Bester Sportwagen 2019 und weshalb ?
Mich würde interessieren welchen ihr für den besten Sportwagen haltet und weshalb. Dabei spielt es keine Rolle welche Kategorie ihr nehmt. Bsp. könntet ihr sagen Nissan GTR weil dort das Preis/Leistungsverhältnis am besten ist. Es könnte auch der 991 GT2 RS sein weil dieser den Nürburgring Streckenrekord gebrochen hat. Oder bsp. der Aventador weil der mit dem V12 Sauger und dem Aussehen den besten Look und Sound hat.
Beste Antwort im Thema
McLaren 720. Geile Synthese aus Technik und Ästhetik. Vom Preis/Technologieverhältnis her ist der neue Honda NSX Hybrid ne Wucht. Noch etwas bessere Akkus für etwas mehr E-Schub bzw. weniger Akkugewicht und das ist genau das Konzept der nächsten 10-15 Jahre.
Siehe auch das aktuelle Aston-Martin Valkyrie-Konzept: https://www.youtube.com/watch?v=pk8ZrN__nmA .... unten schiebt der E-Motor und obenrum zieht der Kurzhub-Hochdrehzahl-V12 nicht nur eine Wurst vom Teller.
Vom reinen Preis/Leistungsverhältnis her sehe ich die Caterhams bzw. deren Clone nach wie vor ungeschlagen. Für maximal 30k€ bekommt man als Allerweltsfahrer bereits etwas, mit dem die Ohren einen Endanschlag fürs Grinsen darstellen und das alles mit Serienteilen. Damit auch einfach zu warten.
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Zitat:
@JCW82 schrieb am 13. März 2019 um 16:29:11 Uhr:
Koenigsegg Regera oder Jesko!
Was die auf die Beine stellen ist tatsächlich imponierend. Habe mich da vor einiger Zeit auch mal sehr für interessiert.
Leider anschaffungmäßig fernab ab von Beträgen, die ich für ein Auto ausgeben würde.
Schade, dass von deren Technik nicht mehr von Großserienherstellern adaptiert wird. Verstehe ich nicht.
Die Eingangsfrage ist gar nicht so einfach zu beantworten. Wenn es um Rundenzeiten geht müsste man wohl einen Rennwagen kaufen. Blöd das sowas in den meisten Fällen keine Zulassung bekommt.
Denke bei dem Thema geht es am Ende einzig und alleine um persönliche Präferenzen und vor allem um Spaß!
Ich persönlich würde mich da in den USA umsehen. Corvette wäre ein Traum von mir und schnell und spaßig sind die alle. Der Camaro ZL1 1LE ist auch ne ziemlich böse Trackmaschine, allerdings in der EU nicht zulassungsfähig. Ford GT wäre auch interessant alleine schon weil ich es total faszinierend finde was Ford da mit der Aerodynamik gemacht hat. Das Ding ist wirklich nah dran an dem Rennwagen.
Oder die Viper ACR die für eine Sub 7 Zeit auf dem Nürburgring gut ist.
Wenn es was aus Europa sein müsste würde ich wohl am ehesten bei Ferrari oder vielleicht noch Lotus schauen. Ferraris finde ich eleganter als Lambos und bei Lotus fasziniert mich der Leichtbauaspekt. Lamborghini haut mich designtechnisch nicht vom Hocker. Seit Audi da drinsteckt machen die nur noch Autos in dieser Tarnkappenoptik. Quasi der Singleframegrill unter den Supersportlern. So eine hässliche Warze wie den Urus hat sich vorher auch keiner ernsthaft getraut.
Koenigsegg ist technisch ganz interessant aber optisch spricht mich keiner so wirklich an. Gleiches bei McLaren. Sind flotte Autos die den Testern nach auch gut funktionieren aber optisch auch nicht meins.
Man kauft sich so ein Auto ja nicht allein aus Performancegründen. Man will ja in dem Preisbereich auch emotional angesprochen werden und da muss vor allem das Design stimmen. Was nützt der schnellste Wagen wenn man davor steht und sich denkt "Hätte ich doch lieber einen Passat gekauft."?
Ein Sportwagen ist per landläufiger Definition einfach ein gut motorisiertes Autos in Coupé-Form, mit knackigem Fahrwerk, breiten Reifen und guten Bremsen. Was man darunter versteht, ist interprätationsfähig. Es gibt keine eindeutige Definition, ab wann es sich um einen Sportwagen handelt. Und ob Sportwagen tatsächlich schnelle Tracktools sein müssen, ist genau so wenig eindeutig wie die Frage nach der Messlatte. Gemessen an einem GT3 oder DTM Fahrzeug ist auch ein Porsche GT2 RS langsam. Und gemessen an einem LMP1 ist auch ein GT3 oder DTM Fahrzeug langsam. Wobei der LMP1 im Reigen der Formel 1 Renner keine Sonne sieht. Also wo legt man die Messlatte an? Der schnellste mit Straßenzulassung? Dürfte momentan das Einzelstück eines Aston Martin Vulcan sein:
http://addicted-to-motorsport.de/.../
Bis der Valkyrie mit Straßenzulassung kommt.
Für mich ist mein Auto einer der schönsten Sportwagen. Der Beste (in der Summe aller Eigenschaften) ist er sicherlich nicht. Und wenn ich mehr Geld hätte, wäre es vielleicht ein Huracan oder Aventador oder so was. Eigentlich kann es auf die gestellte Frage gar keine Antwort geben. Ich weiß nur, dass ich Porsche extrem langweilig finde. Alle.
Auch den Carrera GT? 😰
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Ich finde, dass die Bauart (das Konzept) massgebend ist. Viele sogenannte "Sportwagen" sind nicht ausballanciert und vorallem: viel zu schwer. Da pfropft man höllische Motoren rein und bei ner Kurve merkt man den Ballast extrem. Das wir dann durch irgendwelche Helferlein kompensiert da sonst O.Normalverbraucher heillos überfordert ist und vorallem: der Spass flöten geht! ( Spass, nicht geradeaus heizen)
Es gibt Fahrer, die mit einem untermotorisierten MR2 viele Hightechler stehen lassen. Ich kann mit diesen Glanz und Glammerkarren zu exorbitanten Preisen wenig anfangen (Schönheit / Technikfeatures mal aussenvor).
Ausserdem muss ich oft lachen, wenn aus der Audi RS Gilde einer dann plötzlich merkt: wie teuer der Unterhalt effektiv ist.
Wenns um Sportwagen geht, dann sollte sicherlich das Baukonzept des Autos ansich Priorität haben. Top ist für mich der Lotus 3eleven (Kriterium Fahren), da bleibt einem die Spucke weg. Bentley bietet mit dem Continental ein "Erlebnisfahrzeug" an, innen ein Traum. (Kriterium gediegen). Die "alten" Italos mit Ihren Macken bieten Emotionen...leider oft nicht zahlbar im Kauf und Unterhalt. (Miura). Die Amis haben tolle Gefährte (Stingray, AC) die oft technisch etwas "gebastelt" sind. Und Engländer erstaunen immer wieder mit einer Bautechnik, die einem Schaudern lässt. (Jaguarmotorraum... wie kann man das nur so bauen?)... Ein 911er hat den Vorteil, dass das Konzept 40 Jahre alt ist und stets verfeinert wurde.
Ich bin mit meinem Lotus voll zufrieden; bietet mit Fahrfreude, Platz, überschaubare Kosten, Emotionen und etwas Exotik. Aber schön ist doch, dass es vieles auf dem Markt gibt, was man miteinander vergleichen kann. Schade nur, dass im heutigen Verkehr ein "Fahren" fast nicht mehr möglich ist und viele das optische Protzen als Priorität darstellen, statt mal nen Fahrkurs zu besuchen, wo es um simple Physik geht.
Ein dickes Auto für "Autobahn-geradeaus" kann man kaufen, "Kurven fahren" muss man selbst lernen. Auch wenns mittlerweile Driftwinkelassistenten gibt
Es gibt nur einen 😁
Ansonsten würde ich auch zum Caterham etc tendieren.
Irgendwelche Porsche, Maserati und Co sind zwar sauschnell, aber irgendwie nicht wirklich sportlich. Zu viel Übergewicht, vollgestopft mit Elektronik, Hightech und meist auch Luxus. Der Grenzbereich ist dabei so hoch das man den gar nicht er"fahren" kann.
Beim "Sport" geht es doch darum sich an der Leistungsgrenze zu bewegen und das geht bei heutigen PS Boliden fast gar nicht mehr.
Nein, geht es nicht. Es geht nicht um die Leistungsgrenze des Motors, an der man sich sportlich bewegt, sondern an der Grene der Fahrphysik und die definieren die Reifen, vielleicht die Bremsen und ganz sicher die Gewichtsverteilung. Mit der Motorleistung hat das nicht viel zu tun. Und ein Mazda MX5 mag vieles sein, ein Sportwagen ist er nicht.
Zitat:
@Razzemati schrieb am 6. April 2019 um 23:08:56 Uhr:
sondern an der Grene der Fahrphysik und die definieren die Reifen, vielleicht die Bremsen und ganz sicher die Gewichtsverteilung. Mit der Motorleistung hat das nicht viel zu tun.
Komisch, das sind doch genau die Argumente, die normalerweise genannt werden, warum der MX-5 gerade der ideale Sportwagen ist. Obendrein ist er auch noch alltagstauglich, zuverlässig und vor allem erschwinglich.
Jetzt bin ich aber mal gespannt, wieso er Deiner Meinung nach genau das nicht sein soll.
Zitat:
@Razzemati schrieb am 6. April 2019 um 23:08:56 Uhr:
Nein, geht es nicht. Es geht nicht um die Leistungsgrenze des Motors, an der man sich sportlich bewegt, sondern an der Grene der Fahrphysik und die definieren die Reifen, vielleicht die Bremsen und ganz sicher die Gewichtsverteilung. Mit der Motorleistung hat das nicht viel zu tun. Und ein Mazda MX5 mag vieles sein, ein Sportwagen ist er nicht.
Und der MX-5 bietet alles außer Leistung, die aber nichts damit zu tun hat deiner Meinung nach. Also widersprichst du dir doch selber.
Zitat:
@tomato schrieb am 7. April 2019 um 00:12:25 Uhr:
Zitat:
@Razzemati schrieb am 6. April 2019 um 23:08:56 Uhr:
sondern an der Grene der Fahrphysik und die definieren die Reifen, vielleicht die Bremsen und ganz sicher die Gewichtsverteilung. Mit der Motorleistung hat das nicht viel zu tun.Komisch, das sind doch genau die Argumente, die normalerweise genannt werden, warum der MX-5 gerade der ideale Sportwagen ist. Obendrein ist er auch noch alltagstauglich, zuverlässig und vor allem erschwinglich.
Jetzt bin ich aber mal gespannt, wieso er Deiner Meinung nach genau das nicht sein soll.
Dazu muss man sich nur mal diese Seitenneigung ansehen:
https://imgr4.auto-motor-und-sport.de/...lightbox-7e6ef69d-1008351.jpg
und dazu die schmalen Reifen, dann weiss man, dass geringes Gewicht nicht alles ist, was zählt.
Und was hat es mit der Formulierung „und vor allem erschwinglich“ auf sich? Ist das neuerdings ein Kriterium, nach dem sich die Sportlichkeit bemisst? Je billiger, desto sportlich? Wohl kaum, oder?
Fette Reifen braucht man nur wenn man eine fette überzüchtete Quale fährt. Als genau das Gegenteil vom Sportwagen.
Und billig kann natürlich auch ein Kriterium sein. Man kann es auch so sehen: Der beste Wagen ist der, den man sich auch leisten kann.
Zitat:
@Razzemati schrieb am 7. April 2019 um 01:08:47 Uhr:
Dazu muss man sich nur mal diese Seitenneigung ansehen:
Das beweist doch nur, dass Du den MX-5 offensichtlich noch nicht gefahren hast und Dir stattdessen nur Bilder anschaust.
Zitat:
und dazu die schmalen Reifen, dann weiss man, dass geringes Gewicht nicht alles ist, was zählt.
Was ist denn das für ein Argument?
Übrigens hat mein Caterham ähnlich schmale Reifen, vorne sogar nur 185er. Ist vermutlich auch kein Sportwagen.
Zitat:
Und was hat es mit der Formulierung „und vor allem erschwinglich“ auf sich?
Das hat natürlich nichts mit Sportwagen zu tun. Ich fand es dennoch erwähnenswert. Denn wo steht geschrieben, dass Sportwagen zwingend immer extrem teuer und finanziell unerreichbar sein müssen? Wir reden hier schließlich immer noch von Autos und nicht von fahrenden Kontoauszügen
Zitat:
@Nyasty schrieb am 7. April 2019 um 02:43:18 Uhr:
Und billig kann natürlich auch ein Kriterium sein. Man kann es auch so sehen: Der beste Wagen ist der, den man sich auch leisten kann.
Die Frage ist eher, warum so viele Leute einen 911er kaufen, den sie sich (vielleicht) leisten können, aber ganz sicher nicht ansatzweise beherrschen. Jedenfalls ist bei GT86, MX5 & Co der normal-ambitionierte Fahrer nicht so weit von der Leistungsgrenze des Fahrzeugs weg wie bei 911GT-hastenichtgesehen, Ferrari & Co. Zudem wäre meine Hemmschwelle höher, mich in einem Ferrari versuchen ans Limit zu tasten wie in einem GT86. Auch Ferraris haben Limits. Und sind folglich verdammt schnell wenn man es überschreitet...