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Austausch von hinteren Bremsbelägen führt zu Chaos in der Werkstatt

Mercedes E-Klasse W211
Themenstarteram 3. März 2020 um 14:11

Hallo,

ich hoffe, dass ich von Euch ein paar hilfreiche Texte bekomme zu folgendem Sachverhalt.

Bei meinem Fahrzeug handelt es sich um einen S211 aus 2007. (Keine SBC)

Beim letzten Service wurde mir mitgeteilt, dass meine Bremsbeläge und Scheiben sich der Verschleißgrenze nähern und ich diese zeitnah austauschen sollte. Da ich aber umgezogen bin und ich bereits einmal wegen meinen Stoßdämpfer in der neuen Werkstaat war, dachte ich, dass ich den Wechsel dort vornehmen möchte.

Auto habe ich gestern (02.03.2020) abgegeben mit der bitte die hinteren Bremsbeläge und Scheiben auszutauschen. Als ich dann am Abend wiederkam, offenbarte sich mir ein kleines Desaster ...

Man hat die Bremsbeläge und Scheiben ausgetauscht, wohl dabei bemerkt, dass die Handbremse nur noch "Schutt und Asche" wäre. Man hat diese mit ausgetauscht. Ich wurde darüber nicht informiert, was ich doch etwas unverschämt finde. Nun gut, ausgetauscht muss es ja werden, aber mich darüber in Kenntnis zu setzen wäre für mich das mindeste gewesen.

Das Problem fängt jetzt aber erst an. Anscheinend, war das hintere Rad rechts nicht freigängig nach dem Einbau der neuen Bremsen. Wurde mir auch so gezeigt. Man vermutete, dass die Rückführung der Bremsflüssigkeit nicht funktionieren würde. Bremsen funktionierte bis dato immer tadellos. (Ich hatte keine Auffälligkeiten bemerkt)

Hinten links, war das Rad relativ freigängig. Vorne alles problemlos.

Für mich als Laie machte dies kein Sinn, ich vermutete den Fehler eher bei den Kolben oder Bremssattel, dass die neuen Beläge keinen Spielraum hatten. Man wollte das am nächsten Tag überprüfen.

Ich habe die alten Beläge und Scheiben gesehen, diese waren tatsächlich angelaufen. Kann mir jemand mögliche Szenarien, woran es eventuell liegen könnte, erläutern?

Über jede Hilfe wäre ich dankbar. Bis jetzt habe ich noch kein abschließendes Ergebnis.

Beste Antwort im Thema

@yfain

Zitat: "Abgesehen davon habe ich ein klärendes Gespräch gestern Abend gehabt und der Beitrag war davor entstanden."

Und genau das habe ich gemeint: anstatt erst das klärende Gespräch zu suchen, wird erst einmal ein Thread aufgemacht. Das Gespräch hast nicht Du eingeleitet, sondern die Werkstatt. Und wenn ich da ein bißchen kleinlich bin, wurde zum Thema Handbremse sogar Betrug unterstellt. Schließlich kamen ja die empfehlenden Sätze: Handbremse musste nicht zahlen usw.

Wir stellen fest: die Bremsanlage funktioniert wieder wie sie soll, alle ausgetauschten Teile waren wirklich defekt.

Interessant wäre nur noch, wenn die Handbremse nicht gemacht worden wäre und 3 Wochen später ausfällt. Was wäre dann der Threadtitel gewesen - Werkstatt macht nur halbe Arbeit und berechnet doppelte Arbeitszeit.?

Ich habe Dich nicht angegriffen, Dir nur eine kleine Empfehlung für das weitere Leben gegeben.

Zum Thema Bewertung: das habe ich allgemein gesagt und Dich damit nicht gemeint. Das wird aus meinem Text nicht deutlich - stimmt. Also noch mal: damit warst Du nicht gemeint.

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1. Arbeiten die ich nicht beauftragt habe muss ich nicht bezahlen.

2. Gehe ich davon aus das du das schriftlich in Auftrag gegeben hast und hoffentlich keine Summe X für die Reparatur denen Freigegeben hast.

3. Deine hängende Bremse könnte am Seillängen Ausgleich liegen, aber eine Fachwerkstatt sollte das wissen.

4. Viel Glück.

Sorry aber da fällt mir echt nicht mehr zu ein.

Es gibt keine Rückführung der Bremsflüssigkeit. Das ist ein geschlossener Kreislauf. Wo genau scheuert das denn ? An der Scheibe oder innen in den Trommeln. Da sitzt ein Exenter drin , haben die den zu stramm eingestellt oder die Sättel nicht gangbar gemacht? Einfach raus und neu wieder rein geht nicht, daß sollten die aber wissen.

Das was du nicht in Auftrag gegeben hast musst du mit denen klären.

Normal ruft man den Kunden an wenn mehr Aufwand entsteht. Hast du dir die Alten Teile zeigen lassen ,? Sind die Scheiben gleichmäßig runter oder sind da Riefen drin? Ungleichmäßig gebremst und dadurch eingelaufene Scheiben?

Mich würde auch interessieren, wie deine Trommelbremsen wirklich ausschauen - denn dadurch dass es sich hierbei nur um eine Feststellbremse handelt, ist der Verschleiß nicht wirklich vorhanden.

Normalerweise ist hier die Korrosion das Problem.

Wenn die alten Bremsscheiben blau waren, lag schon länger ein unzureichendes Lüftspiel vor - das kann zum einen durch Korrosion an den Bremssätteln zum anderen auch durch schwergängige Kolben entstehen.

Bei korrektem Einbau, also auch perfekter Reinigung der Gleitflächen darf so etwas nicht erneut auftreten!

Kunde hat keine qualifzierte Werksatt ausgesucht, Werksatt überfordert.

Hier gebe ich gerne Privatleuten Tipps oder diskutiere, aber kommerziele Autoschrauberzocker sollen einfach erstmal fachliche Lehre machen. Aufgabe des Kunden ist es qualifzierte Werksatt zu wählen.

Naja.. in Zeiten wo selbst in Niederlassungen von namhaften Herstellern viel Mist gebaut wird - wie soll denn der Otto-Normalbürger die qualifizierte Werkstatt aussuchen.

ja richtig. deswegen habe ich die Bremsbeläge hinten selbst gemacht. durch sbc- testbremsung werden die Bremsbeläge mehr als sonst beansprucht.

Themenstarteram 4. März 2020 um 12:21

Das Thema hat sich gestern Abend zum Glück zum "guten" gewendet.

Also das Problem war, dass die Kolben der Bremssättel verkantet waren. Die Bremssättel wurden ausgetauscht. Wurde zwar nicht mit mir abgesprochen, aber musste ja gemacht werden.

Ein Endstück der Bremsleitung hinten rechts war rostig, dieses wurde fachmännisch ausgetauscht mit einem "Drehverschluss" (kenne das Fachwort dafür nicht). Ist auch eine anerkannte Methode für die Bremsleitung, weil der Rest der Bremsleitung keinen Rost hatte.

Im Endeffekt hat die Werkstatt zugegeben, dass Sie das Problem erst nicht richtig identifizieren konnten. Deswegen habe ich jetzt auch nur die Arbeitszeit gezahlt, die normalerweise angefallen wäre. Es wurde mir aber auch alles gezeigt und erklärt, sodass ich die Entscheidungen zum Austausch hin aufjedenfall nachvollziehen kann. Die fehlende Aufklärung bzw. die nicht telefonische Erlaubnis für die Reparaturfreigabe habe ich bemängelt und es wurde sich auch mehrfach entschuldigt. Der gezahlte Betrag ist für mich vollkommen in Ordnung. Das Fahrzeug fährt nach meiner Einschätzung jetzt auch besser. Bremsflüssigkeit wurde kostenlos getauscht.

Die Handbremsteile waren wirklich verrostet und teilweise schon abgeblättert. Wurde mir gestern auch alles gezeigt. Die Informationskette ist das, was mich einfach gestört hat.

Ich bin trotzdem der Meinung, dass die Werkstatt kompetent ist. Ich war auch einfach nur über den geringen Informationsaustausch irritiert. Ebenfalls hatte ich mich mit dem Thema Bremsen auch nie wirklich groß beschäftigt. Die Werkstatt hatte sich gestern extra 1 Stunde Zeit genommen und mir alles gezeigt und erläutert.

Dann solltest Du Dich aber auch bei der Werkstatt entschuldigen. Machst erst einen riesen Terz, beschimpfst die Werksatt als inkompetent. Letztendlich hat die gute, wahrscheinlich sogar sehr gute Arbeit geleistet. Einzigst die Kommunikation hätte besser laufen können.

Eigentlich ist alle gut gelaufen, aber man muss erst einen Meckerthread eröffnen. Deshalb sind auch irgendwelche Bewertungen im Netz sinnlos. Da ist irgendeiner angepisst, bewertet sinnlos anstatt einfach das klärende Gespräch zu suchen.

Themenstarteram 4. März 2020 um 12:35

Für mich ging es in diesem Thread nicht darum, die Werkstatt zu kritisieren, sondern möglich Ursachen zu eruiren, was das Problem seien konnte. Wenn solche Aussagen kommen, dass die Rückführung der Bremsflüssigkeit fehlerhaft wäre, halte ich das für angebracht.

Ich habe in keinem Satz gesagt, dass die Werkstatt inkompetent ist, sondern gesagt, dass es ein "Chaos" war, wo ich auch nicht mehr wusste, was jetzt richtig und falsch ist. Ich habe die Werkstatt auch nicht schlecht bewertet oder ähnliches. Ich finde Deinen Beitrag am Thema vorbei.

Klar ist am Ende alles gut gelaufen, es hätte auch aber alles anders laufen können.

Abgesehen davon habe ich ein klärendes Gespräch gestern Abend gehabt und der Beitrag war davor entstanden.

Und da gebe ich dir vollkommen recht. Ich war schon am schreiben was das jetzt soll. Du hast dir ausreichend Mühe gegeben und hast alles im Detail erklärt. Zum Schluss sogar Werkstatt in Schutz genommen und uns beschrieben wie sie mit der Kritik umgegangen sind. Alles Gut.

 

Gruß Pepi

Was haste nu bezahlt?

Und was wurde dir in Rechnung gestellt?

Ich bin halt Neugierig, wie viele hier.

Aber noch mache ich meine Bremsen selber.

Themenstarteram 4. März 2020 um 13:36

Bezahlt habe ich ca. 800,- €

In Rechnung gestellt wurden mir:

2x Beläge Hinten

2x Bremsscheibe Hinten

2x Bremssattel Hinten

1x Wuchten

1x Feststellbremsbackensatz

Arbeitszeit wurde mir 20 AW berechnet.

 

Denke, dass es fair ist.

Waren das Neue Bremssättel oder Generalüberholt gewesen?

Themenstarteram 4. März 2020 um 13:48

Neue, und natürlich die Feststellbremsbacken.

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