Auto für Kurierjob in Berlin?
Kennt jemand eine Seite oder ein Laden in Berlin um günstig Autos zu kaufen eventuell auch in Raten? Welches Auto würdet Ihr für Kuriere (Essen ausliefern) empfehlen? Ich brauch einfach ein Auto das fährt und zuverlässig ist für ein paar Monate. Worauf sollte ich achten? Danke
93 Antworten
Zitat:
@Deloman schrieb am 28. November 2021 um 19:18:28 Uhr:
Selten so einen Blödsinn gelesen ...Natürlich lohnt es sich nie, wenn man 1. Klasse reist und der Chef nur 2. Klasse bezahlt. Das ist in hunderttausend anderen Berufen aber genau so.
Nein! Denn, der TE braucht das KFZ im den Job überhaupt annehmen zu können. Das was du beschreibst ist ein Luxusproblem, das sich derjenige dann leisten wollen muss. Aber derjenige wird auch wesentlich mehr als Mindestlohn bekommen.
Wer da einen positiven Rat in Richtung Mach doch gibt, unterstützt indirekt diese Ausbeutermasche und ist entweder Misanthrop oder Irgendwas anderes innerhalb der dunklen Triade. Ganz einfach.
Der Te fragt ganz am Anfang nach einem günstigen Autohandel, nach möglichkeit mit Ratenzahlung ... da wird nicht viel Reserve vorhanden sein und so wie es klingt, soll der Wagen extra für den Lieferando Job beschafft werden...
Ich kann mich nur wiederholen, Nein ...
Ich kann mir schon vorstellen mit was für ein Denglish BlaBla sie die Leute ködern, ja nahezu die Gutgläubigkeit von einigen ausnutzen .. 😠
"verdienst bis zu...", "sei dein eigener Chef", "arbeite flexibel wann du möchtes, für wieviele Std. du möchtest" "arbeite in einem globalen Team ..." " mache Kunden glücklich"
Ach ... ich bekomme gerade wirklich Hass, mir tun die Leute einfach nur Leid die darauf reinfallen...
Ich habe bereits öfters gehört, Trinkgeld gibt es so gut wie keines, da bereits per App alles gezahlt wird, damals die Pizzadienste kennt jeder, da war noch Barzahlung üblich, wo eher was hängen geblieben ist ...
Aber wie bereits ein Vorschreiber schrieb, das war schon damals wirtschaftlicher Harakiri mit dem eigenen Auto, egal ob Pizza oder hermes-Bote...😉
Zitat:
@tartra schrieb am 28. November 2021 um 20:37:50 Uhr:
Der Te fragt ganz am Anfang nach einem günstigen Autohandel, nach möglichkeit mit Ratenzahlung ... da wird nicht viel Reserve vorhanden sein und so wie es klingt, soll der Wagen extra für den Lieferando Job beschafft werden...Ich kann mich nur wiederholen, Nein ...
Ich kann mir schon vorstellen mit was für ein Denglish BlaBla sie die Leute ködern, ja nahezu die Gutgläubigkeit von einigen ausnutzen .. 😠
"verdienst bis zu...", "sei dein eigener Chef", "arbeite flexibel wann du möchtes, für wieviele Std. du möchtest" "arbeite in einem globalen Team ..." " mache Kunden glücklich"
Ach ... ich bekomme gerade wirklich Hass, mir tun die Leute einfach nur Leid die darauf reinfallen...
Ich habe bereits öfters gehört, Trinkgeld gibt es so gut wie keines, da bereits per App alles gezahlt wird, damals die Pizzadienste kennt jeder, da war noch Barzahlung üblich, wo eher was hängen geblieben ist ...
Aber wie bereits ein Vorschreiber schrieb, das war schon damals wirtschaftlicher Harakiri mit dem eigenen Auto, egal ob Pizza oder hermes-Bote...😉
Ich habe 6 Monate Erfahrungen seit dieses Jahr bei Lieferando, ich kann schon einiges was dazu sagen. Zuerst mit dem eigenen Fahrrad für etwa 4 Monate jetzt seit etwa 2 Monate mit dem Roller weil ich Probleme mit dem Fahrrad fahren bekam. Ich frag mich nur wie das fahren auf glatten oder schneebedeckten Straßen für diesen Job gehen soll. Mal schauen was die Lieferdienste machen werden wenn es bald so weit ist. Ich denke der Job ist nicht so schlecht wie es viele vermuten. Man ist auf der Arbeit eher auf sich allein gestellt hat kein Chef im Nacken , die App ist dein ''Chef''. Auch habe ich bis jetzt keine Nachricht vom Supportchat erhalten das man schneller liefern muss etc. auch wenn man über die geschätzte Zeit die in der App zeigt hinaus liefert gibt es kein Stress, man sollte niemals auf diese Zeit schauen, man muss nicht innerhalb der Zeit liefern manchmal dauert es halt einfach länger aber wie geschrieben gibts keine Ärger damit, ich denke früher waren solche Jobs echt mies aber vieles hat sich verbessert, natürlich ist es aber nicht perfekt. Trinkgeld ist halt immer ne Glücksacke. Manche geben bar, manche online. Online Trinkgeld wird aber angezeigt in der App und steuerfrei zum Lohn ausgezahlt. Mit dem Auto im Winter wäre so ein Job bestimmt angenehmer als Fahrrad oder Roller, wobei ich finde Roller ist gefährlicher als Fahrrad im Straßenverkehr. Im Sommer 2022 endet meine Probezeit, dann suche ich mir einen vernünftigen Job mit Führerschein. Und ich habe auch Erfahrung im Auto fahren im Verkehr auch im Berufsverkehr weil hier einige was mit Erfahrungen geschrieben hatten ..
Klar sieht das mit Schnee erstmal besser aus. Aber da knallt dir auch schnell mal einer ins Auto. Dazu kommt der Stress, das Auto "loszuwerden" beim liefern, was beim Rad und Roller kein Problem war. Einfach mit Warnblinker auf den Gehweg? Sind jetzt auch 55 - 70 Euro und ggf. 1 Punkt. Auto ist eben nicht nur besser: Plötzlich stehst du im Ampelstau, die Einbahnstrasse darfst du nicht gegen die Fahrtrichtung nutzen etc.pp. - und die Fahrt von 5 min mit dem Fahrrad wird 15 min mit dem Auto.
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So wie jedes Jahr ... die Leute riskieren ihre Gesundheit und landen im Zweifelfall im KH ... ich kann das hier beobachten wie die Leute mit ihren Fahrrädern im Winter rumirren ... und das mit diesen riesen eckigen Rucksäcken/Gepäcktaschen, macht die Stabilität beim fahren noch mal schlechter bei fiesen Witterungsbedingungen.
Du sagst es, die App trackt alles mit, gut dann gibt es bei deiner Bude keine bunten Punkte Abzug, sondern die lahmen Enten (Leute wo die Lieferzeit unter dem Schnitt liegt), bekommen einfach weniger/schlechtere Aufträge ... das macht die Software, ohne das es wahrscheinlich einige merken...
Das es bei z.B. Schnee mit dem Auto wirklich besser vorwärts geht glaube ich nicht, gut man sitzt im warmen, aber hast du schon mal ein paar chaotische Wintertage in Berlin mitgemacht, ich gehe jetzt mal von Berlin aus? Da ist man teilweis mit laufen schneller am Ziel, dazu in etlichen Ecken schon fies selbst nur einen Halteplatz für kurze Zeit zu finden, ohne das man von allen Seiten angemotzt wird und sich schnell, die erst kürzlich erhöhten Bussgelder einfängt ... Dazu das ständige Risiko einen Unfalls, eigentlich eine schlechte Idee das in deiner Probezeit zu machen.
Wenn man im Stress in einer Großstadt fährt fängt man sich so schnell mal ein Ticket ein, dann wird das wirklich noch ein Draufzahlgeschichte ...
Aber ok, probiere es aus ... berichte dann einfach mal hier wie es so gelaufen ist...
Ich will nicht darüber urteilen, ob der TE unter diesen Bedingungen dort arbeiten soll oder nicht. Das sollte er schon selber entscheiden.
Am besten kann er sich nur dann entscheiden, wenn man die Fakten ehrlich auf den Tisch legt.
Wer meint, dass 30 Cent pro Kilometer nicht ausreicht, der fährt entweder das falsche Auto oder kann nicht rechnen.
So sieht es bei mir aus…
VW Polo 1,6 TDI DSG Neuwagen:
- Leasingrate pro Km: 0,085€
- Diesel pro Km: 0,064€
- Versicherung und Steuer pro Km: 0,017€
- Inspektion, Wartung Verschleiss pro Km: 0,024€
- Anmeldung/Abmeldung/Waschstraße etc pro Km: 0,004€
Insgesamt: 19,4 Cent pro Km bei einem Neuwagen.
Wenn ich einen nackten Trendline, statt vollen Highline genommen hätte, wäre die Leasingrate pro Km 5,6 Cent gewesen und die Gesamt-Km: 16,5 Cent.
PS:
Gerechnet auf meine Jahresfahrleistung von 40.000 Km.
…dass ein gebrauchter günstiger ist als ein Neuwagen, sollte klar sein… und selbst einen Neuwagen kann man -wie man sieht- mit unter 20 Cent Vollkosten bewegen.
Das Problem mit dem schönrechnen fängt schon bei der km-Leistung an. In der Großstadt erzielt man keine Fahrleistungen von 25.000 km im Jahr mit 4,5 Liter Dieselverbrauch. Bei einem älteren Benziner hat man da schnell lustige Verbräuche von 15 Liter pro 100 km, weil man mehr steht als fährt.
Ich hatte damals einen 6N ca 8 Jahre lang für um die 17 Cent pro km bewegt. Allerdings sind da einige Tankgutscheine vom Arbeitgeber und Reparaturen in Eigenleistung dazugekommen. Und selbst bei den Reparaturen hab ich teilweise nichtmal das Material stellen müssen. Von der Arbeitszeit fürs eigene Schweißen usw. ganz zu schweigen.
Zitat:
@Knergy schrieb am 29. November 2021 um 13:19:12 Uhr:
Das Problem mit dem schönrechnen fängt schon bei der km-Leistung an. In der Großstadt erzielt man keine Fahrleistungen von 25.000 km im Jahr mit 4,5 Liter Dieselverbrauch. Bei einem älteren Benziner hat man da schnell lustige Verbräuche von 15 Liter pro 100 km, weil man mehr steht als fährt.
Ich habe nichts schöngerechnet. Du hast es aber ganz heftig übertrieben.
„Schnell lustige Verbräuche von 15 Liter“ - Was soll das?
Wenn man den verkehrtesten Wagen rauspickt und den Teufel an die Wand malt, kann man es sicher schaffen, soviel zu verbrauchen.
Ein Polo 1,4 TDI oder 206 1,4 HDI wird auch in Berliner Stadtverkehr definitiv weniger als die Hälfte verbrauchen als von dir angenommen.
Man kann den Job falsch finden und dagegen sein. Ich akzeptiere die Meinung. Man soll aber weiterhin ehrlich bleiben und die Fakten auf den Tisch legen, damit der TE die Möglichkeit hat, selbst zu entscheiden.
Es macht keinen Sinn, wenn wir ihn mit utopische und unrealistische Rechnungen manipulieren, um ihn auf biegen und brechen davon abzuhalten, Pizza unter diese Bedingungen auszuliefern.
Dann zeige bitte den TDI für 1000 €, der noch eine lange HU besitzt und möglichst wenig Mängel aufweist.
Üblicherweise steht in den Inseraten "muss ne Kleinigkeit gemacht werden", "Gang 2 geht nicht rein", "km-Stand und Fahrzeughalter unbekannt", "6 Vorhalter" oder "nur für Export". Das man kein Scheckheft oder ein beulenfreies KfZ erwarten kann, sollte klar sein. Auch mal irgendwelche Mängel wie nur 1 Schlüssel oder abgefahre Bereifung. Aber weißrussische Papiere, "Verkauf im Auftrag für Vladimir", 1 von 5 Sterne-Bewertungen bei 25 Bewertungen oder "HU garantiert möglich, mach ich aber nicht, Probefahrt nicht möglich" müssen es nun tatsächlich nicht sein.
Leute Kurierfahrten mit dem eigenen Auto machen lassen ist immer doof, denn entweder läuft es darauf hinaus das die Leute abgezockt werden, oder es kommt für den Anbieter teurer als vernünftige Fahrzeuge zu stellen, da Gewerbeleasing meist preiswerter ist. Oder mit Konstruktione wie Fahrzeug über eine Tocherfirma ankaufen und über die Hauptfirma leasen.
So kann man den Mitarbeitern relativ günstig vernünftige Fahrzeuge zur Verfügung stellen.
Sowas wie ein Seat Leon TGI macht sich gut und lässt sich mit CNG günstig betreiben. Von der Grösse her würde natürlich auch ein Ibiza TGI oder seine Plattformgeschwister reichen, aber den gibt es nur als Handschalter und wäre für den Grossstadtverkehr weniger geeignet.
Zitat:
@Knergy schrieb am 29. November 2021 um 13:58:42 Uhr:
Dann zeige bitte den TDI für 1000 €, der noch eine lange HU besitzt und möglichst wenig Mängel aufweist.Üblicherweise steht in den Inseraten "muss ne Kleinigkeit gemacht werden", "Gang 2 geht nicht rein", "km-Stand und Fahrzeughalter unbekannt", "6 Vorhalter" oder "nur für Export". Das man kein Scheckheft oder ein beulenfreies KfZ erwarten kann, sollte klar sein. Auch mal irgendwelche Mängel wie nur 1 Schlüssel oder abgefahre Bereifung. Aber weißrussische Papiere, "Verkauf im Auftrag für Vladimir", 1 von 5 Sterne-Bewertungen bei 25 Bewertungen oder "HU garantiert möglich, mach ich aber nicht, Probefahrt nicht möglich" müssen es nun tatsächlich nicht sein.
Mensch, lass doch die Stammtischparolen beiseite.
Woher hast du die 1.000€ erfunden?
Hier hast du ein Auto für 1.900€, den man sicher noch etwas verhandeln kann.
Ein Peugeot 206 mit den sehr sparsamen und standfesten 1,4 HDI, 21 Monate Tüv, Baujahr 2012 und der Wagen macht für den Preis einen relativ guten Eindruck.
https://m.mobile.de/.../331719619.html?...
Der TE muss nur noch jemandem mit Sachverstand mitnehmen und den Wagen prüfen lassen.
Da der Standort zufällig nur 30 Km von meinem Wohnort entfernt ist, kann ich ihn ehrenamtlich sogar dabei helfen.
Auch eine KFZ-Meisterwerkstatt mit Bühne kann ich kostenlos organisieren.
Schon hat er ein sehr sparsames Auto was ordentlich läuft.
Zitat:
@Martyn136 schrieb am 29. November 2021 um 14:40:54 Uhr:
Leute Kurierfahrten mit dem eigenen Auto machen lassen ist immer doof, denn entweder läuft es darauf hinaus das die Leute abgezockt werden, oder es kommt für den Anbieter teurer als vernünftige Fahrzeuge zu stellen, da Gewerbeleasing meist preiswerter ist. Oder mit Konstruktione wie Fahrzeug über eine Tocherfirma ankaufen und über die Hauptfirma leasen.So kann man den Mitarbeitern relativ günstig vernünftige Fahrzeuge zur Verfügung stellen.
Sowas wie ein Seat Leon TGI macht sich gut und lässt sich mit CNG günstig betreiben. Von der Grösse her würde natürlich auch ein Ibiza TGI oder seine Plattformgeschwister reichen, aber den gibt es nur als Handschalter und wäre für den Grossstadtverkehr weniger geeignet.
Man soll die Sache aus beiden perspektiven betrachten.
Gerade in der Lieferbranche (Paketdienst, Pizzataxi etc) sieht man am laufenden Band völlig zerstörte und abgenudelte Autos, weil dessen Fahrer zu über 90% mit dem fremden Eigentum wie Sau umgehen.
Wenn ich meinen Sprinter mit über 500.000 Km neben einem DPD-Kurier Sprinter mit 100.000 Km hinstelle, sieht meiner noch aus wie ein gepflegter Jahreswagen und der andere schon lange reif für den Schrottplatz.
Da kann ich es durchaus nachvollziehen, dass die Geschäftsleute lieber 30 Cent bezahlen und den Fahrer mit ihren eigenen Autos fahren lassen.
Fakt ist:
Wer vernünftig fährt und sich ein geeignetes Auto aussucht, kommt mit den 30 Cent pro Kilometer ganz locker klar.
Sorry .. ich denke du hast nicht im Ansatz eine Vorstellung davon was es heißt für Lieferando, gorillas, uber eats, flink und wie sie noch so heißen als "Selbsständiger" zu arbeiten ...😉
Das ist noch mal 5 stufen widerwärtiger als damals die Pizzafahrer oder freien hermes Boten...
Es kommt auf die Umstände drauf an. Aber es stimmt, allein von diesen Jobs kann man nicht vernünftig leben, und wenn man sich darauf einlässt würde man in der Ausbeutung enden.
Aber unter gewissen Umständen kann man mit solchen Diensten durchaus Geld verdienen.
Zum Beispiel als Taxiunternehmen mit zwei Taxen und drei unkonzessionierten Mietwagen für Krankenfahrten und Geschäftskundenfahrten und mehreren angestellten Fahrern kann es durchaus sinnvoll sein, sich an solchen Diensten zu beteiligen, um in den Schwachlastzeiten die Auslastung zu verbessern.
Oder wenn man zum Beispiel einen Texilreinigungservice hat, der mit Lieferfahrzeugen von den Kunden die Schmutzwäsche einsammelt und die frische Wäsche ausliefert, kann es durchaus sinnvoll sein nebenbei noch E-Scooter aufzusammeln und laden.