifferenzen zum Füllstand überhaupt geben kann ?

Gruß Reinhard

Ist unerheblich

Zitat:

Original geschrieben von moonwalk


Ja, das steht da so drin. In der Praxis kann ich in der ersten Nachkommastelle (und da gibt es ja nur eine) jedenfalls keinen Unterschied feststellen, ob ich nun bei kaltem Motor oder 10 min nach dem Abstellen messe (Messung per Werkstattmenü, da gibt es ja keine Korrekturfaktoren, oder?)

Das ist wohl der Unterschied zwischen Theorie und Praxis... 😉
Moonwalk

Mag sein dass du keinen Unterschied raus misst - aber muss ja deshalb nicht die korrekte Vorgehensweise sein oder?

Und was für einen Unterschied macht das ob es "korrekt" ist, wenn das Ergebnis stimmt?

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Je nach Motor, Ölvolumen und Konstruktion von Peilstab und Ölwanne kann man da sehr wohl Unterschiede raus messen.

Letztendlich ist es mirs auch egal, ihr könnt ja weiterhin falsch messen - muss jeder selber wissen was für ihn am praktikabelsten ist.

"Kann". Wie nun berichtet ergibt sich bei dem konkreten Motor da aber kein Unterschied. Es ist letztlich völlig wurscht.

Nochmal: Ablesen eines Ölstand und ggf. nachfüllen ist keine Raketenwissenschaft. Pi x Daumen auf Max und alles ist gut.
Besser drunter als drüber, aber auch 3mm drüber sind völlig schnurz.

Ciao

Naja ok du musst es ja wissen ob 3mm drüber was aus machen, du kennst ja sicherlich die Ergebnisse aus dem Schwekkreisversuch die relevant sind um solch eine Aussage zu tätigen.

Mir egal meine Bude isses ja ned

Auf den Rest bin ich ja schon eingegangen.

Hallo,

jetzt geb ich auch noch meinen Senf dazu.
Wenn der Ölstand bei mir zw min und max liegt, ist es mir so was von egal, ob die Bruhe warm oder kalt ist, Hauptsache über min

Gruß

Kann mir jemand von euch Pappnasen sagen was an dem Threadtitel unverständlich ist?

Ich Pappnase sage dir, dass die Motivation dieses Threads schlicht unverständlich ist.
Wenn man nicht dem Wahn verfällt den Ölstand unter "Normbedingungen" - was auch immer das sein soll und wer auch immer das definiert - bis auf 10ml an Max ranzubekommen völlig irrelevant ist.

Einfach den Ölstand unter egal was für Bedingunen in der oberen Hälfte des vorgegeben Bereich - Zwischen Max und Mitte - halten und gut ist.

Es sei denn natürlich, man hätte irgendwie Langeweile. Der Unterhaltungswert von Ölstandsmeßprozeduren ist aber irgendwie schmal.

Der Thread heisst "Ölstand bei kaltem oder warmen Motor messen?" und nicht "Wie groß ist der Unterschied den Ölstand bei kaltem oder warmen Motor zu messen?"

Allein deine Aussage dass Motoren so konstruiert sind dass 3/4L über MAX nichts ausmacht zeigt mir aber dass es keinen Sinn macht mit jemanden zu diskutieren der halt einfach Recht haben will und dabei von der Materie überhaupt keinen Plan hat.

Over and out

Hey Jungs,

ich habe in den letzten Tagen nochmal gemessen, im betriebswarmen Zustand und dann morgens noch mal im kalten Zustand. Die Differenzmenge war, wie schon mal gesagt, nicht groß, jedoch sind es bei mir (2 Liter Diff. zw. Min. u. Max.) schätzungsweise 0,1-0,2 Liter. Das heißt, im kalten Zustand habe ich lt. Messstab mehr Öl im Motor und warm weniger! Dies war auch immer meine Erfahrung in der Vergangenheit und deshalb habe ich auch spontan in einem vorherigen Beitrag davon gesprochen, das die Kaltmessung davor schützt nicht über Max. zu kommen. Anschließend kam ja der Beitrag mit der thermischen Ausdehnung des Motoröls, ihr errinert euch.........

Ist das der beschriebene Effekt von mida mit der Auslegung des Messstabs auf 90°C und der Messungenauigkeit? Was passiert in kaltem Zustand? Wieso messe ich mehr Öl als vorher warm?

Gruß

Peetrock

@mida
Du glaubst doch nicht ernsthaft, dass irgendein Hersteller Motor und Messmechanik so konstruieren würde, dass das System nicht innerhalb gewisser Grenzen überfülltolerant ist.
Selbst Konstrukteure sind nicht so betriebsblind, dass sie davon ausgegen, dass immer unter idealen Bedingungen gemessen wird. Die ganzen Messmechaniken sind eben wegen termischer Effekte und weil man nie garantieren kann dass der Wagen 100%ig waagerecht stehen eher grobe Schätzeisen.
Selbst wenn Werkstätten volumetrisch beim Ölwechsel vorgehen kommen sie bei div. Fahrzeugtypen regelmäßig einen Tick über Max raus.

Je nach Hersteller und Motor habe ich die Information bekommen, dass es zwischen einem 3/4l und ganzen Liter überfüllung kritisch wird. Mag sein, dass es sehr kleine Motoren gibt, wo die Grenze noch niedriger liegt, aber sicherlich nicht bei den typischen MB-Motoren mit ihrem recht großen Ölvolumen.

Und betreib hier mal keine Projektion. Da bisher hier jeder bestätigt hat dass keinen relevanten Unterschied zwischen Kalt- und Heissmessung gibt - was sich auch mit meiner privaten Erfahrung in 25 Jahren mit 14 verschiedenen Fahrzeugtypen deckt - brauche ich gar nicht recht behalten müssen, dass das Thema letztlich rein akademisch ist.

@peetrock
Es gibt 3 Komponenten die sich temperaturabhängig im unterschiedlichen Maße ausdehnen. Das Öl, das Gehäuse, der Peilstab. Und je nachdem wie die Materialwahl der Komponenten mit ihren Ausdehnungskoeffizienten ist ergibt sich temperaturabhängig eine minimale Veränderung entweder nach oben oder unten.
Dazu kommen noch die Abtropfeffekte. Wenn du zu z.B ein Öl mit hohen Esteranteilen drin hast, dauert es sehr lange bis da alles sich in der Ölwanne wieder einfindet, weil das Öl aufgrund seiner oberflächenaktiven Komponenten stark anhaftet. Entsprechend wird das mit einer genauen Warmmessung das schwierig. Je nach Motor sind 0,2l wenn die noch im Ölkreislauf verteilt sind praktisch nichts, haften einfach in den Ölkanalen und Schmierstellen.

Sagt mal! Gilt das alles auch für den alten Golf 2?? (RP)

Habe bisher immer gedacht, man misst bei kalten Motor!
Auch das der Peilstab auf 90 Grad Betriebstemperatur ausgelegt ist...ist mir neu! Auch beim Golf 2?

Auch die Sache mit den 10 Minuten abstellen...vor dem Messen!

Bin verwirrt!

Also wenn ich bei kalten Motor messe, habe ich weniger öl drin...wieviel weniger?

Gibt es eigentlich ein 20w40 Leichtlauföl?

weil 20 ja dickflüssiger bedeutet......habe etwas Ölverlust, fahre momentan 1ow40.

Dann musst du aber nicht vorne die Zahl erhöhen, sondern hinten.
Also ein 5W-50 oder 10W-60

Wieviel weniger kannst du doch ganz einfach selber messen.
Einmal bei warmen Öl nach 5-10 Min. warten und die 2. Messung bei kaltem Motor, die Differenz ist der Unterschied, dürften in der Praxis weinige mm am Peilstab ausmachen.

Ob warm oder kalt gemessen werden soll, beschreibt der Hersteller in seiner Bedienungsanleitung. Früher wurde fast immer kalt gemessen, heute fast immer warm.

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