Beinahe Crash - Von Strasse gedrängt - Schadensbegrenzung

BMW 3er E46

So muss das nun einfach los werden...

War heut in Nürnberg Innenstadt unterwegs und wurde, meiner Meinung nach von der Straße gedrängt -

Situation:
Ich fahr auf der Linken der zwei spuren und will auf die Rechte wechseln; Blinker bereits gesetzt und auch shcon leicht rechts auf der Spur..

So nun das Problem:
Auf einmal kommt in dieser Tempo 50 Zone von hinten ein schwarzer VW Golf (?) angeschossen mit definitv 80 + km/h...

So nun meine Entscheidung:
Blinker raus, und nach links gezogen, dabei übern Randstein gefahren und mit der Unterseite aufgesetzt, lass ich dann heut morgen beim 🙂 checken, was putt is, bisher konnt ich nur Kratzer an der Verkleidung am Unterboden erkennen (Fahrerseite war nur über dem Randstein)

Andere Entscheidungen wären gewesen:

Ich setz blinker rechts un wär rübergezogen und hätte mit hoher Wahrscheinlichkeit einen Auffahrunfall riskiert => Der/Die wär mir voll ins Heck

Alternativ: Ich würde die Spur halten, weil ich nach rechts schon leicht rübergezogen hab, ein evtl. Abfahren des linken Spiegesl oder eine Kollision mit meinem Kotflügel in KAuf nehmen...

Was glaubt ihr ihr? - Hab ich die richtige Entscheidung getroffen - BMW Bilder folgen bald - versprochen 🙂

P.S.: Sorry für die Sätze, aber ich bin im Moment immer noch fertig... ;(

34 Antworten

Also ich wollte nur mal sagen, für alle die jetzt denken es ist ne super Idee grundsätzlich mit ca. 80 durch die Stadt zu brettern und niemanden reinzulassen, weil man dann wenns knallt sowieso nie Schuld ist: Da würde ich mich absolut nicht drauf verlassen.

Die Meinungen von Path und BeEmWe haben mir gut gefallen.
( http://www.motor-talk.de/showthread.php?... )

Also lieber Threadersteller, sieh es als Lehrgeld und rechne dem Golffahrer vielleicht etwas mangelndes Vorausdenken an, aber den Rest musst schon bei Dir suchen. Tee trinken, naechstes Mal immer 2 Augenblicke in den Spiegel schauen, einer reicht leider zum Einschaetzen einer Geschwindigkeit nicht.

Wer Fehlverhalten anderer nicht einrechnet, wird nicht lange gluecklich sein.

Gruss
Joe

Das ist wirklich ein typischer "Anfängerfehler". Manchmal ist es besser und gesunder, wenn man sich falsch eingeordnet hat, so zu fahren wie man es laut Einordnung muss. Dann wenden und zurück. Auf der Autobahn gibts öfter so`n Prob bei Abfahrten, da fahren einige kriminell weil sie noch rauswollen oder sich verhauen haben und wieder rein. Durchgezogene Linien interessieren keinen. Habs schon öfter wegen sowas mächtig knallen gesehen. In der Stadt ist`s Gottseidank nicht so gefährlich, aber Du mußt immer damit rechnen dass einer in seiner Spur noch mal kräftig drauf tritt um bei grün rüber zu kommen. Fahrbahnwechsel ist für Anfänger, auch wenn sie es nicht wahr haben wollen, eine der schwierigsten Übungen.
Eines ist auch klar, wenn man sauer ist, besonders über eigene Dusseligkeit, ist erstmal immer irgend ein Anderer Schuld. Geht fast jedem so. Nur die Abgeklärten gebens zu und treten sich selbst in den Ar...!

Lehre: immer mit der Blödheit der Anderen rechnen - aber auch mit der eigenen. Ist noch kein Meister vom Himmel gefallen, fast alle haben anfangs Federn lassen müssen. Freu Dich lieber das es nicht schlimmer ist. Schwein gehabt. Hast was dazu gelernt und anscheinend ohne Lehrgeld zu bezahlen. Besser geht es nicht.

Zitat:

Original geschrieben von Großkunde


Also ich wollte nur mal sagen, für alle die jetzt denken es ist ne super Idee grundsätzlich mit ca. 80 durch die Stadt zu brettern und niemanden reinzulassen, weil man dann wenns knallt sowieso nie Schuld ist: Da würde ich mich absolut nicht drauf verlassen.

🙂 Na also, es gibt sie noch, Die welche nicht oberlehrerhaft nur Fremdfehler sehend, dem kollektivem Raserwahn verfallen sind. Je mehr es werden, desto weniger Tote und Verletzte liegen auf unseren Straßen rum!

Hoffnung sehender
Q

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Mal kurz die Einschätzung:

Wäre es zum Unfall gekommen, wärst Du als Verursacher ausgemacht worden und es wäre Dir ein Verwarngeld in Höhe von 35€ angeboten worden. Grund: Verursachen eines Sachschadens beim Spurwechsel.

Beim Spurwechsel hast Du und alleine Du als Wechselnder Sorge zu tragen, dass kein Verkehrsteilnehmer behindert oder gefährdet wird.

Seine überhöhte Geschwindigkeit würde sicherlich bei der Schadensregulierung einfließen (wenn auch laut Gutachter 30 zuviel, dann wahrscheinlich 70% Du, 30% er).

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