Aus 220Tkm LLE ausgebauter laufender JX 1,6 TD mit 5Gang soll mit WLK getunt werden. Vorher Refit ?
Frage an alle Motor- und Getriebespezialisten:
Ich habe 2006 meinen LLE 2272 mit 220000km im Originalzustand aus 1. Hand gekauft. Dazu bis auf die Ölkühlanlage alles was für einen AFN-Umbau gebraucht wird: Golf3 Motor mit Kabelbaum, Motorhalter, Verstärkte Gangräder 4.und 5., lange Differentialübersetzung, WLK, Kupplung, usw.,
Ich hab den LLE nur einen Monat gefahren und nicht umgemeldet, da die notwendige ASU-Bescheinigung unauffindbar war und eine neue ohne Endtopftausch nicht möglich war. Da ich von vornherein den Umbau für kleines Geld vornehmen lassen wollte, hab ich dem JX und speziell dem Turbo leider keine besondere Aufmerksamkeit geschenkt. Ich weiß nur noch, daß er auf der auf der Autobahn ca. 120 km/h Reisegeschwindigkeit problemlos absolviert hat. Das Getriebe erschien mir der Laufleistung entsprechend etwas ausgenudelter als eins mit halb soviel Kilometern.
Inzwischen hab ichs mir anders überlegt. Ich scheue den Umbauaufwand und die Hürde, alles eingetragen zu bekommen. Stattdessen weiß ich den schneller drehenden Jx eher zu schätzen, möchte näher am Originalzustand bleiben ihm meinen WLK + eine Ölkühlanlage spendieren, mich mit 80 PS + x begnügen.
Frage: Sollte ich den JX mit WLK so wieder verbauen, und den AFN und alle nicht benötigten Teile gegen einen Ersatz JX (schwer zu bekommen) tauschen, mit dem andauernden Risiko eines größeren Motorschadens,
oder sollte ich den Motor von einem der uns allen bekannten gewerblichen Profis
(Die ich das gleiche Fragen werde, sofern Sie hier nicht schon mitlesen und meinem Anruf zuvorkommen) vorher grundüberholen lassen und evt. ebenso das Getriebe, mit Einsatz der verstärkten Gangräder und Ölablenkplatten, obwohl alles funktionierte. Zur Finanzierung den AFN verkaufen. Macht meine lange Differentialübersetzung bei einem 80 - 90 PS JX Sinn?
Zeit wäre noch, da beim LLE an 6 Stellen noch die Träger massiv geschweißt werden müssen (Für einen günstigen Preis muß ich halt noch längere Wartezeit in Kauf nehmen). Maske und Heckklappe müssen auch noch Lackiert werden.
Danke schon mal für das Lesen von soviel Text, meinem allererster Beitrag :-), und euren Rat im Voraus!
PS: Falls ihr euch fragt, was der die ganzen Jahre gemacht hat. Die Stoßstangen mit Winklerspoilerunterlippen + Beplankung sind modifiziert, sandwichverstärkt und komplett positiv mit Sichtcarbon 280g/m2 überlaminiert. Ein langer Lernprozess inklusive. Hinten sind modifizierte Golf 1 Südafrikafacelift Rücklichter dran. Aber so, daß die originalen auch noch passen. Siehe Bild
15 Antworten
ich kenn die excel tabelle.
dennoch vertraue ich da eher meinen eigenen bereichnungen.
ein 185R14C Reifen der die Serienbereifung bei einem VW T3 darstellt hat einen Abrollumfang von 1988mm.
Rein rechnerisch wären es (185 x 0,8 x 2 / 10 + (14 x 2,54)) = 2047mm, jedoch sollte man die 1998mm annehmen, denn diese werden von den reifenherstellern angegeben.
ein 1998mm reifen halt also 1,988m abrollumfang.
auf 1000 metern also einem kilometer dreht er sich also 503,01 mal im kreis.
fahre ich nun 100 kilometer sind das 50301 radumdrehnungen.
fahre ich 100km in der stunnde also 100km/h sind das 50301 radumdrehungen in einer stunde.
eine stunde hat 60 minuten.
das heißt ich habe bei 100km/h 838,36 radumdrehungen pro minuten.
zwischen dem rad und dem motor sitzt nun das getriebe.
ein 3h getriebe hat ein differential von 29/6 = 4,8333
ein 3h getriebe hat im fünften gang ein gangrad von 40/49 zähnen = 0,8166
das ganze wird multipliziert also (29/6) x (40/49) = getriebeübersetzung insgesamgt im letzten gang von 3,94558
nun brauchst du nur noch die 838,36 radumdrehungen mit der getriebeübersetzung 3,94558 multiplizieren und du hast die anzahl der motorumdrehungen bei 100km/h = 3307u/min@100km/h
war doch gar nicht so schwer. rechnest du dagegen mit der 2047mm im abrollumfang kommst du auf ca 2,9% weniger also 3211 u/min.
ein lle hat glaub serienmäßig 205/70R14 bereifung. diese haben einen abrollumfang von ca 1964mm.
sind also kleiner als die 185R14C.
damit wären es 3347 u/min bei 100km/h.
willst du das ganze für eine andere geschwindigkeit wissen multiplizierst du mit einem faktor. bei 120 zb mit 1,2. das ganze verläuft ja quasi linear.
willst du es für andere gangräder wissen mußt du durch 0,81666 dividireren und dann mit deme jeweils anderem gangrad multiplizieren (also zb x0,78 falls du es für dieses gangrad wissen möchtest. oder auch x1,023 wenn du die drehzahl im vierten wissen möchtest)
ist eigentlich einfache mathematik. du kannst ja in der exceltabelle auch gut sehen, mit welchem abrollumfang dort gerechnet wird und diesen evtl anpassen.