Batteriefrage
Moin, ich habe meine 100ah Batterie zuhause durchgeladen. Dann habe ich einen Verbraucher mit 1Ampere angeschlossen. Nach 36 Stunden hat die Batterie jetzt 11,2. Volt. Sagt das etwas über den Zustand der Batterie aus?
14 Antworten
Sie hat dann noch 36 Ah.
Das ist ein Drittel einer neuen Batterie.
Also austauschen.
Ich glaube, dass die diversen Refreschladungen, die hier immer beschrieben werden dir nicht mehr weiterhelfen.
Wenn die Batterie älter als 6 bis 8 Jahre ist, würde ich sie austauschen.
Gruß Manfred
Danke. Nachdem ich jetzt den Verbraucher abgeklemmt habe liegen nach einer Stunde wieder 12.1 Volt an.
Aus meiner Sicht ist die Batterie noch in Ordnung, wenn die Spannung ohne Nachladen wieder auf 12,1 Volt ansteigt. Meine Batterien halten in der Regel bis zu 12 Jahre. Ich lade aber alle 1 x im Monat am Ladegerät komplett voll. Kauf Dir mal einen Spannungsanzeiger für den Zigarettenanzünder. Gibt es günstig zu kaufen und man kann auch während der Fahrt den Zustand der Batterie und die Leistung der Lichtmaschine etc. beobachten. Wenn das Auto mal 3 Tage in der Garage stand und die Batterie immer noch 12 Volt oder mehr anzeigt, ist sie noch i. O.
Zitat:
@3.0 CSI Hubi schrieb am 26. November 2016 um 10:54:53 Uhr:
Aus meiner Sicht ist die Batterie noch in Ordnung, wenn die Spannung ohne Nachladen wieder auf 12,1 Volt ansteigt. Meine Batterien halten in der Regel bis zu 12 Jahre. Ich lade aber alle 1 x im Monat am Ladegerät komplett voll. Kauf Dir mal einen Spannungsanzeiger für den Zigarettenanzünder. Gibt es günstig zu kaufen und man kann auch während der Fahrt den Zustand der Batterie und die Leistung der Lichtmaschine etc. beobachten. Wenn das Auto mal 3 Tage in der Garage stand und die Batterie immer noch 12 Volt oder mehr anzeigt, ist sie noch i. O.
Sag mal rechnen kannst du schon. (nicht persönlich gemeint)
Wenn der TE die Batterie voll aufgeladen hat, gehe mal davon aus, dass er das richtig gemacht hat, dann müsste er mindestens 60 Std. mit 1A entladen (bis ca. 11V bei diesem kleinen Entladestrom).
Sollte die Batterie das noch schaffen, da kann man sagen, dass die 100Ah Batterie an der Grenze ist.
Sie hat aber nur 36Std. geschafft.
Als Weidezaunbatterie würde sie dann natürlich noch gehen.
Das wichtigste ist natürlich die Kaltstartfähigkeit.
Die kann man aber nur mit speziellen Geräten messen.
Ich gehe davon aus, dass eine 100Ah Batterie mit nur 36Ah Restkapazität auch keine ordentliche Kaltstartfähigkeit mehr besitzt.
Ersatzweise könntest du auch mit einem Oszilloskop oder anlagen Zeigervoltmeter während des Startvorganges den Spannungseinbruch messen. Sollte der, bei kalten Motor und Temperaturen wie im Moment bei +5Grad, unter 9V liegen, dann ist die Batterie bestimmt defekt.
Alle Spannungs und Stromwerte bitte jetzt nicht genau auf auf die "Goldwaage" legen, sie sind grobe Richtwerte, die ich jetzt aus dem Gedächtnis aufgeschrieben habe. Für die Praxis sollten sie schon passen.
Jetzt kann der TE entscheiden, wie er weiter vorgeht.
Gruß Manfred
Theoretisch hast Du recht und rechnen kannst Du wohl auch. Aber in der Praxis sieht es so aus, dass sich die Batterie schnell erholt hat (12,1 Volt nach 1 Std ohne Verbraucher). Macht die Batterie weiterhin beim morgendlichen Kaltstart keine Probleme, trotz der aktuell niedrigen Temperaturen, denke ich, braucht man die Batterie nicht ersetzen. Hier setze ich mal Erfahrung gegen Rechenkunst.
Zitat:
@3.0 CSI Hubi schrieb am 27. November 2016 um 09:31:05 Uhr:
Theoretisch hast Du recht und rechnen kannst Du wohl auch. Aber in der Praxis sieht es so aus, dass sich die Batterie schnell erholt hat (12,1 Volt nach 1 Std ohne Verbraucher). Macht die Batterie weiterhin beim morgendlichen Kaltstart keine Probleme, trotz der aktuell niedrigen Temperaturen, denke ich, braucht man die Batterie nicht ersetzen. Hier setze ich mal Erfahrung gegen Rechenkunst.
Also meine Erfahrung geht auf 36 Jahre 5er und 3er BMW zurück.
Ich habe auch immer aus ökonomischen Gründen so gehandelt, wie du es beschrieben hast.
Meine Erfahrung zeigt aber, dass ich bei einer solchen Diagnose nach spätestens 3-4 Monaten aufgegeben habe.
Wenn man selbst ein gutes Gespür hat, kann man so vorgehen und dann rechtzeitig handeln.
Bei mir währte die Freude einmal über den ganzen Winter, bis dann bei meiner Frau im Frühjahr die Batterie von jetzt auf gleich gestorben ist.
Ich durfte dann ADAC spielen.
Ende vom Lied war ein Zellenschluss.
So jetzt habe ich meine Erfahrung weitergegeben.
Gruß Manfred
Ps
Sehr schönes Auto in deinem Bild.
JA, den alten CSI habe ich mir 1984 in München gekauft und ist seitdem in meinem Besitz. Ich bin Jahrgang 1959 und unsere Erfahrung dürfte ähnlich lang sein :-).
Gruß, Hubi
Nachdem die Batterie jetzt über eine Woche drinnen steht hat sie jetzt noch 13,5 Volt. Ich werde es die Woche mal wagen und sie nochmal einbauen.
Hallo,
was Batterie-Lebensdauer anbetrifft da komme ich hier aus dem Staunen nicht raus.
Aus meinem 523i habe ich dieses Jahr die Batterie gewechselt, nachdem ich sie 2003 neu gekauft hatte
Das sind nach meiner Rechnung 13 Jahre.
Aus dem E90 meiner Frau habe ich die Erst-Batterie auch diese Jahr gewechselt. Der Wagen ist Bj. 2005,
das sind auch 11 Jahre.
Wenn ich dann hier die "Empfehlung" lese, die Batterie nach 5-8 Jahren zu entsorgen, dann frage ich mich,
um welche Marken es sich dabei handelt. S.g. Premiummarken könnten das eigentlich nicht sein.
MfG
@Carfan
Du hast das falsch verstanden.
Wenn man mit der Batterie Probleme hat, z.B. auf Grund des Fahrprofils, dauerndes Entladen und wieder Aufladen, dann ist es wahrscheinlich, dass sie nach 5 bis 8 Jahren fertig ist.
Wenn man keine Probleme hat, dann kann man auch mit 12 Jahren noch weiterfahren.
Gruß Manfred
Ob ich das falsch verstanden habe, glaube ich kaum. Daß ich eine "ALDI"-Batterie nach einigen Jahren der
Benutzung im Winterhalbjahr alle 3 Wochen nachladen muß ist mir auch klar. Nach meiner Auffassung ge-
hören derartige Exemplare auch nicht in den BMW.
Der Markt ist aber auch zunehmend mit Batterien, Made in Marzipanien ausgestattet. Da sollte man dann auch
die Finger von lassen.
MfG
Dir kann eine Exile, Varta oder sonstwas in einem Jahr ausfallen. Das ist weder etwas besonders noch etwas was nur bei "Billigakkus" passiert.
Exctebarria: Danke, ja die E9-Baureihe sieht man selten, wurden weniger als 40.000 Stück gebaut. Carfan-48: Ich habe in einigen Fahrzeugen auch Billig-Batterien aus dem Baumarkt verbaut. Du glaubst es nicht, aber die halten bei mir genauso lang, wie die VARTA im 6er: Bisher immer zwischen 10 und 12 Jahren (die VARTA hat genau 11 Jahre gehalten, war nicht die beste !). Allerdings lade ich alle Batterien 1 x im Monat am Ladegerät voll. Das verlängert die Lebensdauer der Batterien, da sie im Auto über die Lichtmaschine nie 100% voll geladen werden.