Benziner mit Abgasnorm Euro 6c ab Sommer 2017
Hallo,
weiß jemand, ob das Modelljahr 2018 des 1ers auch schon den Benzin-Partikelfilter bekommt?
Im Artikel steht auch etwas von +7 PS Mehrleistung.
Der Prospekt für den 1er sagt jedoch, dass die Leistungswerte gleich bleiben.
Steht bei Auto, Motor und Sport online:
Hier der Link
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Ergänzung: Das gilt nur für Benziner mit Direkteinspritzung.
Benziner ohne Direkteinspritzung schaffen die kommenden Grenzwerte auch so.
24 Antworten
Och schade. Ich hatte bei der Pressemitteilung gedacht, dass alle Neufahrzeuge ab Juli 2017 sofort einen Benzinpartikelfilter bekommen.
LoL unsere Auto Hersteller :-D blos keine Sekunde im voraus denken
Zitat:
@Crusherle schrieb am 18. Mai 2017 um 09:50:19 Uhr:
Och schade. Ich hatte bei der Pressemitteilung gedacht, dass alle Neufahrzeuge ab Juli 2017 sofort einen Benzinpartikelfilter bekommen.LoL unsere Auto Hersteller :-D blos keine Sekunde im voraus denken
Wenn dir morgen jemand sagt, du musst ab September 2018 3,50€ mehr für Milch zahlen, ohne Mehrwert für dich, machst dus dann schon ab Juli 2017?
Nichts anderes ist es für die Hersteller. Ein Kostenfaktor.
Zitat:
@Crusherle schrieb am 18. Mai 2017 um 09:50:19 Uhr:
Och schade. Ich hatte bei der Pressemitteilung gedacht, dass alle Neufahrzeuge ab Juli 2017 sofort einen Benzinpartikelfilter bekommen.LoL unsere Auto Hersteller :-D blos keine Sekunde im voraus denken
Schon mal an den Mehraufwand gedacht? Würde ich als Hersteller auch nicht machen!
@dyonisos911
Wenn dir morgen jmd sagt, du darfst mit deinem über 30T€ teurem Auto, was wenige Monate alt ist, nicht überall hinfahren, hättest du nicht lieber 500€ mehr investiert?
Zumal der Vergleich zwischen einem Verbrauchsgut, was bis dahin verbraucht oder nicht mehr brauchbar ist, zu einem Gebrauchsgegenstand der bedeutend länger genutzt werden kann, mehr als hinkt.
Ich wette du würdest dir keinen Fernseher kaufen der nach 3 Monaten nur noch SD statt HD oder 4K anzeigt, kein Smartphone was nur noch Edge statt LTE kann.
Und war nicht die Rede davon, dass der B58 (ich würde das auch mal auf B38 & B48 übertragen ohne es geprüft zu haben) E6c ohne Filter schafft?
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Zitat:
@Cupdira schrieb am 18. Mai 2017 um 23:54:22 Uhr:
Und war nicht die Rede davon, dass der B58 (ich würde das auch mal auf B38 & B48 übertragen ohne es geprüft zu haben) E6c ohne Filter schafft?
Die Euro 6c (also der 10 x strengere "Dieselgrenzwert" für die Anzahl an Feinstpartikeln im Vergleich zur Euro 6b) schaffen viele Otto - Direkteinspritzer ohne Abgasfilteranlage. Der Knackpunkt sind die Fahrten im echten Straßenverkehr ("RDE - Prüfung"😉, welcher sich ab einem gewissen Zeitpunkt alle Neufahrzeuge stellen müssen. Da kommt man ohne Filter nicht weit.
https://de.wikipedia.org/wiki/Emissionen_im_praktischen_Fahrbetrieb
Man kann hier übrigens wieder einmal prima erkennen, welcher Hersteller Eigenverantwortung zeigt, und welcher nicht. Genau wie damals in den 80/90er Jahren, als so langsam Benziner mit G-Kat auf den Markt kamen. Manche Hersteller boten ihn bereits ab 1986 an (Opel zum Beispiel), andere erst dann, als es wirklich nicht mehr anders ging (Einführung der Euro 1, ab spätestens 1993 Pflicht).
Sollen RDE-Werte herangezogen werden oder WLTP-Werte?
Für den Verbrauch, und damit folgend die Besteuerung, soll es dich WLTP werden, oder?
Zitat:
@Cupdira schrieb am 18. Mai 2017 um 23:54:22 Uhr:
@dyonisos911
Wenn dir morgen jmd sagt, du darfst mit deinem über 30T€ teurem Auto, was wenige Monate alt ist, nicht überall hinfahren, hättest du nicht lieber 500€ mehr investiert?
Zumal der Vergleich zwischen einem Verbrauchsgut, was bis dahin verbraucht oder nicht mehr brauchbar ist, zu einem Gebrauchsgegenstand der bedeutend länger genutzt werden kann, mehr als hinkt.
Ich wette du würdest dir keinen Fernseher kaufen der nach 3 Monaten nur noch SD statt HD oder 4K anzeigt, kein Smartphone was nur noch Edge statt LTE kann.
Was ändert das an meiner Kernaussage, dass es für die Hersteller lediglich ein Kostenfaktor ist? Wie viele Leute denkst du, kaufen sich deswegen jetzt keinen 1er mehr, sondern ein Auto der Konkurrenz, das 6c bereits hat (habe jetzt nicht nachgeforscht, wie es bei Golf/A3/A Klasse aussieht)? Sicherlich weniger, als die jetzigen Entwicklungs- und Implementierungskosten wären. Zumal von Fahrverboten für Benziner noch überhaupt keine Rede ist.
Und dein Vergleich mit Handy und TV hinkt auch. Da hab ich als Verbraucher einen realen, tangiblen Mehrwert. Beim Auto ist es ein derzeit sehr theoretischer Malus der mir erspart bleibt.
Die Frage ist ob/wie lang es ein theoretischer Malus bleibt. Braucht man ja nur zur Einführung der Umweltplakette zurück gehen: 2008 eingeführt bekommen Diesel ohne DPF mit Euro3 nur noch die gelbe Plakette. Bis wann wurde diese von Herstellern vertrieben? Mindestens Ende 2005 war es VAG. Ist für mich ein greifbarer Mehrwert dass mein Kleiner mit Euro 4 auch ohne DPF die grüne Plakette bekam, da mein Arbeitsplatz in einer Umweltzone liegt.
Mag aktuell nicht für jeden zutreffen dass er da einen Mehrwert sieht.
Als SA würde ich es dennoch begrüßen, hat BMW ja schon einmal so beim N57 gemacht (F30 30d Euro6 statt 5).
In der Sache widerspreche ich dir auch nicht, es ist ein Kostenfaktor. Jedoch Einer den sie a) früher oder später eh haben werden und den man b) als SA sich vom Kunden jetzt schon bezahlen lassen könnte (mit Marge, versteht sich) und c) mit dem am aktiv werben könnte - Zukunftssicher auch wenn strengere Auflagen kommen.
DAS wäre für mich technischer Fortschritt (oder wie die Konkurrenz sagt: Vorsprung durch...) nicht zu warten bis man es muss, sondern zu machen weil man es kann!
Da hat CrankshaftRotator leider recht, die Hersteller warten bis zum Schluss.
Top Lobbyarbeit dass es bisher ziemlich niedrig auf dem Radar der Öffentlichkeit gehalten wird. Mich würde zudem es nicht wundern wenn am Ende raus kommt dass bis Datum X auch Euro 6b Autos die blaue (?) Plakette bekommen.
Bei VAG wurde der UP! GTI ja jetzt für 2018 schon mit Filter angekündigt, daher ist es fraglich in wieweit andere Hersteller da aktuell besser aufgestellt sind...
Joa, ich kenne den theoretischen Malus, der dann praktisch wird sehr gut. Ich darf nämlich mit meinem EU3 Diesel nicht nach Stuttgart rein. Weswegen er derzeit vor sich hinrostet.
Dennoch glaube ich, dass du den Pullfaktor für das Auto durch die "modernste" Norm überschätzt. Früher anbieten kann man, als SA wird man damit aber heutzutage wenig gewinnen. Schlicht, weil man dann eine Diskussion bei den Kunden aufbringt, die es sonst gar nicht gibt (Warum als SA? Hat der ohne einen alten Motor? Warum soll ich dafür zahlen, dass ihr umweltfreundlich seid?). Und ich bleib dabei: es gibt soweit ich weiß nicht mal ansatzweise eine Diskussion um Fahrverbote für Benziner auf Ebenen, die auch nur irgendwie geartet etwas entscheiden dürfen. Und selbst wenn das irgendwann mal kommen sollte: das wird so weit in der Zukunft sein, dass es BMW schlicht scheißegal ist, weil es dann ein altes Modell ist. Damit verdient man kein Geld.
Im Endeffekt wird da schlicht abgewogen. Was bringt es uns (Image, Mehrverkäufe, etc.), was kostet es uns? Danach wird kühl entschieden. So funktioniert das Produktmarketing eben.
Zitat:
@Cupdira schrieb am 19. Mai 2017 um 14:55:47 Uhr:
Sollen RDE-Werte herangezogen werden oder WLTP-Werte?
Für den Verbrauch, und damit folgend die Besteuerung, soll es dich WLTP werden, oder?
Angeblich soll noch eine Zeitlang der NEFZ genutzt werden - um die CO2 - Ziele nicht zu erschweren. 😁