Benzinpumpenstößel

VW Käfer 1200

Hallo,

bin recht neu in der Szene und habe noch nicht so viel Ahnung!

Hab mir vor 2 Jahren nen Käfer gekauft und den bau ich teilweise neu auf!
- 1984er Mexikaner Sondermodell Eisblau-
Jetzt möchte ich gerne mal den Motor zum laufen bringen!
Es war original ein 1200er mit 34 PS, der wurde durch nen 1500er mit 44PS ersetzt und hat noch nicht soviel gelaufen. ( Bot sich halt an, weil ich den günstig von nem Bekannten bekommen konnte)

Jetzt geht es um folgendes:

Er sprang schonmal an, jedoch nur mit ein wenig restsprit der noch im Vergaser stand!
Jedenfalls fördert meine Benzinpumpe keinen Kraftstoff zum Vergaser, ich tippe darauf das sie nicht ausreichend betätigt wird!

Hatte sie mal demontiert und ausgetauscht und auch den Stößel mal getauscht, aber so richtig gelaufen ist er nicht!

Es ist ein 100mm Stößel drin, jedoch schaut der aus diesem Bakelitsockel nur 1-1,5 mm raus *maximal*! Das reicht doch nicht aus um die Pumpe zu betätigen oder?

Er hat einen Hub von etwa 4-5 mm, wieweit muss er denn rausschauen eigentlich?

Besten Dank schonmal!

57 Antworten

Oh ok also die hohe passt nicht!
Ja hatte doch danach noch geschrieben das ich nen 100er reingebaut hab!

Bloß der eine Millimeter hat halt bewirkt das er wieder lief, bzw. im Standgas gut lief!

Jedenfalls werd ich mir den 108er runterfeilen, egal was ihr denkt ;-)

Denn den Hub führt der Stößel ja aus, oder sind 4 mm zu wenig?

Hi,
wollte auch mal meinen Senf dazu geben.

Hatte das selbe Problem als ich mal meine Benzinpumpe erneuern musste. Keinen Ahnung woran es gelegen hat , haben aber auch beide Stössellängen nicht gepasst (komischer China-Import vielleicht oder so?)....hab damals ausgemessen wie lang der Hub sein muss und hab den blöden Stössel abgefeilt.

Im nachhinein hab ich keine Probleme damit gehabt...nun seit 2 Jahren.

Gruss
Daniel

@Simson Fighter
Dein 1500er Motor ist vermutlich gar keiner, sondern ein AB 1300er mit 44 PS.
Er scheint Doppelkanalköpfe zu haben. Evtl ist es ein 16ooer AS oder AD.

Das mit den Stößel-feilen wird dich nicht weiterbringen.
Also,
Bring zuerst deine Pumpe i.O. (Einweichen), prüfe die Fördermenge im Stand alone, dann erst den max. Hub.

Bei einer ausgetrockneten Membran kannst du keine Aussage machen, außer "Kaput-machen".

Uwe

Ich seh das wie Uwe.
Das Problem liegt mit ziemlicher Sicherheit nicht am Stößel, sondern an einer ausgeleierten Membran.

Bei den früheren Pumpen konnte man die noch problemlos  austauschen und 99% der mir bekannten Fälle war das Förderproblem damit gelöst.

Bei den jüngeren Pumpen geht ja leider nur noch wegwerfen...

Meist nützt auch der Austausch gegen eine andere gebrauchte Pumpe nix, weil das Membranmaterial einfach altert und rissig wird.
Da ist dann eine so schlecht wie  die andere.

Neue Pumpe rein und gut is.

Hafi

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So und um eure schöne Lösung zu nicht zu machen, muss ich euch leider sagen, dass die Pumpe nagelneu ist ;-)

Hab auch noch 2 andere, das problem liegt am stösßel oder wollt ihr mir erzäjlen das 1 mm hoch und runter ausreichen um benzin zu fördern- in ausreichender Menge! ?

Das haut noch net so ganz hin!?

ich werd nachher mal zum kumpel und schau mir das dort mal an!

Ich halt euch auf dem laufenden!

Trotzdem danke! :-)

ich hab auch gestaunt, mit wie wenig Hubhöhe das funktioniert. Und Tiffy hat immerhin einen ganz anständigen Bedarf an Förderung😁

Ferndiagnose ist nicht einfach, wenn man den Motor nicht sieht.
Es fäll mir trotzdem schwer zu glauben, dass das irgendwas mit dem Stößel zu tun hat, außer der Motor wäre mal total verbastelt worden.

Aber überleg mal ganz logisch:
Die Pumpe pumpt, bis die Schwimmerkammer voll ist und der Vergaser genug Sprit hat. Dann läuft die Kiste.
Sobald er läuft, lässt das Schimmerkammerventil immer soviel Sprit von der Pumope in die Kammer pumpen, dass diese konstant gefüllt ist.

Wenn etwas mit der Pumpe nicht stimmt, dann würde der Motor genau solange laufen, bis die Schwimmerkammer leer ist. Und zwar völlig unabhängig davon, ob er im Standgas läuft oder unter Last.
Du Schreibst aber, dass er im Leerlauf läuft und unter Last "merkt man, dass es am Sprit mangelt."

Wenn es unter Last an Sprit mangelt, ist das aber ein Vergaserproblem und bestimmt keines des Pumpenstößels.

Oder meintest Du eher, dass er die Kammer leer saugt und dann ausgeht?

Bitte schildere doch das Problem ein wenig genauer.

Hafi

Außerdem hatte Vari doch schon geschrieben, du sollst messen, wie der Arbeitsweg des Stößels ist. Dann mit dem Arbeitsweg der Pumpe vergleichen. Geht alles echt einfach, hast ja die Bezugskante (Oberkante Bakelit bzw. Unterkante Benzinpumpe) zum Messen. Danach lässt sich ganz einfach ausrechnen wie lang der Stößel sein muss. Und wenn dabei raus kommt das du einen kürzen musst, dann mach das doch einfach.
Da muss man sich nicht gegenseitig anmachen hier.

Der Stößel schaut also maximal 1mm oben raus. Der Pumpenhebel steht doch aber auch etwas aus dem Pumpengehäuse raus!? (Keine Ahnung wieviel)

Aber demnach wären es ja schon 3-4mm geschätzt, die der Stößel an der Pumpe an Arbeit verrichtet.

genau so isses Woita und so funktioniert das auch (normalerweise)😉

Habs nachgemessen (113 127 025 G):

3,5mm steht der Hebel ausm Gehäuse raus!
Plus dem einen mm sinds dann schon 4,5mm Hub.

gruß woita

Genau, so einfach lässt sich das messen! Wenn jetzt einer der Vorbesitzer Dichtungen aus dickerem Papier nachgebaut hat, oder den Bakelitsockel übergeplant hat, können auch mal andere Maße rauskommen, wie z.B. bei Rudis Webern 😉
Funktion der mechanischen Benzinpumpe
Da steht drin: der Stößel bewegt sich im Betrieb nur wenige zehntel Millimeter... Google in einer Minute

Der Druck wird also nur durch die verbaute Feder bestimmt, die Fördermenge über den Weg. Somit ist deine Vermutung nicht falsch, das es da einen Fehler geben könnte. War bei dir der Filter in der Druckseite? Dann nimm den mal raus, evtl. reicht der druck nicht, um den Sprit durch das Filter zu drücken.

Nene,....

"Die Hubdistanz der Membrane beträgt im Betrieb nur wenige Zehntel- Millimeter"....

Die Membrane ist kein Stößel. In der Pumpe ist ja noch der Hebel und der macht noch einiges an Untersetzung.

Ob's allerdings auch die Membrane weiß, dass sie sich so wenig bewegen muss? Ein paar Zehntel sind doch etwas arg untertrieben. 😉

Red hat Recht, sorry, ein Schreibfehler!
Die Membrane macht nur ein paar zehntel, nicht der Stößel!

Die Pumpe fügt ja nur zu, was das Schwimmernadelventil durchlässt. Das wird bei einer Pumpbewegung nicht sooo viel sein. Vielleicht sind es auch ganze Millimeter, wer weiß...

Hab heute mal nachgemessen.

Ich konnte nur 100 mm und 108 mm Stößel finden,mit leichten tolleranzen zu etwas kürzer hin was aber durch unterschiedliche Laufleistungen kommt,sie waren 1/10 bis 2/10 kürzer als das Nennmaß.

Stößelhub an ausgebauten und eingebauten(Motor drehen) Antriebswellen ermittelt und beläuft sich auf ca 4mm.

Die Pumpen wo der Hebel unten rausschaut bekommen den 100 mm und die mit dem versenkten Hebel den 108 mm Stößel.

Das Maß Gehäuse zum Hebel  beträgt  8mm bei den versenkten Hebeln,somit 108 mm Stößel.

Der 100 mm schaut immer 1-2 mm aus dem Flansch heraus(höher als die Dichtungsfläche) wenn er an der tiefsten stelle steht.
Somit wird die Pumpe immer mit leichter Vorspannung eingebaut.Was aber auch Sinn macht damit immer ein gleiten der Bauteile aneinander stattfindet und kein neues anlegen bei jedem Hub.

Das messen hat keine 15 min gedauert,das schreiben hier dauert bei mir leider länger.

Vari-Mann

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