Autogas im 3er empfehlenswert?
hallo,
hab mal n paar Fragen bezüglich Autogasanlagen allgemein und im bmw.
1) ist es sinnvoll vor allem bei Kurzstrecken? (täglich 2x10km) Ich habe gelesen, dass das gas erst ab einer bestimmten Motortemperatur eingespritzt wird, kann das sein?
2) Schadet Autogas den Motor?
ist Autogas also grundsätzlich empfehlenswert?
was haltet ihr beispielsweise von dem hier?
dann schiesst mal los...
17 Antworten
1. Bei Kurzstrecken lohnt es nicht, da es im Winter bei -10 ° je nach Einstellung der Gasanlage schon ein paar km braucht um umzuschalten. Im Sommer geht es natürlich schneller, und man kann auch mit der Umschalttemperatur (Kühlwassertemp) tricksen, aber jenachdem ruckelt dann z.B. der Motor beim umschalten.
2. Nein, einem BMW-Motor schadet eine richtig eingestellte Gasanlage nicht. Anders sieht es z.B. bei Ford und Opel aus, die sind da etwas empfindlicher.
zu dem Wagen werden bestimmt andere noch etwas sagen.
Autogas lohnt sich immer, bei deinen 10 km sowieso. Meine Anlage schaltet bei dem jetzigen Wetter nach ca. 1 km um, bei -10° schaltete sie bei gut 3 km um. Eingetragen sind 25° Umschalttemperatur. Übrigens ist das bei den neuen flüssigeinspritzenden Anlagen ganz egal, sie schalten nach etwa 55 sec um.
BMW ist gut geeignet für Gasbetrieb , die Motoren sind gasfest. Bedenke aber das eine falsch eingestellte Anlage (zu mager) jeden Motor zuverlässig killt!
Zu dem verlinkten Wagen: alleine kein Foto vom Motorraum würde mich stutzig machen, es gilt Auto angucken, probefahren auch auf Gas denn Gas ist anspruchsvoller bei Motorproblemen, das merkst schon bevor der auf Benzin auch nur zuckt.
Zitat:
Original geschrieben von 3erFonZi
hallo,
hab mal n paar Fragen bezüglich Autogasanlagen allgemein und im bmw.
1) ist es sinnvoll vor allem bei Kurzstrecken? (täglich 2x10km)
Im Normalfall nein, da du ja erst mal gewisse KM fahren musst,um solch eine Gasanlage Geldtechnisch wieder rein zu bekommen.
Da sie hier aber schon verbaut ist,kann man das vernachlässigen😉
Zitat:
Ich habe gelesen, dass das gas erst ab einer bestimmten Motortemperatur eingespritzt wird, kann das sein?
Das ist richig und gerade im Winter merkt man das.
Meiner braucht im Winter so +-2 Min. bis er auf Gas fährt, im Sommer gehts wesentlich schneller, und wenn er schon warm ist erst recht!
Ich starte meinen morgens,lass ihn dann so eine Min. im Stand laufen,so kann sich das Öl auch überall gut verteilen,dann fahre ich ihn aus der Garage und mach das Tor zu.
Dann nach ein paar Metern,springt er auf Gas um...😁
Zitat:
2) Schadet Autogas den Motor?
Sagen wir es so,BMW hat mit Gas keine Probleme,da die Motoren Gasfest sind.
Also längere Vollgasorgien auf der Ab sollten kein Thema sein...
Meiner bekommt sehr oft einen aufn Kopf.
Die letzte sehr lange Vollgasorgie war 2010,wo wir aus dem Norwegenurlaub zurück sind,da gab es früh morgens von Hamburg nach Braunschweig nur eine rechte Fußstellung😁
Zitat:
ist Autogas also grundsätzlich empfehlenswert?
Ja!
Ich fahre jetzt seit 2005 meine Limo auf Gas, ohne irgendein Problem 😎
Zum Wagen kann ich nichts sagen,a ich nicht weis was verbaut ist usw.
PS. Der Typ hatte statt tausendmal die gleiche Seite von Auto ab zu lichten,mal lieber ein paar Details vom Motor usw. knipsen sollen🙄
Das ist Falsch!!!Zitat:
Original geschrieben von der-addi
Übrigens ist das bei den neuen flüssigeinspritzenden Anlagen ganz egal, sie schalten nach etwa 55 sec um.
Die 55 sec. kann nur die ICOM😉
Meine Vialle LPI kann das nicht,was aber auch gut so ist,wenn man mal schaut,wie oft ICOM Probleme macht,ich sag nur defekte Pumpe😁
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Und es kommt sehr auf die Umschalttemperatur an. Wenn meiner im Sommer in der Sonne steht startet er sogar auf Gas.
Auch wenn er dann zu Beginn etwas ruppiger läuft.
Mein Umrüster wollte die Temperatur auf 45° einstellen, weil man bei dieser Temperatur überhaupt nicht merkt wenn er auf Gas umspringt. Aber ich bestand auf das Tiefste was geht, und wir sind bei 25° rausgekommen.
Wenn du nicht zufällig ein Auto mit schon vorhandener Gasanlage findest, würde ich mir das gut überlegen. Bedenke die Umrüstkosten, die bei einem guten Umrüster je nach Motor, mit 2.000 bis 3.000 € zu Buche schlagen. Rechne dir mal aus wie lange du fahren müsstest, um diese Kosten mit 20km am Tag wieder rein zu bekommen. Bedenke auch die Risiken die bei einer Umrüstung entstehen, ich habe selbst quasi zwei Mal die Umrüstung bezahlt, da das erste Mal gepfuscht wurde. Läuft nichts schief, amortisiert sich eine Gasanlage in der Regel nach 40-50tkm, dafür müsstest du das Auto (bei deiner geringen Fahrleistung) noch über 5-6 Jahre fahren, hierbei ist der- bei Kurzstrecken nicht unerhebliche- Benzinverbrauch noch nicht mal eingerechnet.
Ich fahre selbst schon 2,5 Jahre bzw. rund 125.000 km auf LPG (Prins VSI), und bin trotz Pfusch schon eine Weile in der "Gewinnzone" angelangt, allerdings ist das nur meiner hohen Fahrleistung von 55-65 tkm p.a., und den damals noch günstigeren Gaspreisen von 0,55 € bis 0,60 €, zu "verdanken", sonst hätte sich das bei mir niemals gerechnet....🙂
Gasfest sind die BMW-Motoren, auf die Gasanlage muss man da keine Rücksicht nehmen. Ich fahre oft Vollgas, und geschadet hat das meinem Motor kein bisschen...🙂 Die Voraussetzung hierfür ist allerdings eine perfekte Einstellung der Gasanlage, sonst kann das auch schief gehen.
Ich habe mal beiläufig gehört, dass, weil eine Gasnalage höre Verbrennungstemperaturen erzeugen soll als Benzin, die Ventile bei längerer Vollgaslast gerne verbrennen sollen. Ob das wirklich so ist und ob es dann bei einem BMW-Motor auch zutrifft, weiß ich leider nicht. Wer könnte was dazu sagen?
Zitat:
Original geschrieben von KapitaenLueck
Ich habe mal beiläufig gehört, dass, weil eine Gasnalage höre Verbrennungstemperaturen erzeugen soll als Benzin, die Ventile bei längerer Vollgaslast gerne verbrennen sollen. Ob das wirklich so ist und ob es dann bei einem BMW-Motor auch zutrifft, weiß ich leider nicht. Wer könnte was dazu sagen?
Bei falscher (oder fehlender) Einstellung der Gasanlage besteht die Gefahr, das ist richtig. Daher ist es um so wichtiger dass das ganze von Profis verbaut wurde, und nicht von irgendeiner "Hinterhofwerkstatt", die mit einem günstigen Preis gelockt hatte. Dann ist auch die "Schutzabschaltung" aktiv, also die Funktion wo die Gasanlage bei zu heißer Verbrennung in den Benzinbetrieb umschaltet. Insofern kann wenig schief gehen, wenn die eben genannten Punkte stimmen.
Zitat:
Original geschrieben von bmwstar481
Bei falscher (oder fehlender) Einstellung der Gasanlage besteht die Gefahr, das ist richtig. Daher ist es um so wichtiger dass das ganze von Profis verbaut wurde, und nicht von irgendeiner "Hinterhofwerkstatt", die mit einem günstigen Preis gelockt hatte. Dann ist auch die "Schutzabschaltung" aktiv, also die Funktion wo die Gasanlage bei zu heißer Verbrennung in den Benzinbetrieb umschaltet. Insofern kann wenig schief gehen, wenn die eben genannten Punkte stimmen.Zitat:
Original geschrieben von KapitaenLueck
Ich habe mal beiläufig gehört, dass, weil eine Gasnalage höre Verbrennungstemperaturen erzeugen soll als Benzin, die Ventile bei längerer Vollgaslast gerne verbrennen sollen. Ob das wirklich so ist und ob es dann bei einem BMW-Motor auch zutrifft, weiß ich leider nicht. Wer könnte was dazu sagen?
Eine "Schutzabschaltung" gibt es nicht, das Gassteuergerät kann nicht wissen, ob die Verbrennung grad zu heiß ist. Es gibt die Option in mancher Gassoftware ab einer bestimmten Drehzahl auf Benzin zu schalten, "für inkompetente Umrüster" sozusagen, die den Vollastbetrieb nicht korrekt kalibriert kriegen.
Korrekt ist das bei zu magerem Betrieb die Auslassventile recht schnell verbrennen, hat aber mit der zu niedrigen Flammgeschwindigkeit von Gas bei Magerlauf zu tun die die Ventile "ständig streift".
Eine vernünftig und korrekt eingestellte Anlage verbrennt sogar um 50° "kälter" als Benzin, siehe hier im Gasbereich.
Zitat:
Original geschrieben von der-addi
Eine "Schutzabschaltung" gibt es nicht, das Gassteuergerät kann nicht wissen, ob die Verbrennung grad zu heiß ist. Es gibt die Option in mancher Gassoftware ab einer bestimmten Drehzahl auf Benzin zu schalten, "für inkompetente Umrüster" sozusagen, die den Vollastbetrieb nicht korrekt kalibriert kriegen.Zitat:
Original geschrieben von bmwstar481
Bei falscher (oder fehlender) Einstellung der Gasanlage besteht die Gefahr, das ist richtig. Daher ist es um so wichtiger dass das ganze von Profis verbaut wurde, und nicht von irgendeiner "Hinterhofwerkstatt", die mit einem günstigen Preis gelockt hatte. Dann ist auch die "Schutzabschaltung" aktiv, also die Funktion wo die Gasanlage bei zu heißer Verbrennung in den Benzinbetrieb umschaltet. Insofern kann wenig schief gehen, wenn die eben genannten Punkte stimmen.
Korrekt ist das bei zu magerem Betrieb die Auslassventile recht schnell verbrennen, hat aber mit der zu niedrigen Flammgeschwindigkeit von Gas bei Magerlauf zu tun die die Ventile "ständig streift".Eine vernünftig und korrekt eingestellte Anlage verbrennt sogar um 50° "kälter" als Benzin, siehe hier im Gasbereich.
Aus welchem Grund wird dann die Lambda angeschlossen? Nach meinem Kenntnisstand dient dies der Schutzabschaltung, bei dem genannten Szenario.
Zitat:
Original geschrieben von bmwstar481
Aus welchem Grund wird dann die Lambda angeschlossen? Nach meinem Kenntnisstand dient dies der Schutzabschaltung, bei dem genannten Szenario.
Nach meiner Kenntnis zur (Selbst-)Kalibrierung der Anlage und zur Gemischregelung. Von einer Schutzabschaltung hab ich ganz ehrlich noch nie gehört. Kenne nur die Anlagenabschaltung bei Störungen z.b. Druckabfall (Tank leer oder Leitungsbruch) oder Sensor/Signalausfall.
Das Gas kälter verbrennt würde auch bestätigen, dass man bei einer AU im Gas-Betrieb deutlich höhere CO-Werte hat als unter Benzin-Betrieb. Ganz einfach weil der Kat nicht richtig auf Temperatur kommt.
So hat man es mir zumindest bei der AU gesagt.
Zitat:
Original geschrieben von S.P.S.
Das Gas kälter verbrennt würde auch bestätigen, dass man bei einer AU im Gas-Betrieb deutlich höhere CO-Werte hat als unter Benzin-Betrieb. Ganz einfach weil der Kat nicht richtig auf Temperatur kommt.So hat man es mir zumindest bei der AU gesagt.
Aber die AU wird doch nur auf Benzin gemacht, oder hast du das nur mal getestet!? Ich war gerade am Freitag beim TÜV, und habe den Prüfer genau das gefragt...🙂
@ der-addi: Also mein damaliger Umüster hat gesagt dass der Anschluss der Lambda auch der Schutzabschaltung bei zu heißer Verbrennung dient, zumindest bei meiner PrinsVSI. Aber vielleicht gibts da Herstellerspezifische Unterschiede.
Zitat:
Original geschrieben von bmwstar481
Aber vielleicht gibts da Herstellerspezifische Unterschiede.
vermutlich ja.
Zitat:
Original geschrieben von S.P.S.
Das Gas kälter verbrennt würde auch bestätigen, dass man bei einer AU im Gas-Betrieb deutlich höhere CO-Werte hat als unter Benzin-Betrieb. Ganz einfach weil der Kat nicht richtig auf Temperatur kommt.
kann ich nicht bestätigen. Meine AU's mit gas früher waren äußerst sauber, CO an der untersten messgrenze der geräte.