Benzin verbrennen

Ich habe ein Problem. In Paris ist gerade Umwelt-Gipfel.
Da denke auch ich immer mehr über meine Lebensweise nach.
Was mich ausmacht, ist dass ich Benzin verbrenne.
Das hat mich schon als Junge interessiert, das Fahren.
Je schneller, weiter, länger, desto besser.
Theoretisch weiss ich, dass das Scheisse ist.
Autos und Motorräder sind ja eine tolle Sache, wenn nur ich eins hätte.
Leider haben aber alle welche, und verstopfen die Strassen damit.
A propos: Die ganzen Strassen existieren nur dafür, für die Fahrzeuge.
Wir sind das schon so gewohnt, wir können uns eine Welt ohne gar nicht mehr vorstellen.
Gestern nach der Arbeit stand ich zwei Stunden im Stau.
Selbst die Moppeds kamen nicht mehr durch.
Da fragt man sich doch...

Aber meine ganze Welt dreht sich nur um Fahrzeuge, Touren, meinen MC, meine
Tourenkumpels. Ein Dilemma.

Beste Antwort im Thema

Ich wollte heute eigentlich ein Hoverboard für meine Neffen kaufen. Aber einmal im Laden stand ich davor und konnte nicht...dieses glänzende Plastik, diese Batterien und Ladegeräte...ich schaffe es nicht mehr. Ganze Regale von Drohnen, um "Selfies" zu machen, E-Roller, Hoverboards, Kameras mit zig Pixeln. Diese chinesisschen Bedienungsanleitungen, in 35 Sprachen übersetzt...Arschlecken, ich bin von jetzt ab ein Anti-Konsument! habe mir gerade den neuen Kondensateur geholt, um meinen 27 Jahre alten Kompressor zu reparieren, anstatt einen neuen zu kaufen. Und wenn der nicht mehr laufen sollte, gehe ich zur Handpumpe über...ich habe es einfach satt, mit meiner Kaufkraft sinnlose Sachen zu kaufen, die irgendwann zu Müll werden.

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Zitat:

@Vulkanistor schrieb am 25. März 2016 um 18:27:41 Uhr:


Lustig wie ein "Ich pfeife auf die Umwelt und fahre was mir gefällt" mit Stärke verwechselt wird.

Ein "Elektroabtrieb kann ich mir nicht leisten" wäre ehrlicher, aber man hört das finanziell Minderbemittelte so gut raus.

Es ist einfach noch nicht mainstream genug. Es ist zu teuer und schlicht zu leistungsschwach. Für die Strecke Berlin-St.Tropez bräuchte ich wahrscheinlich drei bis vier Tage.

Apropos Strom in Berlin:
Vor ein paar Jahren gingen doch mal elektrische Uhren wie z.B. Radiowecker in Berlin falsch. Ist das Problem mittlerweile gelöst?

Berlin (West) war stromtechnisch eine Insel mit eigenen Kraftwerken und eigenem Netz (BEWAG). Nach 1990 wurde das Netz mit dem Rest der Republik, dem Osten der Stadt verbunden. Der Berliner Teil wurde dann an Vattenfall verkauft, mehrere Kraftwerke in Berlin wurden stillgelegt, weil genügend Strom nun von außerhalb kam. Während der alte Berliner Strom 220 Volt hatte, fuhren die im Verbund arbeitenden Kraftwerke mit 230 Volt. Die Folge waren kürzere Lebensdauer der Leuchtmittel und einige Elektrogeräte, die sich angespornt fühlten.
Mein Grundig SonoKlock aus den späten 70ern läuft seit Jahrzehnten ohne ihn je nachgestellt zu haben.

Diese 230 Volt ist aber schon vor Ewigkeiten auch in anderen Landesteilen
eingeführt. Deshalb konnten schon vor Jahren z.B. alle Glühlampen mit
230 Volt betrieben werden. Man sah auf dem Sockel 235 V. Allerdings
(viel wichtiger) sind Elektrogeräte, die noch für 220 Volt ausgelegt sind.
Ich hab aber schon seit Jahren keine mehr gesehen.

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Ich versuche gerade, mit dem Jaguar so wenig Benzin wie möglich zu verbrennen.
Ist zwar ein bisschen birnig, sich erst so'n Teil zu kaufen, und dann probieren, ob man irgendwie
unter die 13 Liter/ 100 Km kommen kann, aber macht mir Spass. Ich versuche, das Cruise Control möglichst oft einzusetzen,
Kurven zu schneiden und vorrausschauend zu fahren, möglichst wenig zu bremsen. Das schöne an dem Dickschiff ist, die Leute lassen sich das gefallen, da wird keiner agressiv oder versucht mal riskant zu überholen, wenn ich nur 80 fahre.

Mit Automatik gibt es Untergrenzen. Ich hatte mal einen Vito 114 mit Automatik. Selbst mit zartestem Gasfuss waren unter 10 Liter nicht drin, beim täglichen Einsatz 13-16.

Kommt auf die Automatik an. Ein modernes doppelkupplungsgetriebe ist meist sparsamer als ein handschalter. Der vito hatte sicher noch ne wandlerautomatik.

mein S210 E280 4-matic Automatik von 2001 hat auf 10Tkm im Schnitt 12,32 L genommen, und ich bin so oft wie möglich mit Tempomat gefahren.
Auf der Bahn mit 100/110 um die 9 bis 10 L, macht aber keinen Spass, sollten schon 130/140 sein. In der Stadt gerne auch 15 bis 16 L, ist aber ein genialer Umzugswagen. 🙂

Wenn du Kurven schneidest um zu sparen würd ich auch nicht so schnell überholen. Wer weis schon was passiert wenn man so einen schleichenden, nich Spur haltenden Tattergreis überholt. Am besten setzt noch Hut auf und Klorolle + Wackeldackel hinten rein. 😁 😁 😁 😁 😉

Chund...

Nja, ganz unrecht hat der Marodeur nicht. Ich war im "Spritsparmodus" einfach zu langsam unterwegs.
Über Ostern war ich in der Dordogne: 450 KM, meist Autobahn. Bei cruise-control 137 Km/h (das ist gerade zu wenig, um die Blitzer auszulösen) bin ich unter 11 Liter gekommen...mit Frau, Dackel und Gepäck. YES!

Geht doch. Davon konnt ich im Jeep nur träumen. 😉

Sind bei meinem GLK 300 4matic ca. die gleichen Werte.

Die ganze Spritspardebatte ist eh Augenwischerei. Das sind alles nur Prüfstandswerte.

Wenn man eine spezifische Leistung braucht, benötigt man dafür bei einem gegebenen Wirkungsgrad eine bestimmte Menge Sprit.

Wenn ich drei Motorräder mit 130 durch Frankreich ziehe, braucht man dafür 14 Liter Benzin oder 12 Liter Diesel pro 100km. Und das ist weitgehend unabhängig von der Art des Fahrzeugs oder der Größe des Motors. Haben wir in etlichen Fahrten mit verschiedensten Fahrzeugen ausprobiert.

Also bei meinem Mercedes G ist der Verbrauch stark von den Reifen abhängig, wenn ich den mit grobstolligen MT Reifen fahre dann brauch ich ca. 2 Liter mehr als wenn ich richtige Sommerreifen drauf hab und von MT zu AT sind es ca. auch 1 Liter gerade auf langen Autobahnetappen merkt man das ganz signifikant. Lg Michael

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