Beschleunigungsprobleme
Hallo!
Ich verzweifle seit 4 Tagen, weil plötzlich folgendes Problem aufgetreten ist:
Nach dem Starten läuft der Motor sehr unruhig und beim Anfahren und Beschleunigen kommt so gut wie nichts.
Erst, wenn die Drehzahl bei 3500 ankommt, zieht der Motor wieder normal durch.
Ich habe keine Idee, was das sein könnte, Öl ist normal und der Wasserstand ist auch ok.
Um ehrlich zu sein, ist das Problem nicht bei meinem BMW aufgetreten, aber da bei dem Renault-Forum erfahrungsgemäß kaum mit Antworten zu rechnen ist, habe ich meine Frage auch hier gestellt, denn die Probleme sollten auf die gleiche Art auch bei einem BMW auftreten können und die Lösungsmöglichkeiten sollten sich nur unwesentlich unterscheiden.
Ich bin wirklich für jede brauchbare Antwort dankbar.
In einer Werkstatt bin ich bisher nicht gewesen, da es bei mir zur Zeit finanziell ziemlich eng ist.
Günter
16 Antworten
Damit Dir hier wer weiter helfen kann, solltest Du wenigstens Angaben zum Motor von Deinem RENAULT mit angeben.
Z.B. auch gewisse Details, wie Benziner/Diesel, Saugrohr- oder Direkt-Einspritzung, Turbo-Lader ja/nein ect. ...
Beim Peugeot 607 hatte ich das mal.
Da war die Tankpumpe verdreckt.
Ausbauen und reinigen.
Wann hast Du zuletzt den Kraftstofffilter gewechselt?
Kraftstofffilter/pumpe Probleme sind meistens genau umgehrt. Also erst wenn viel Sprit benötigt (hohe Drehzahl, hoher Kraftabruf) wird macht es sich bemerkbar. Beim TE ist es genau andersrum, bzw. das Problem kann bei >3500 U/min-1 nicht plötzlich weg sein.
Das kann alles mögliche die Ursache sein, Falschluft, Motorsteuergerät, LMM, Lambda, Zündung, also allgemein alle möglichen Sensoren .... grundsätzlich sollte man Fehler auslesen um überhaupt Ansatzpunkte zu haben.
Wenn nicht bleiben halt die Klassiker, wie Bremsenreiniger in den noch kalten Motorraum und schauen ob da Falschluft gezogen wird oder alle mögliche Schläuche und den Ansaugtrackt auf Risse zu kontrolieren.
Eine defekte Lambda und Luftmassenmesser äußert sich häufig auch mit einem extrem hohen Verbrauch.
@tartra
Du willst es also machen wie BMW.
Erst für ein paar 1000€ Motorsteuergerät, LMM, Lambda, Zündanlage tauschen und wenn das nichts bringt, für 0€ Tankpumpe reinigen und für 30€ Kraftstofffilter wechseln.
Gut, würde ich auch machen, wenn ich eine Werkstatt hätte.
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Für ein paar 1000€ würde ich mir einfach einen neuen funktionstüchtigen e36 holen.😛
Wie soll ein verstopfter Filter bei Leerlauf und z.B. 2000 Umdrehungen zu wenig Sprit durchlassen aber bei z.B. 5000 Umdrehung ausreichend durchlassen? Ist doch unlogisch, das gleiche kann man auch bei der Pumpe anwenden, die ist nicht abhängig von der Motordrehzahl, die süffelt immer mit der gleichen Umdrehungszahl/Fördermenge im Tank😁 Einzige Möglichkeit es gibt ein Stromproblem, aber da ist dieses Muster auch untypisch.
Eine defekte Pumpe hatte ich selbst, da geht der Motor wärend der Fahrt einfach aus🙁, an Drehzahlen über 3500 war da nicht mehr zu denken😁😁
Zitat:
@wbf325i schrieb am 9. August 2016 um 12:28:11 Uhr:
Damit Dir hier wer weiter helfen kann, solltest Du wenigstens Angaben zum Motor von Deinem RENAULT mit angeben.
Z.B. auch gewisse Details, wie Benziner/Diesel, Saugrohr- oder Direkt-Einspritzung, Turbo-Lader ja/nein ect. ...
Du hast vollkommen Recht, meine Information war ein wenig zu dürftig.
Es handelt sich um einen Benzinmotor mit 108 kw ohne Turbo-Lader aber mit Direkt-Einspritzung
Das kann alles mögliche sein. Bei einer direkten Abhängigkeit von der Drehzahl hätte ich auf irgendwas im Ansaugtrakt getippt, z.B. Luftmassenmesser. Kann auch sein, dass die Zündkerzen oder Zündkabel hinüber sind.
Wenn ich die Beiträge des Threaderstellers richtig kombiniere, hat er einen Mégane I mit dem F7R Motor. Ich weiß aber überhaupt nicht, wie die Einspritzung bei diesem Motor funktioniert.
Ach ja, schon wieder verdrängt, geht um einen Renault. Dann nehme ich das mit der Spritpumpe zurück, obwohl mechanisch vom Motor wird die wohl auch nicht mehr angetrieben.
Auch wenn im R Forum nicht viel los sein sollte, ist das Thema da wohl besser aufgehoben.
Evtl. ist es ein typisches Symptom für einen oft auftretenden Fehler?
Zitat:
@dave-aw schrieb am 10. August 2016 um 13:26:31 Uhr:
Zitat:
@wbf325i schrieb am 9. August 2016 um 12:28:11 Uhr:
Damit Dir hier wer weiter helfen kann, solltest Du wenigstens Angaben zum Motor von Deinem RENAULT mit angeben.
Z.B. auch gewisse Details, wie Benziner/Diesel, Saugrohr- oder Direkt-Einspritzung, Turbo-Lader ja/nein ect. ...Du hast vollkommen Recht, meine Information war ein wenig zu dürftig.
Es handelt sich um einen Benzinmotor mit 108 kw ohne Turbo-Lader aber mit Direkt-Einspritzung
Fahr in die Werkstatt , mit den Infos kann dir selbst im Renaultforum keiner helfen , kein Modell , kein Baujahr , aber Hilfe haben wollen , echt jetzt , so funktioniert das nicht !
Ist jetzt der 2. Hinweis auf brauchbare Infos liefern , wird das noch ?
Zitat:
@tartra schrieb am 9. August 2016 um 13:15:53 Uhr:
Kraftstofffilter/pumpe Probleme sind meistens genau umgehrt. Also erst wenn viel Sprit benötigt (hohe Drehzahl, hoher Kraftabruf) wird macht es sich bemerkbar. Beim TE ist es genau andersrum, bzw. das Problem kann bei >3500 U/min-1 nicht plötzlich weg sein.Das kann alles mögliche die Ursache sein, Falschluft, Motorsteuergerät, LMM, Lambda, Zündung, also allgemein alle möglichen Sensoren .... grundsätzlich sollte man Fehler auslesen um überhaupt Ansatzpunkte zu haben.
Wenn nicht bleiben halt die Klassiker, wie Bremsenreiniger in den noch kalten Motorraum und schauen ob da Falschluft gezogen wird oder alle mögliche Schläuche und den Ansaugtrackt auf Risse zu kontrolieren.
Eine defekte Lambda und Luftmassenmesser äußert sich häufig auch mit einem extrem hohen Verbrauch.
Mit dem Fehler auslesen ist das ein Problem, bei Renault haben die mir gesagt, dass das nur funktionieren würde, wenn in dem Armaturenbrett irgendetwas von Fehler angezeigt wid.
Aber wie ich das mit dem Bremsenreiniger machen soll, ist mir nicht ganz klar. Kannst Du mir das vieleicht genauer erklären, wie man dabei vorgehen muss?
Mit der Methode wird überprüft ob irgendwo im Ansaugbereich eine undichte Stelle ist = Falschluft. Bremsenreiniger hat halt fast jeder griffbereit, nach Lehrbuch nimmt man eigentlich Lecksuchspray ist aber im Prinzip das gleiche.
Kalter Motorraum ,weil warmer Motor geht auch, aber da sollte man schon wissen was man macht! Sonst hat man auch ganz schnell mal einen Brand, wenn der glühend warme Krümmer angesprüht wird oder die Zündanlage sollte man auch nicht ansprühen..
Nun wird der Ansaugbereich (Schläuche vom Luftfilter zum LMM, Ansaugbrücke, Motor Einlasseite, Unterdruckleitung zum Bremskraftverstärker, Drosselklappe, allgemein alle möglichen Unterdruckschläuche........) leicht angesprüht. Motor muss natürlich laufen.😁
Sollte sich nun plötzlich an einer stelle die Drehzahl erhöhen hat man ein Leck gefunden. Diese Methode ist nicht 100% (einige Undichtigkeiten treten nur sporadisch oder bei bestimmten Temperaturen auf), aber einfach und schnell selber durchzuführen.
Nicht zu tief einatmen, verdunstender bremsenreiniger ist nicht gerade gesund!
Mal ein Video youtube bietet alles, geht zwar um ein Ost-Mopped, das Prinzip ist aber gleich😁😁
"geht zwar um ein Ost-Mopped, das Prinzip ist aber gleich😁😁"
Vielleicht würde mich das Moped beim Beschleinigen sogar abhängen...😠
Dann werde ich mir man den Bremenreiniger kaufen und hoffe, dass mir bei der Aktion nicht das Auto abbrennt - mein Vermieter wäre bestimmt nicht erfreut, da die Garage, in dem Das Auto steht, direkt am Haus ist.
Und wenn dieser Test kein Ergebnis bringt, werde ich mich wahrscheinlich von dem Auto trennen, der Sommer ist ja sowieso bald vorbei.
Vielleicht hätte ich aber erwähnen sollen, dass mir beim Zündkerzenwechsel aufgefallen ist, dass 2 Kerzen an den Kontaken braun-grau (eher braun) waren und 2 schwarz.