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Bericht gestriger Fahrt v. 286 km mit E-Golf 300

VW Golf 7 e (AU/5G)
Themenstarteram 25. Juli 2018 um 8:19

Hallo zusammen!

Ich bin eigentlich mehr im Schwesterforum der normalen Gölfe unterwegs, aber aus gegebenem Anlass wollte ich mich nun auch einmal hier zu Wort melden. Im Elternhaus haben wir einen E-Golf, doch meine Eltern zweifeln immer an der Erreichbarkeit der Normreichweite unter "Realbedingungen". Also eine Wette. Der Einsatz: entweder die Kostenübernahme für die TÜV-Plakette meines Wohnwagens oder aber eine gründliche Innenraumreinigung des elterlichen Elektroautos. Also gut. Die Strecke: Vorort von Nordhorn, PLZ 49843, bis Essen Ruhrhalbinsel. Laut Google einfach 144 km, im Endeffekt waren es wohl nur 143. Ich hatte erwartet, dass der Golf am Ende wegen Tachovorlaufs etwas mehr ausspucken würde, aber das ist anscheinend überhaupt nicht der Fall gewesen.

Verabredet war ich in Essen zur Abholung von Winterrädern um 11 Uhr. Ich fuhr mit reichlich Polster los, entschied mich schon beim Losfahren für Eco+ und versuchte, so viel wie möglich zu rekuperieren und wenn es ging nicht über 20% Leistung abzurufen. Einmal auf der Autobahn hielt ich 90 km/h nach Tacho für das Maß der Dinge aus "Kein-Verkehrshindernis-sein" und einer effizienten Reisegeschindigkeit. Verbrauch irgendwo um 11 kwH/100km. Aber dann kam der erste LKW von hinten. Ich musste ja schmunzeln. Die, die in Fernseh-Interviews und Foren immer um Toleranz für ihre Elefantenrennen bitten, die sind selbst sehr nah an der Grenze dessen, was man ohne viel Mühe als Nötigung auslegen kann. Dicht auffahren, wiederholt Lichthupe. Nun gut. Habe kurz überlegt, wie es dann weitergeht. Für mich stand viel auf dem Spiel, ich wollte die annähernd 300 km wirklich packen. Dann habe ich mich also in den Kopf eines LKW Fahrers hineinversetzt. Obwohl in Deutschland alle 40-Tonner nur 80 km/h fahren dürfen, egal was hinten draufsteht und in anderen Ländern gelten mag, und ich diese 80 km/h mit 90 nach Tacho ganz sicher überschritten hatte, fahren ja alle selbst ungefähr 90. Nach etwas hin und her bin ich dann runter auf 80 nach Tacho. Die Überlegung dahinter war, dass die LKW mich dann leichter überholen und mich weniger oft Anblinken oder durch dichtes Auffahren zum Schnellerfahren animieren würden. Leichter überholen konnten sie mich tatsächlich. Angeblinkt wurde ich immer noch regelmäßig, aber nie wiederholt. Vielleicht waren es ja auch nur freundliche Lichthupen, weil die Hintermänner dachten ich penne oder ich hänge gedanklich noch bei der letzten Baustelle und schleiche deshalb. Who knows.

Auf dem Hinweg also kmplett im Eco+ ohne Klima. Räder eingeladen, kurz oben in der Wohnung des Verkäufers den Kaufvertrag gemacht, Hände gewaschen, ab die Post, heimwärts gen Norden.. Das Thermometer zeigte 32,5 Grad und ich hatte das Gefühl, ich kann noch so viel Wasser trinken, es wird langsam zu heiß. Also bei Restdistanz 125 km (aus Essen raus ging es noch mit der Hitze im Auto) und Restreichweite 171 km in den normalen ECO-Modus gewechselt. Prompt 30 km weniger Reichweite. Aber! Immer noch mehr Reichweite als Restdistanz. Also den Rückweg genauso gemacht wie den Hinweg. Es gab eine lange, herrliche Baustelle mit 60 kmh Begrenzung, dort fuhren alle 80 und ich konnte mit 60 bis 70 wunderbar Mitschwimmen im Verkehr. Ich wollte es nicht riskieren bei der Sparfarht - Durchschnittsverbrauch war auf unter 10 kwH/100km - geblitzt zu werden.

Ich kam mit über 20 km Restreichweite zuhause an und habe mich gefreut wie ein Schneekönig! Video mit Fahrdaten frisch nach der Fahrt folgt!

Liebe Grüße

Euer 997Turbo

Beste Antwort im Thema
Themenstarteram 25. Juli 2018 um 8:19

Hallo zusammen!

Ich bin eigentlich mehr im Schwesterforum der normalen Gölfe unterwegs, aber aus gegebenem Anlass wollte ich mich nun auch einmal hier zu Wort melden. Im Elternhaus haben wir einen E-Golf, doch meine Eltern zweifeln immer an der Erreichbarkeit der Normreichweite unter "Realbedingungen". Also eine Wette. Der Einsatz: entweder die Kostenübernahme für die TÜV-Plakette meines Wohnwagens oder aber eine gründliche Innenraumreinigung des elterlichen Elektroautos. Also gut. Die Strecke: Vorort von Nordhorn, PLZ 49843, bis Essen Ruhrhalbinsel. Laut Google einfach 144 km, im Endeffekt waren es wohl nur 143. Ich hatte erwartet, dass der Golf am Ende wegen Tachovorlaufs etwas mehr ausspucken würde, aber das ist anscheinend überhaupt nicht der Fall gewesen.

Verabredet war ich in Essen zur Abholung von Winterrädern um 11 Uhr. Ich fuhr mit reichlich Polster los, entschied mich schon beim Losfahren für Eco+ und versuchte, so viel wie möglich zu rekuperieren und wenn es ging nicht über 20% Leistung abzurufen. Einmal auf der Autobahn hielt ich 90 km/h nach Tacho für das Maß der Dinge aus "Kein-Verkehrshindernis-sein" und einer effizienten Reisegeschindigkeit. Verbrauch irgendwo um 11 kwH/100km. Aber dann kam der erste LKW von hinten. Ich musste ja schmunzeln. Die, die in Fernseh-Interviews und Foren immer um Toleranz für ihre Elefantenrennen bitten, die sind selbst sehr nah an der Grenze dessen, was man ohne viel Mühe als Nötigung auslegen kann. Dicht auffahren, wiederholt Lichthupe. Nun gut. Habe kurz überlegt, wie es dann weitergeht. Für mich stand viel auf dem Spiel, ich wollte die annähernd 300 km wirklich packen. Dann habe ich mich also in den Kopf eines LKW Fahrers hineinversetzt. Obwohl in Deutschland alle 40-Tonner nur 80 km/h fahren dürfen, egal was hinten draufsteht und in anderen Ländern gelten mag, und ich diese 80 km/h mit 90 nach Tacho ganz sicher überschritten hatte, fahren ja alle selbst ungefähr 90. Nach etwas hin und her bin ich dann runter auf 80 nach Tacho. Die Überlegung dahinter war, dass die LKW mich dann leichter überholen und mich weniger oft Anblinken oder durch dichtes Auffahren zum Schnellerfahren animieren würden. Leichter überholen konnten sie mich tatsächlich. Angeblinkt wurde ich immer noch regelmäßig, aber nie wiederholt. Vielleicht waren es ja auch nur freundliche Lichthupen, weil die Hintermänner dachten ich penne oder ich hänge gedanklich noch bei der letzten Baustelle und schleiche deshalb. Who knows.

Auf dem Hinweg also kmplett im Eco+ ohne Klima. Räder eingeladen, kurz oben in der Wohnung des Verkäufers den Kaufvertrag gemacht, Hände gewaschen, ab die Post, heimwärts gen Norden.. Das Thermometer zeigte 32,5 Grad und ich hatte das Gefühl, ich kann noch so viel Wasser trinken, es wird langsam zu heiß. Also bei Restdistanz 125 km (aus Essen raus ging es noch mit der Hitze im Auto) und Restreichweite 171 km in den normalen ECO-Modus gewechselt. Prompt 30 km weniger Reichweite. Aber! Immer noch mehr Reichweite als Restdistanz. Also den Rückweg genauso gemacht wie den Hinweg. Es gab eine lange, herrliche Baustelle mit 60 kmh Begrenzung, dort fuhren alle 80 und ich konnte mit 60 bis 70 wunderbar Mitschwimmen im Verkehr. Ich wollte es nicht riskieren bei der Sparfarht - Durchschnittsverbrauch war auf unter 10 kwH/100km - geblitzt zu werden.

Ich kam mit über 20 km Restreichweite zuhause an und habe mich gefreut wie ein Schneekönig! Video mit Fahrdaten frisch nach der Fahrt folgt!

Liebe Grüße

Euer 997Turbo

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Zitat:

@neunneunsiebenturbo schrieb am 25. Juli 2018 um 20:02:43 Uhr:

Stimmt. Ich musste an dem Tag schließlich nur 286 km weit kommen. Dass es problemlos geklappt hat, zeigt, dass der E-Golf von Grund auf eine Fehlkonstruktion ist. Wäre ich 120 kmh gefahren, hätte ich tatsächlich in Bottrop an der schnellen Säule zwanzig Minuten nachladen müssen. Aaaaaabsolut alltagsuntauglich.....

Beantworte mir bitte eine Frage: ist dein GTD auch alltagsuntauglich, wenn du um den Normverbrauch zu erreichen das Gaspedal nur streicheln darfst? :-)

300 sind möglich sagt VW, das sage ich auch. Verstehe den negativen Hype nicht

Ganz einfach: Ein Auto, mit dem man so fahren muss, wie Du es beschrieben hast (und wie ich es Gott sei Dank nur ein Mal im Leben musste, weil mein Auto ins Notprogramm gefallen war, ich aber einen Gerichtstermin wahrnehmen musste - lebensgefährlich), um eine HALBWEGS vernünftige Reichweite hinzubekommen, ist - anders kann man das nicht ausdrücken - in Deutschland komplett alltagsuntauglich. Punkt!

Und mit dem GTD schaffe ich auch bei Überschreitung des Normverbrauches um 30% locker 750 - 850 Km mit einer Tankfüllung. Und habe dabei die Klimaanlage an und im Winter jeden Morgen die Standheizung benutzt. Würde ich fahren wie Du auf der geschilderten Erprobungsfahrt, würde ich vermutlich 1.150 - 1.200 Km mit den 55 Litern im Tank fahren. Und die 55 Liter komplett wieder auszufüllen dauert keine 5 Minuten. Es findet sich auch überall eine Schnelltanksäule, die funktioniert. Und nicht zugeparkt ist. Und deren Betreiber auch meine Karte nimmt. Immer.

Der E-Golf ist also doch nur der Dritt-Wagen für die gutsituierte Zahnarztgattin, die sich ein Öko-Image zulegen will und der es egal ist, was das kostet.

Wie gesagt: quod erat demonstrandum.

Bei uns war der eGolf klar Erstauto. Bis auf 2 Langstreckenfahrten haben wir damit im Alltag alles ohne Probleme machen können.

Mit einem Diesel hätte ich da deutlich mehr Probleme bekommen da fast alle Fahrten deutlich unter 10km waren. Somit würde eine DPF Regeneration nie abgeschlossen werden.

Nicht umsonst hab ich meinen letzten TDI (2013er G7 110kW DSG) im Alltag kaum unter 8l/100km bekommen.

Als e-Golf-Fahrer würde ich für Strecken ab 180 Kilometer auf den im Kaufpreis enthaltenen Leihwagen mit Verbrennungsmotor zurückgreifen.

Ich tausche in dem Fall mein Auto mir einem Kollegen.

Themenstarteram 26. Juli 2018 um 11:08

https://www.youtube.com/watch?v=USCuGOd4CAs

 

hier das versprochene Video! Ende gecropped, da leider kurz der Wohnsitz auf dem Navibildschirm zu sehen ist und ich das, wohl hoffentlich verständlicherweise, nicht veröffentlichen möchte.

An den GTD-Piloten: den E-Golf teilen sich zwei Eheleute, die ihn beide als einziges Fahrzeug nutzen. Keine Zahnärzte.. :-) Sie fahren mit dem Auto nur selten weite Strecken, wollten aber gern Elektro. Öko war da nicht der wichtigste Grund. Es fährt sich einfach speigeil. Immer wenn ich nach einem Wochenende mit dem E-Golf in den GTI steige denke ich, ich hänge im letzten Jahrtausend fest. Bei der Anschaffung ging es um n gutes neues Auto, das lange hält, sich gut fährt und keine Nachteile bietet. Also Golf. Dazu kam, dass ein alter Diesel zu verschrotten war. Also gab es über 11.000€ Prämie. Und einen stattlichen Rabatt durch Kaufabwicklung über Internet-Neuwagenportal. Da gab es nichts günstigeres als den E-Golf, wenn man nicht in eine Sardinenbüchse will. Selbst die kleine Zoé war teurer und ausstattungsmäßig fehlten da viele Optionen, zB dynamisches Licht und das automatische Einparken. Für meine Eltern war ein Diesel absolut alltagsuntauglich mit bereits erwähnten Kurzstrecken von unter 2 km mehrmals täglich im Winter.

Ich freue mich über die lebhafte Diskussion und besonders über die Stimmen, die sich freuen, dass die von VW versprochene Reichweite nicht nur auf dem Lausitzring bei 38 km/h im Mittel erreicht werden kann :-) Wer trotz der Demonstration der versprochenen Reichweite an der Tauglichkeit und guten Eignung des E-Golf als Erstfahrzeug zweifelt, weil er gern von Kiel bis München ohne Pause durchfährt, dem lasse ich seine Meinung natürlich weiterhin unbestritten.

Zitat:

@Dr. Shiwago schrieb am 25. Juli 2018 um 14:08:38 Uhr:

Sicher, für manche mag der e-Golf passen. Für mich sollten aber mindestens 300 Km Reichweite auch bei zügiger Fahrweise und mindestens 200 Km/h Höchstgeschwindigkeit drin sein. Deshalb warte ich auf das Model 3.

Wo findet man/frau eigentlich auf der Teslawebseite die Fahrleistungen?

Ich finde immer nur Beschleunigung, aber keine Vmax-Angabe.....

Warun wohl?

Reinhard

Was war denn das für eine Demonstration?

Du hast hier nur dokumentiert, das E-Mobilität nur bei Kurzstrecken und in der Stadt zu gebrauchen ist. Das wusste man aber auch schon vorher.

Dein Reichweitenselbstversuch hat mit Autofahren nur sehr wenig bis gar nichts zu tun.

Falls so die tolle Zukunft mit E-Mobilen aussehen sollte, würde ich eher aufs Fahrrad umsteigen.....

Ich finde das toll, dass du diesen Versuch gemacht hast und damit zeigen konntest, dass die Normreichweite erreicht werden kann. Gleichzeitig finde ich es hier schade, dass in diesem Forum meistens nur pauschalisiert wird: „nicht alltagstauglich“, „ nur als Drittwagen der Zahnarztgattin“ etc. Warum kann man denn nicht einfach zur Kenntnis nehmen, dass so ein eAuto für manche genau in das Profil passt und für manche (noch) nicht. Erinnert man sich ca. 30 Jahre zurück, hat man fast nur Argumente gegen den Diesel gehabt: zu lahm, zu laut, zu stark vibrierend usw. man muss einer neuen Technologie Zeit geben, sich zu entwickeln. Mir persönlich hat das Fahren mit dem eAuto sehr gut gefallen, so dass mein nächstes Auto auch eins wird: das geräuschlose Fahren, der Entfall vieler empfindlicher Teile ist doch was schönes. Ich kann verstehen, warum viele noch sagen, dass sie mit der Reichweite nicht hinkommen oder keine Lademöglichkeit haben oder der Preis zu hoch ist. Das sind alles Themen, die sich in naher Zukunft klären werden.

Zitat:

@maody66 schrieb am 26. Juli 2018 um 08:42:26 Uhr:

Ein Auto, mit dem man so fahren muss, wie Du es beschrieben hast ... um eine HALBWEGS vernünftige Reichweite hinzubekommen, ist - anders kann man das nicht ausdrücken - in Deutschland komplett alltagsuntauglich. Punkt!

Ein Auto ist sehr wohl alltagstauglich, wenn es für die Regelmäßigkeit (Alltag) ausreicht. Und das würde der eGolf sehr wohl erfüllen, da der überwiegende Teil der deutschen Bevölkerung im Alltag sehr viel weniger als 100km fährt. Punkt.

Du verwechselst Alltagstauglichkeit mit Alleinautotauglichkeit. Und auch das nur mit der Maßgabe, dass man wenige Male im Jahr eine Strecke fährt, die über der Reichweite des Fahrzeugs liegt. Dass genau diese (in vielen Fällen nur eine) (Urlaubs-)Fahrt für viele ein No-Go ist, ist komisch, aber nicht zu ändern.

Ja, für mich würde der eGolf auch nicht ausreichen. Im Alltag schon, aber ich will ein Auto, welches mir auch außerhalb des Alltags genügt. Und da fehlen mir beim eGolf die Reichweite (ich will inkl. Reserve auch im Winter bei -10°C 380-400 km ohne Nachladen mit 130km/h schaffen, bei längeren Strecken einen Schnelllader haben (d. h. > 100kW, der eGolf hat nur ca. 40kW und selbst das nur optional)) und die Zulademöglichkeit. Gäbe es den Passat Variant als Elektroauto mit den Akku- und Ladeeigenschaften des in diesem Jahr erscheinenden Audi e-tron, wäre das genau mein Auto.

Unabhängig davon: Auf der Autobahn so zu schleichen oder bei diesen Hundstagen auch nur teilweise auf die Klimaanlage verzichten zu müssen, käme für mich in keinem Fall in Frage. Dann lieber einmal mehr kurz zwischenladen.

Zitat:

Und die 55 Liter komplett wieder auszufüllen dauert keine 5 Minuten.

Beim Elektroauto dauert das (außer auf Langstrecken) gar nicht, weil es erfolgt, wenn das Auto sowieso parkt. Und ab 400km echter Reichweite und einer Ladegeschwindigkeit > 100kW gilt das sogar auf Langstrecken, zumindest wenn man die extrem empfehlenswerten Pausen sowieso einhalten würde. Dann lädt das Auto nämlich auch, während es für die Erholungspause geparkt wird.

Zitat:

Der E-Golf ist also doch nur der Dritt-Wagen für die gutsituierte Zahnarztgattin, die sich ein Öko-Image zulegen will und der es egal ist, was das kostet.

Bullshit!

Zitat:

@Z4-6 schrieb am 26. Juli 2018 um 12:19:23 Uhr:

Was war denn das für eine Demonstration?

Du hast hier nur dokumentiert, das E-Mobilität nur bei Kurzstrecken und in der Stadt zu gebrauchen ist. Das wusste man aber auch schon vorher.

Dein Reichweitenselbstversuch hat mit Autofahren nur sehr wenig bis gar nichts zu tun.

Falls so die tolle Zukunft mit E-Mobilen aussehen sollte, würde ich eher aufs Fahrrad umsteigen.....

Dem ist wenig bis nichts hinzuzufügen.

@neunneunsiebenturbo : Du kannst mich ruhig direkt ansprechen, anstatt mich auf eines meiner Fahrzeuge zu reduzieren.

@mobafan : "Bullshit" ist ein klasse Argument. Hut ab! Im Übrigen scheinen unsere Meinungen nicht weit auseinander zu liegen. ;)

Ceterum Censeo: Die E-Mobilität in der jetzt propagierten Form (im Sinne von "in der heutigen Ausprägung) ist ein entsetzlicher Irrweg. Spätestens die übernächste Generation wird das auch tatsächlich einsehen...

Zitat:

@maody66 schrieb am 26. Juli 2018 um 13:12:08 Uhr:

@mobafan : "Bullshit" ist ein klasse Argument. Hut ab! Im Übrigen scheinen unsere Meinungen nicht weit auseinander zu liegen. ;)

Anscheinend aber schon: Ich sehe im elektrischen Fahren die Zukunft. Und hätte meine Frau nicht schon 2017 ein neues Auto benötigt, hätten wir in 2018 für sie den eGolf gekauft und würden viele Fahrten, die wir heute mit dem GTE machen stattdessen mit dem eGolf zurückgelegt. Aber der 2017er eGolf hatte ja einen noch kleineren Akku als der 2018er.

Zitat:

Ceterum Censeo: Die E-Mobilität in der jetzt propagierten Form (im Sinne von "in der heutigen Ausprägung) ist ein entsetzlicher Irrweg.

Mit den MS und MX funktioniert E-Mobilität auf Langstrecke auch heute schon. Und die richtigen Hersteller kommen in Kürze mit absolut langstreckentauglichen Fahrzeugen. Audi schon dieses Jahr, die anderen drei Massenmarken des VAG-Konzerns Anfang 2020 mit Fahrzeugen, die in bezahlbaren Bereichen liegen werden (dabei habe ich die Kleinstwagen der eUp-Klasse, die 2019 neu kommt, noch nicht mitgerechnet). Noch 1,5 Jahre, dann beginnt der Durchbruch der Elektromobilität. Die Infrastruktur dafür wird aktuell ja aufgebaut.

Zitat:

@mobafan schrieb am 26. Juli 2018 um 13:20:54 Uhr:

Zitat:

@maody66 schrieb am 26. Juli 2018 um 13:12:08 Uhr:

@mobafan : "Bullshit" ist ein klasse Argument. Hut ab! Im Übrigen scheinen unsere Meinungen nicht weit auseinander zu liegen. ;)

Anscheinend aber schon: Ich sehe im elektrischen Fahren die Zukunft. Und hätte meine Frau nicht schon 2017 ein neues Auto benötigt, hätten wir in 2018 für sie den eGolf gekauft und würden viele Fahrten, die wir heute mit dem GTE machen stattdessen mit dem eGolf zurückgelegt. Aber der 2017er eGolf hatte ja einen noch kleineren Akku als der 2018er.

Zitat:

Ceterum Censeo: Die E-Mobilität in der jetzt propagierten Form (im Sinne von "in der heutigen Ausprägung) ist ein entsetzlicher Irrweg.

Mit den MS und MX funktioniert E-Mobilität auf Langstrecke auch heute schon. Und die richtigen Hersteller kommen in Kürze mit absolut langstreckentauglichen Fahrzeugen. Audi schon dieses Jahr, die anderen drei Massenmarken des VAG-Konzerns Anfang 2020 mit Fahrzeugen, die in bezahlbaren Bereichen liegen werden (dabei habe ich die Kleinstwagen der eUp-Klasse, die 2019 neu kommt, noch nicht mitgerechnet). Noch 1,5 Jahre, dann beginnt der Durchbruch der Elektromobilität. Die Infrastruktur dafür wird aktuell ja aufgebaut.

Was nichts an meiner Aussage ändert. Der Irrweg bleibt, gleich wie viele ihn anfangs beschreiten.

Meine Frau würde übrigens auch mit einem E-Auto klarkommen. Vorausgesetzt, ich behalte meine Nicht-E-Autos. ;) Ich persönlich käme niemals damit klar (als Rentner dann vielleicht). Auch nicht mit einem Tesla, selbst wenn er 500 Km bringen würde... Und solange das E-Auto nur die automobilen Bedürfnisse einer Minderheit befriedigt, ist es per definitionem eben nicht alltagstauglich. Zumindest nicht für die breite Masse.

Zitat:

@maody66 schrieb am 26. Juli 2018 um 08:42:26 Uhr:

[

Der E-Golf ist also doch nur der Dritt-Wagen für die gutsituierte Zahnarztgattin, die sich ein Öko-Image zulegen will und der es egal ist, was das kostet.

Wie gesagt: quod erat demonstrandum.

Es gibt genug Menschen die nicht täglich 300km fahren müssen. Weder meine Frau noch ich sind in der Zahnarzbranche und fahren dennoch jeder einen e-Golf. Die Verbrenner wurden abgeschafft, trotz 50000km/a. Und es funktioniert, genau weil die Autos 20h am Tag parken und das ist nun mal bei 95% aller PKW's der Fall!

Zitat:

Und solange das E-Auto nur die automobilen Bedürfnisse einer Minderheit befriedigt, ist es per definitionem eben nicht alltagstauglich. Zumindest nicht für die breite Masse.

Die Langstreckenfahrer sind eher die Minderheit! Somit widersprichst du dich selbst, denn für die breite Masse würde Elektromobilität funktionieren, nur für eine kleine Minderheit eben nicht.

Themenstarteram 26. Juli 2018 um 14:23

Zitat:

@Z4-6 schrieb am 26. Juli 2018 um 12:19:23 Uhr:

Was war denn das für eine Demonstration?

Du hast hier nur dokumentiert, das E-Mobilität nur bei Kurzstrecken und in der Stadt zu gebrauchen ist. Das wusste man aber auch schon vorher.

Dein Reichweitenselbstversuch hat mit Autofahren nur sehr wenig bis gar nichts zu tun.

Falls so die tolle Zukunft mit E-Mobilen aussehen sollte, würde ich eher aufs Fahrrad umsteigen.....

Du verschließt die Augen vor der Realität. Ich bin knapp 290 km gefahren, mit einem Auto. De facto keine Kurzstrecke! Per Definition saß ich in einem Auto. Einem geschlossenen zweispurigen Fahrzeug mit vier Rädern. Damit bin ich ohne körperliche Arbeit von einem Ort zum anderen gefahren. Warum soll das kein Autofahren sein? Wäre es das bei 95 km/h gewesen? Oder erst bei 110? 130? Bitte um Erleuchtung. Dringend..

Lieber Audi und GTD Fahrer: ich konnte mich nur nicht an deinen Mitgliedsnamen erinnern. Gäbe es hier einen kusssmiley, würde ich dir einen schicken ^^

Ich freue mich über die positive Resonanz!

 

Off-topic, bitte nicht lesen:

Ich hatte mit 20 Jahren eine Yamaha R1 mit 182 PS. Damals war ich der dummen Meinung, alles was über 10 Sekunden auf 200 km/h braucht, sei eine Blamage und absolut sinnfrei und überhaupt nicht lustig und wer kauft sich überhaupt sowas lahmes, egal ob Auto oder Motorrad. Ein paar Jahre sind vergangen, ein paar Erfahrungen wurden gesammelt und man wird reifer. Irgendwann hab ich aufgehört alle Motorräder, die nicht 300 kmh schnell sind, für Müll zu halten. Inzwischen fahre ich eine 1980er Güllepumpe auf der Straße und auf der Rennstrecke seit 2015 eine Triumph Daytona R. Aber mit der alten, langsamen Honda fahr ich nach dem E-Golf am liebsten. Wenn wir im Club der über 500 PS Limousinen nachfragen, gilt da bestimmt die Prämisse, dass erst ab einen Hubraum von 4 Litern oder einer vmax nach Fahrzeugschein von mindestens 280 km/h von echtem Autofahren gesprochen werden kann. nur Mal als Beispiel, weil das Argument Autofahren sei kein Autofahren wenn man sparsam fährt ziemlich erbärmlich ist.

 

Zitat:

@maody66 schrieb am 26. Juli 2018 um 13:12:08 Uhr:

Ceterum Censeo: Die E-Mobilität in der jetzt propagierten Form (im Sinne von "in der heutigen Ausprägung) ist ein entsetzlicher Irrweg. Spätestens die übernächste Generation wird das auch tatsächlich einsehen...

Sicher ist nur, dass sich eine Gruppe irren wird. Die Befürworter oder die Gegner ;)

@360 SL: Die Specs findest du auf der US HP (Beschleunigung und VMAX).

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