Benzin verbrennen

Ich habe ein Problem. In Paris ist gerade Umwelt-Gipfel.
Da denke auch ich immer mehr über meine Lebensweise nach.
Was mich ausmacht, ist dass ich Benzin verbrenne.
Das hat mich schon als Junge interessiert, das Fahren.
Je schneller, weiter, länger, desto besser.
Theoretisch weiss ich, dass das Scheisse ist.
Autos und Motorräder sind ja eine tolle Sache, wenn nur ich eins hätte.
Leider haben aber alle welche, und verstopfen die Strassen damit.
A propos: Die ganzen Strassen existieren nur dafür, für die Fahrzeuge.
Wir sind das schon so gewohnt, wir können uns eine Welt ohne gar nicht mehr vorstellen.
Gestern nach der Arbeit stand ich zwei Stunden im Stau.
Selbst die Moppeds kamen nicht mehr durch.
Da fragt man sich doch...

Aber meine ganze Welt dreht sich nur um Fahrzeuge, Touren, meinen MC, meine
Tourenkumpels. Ein Dilemma.

Beste Antwort im Thema

Ich wollte heute eigentlich ein Hoverboard für meine Neffen kaufen. Aber einmal im Laden stand ich davor und konnte nicht...dieses glänzende Plastik, diese Batterien und Ladegeräte...ich schaffe es nicht mehr. Ganze Regale von Drohnen, um "Selfies" zu machen, E-Roller, Hoverboards, Kameras mit zig Pixeln. Diese chinesisschen Bedienungsanleitungen, in 35 Sprachen übersetzt...Arschlecken, ich bin von jetzt ab ein Anti-Konsument! habe mir gerade den neuen Kondensateur geholt, um meinen 27 Jahre alten Kompressor zu reparieren, anstatt einen neuen zu kaufen. Und wenn der nicht mehr laufen sollte, gehe ich zur Handpumpe über...ich habe es einfach satt, mit meiner Kaufkraft sinnlose Sachen zu kaufen, die irgendwann zu Müll werden.

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Zitat:

@adi1204 schrieb am 22. Mai 2017 um 21:46:08 Uhr:



Übrigens mein nächstes Projekt. 😉

Wenn der Akku Daimler also liegen bleibt, ist Adi schuld 😛

Zitat:

@fate_md schrieb am 22. Mai 2017 um 21:47:40 Uhr:



Zitat:

@adi1204 schrieb am 22. Mai 2017 um 21:46:08 Uhr:



Übrigens mein nächstes Projekt. 😉

Wenn der Akku Daimler also liegen bleibt, ist Adi schuld 😛

Pssssst. Nicht weiter sagen. 🙂🙂
Unsere Firma baut die Anlage wo die Akkus gebaut werden. Sehr interessant das Ganze.

Aber es wird nur eine Batteriefertigung. Keine Zellproduktion.

Aber immerhin tut sich was.

Evonik liefert doch die Technik für Daimler beim Akkubau. Da hängt dann auch das RWE mit drin und die werden dafür sorgen, dass die Akkus reichlich Strom unnütz verbraten.
Evonik hatte sich so eine Ami-Akku-Kiste als Sportversion vor den Haupteingang gestellt im vergangenen Jahr, als Werbegage. Eigentlich haben die Konzerne Tesla ja nie gemocht. Oder war es schon vor 2 Jahren? Die Zeit rast immer schneller, wenn man immer langsamer wird.
Das Know-How hatte Evonik sich in Ostdeutschland gekauft. Man hört aber nichts mehr über eventuelle Fortschritte von Evonik bei der Akkuforschung.

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Zitat:

@muhmann schrieb am 22. Mai 2017 um 21:30:52 Uhr:


Renault hat im Moment ne Aktion mit 48h Probefahrt mit einer Zoe.
........

Ja, bis zu 400 km*** Reichweite.......😁 Ich melde mich auch mal an.🙂

Mehr bräuchte ich jedenfalls nicht.

http://www.n-tv.de/.../...e-Diesel-ist-ein-Mythos-article19857613.html

Ja K2, hast recht, aber das konnte man schon in den 80er Jahren wissen.

Damals war der Spitzname eines Diesels "Krebserreger", und das nicht zu unrecht. Das änderte sich mit der Einführung des Kat, man sah den ganzen Dreck, der aus dem Auspuff kam einfach nicht mehr, gilt aber auch für Benziner, die wegen undichter Ventilschaftabdichtungen oder Kolbenringen gequalmt haben was das Zeug hält. wie das ganze von Industrie und Politik hochgelobt wurde finde ich hier auch nicht mehr erwähnenswert...

Allerdings ist der Dieselkraftstoff schon der größte Dreck, nur noch schlimmer ist das, was in den großen Schiffsdieseln verbrannt wird und vor der Verbrennung vorgewärmt werden muss um überhaupt zu fliessen.

Benzin ist auch nicht besonders gut, und auch da wird bei den Abgaswerten gefudelt was das Zeug hält. Allerdings nicht über die Software, sondern es wird einfach über Sekundärluftpumpen bei entsprechend hohen Werten Luft in das Abgassystem dazu gegeben, damit die Werte verbessert werden. Also einfach nur verdünnt.

Wenn man wieder auf die E-automobile kommt und deren Stromversorger sieht es auch nicht besser aus. Vielleicht sogar noch schlechter, denn ich kenne zwar hohe Kamine, die alles weitläufig verteilen, aber kein Kraftwerk mit Katalysator.😠 Also je nach Energieform sogar noch schlechter.

Soooo richtig ist da nicht.
Kraftwerke haben durchaus Abgasbehandlungsanlagen. Die Einhaltung der Grenzwerte wird dabei auch deutlich strenger als bei Fahrzeugen überwacht.
Ab 50MW Feuerungswärmeleistung sogar kontinuierlich.
Die Werte entstammen der TA Luft. So ein Kraftwerk ist spezifisch sehr viel sauberer als ein Auto oder Motorrad. Absolut kommen aus einem Kraftwerk natürlich mehr Schadstoffe raus als aus einem Auto.

Die Zeiten der schwarz qualmenden Kraftwerksschlote sind vorbei.

Zitat:

@muhmann schrieb am 24. Mai 2017 um 20:59:20 Uhr:


Soooo richtig ist da nicht.
Kraftwerke haben durchaus Abgasbehandlungsanlagen. .........

Die Zeiten der schwarz qualmenden Kraftwerksschlote sind vorbei.

Ja, das ist korrekt. Die Kraftwerke haben effektive Rußfilter verbaut. Ähnlich wie beim Kat sieht man nichts mehr.

Und was die Abgasmesswerte betrifft, da gibt es bei den Kraftwerken massig Möglichkeiten Frischluft zu zu mischen. Und letztendlich kommt es sicher auf die Messstelle an.

Bei den Kraftwerken hat man ja eigentlich kein Problem, wie oben schon erwähnt, mit dem Bauraum größerer Entgiftungsanlagen. ABER: es geht ums liebe Geld. Anschaffung und laufenden Unterhalt. Messstellen und Überwachung, sind nur Pippifax. Was durch den Kamin gejagt wird, sieht man nicht oben raus kommen, weil (Beispiel) Schwefeltrioxyd und Schwefeldioxyd einfach unsichtbar sind, aber sehr schwer und deshalb muss hinzu geheizt werden mit Gebläsen (da kommt die Frischluftzufuhr vom @titus95 zum tragen), wobei diese Abgase nur durch Spezialglasmatten daran gehindert werden können, den Kamin nicht schon unten zu zerfressen. Das große Problem sind Anlagenstarts, die immer weit über alle zulässigen Werte liegen.
Technik, welche dieses alles verhindert und es auswaschen kann (Ergebnis ist Gips), gibt es seit 1974. Eingebaut wird diese aber bis heute nirgendwo, obwohl die Restwerte unter 1% gedrückt werden könnten. Was tatsächlich eingebaut wird ist meist vom Unternehmen Still (Recklinghausen). Und welche Werte die haben, darf man nicht öffentlich machen. Schöne neue Technik? Lach mich schlapp ...

Zitat:

@Karlodererste schrieb am 24. Mai 2017 um 21:58:55 Uhr:


...... (Ergebnis ist Gips), gibt es seit 1974. Eingebaut wird diese aber bis heute nirgendwo, ......

Komisch das wir hier tausende von Tonnen Gips jährlich fahren, und zwar genau aus diesem Grund. Sie kommen aus den Kraftwerken in Bergkamen und Umgebung.

Zitat:

@der_kasper schrieb am 25. Mai 2017 um 06:03:36 Uhr:



Zitat:

@Karlodererste schrieb am 24. Mai 2017 um 21:58:55 Uhr:


...... (Ergebnis ist Gips), gibt es seit 1974. Eingebaut wird diese aber bis heute nirgendwo, ......

Komisch das wir hier tausende von Tonnen Gips jährlich fahren, und zwar genau aus diesem Grund. Sie kommen aus den Kraftwerken in Bergkamen und Umgebung.

Mal etwas genauer hinsehen? Wirklich Kraftwerke, oder Zementwerke?
Nun, die dort stark verbreiteten Zementwerke in und um Bergkamen haben in zurückliegenden Jahren alles an Abfällen für die Billigproduktion als Heizstoffzuschlag benutzt um dann die giftigen Reste, wie praktisch, der Ruhrkohle zwecks Entsorgung in stillgelegte Bergwerke anzubieten.
Der in Bergkamen ansässige Erfinder und Hersteller der Rauchgaswäschen hat dort vor seiner Tür ja einen willkommenen Markt vorgefunden und somit ist es nicht verwunderlich, dass man dort jetzt auch die Gipstransporter sieht.
Wenn diese Waschanlagen doch noch den Weg in die Kraftwerke gefunden haben, so ist es zu begrüßen.
Das RWE hat es auf jeden Fall für die Müllverbrennung in Essen-Karnap, als auch für das Kraftwerk Scholven abgelehnt, solche Anlagen einzubauen. Ebenso die Ruhrkohle für die Kokerei Prosper. Mein Erkenntnisstand liegt aber viele Jahre zurück, denn die Verhandlungen habe ich damals selbst geführt und es sah nicht danach aus, dass irgend wann einmal auch Einsicht für unsere Umwelt einkehrt.

Da die Schutzzeit des Patentes abgelaufen ist, müssen nun auch keine Lizenzen bezahlt werden.

Zitat:

@Karlodererste schrieb am 25. Mai 2017 um 11:00:36 Uhr:



Zitat:

@der_kasper schrieb am 25. Mai 2017 um 06:03:36 Uhr:



Komisch das wir hier tausende von Tonnen Gips jährlich fahren, und zwar genau aus diesem Grund. Sie kommen aus den Kraftwerken in Bergkamen und Umgebung.

Mal etwas genauer hinsehen? .........

Ja. Isso, auch wenn du was anderes behauptest. 😉 Und ich bin kein Zaungast, weiß genau was die geladen haben, wo es herkommt und wo es hingeht.

@der_kasper
man könnte dann eigentlich beruhigt sein, wenn denn kein giftiges Schwefeltrioxyd (zwar nur geringere Anteile als Schwefeldioxyd, aber viel giftiger) mehr abgeblasen wird. Das viel Gips abtransportiert wird, lässt hoffen, besagt aber nichts über tatsächliche Messwerte.

Was für die Zukunft beunruhigt:
Ganz schlimm: was in den alten Stollen der Bergwerke gelangt ist. Der Mist, der dort aber noch liegt, den werden wir irgendwann auch in unseren Gewässern wiederfinden (wie Merkel es auch mit radioaktivem Material in der Asse gemacht hat als Umweltministerin, was wohl viele nicht wissen). Und geht immer noch weiter!
Wie der Stand der Dinge heute ist, weiß ich ja nicht. Man kommt ja an Messwerte nicht heran. Fakt ist ja aber: die Einlagerung in den Bergwerken war überhaupt nicht erforderlich, denn sie geschah nach meinen Angeboten für die Rauchgasentschwefelung. Meine von mir selbst gesteuerte Versuchsanlage stand in der Kokerei Zollverein und wurde vom Zollverein eigenen Labor überwacht, gemessen und bejubelt, denn die Mitarbeiter wohnten in der näheren Umgebung.

Ich hoffe mal, dass die Einsicht wenigstens in den von Dir beschriebenen Bereichen gesiegt hat, was ich nicht beurteilen kann. Nicht jedoch vergessen: Deutschland importiert immer noch giftigen Sondermüll und bringt es in dem Bergbau unter.

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