Audi A4 Avant - mein erster Erfahrungsbericht

Audi A4 B7/8E

Hallo,

nachdem ich die Einfahrzeit von 1500km nun hinter mir habe, möchte ich A4 Ein- und Umsteiger einen kleinen Erfahrungsbericht geben von meinen Eindrücken mit dem aktuellen A4 Avant. Vorab einige Infos: Ich habe vorher einen Vw Passat Variant Baujahr 11/2001, mit 130 PS TDI PD der auf 158 PS von Nothelle getunt war. Es handelte sich um die Basisversion, als einzige Sonderausstattung war eine Mittelarmlehne nachgerüstet worden. Umgestiegen bin ich nun auf den A4 Avant mit 2.7er TDi (Sonderausstattung: großes Navi, Sport-Ledersitze mit Sitzheizung, Elektronikpaket mit Einparkhilfe, Xenon). Eigentlich hatte ich vor gehabt, den neuen Passat zu kaufen mit dem 170 PS TDI, da der aber >10 Wochen Lieferzeit hat und beim Audi viele Autos direkt verfügbar sind, hab ich "umgesattelt", was ich bisher - fast - nicht bereut habe.

Positiv zu bemerken ist zuerst einmal die Verarbeitungsqualität, die beim A4 einfach auf Spitzenniveau ist. Alles wirkt von der Materialanmutung her sehr hochwertig, im Gegensatz zum Passat gibt es keine Probleme mit Spaltmaßen und schlecht sitzenden Türen oder billigem, schlecht eingepaßtem Plastik. Vor allem das Leder finde ich klasse. Sieht klasse aus und fühlt sich immer sehr griffig an. Weiterhin bin ich angenehm überrascht vom Fahrwerk. Ich habe das Standard Fahrwerk in meinem Auto verbaut, und kann nur sagen dass es um Klassen besser ist als das Fahrwerk des Passats. Es ist etwas straffer, aber nicht weniger komfortabel, eben deutlich präziser. So machen schnelle, lange Autobahnfahrten wirklich Spaß. Spaß ist ein gutes Stichwort, denn ein echtes Sahnestück ist der Motor. Der läuft ruhig, kultiviert und ist sehr schön zu fahren. Vor dem Kauf habe ich durch die Bank alles getestet was "deutsche" Hersteller so zu bieten haben. Der 2.7er TDi kann sich mit den besten Motoren von Mercedes und BMW messen. Ich habe bei der ersten Tankfüllung einen Durchschnittsverbrauch von ~7,5 Liter gehabt, bin mit 65 Litern rund 870km weit gekommen. Für ein un-eingefahrenes Auto ohne besondere Spritsparambitionen ist der Verbrauch okay, angesichts von Dieselpartikelfilter und dem höheren Gewicht kann ich die rund 15% Mehrverbrauch gegenüber dem Vorgänger (auch gemessen in der Einfahrphase) verschmerzen. Dafür kann ich nun auch recht lange Autobahnstücke mit 180km/h fahren ohne den Motor auch nur im geringsten auszulasten, während der 1.9er TDI vorher da wesentlich eher am Limit war. Dem gegenüber steht, dass der 2.7er aus dem Stand träger wirkt. Der 1.9er 4 Zylinder wirkte leichtfüßiger, brachialer, fühlte sich aber nur im Drehzahlbereich zwisch 1800 und 3000 U/Min wohl, während der 2.7er seine Stärken ein breiteres Drehzahlband hat, der fühlt sich bei 1600 U/Min bereits pudelwohl und meckert auch bei 3600 U/Min noch nicht. Im 6. Gang ist hier schon deutlich über 200 km/h drin, und der Motor dreht bis 4500 U/Min, was erahnen lässt wie schnell das Auto fahren kann. Im Stadtverkehr - um nochmal auf den Verbrauch zu sprechen zu kommen - hingegen fühlt sich der 6-zylinder nicht sonderlich wohl. Verbrauch geht >10 Liter, der Wagen wirkt etwas träge und wird auch sehr warm. Pudelwohl fühlt er sich auf der mittleren oder linken Spur der Autobahn. Die größeren Diesel sind also prädestiniert für Landstraßen und Bundesautobahnen.

Kritikpunkt ist für mich zu allererst mal der Platz. Mit dem rechten Fuß stößt man unweigerlich gegen die Mittelkonsole, weil diese sehr breit ist. Dazu haben die Leutz im Fond wenig Platz, hinter mir kann jedenfalls kaum jemand sitzen. Stauräume und Ablagen sind auch sehr rar, eine Trinkflasche bring man am Besten hinter den Sitzen unter. Wie in meinem anderen Thread zu lesen ist, kam ich zuerst mit den Sportsitzen nicht klar. Diese sollten von jedem potentiellen Käufer zuerst ausgiebig getestet werden. Mit einem Sitzkeilkissen von ATU komme ich nun zurecht, nach dem Sommerloch werde ich aber noch mir ein passendes Ledersitzkeilkissen (cooles Wort 😁) beim Sattler anfertigen lassen. Ärgerlich ist, dass das Auto zwar 16" Felgen fahren kann, bei den meisten aber eine Tüv - Abnahme erforderlich ist. Serienfelgen sind wie bei fast allen Herstellern schweineteuer.

Ich würde nach dem ersten Eindruck den A4 Avant wieder kaufen. Der Fahrspaß wiegt die kleinen Unzulänglichkeiten bisher auf, es ist eine Freude ein solches Auto zu fahren. Am kommenden Wochenende werde ich wohl eine erste längere Fahrt mit >1000km machen. Danach kann ich noch etwas mehr über das Auto berichten. Jetzt hoffe ich einfach mal dass ich mit dem A4 genau so wenig Probleme haben werde wie mit dem Passat, der bei knapp 120tkm nur 1x ungeplant in der Werkstatt war für 2 Stunden.

Bei Rückfragen einfach bei mir melden...

Viele Grüße
cSharp

62 Antworten

Man macht sich keine Vorstellung davon wie groß der Unterschied zwischen 180 km/h und 210 km/h ist. Während man bei 180 km/h noch mit unter 7,5 Liter auf 100km fahren kann, sind es bei >210km/h 10 Liter und mehr, unter Vollgas dann auch über 16 Liter. Da bin ich eben weniger derjenige dem es Spaß macht über die Autobahn zu fliegen als vielmehr derjenige, der auch bei schnellen Reisen anfängt zu rechnen und vorrausschauend fährt, d.h. auch bei recht zügiger Fahrweise benutze ich kaum die Bremse, sondern nutze die Energie zum Vorwärtskommen. Wenn die Autobahn allerdings frei ist (keine Hindernisse, keine geschwindigkeitsbegrenzung) fahre auch ich hier und da schonmal so, wie es der 2.7er zulässt und wundere mich dann jedesmal, wie schnell so eine Fahrt zu Ende sein kann gemessen an der Anzahl der Kilometer die man damit verpulvert. Wenn ich allerdings Zeit habe, brauche ich nicht schnell zu fahren, dann komme ich lieber entspannt mit 120-150km/h vorwärts und freue mich darüber, dass ich stets 1000km mit einer Tankfüllung fahren könnte 😁

@mareje: Wäre auch schön wenn du auf die informativen PNs antworten würdest 😉

Zitat:

Original geschrieben von cSharp


... dann komme ich lieber entspannt mit 120-150km/h vorwärts ...

hm, das funktioniert irgendwie nicht so richtig bei mir 😁

hey leute... schöner bericht und hier auch ein wenig senf dazu:-))

Zitat:

Da bin ich eben weniger derjenige dem es Spaß macht über die Autobahn zu fliegen als vielmehr derjenige, der auch bei schnellen Reisen anfängt zu rechnen und vorrausschauend fährt, d.h. auch bei recht zügiger Fahrweise benutze ich kaum die Bremse, sondern nutze die Energie zum Vorwärtskommen. Wenn die Autobahn allerdings frei ist (keine Hindernisse, keine geschwindigkeitsbegrenzung) fahre auch ich hier und da schonmal so, wie es der 2.7er zulässt und wundere mich dann jedesmal, wie schnell so eine Fahrt zu Ende sein kann gemessen an der Anzahl der Kilometer die man damit verpulvert. Wenn ich allerdings Zeit habe, brauche ich nicht schnell zu fahren, dann komme ich lieber entspannt mit 120-150km/h vorwärts und freue mich darüber, dass ich stets 1000km mit einer Tankfüllung fahren könnte

diesbezüglich vollste Zustimmung auch wenn ich nach Reichweitenanzeige immer "nur" so um die 850-900 km komme:-)) und dafür ne "Coladose" mehr Hubraum habe - welche rational betrachtet nix bringt, aber was heißt schon rational wenns spaß macht gell....

grüße aus Bayern

AVANTI84

Zitat:

Original geschrieben von cSharp


Man macht sich keine Vorstellung davon wie groß der Unterschied zwischen 180 km/h und 210 km/h ist. Während man bei 180 km/h noch mit unter 7,5 Liter auf 100km fahren kann, sind es bei >210km/h 10 Liter und mehr, unter Vollgas dann auch über 16 Liter. ...

Kann es sein daß der 2.7 TDI jenseits von 200 auch nicht weniger als z.B. ein TFSI verbraucht?

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Zitat:

Original geschrieben von Flash3


Kann es sein daß der 2.7 TDI jenseits von 200 auch nicht weniger als z.B. ein TFSI verbraucht?

Hallo,

nein, kann nicht sein. Ein TFSI verbraucht jenseits der 200 km/h noch mehr. Wer allerdings häufig so schnell fahren möchte, sollte sich keine Gedanken über Spritkosten machen müssen, denn ökonomisch ist diese Fahrweise in keinem Auto. Allerdings würde ich jedem raten, der so schnell fahren will, lieber einen größeren Motor zu nehmen der auch eine höhere Endgeschwindigkeit erreicht, damit er den Motor nicht ständig am Limit bewegt. Sprich: Ein S4 ist mit 200 weniger ausgelastet als ein 1.8T und wird dementsprechend dann auch länger halten.

gruß
cSharp

@cSharp
OK, war eher ne hypothetische Frage, aber gut zu wissen. In dem Geschwindigkeitsbereich beweg ich mich normalerweise eh nicht, fand nur die Angabe von über 16 Liter für nen Diesel etwas heftig.
Was mir bei deinen ansonsten sehr ausführlichen Berichten bisher allerdings nicht so ganz klar geworden ist, welche Reifengröße fährst du jetzt eigentlich? Einmal war von 16" und dann wieder von 17" die Rede, hast du da mal gewechselt? Und welches Fahrwerk ist verbaut, Serienfahrwerk oder normales Sportfahrwerk?
Hat sich schon etwas ergeben wegen anderen Lautsprechern? Mit dem Serienklang warst du ja auch nicht so zufrieden.

Hallo

der Wagen ist auch beliebt als Firmenwagen, und viele meiner bekannten fahren den mit unterschiedlichen Konfigs. Von daher kann ich auch verschiedene Reifengrößen vergleichen ohne sie selbst dauerhaft zu fahren. Ich habe aber auch mal 17"er getestet, aktuell fahre ich aber auf Grund des höheren Komforts und des niedrigeren Verbrauchs 16"er mit Bridgestone Turrenza. BTW: der Bridgestone ist ein sehr guter Reifen, leise, guter Grip bei Nass und Trocken, niedriger Rollwiderstand. Fahrwerk ist das Serienfahrwerk, Sportfahrwerk halte ich nicht viel von.

Lautsprecher sind schon ausgesucht - Eton-, allerdings habe ich keine Ahnung wie ich die einbauen soll OHNE dabei wie wild zu basteln. Von daher suche ich noch Alternativen

gruß
cSharp

Hallo,

mal wieder was aus der Welt der Schönen, der Reichen und der ganz schön Reichen... den A4 2.7 TDi Fahrern 😁

Diesmal eins meiner Lieblingsthemen: Reifen! Ich hab mich auf Grund der Testberichte für den Michelin Pilot Alpin 2 entschieden. Laut Michelin gibt es den neueren PA3 nicht mit 97er Tragindex. Den Reifen haben ich in der Dimension 205/55R18H gekauft und auf die Audi Standardfelge draufgepackt, sieht zwar nicht wirklich toll aus, aber im Winter kann ich damit leben, zumal das Auto im Winter sowieso immer dreckig aussieht, da dürfen dann auch die Felgen mal nicht-so-doll aussehen. Nach etwa 1000km mit dem Winterreifen lässt sich sagen, dass der Reifen ein sehr merkwürdiges Laufgeräusch hat, ein unregelmäßiges hohes Singen, fast als würde man mit einem Ledertuch über eine fast trockene Glasscheibe polieren. Auf die Dauer etwas nervig, sorgt dann dafür dass das Radio öfter und etwas lauter läuft als früher. Positiv bemerken lässt sich, dass der PA2 einen noch geringeren Rollwiderstand hat als meine Sommerreifen, die einen Tick breiter sind. Normalerweise hat sich das bei dieser Konstellation eigentlich durch das Winterprofil immer auf das gleiche Level eingepegelt, aber die Winterreifen sind eindeutig sparsamer, wobei ich auch dazu sagen muss dass ich die Reifen etwas härter aufgepumpt habe. Das Laufgeräusch verschwindet aber auch nicht, wenn ich den Reifendruck wieder auf Normalmaß, d.h. auf den Wert ohne volle Zuladung herabsenke. Insgesamt komme ich mit dem Reifen sowohl im Trockenen als auch im Nassen sehr gut zurecht. Der Conti Wintercontact ist aber tatsächlich eine Klasse besser, auch wenn der rollwiderstand bei dem etwas höher ist. Sprich: Jedem, der einen ausgewogenen Reifen sucht, sollte den Continental nehmen, jeder der möglichst wenig verbrauchen will, den Pilot Alpin 2.

Der A4 läuft ansonsten wie ein Uhrwerk. Auch bei Temparaturen um die 0 Grad ist der Motor vom Start weg sehr leise und nicht als Diesel zu identifizieren. Bald kommt der zweite Ölwechsel (mache wie bereits geschrieben die ersten beiden Wechselintervalle stark verkürzt, keine Ahnung ob es was bringt). Hab das Öl - Mobil 1 5W30 ESP - wieder bei 911 Bedarf (einfach mal bei e-bay schauen!) bestellt, und zwar über die Hälfte billiger als beim Händler oder im Baumarkt. Mein Inspektionsintervall bleibt stoisch auf in Summe 30.000km stehen, d.h. aktueller Kilometerstand plus Reststrecke zum Serviceintervall sind immer 30.000km. Damit bleiben die Kosten schön kalkulierbar.

Kalkulierbar sind Unfallschäden natürlich nicht. Audi wollte für die Beseitigung meines Unfallschadens knapp 2k€ haben. Da ich erstklassige Arbeit haben wollte, hab ich mich erkundigt wo die hiesigen Audi-Werkstätten ihre Wagen reparieren lassen. Vor Ort habe ich dann >40% weniger bezahlt und von meinem Tor-Rempler sieht man nichts mehr. Dummerweise war der Betrag noch ein gutes Stück unter dem Wert, bei dem sich eine Regulierung über die Vollkasko lohnt. Im Grunde genommen sollte ich mir meine nächste Versicherung mit Rabatt-Schutz aussuchen, je nachdem was dies an Aufpreis kostet kann das bei Bagatellschäden nützlich sein.

Überlegen muss ich mir noch was zum Thema Lackpflege und Wagenpflege im Winter und in der Übergangszeit, damit der Wagen im Frühjahr ebenfalls gut aussieht. Eventuell werde ich im Winter die Garage heizen und den Wagen dort bearbeiten.

Die Sitze passen inzwischen wirklich perfekt. Das Leder war am Anfang sehr hart und hat sich mit der Zeit "aufgeweicht", jedenfalls komme jetzt auch ich mit den Sportsitzen klar und bin froh, dass ich nicht auf normale Sitze umgestiegen bin.

Noch etwas zum Thema Fahrleistungen: Nach nun fast 15tkm gefallen mir die Fahrleistungen weiterhin sehr gut. Aus dem Stand weg / aus dem Drehzahlkeller könnte der Wagen allerdings mehr Leistung gebrauchen, die Leistungsentfaltung ist sehr harmonisch, aber so richtig glauben kann man die 180PS erst, wenn man auf der Autobahn bereits die 120 km/h hinter sich hat. kurzweilige Überholmanöver auf der Landstraße oder in Industriegebieten hat mein Vorgänger - zur Erinnerung: Ein VW Passat 1.9TDi 130PS - jedenfalls souveräner gelöst. Hier kann ich Leute verstehen, die über ein Chiptuning nachdenken, weil gerade dieser Bereich anschließend mit mehr Leben versorgt wird. Kehrseite bleibt aber, dass der Wagen weniger wert ist, die Versicherung u.U. rumzickt, alles eingetragen werden muss, viele Dinge wie z.b. Felgen ihre ABE verlieren und last but not least Motor, Getriebe, Kupplung und Turbolader deutlich mehr beansprucht werden und damit das Risiko eines Schadens steigt. Ich jedenfalls hab mich dafür entschieden dass ich wenn nur noch ab Werk getunte Wagen oder Sondermodelle großer Tuningfirmen kaufe, d.h. A4s die z.b. direkt von Abt oder einer ähnlichen Firma kommen. Dies kostet natürlich deutlich mehr als das 500-1000€ Chiptuning beim Tuner ihres Vertrauens, aber später kann sich so etwas auszahlen.

Keep on racing (um beim Thema geklaute Slogans zu bleiben)
gruß
cSharp

Tolle Berichte, vielen Dank!

Ein kleiner Tipp an den Threadersteller bzgl. der Klimaanlage: lass sie einfach mal machen!
Am Anfang wenn das Auto heiß ist bläst sie zwar mit allem was geht in den Innenraum, aber das hört nach ca. 2 Minuten auf und dann ist die Lüftung nur noch im Hintergrund.
Anders bekommst du den Innenraum nicht auf die gewünschte Temperatur bzw. es würde sehr lange dauern und das würden viele auch nicht mögen.
Du musst halt erstmal viel Luft mit hohem Temperaturunterschied in den Raum hineingeben um ihn richtig viel wärmer oder auch kälter zu machen.
Die Logik der Klima ist schon echt gut, finde ich.

Wie gesagt: einfach die Klima mal machen lassen und dann schauen wie es wird.

Hallo,

@Florian320: Ich möchte im Auto gar kein Einheitsklima haben. Mein Auto ist nicht mein Wohnzimmer, ich möchte je nach Witterungsbedingungen die Fahrt für mich minimal erträglicher machen oder dafür sorgen dass sich die Scheiben nicht beschlagen, mehr nicht.

gruß
cSharp

Hallo,

@cSharp:
Schöne Berichte. Danke dafür.
Hat dein Nick etwas mit C# zu tun?

Ich möchte auch etwas von meinen Erfahrungen mit meinem A4 Avant 3.0 TDI (Bj. 8/05 6-Gang 204PS - aktuell 72.000 km) zum Besten geben.

Fahrwerk:
Sportfahrwerk mit 17" 235 (in 25 Jahre quattro Paket)

Fahrweise:
Hautptsächlich Autobahn (> 1000km/Woche).
So schnell wie möglich, aber immer in "Führerscheinbehalt"-Niveau.

Verbrauch:
In den ersten 20.000 km durchschnittlich 12,3 l/100km
Aktuell (72.000 km) 10,3 l/100km.
Ich habe das FIS Ebene 2 noch nie zurückgestellt.
Der Verbrauch läßt merklich nach den ersten 15-20Tkm nach.

Fahrleistung:
Mit Sommerreifen 17" 235: 245 Tacho (238 GPS) > leicht abschüßig max 255 Tacho.
Mit Winterreifen 16" 215: 250 Tacho (242 GPS) > leicht abschüßig max 260 Tacho.

Persönliche Eindrücke:
Ein super Fahrzeug mit einem traumhaften Motor. Werde immer wieder gefagt, ob es ein Benziner ist, da der Sound so "geil" ist. Finde das Verhältnis von Fahrleistung und Verbrauch mehr als gerechtfertigt (Ich habe ihn in CH auch schon mit 7l/100km gefahren (ist aber langweilig 😉 )).
Verarbeitung einfach Spitzenklasse. Hatte schon mehrere Mietwagen und was da im Verhältnis bei MB oder BMW geliefert wird, na ja.
Und natürlich das Wichtigste: quattro. Das ist einfach ein Muß. Wollte das Früher auch nie glauben wie super das Fahren damit ist. Heute kann ich bestätigen: Einmal quattro, immer quattro.

Wartung / Reparaturen:
Wartungen nach Long-Live.
Einzige außerplannmäßige Reparatur war eine Wischerstange, welche manchmal ausgeklinkt ist. Wurde sofort auf Garantie getauscht.

Ist jedenfalls das beste Fahrzeug, welches ich bis dato hatte.

Grüße,
Hoschy

Hallo,

Zitat:

Original geschrieben von hoschyh


@cSharp:
Schöne Berichte. Danke dafür.
Hat dein Nick etwas mit C# zu tun?

yep, hat er, persönliche Präferenz bei VS.Net 2005...

Zitat:

Original geschrieben von hoschyh


Fahrweise:
Hautptsächlich Autobahn (> 1000km/Woche).
So schnell wie möglich, aber immer in "Führerscheinbehalt"-Niveau.

Verbrauch:
In den ersten 20.000 km durchschnittlich 12,3 l/100km
Aktuell (72.000 km) 10,3 l/100km.
Ich habe das FIS Ebene 2 noch nie zurückgestellt.
Der Verbrauch läßt merklich nach den ersten 15-20Tkm nach.

Also wenn ich bei 1.000km pro Woche >10 Liter verbrauchen würde, würde ich die Krise kriegen. Soviel könnte ich gar nicht verdienen um die viele Zeit an der Tankstelle wieder wett zu machen.

Zitat:

Original geschrieben von hoschyh


Persönliche Eindrücke:
Ein super Fahrzeug mit einem traumhaften Motor. Werde immer wieder gefagt, ob es ein Benziner ist, da der Sound so "geil" ist. Finde das Verhältnis von Fahrleistung und Verbrauch mehr als gerechtfertigt (Ich habe ihn in CH auch schon mit 7l/100km gefahren (ist aber langweilig 😉 )).
Verarbeitung einfach Spitzenklasse. Hatte schon mehrere Mietwagen und was da im Verhältnis bei MB oder BMW geliefert wird, na ja.
Und natürlich das Wichtigste: quattro. Das ist einfach ein Muß. Wollte das Früher auch nie glauben wie super das Fahren damit ist. Heute kann ich bestätigen: Einmal quattro, immer quattro.

Bestätigt ja im Grunde genommen meine Eindrücke, obwohl ich für mich persönlich von Quattro nichts halte, da es für mich keine wesentlichen Vorteile bringt.

Zitat:

Original geschrieben von hoschyh


Wartung / Reparaturen:
Wartungen nach Long-Live.
Einzige außerplannmäßige Reparatur war eine Wischerstange, welche manchmal ausgeklinkt ist. Wurde sofort auf Garantie getauscht.

wenn ich das in 100tkm auch noch sagen kann, werde ich drüber nachdenken den Wagen nach Ablauf des Vertrages zu übernehmen. Aber so wie ich mich kenne gibt es danach vermutlich das VW Passat Facelift mit 6zyl Diesel, auf das ich dann umsteigen werde 😁

Zitat:

Original geschrieben von hoschyh


Ist jedenfalls das beste Fahrzeug, welches ich bis dato hatte.

dito! Obwohl der Passat vorher auch schon ein Auto für sich war, mehr Platz, weniger Verbrauch, nicht wesentlich schlechtere Fahrleistungen...

gruß
cSharp

Zitat:

Original geschrieben von cSharp


... Aber so wie ich mich kenne gibt es danach vermutlich das VW Passat Facelift mit 6zyl Diesel, auf das ich dann umsteigen werde

Auch in den Facelift Passat wird kein V6 TDI passen!

Zitat:

Original geschrieben von mareje


Auch in den Facelift Passat wird kein V6 TDI passen!

Warum nicht? Ein V6 Benziner mit bis zu 3,6 Litern Hubraum passt rein, warum soll kein V6 TDI (VR6) quer reinpassen? Sicher keiner der Diesel von Audi, aber VW könnte ja auch selbst einen entwickeln.

Grüße

Jan

Zitat:

Original geschrieben von mareje


Auch in den Facelift Passat wird kein V6 TDI passen!

Hallo,

du hast schon mitbekommen dass VW an einem 3.0 VR6 entwickelt der sich längs und quer einbauen lassen soll? soll auch in 2-3 verschiedenen Leistungsvarianten auf den Markt kommen, aber alle haben >200ps und v.a. 6 Zylinder. Problem ist eben dass die Teile erst 2008 kommen sollen.

@hoinzi: Der aktuelle V6 lässt sich nicht quer einbauen, ansonsten hätte VW den schon in den Passat eingebaut.

gruß
cSharp

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