ATU Erfahrungen
Wie sind Eure Erfahrungen mit ATU? einerseits schauen deren Angebote immer gut aus und sind auch Preiswert aber andererseits höre ich immer wieder, dass dort lauter Pfuscher arbeiten die mehr schlecht als recht machen.
Was denkt ihr?
Beste Antwort im Thema
Moin!
Meine ATU-Anekdote:
Vorne zwei neue Reifen montieren lassen.
Dann gemerkt, dass die Lenkung ungewöhnlich leicht geworden ist. Luftdruck kontrolliert und siehe da: statt 1,8 bar hatte ein Reifen 2,0 und ein Reifen 2,4 bar. Luftdruck korrigiert und gut war.
Frage: Können die oder wollten die sich nicht schlau machen, wieviel Druck bei normaler Beladung vorgeschrieben ist...
ATU-Anekdote meines Cousins:
Hatte bei seinem Ford Zahnriemen wechseln lassen. Bemerkung des Mechanikers bei der Montage: "Oh, die Bremsen sind aber auch schon runter, sollten mal gemacht werden..." Antwort meines Cousins: "Aber die habe ich doch hier erst vor ca. 8 Wochen machen lassen..."
Schönen Tag noch!!! 😎
3489 Antworten
Ich versuche es trotzdem so zu halten, dass wenn ich (außerplanmäßig) in eine Werkstatt gehe, dann lieber die kleine lokale Werkstatt von "nebenan" zu unterstützen, als solche "Konzerne" oder Ketten wie ATU, die ihre Mitarbeiter bis aufs Mark aussaugen. Da zahl ich auch mal gern ein paar Euro mehr.
Der Billig-Mentalität haben wir es zu verdanken, dass es mit der Welt den Bach runtergeht.
Zitat:
Original geschrieben von Crackerjack79
Ich versuche es trotzdem so zu halten, dass wenn ich (außerplanmäßig) in eine Werkstatt gehe, dann lieber die kleine lokale Werkstatt von "nebenan" zu unterstützen, als solche "Konzerne" oder Ketten wie ATU, die ihre Mitarbeiter bis aufs Mark aussaugen. Da zahl ich auch mal gern ein paar Euro mehr.Der Billig-Mentalität haben wir es zu verdanken, dass es mit der Welt den Bach runtergeht.
Ja, dem stimme ich natürlich zu.
Andererseits frage ich mich dann auch wer sonst diese vielen Arbeitsplätze sonst anbieten soll. Die Hinterhofwerkstatt besteht ja zumeißt aus nicht mehr als drei Personen.
Die vielen Angestellten bei ATU, die oftmals nichtmal eine richtige Ausbildung genießen durften, wo sollen die hin?
Unsere Gesellschaft/die Arbeitgeber legen eben auf schriftliche Qualifikationen (Zeugnisse, Ausbildung) sehr viel Wert. Und ich kann es ihnen nicht verübeln. Wir hatten hier in der Bank auch sehr viele schlechte Azubis.
Den ATU-Laden in Dortmund kann ich übrigens ruhigen Gewissens weiterempfehlen. Insbesondere wenn man ein altes Auto fährt und das Geld knapp ist, bleibt einem auch nix anderes übrig.
Für einen Thermostatwechsel an meinem E34 wollte eine Hinterhofwerkstatt 140 EUR. Okay, die gehörte zu den besseren. Eine andere Hinterhofwerkstatt (eine schlechtere) kostete 120 EUR.
ATU wollte 70 EUR - inklusive der neuen Kühlflüssigkeit.
Am Ende habe ich es selber gemacht. 20 EUR der Thermostat, 30 EUR die Kühlflüssigkeit, 10 EUR die Miete für den Werkstattplatz (eine Stunde). 10 EUR im Vergleich zu ATU gespart. 🙄
Wenn ich das gewusst hätte, wäre ich direkt zu ATU gefahren, aber ich dachte ja, dass kriege ich für billiger selber hin. 😁
Wenn jemand keinen Abschluss hat oder nicht willens war, sich auf seine vier Buchstaben zu setzen und zu lernen, dann hat er eben Pech.
Man wird ja nicht zu einem bestimmten Job gezwungen... und wenn man etwas unbedingt machen möchte, dann macht man eine Ausbildung.
Eines der Dinge, die Deutschland groß gemacht hat.
Es ist keine Schande, wenn man die Ausbildung noch nicht hat, sondern wenn man keinen Bock hat. Und wenn es vom Bregen her nicht gereicht hat, dann gibt's andere Möglichkeiten. Wir können nicht alle Banker, Astronauten oder Superentwickler werden... und das ist auch nicht schlimm, im Gegenteil.
cheerio
Gut gebrüllt Löwe! Daumen hoch! 🙂
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Naja, so selbstverständlich ist das nicht.
Wenn der Bauer nicht schwimmen kann, ist ja oft die Badehose schuld.
Oder die "böse böse" Gesellschaft.
Und ich bin's leid, ehrlich gesagt.
cheerio
Es gibt aber auch Leute, die bspw. zugewandert sind und deren Abschlüsse nicht anerkannt werden.
Meine Mutter hatte jahrelang das Problem, dass ihr griechisches Abitur nicht anerkannt wurde. So musste sie dann in der Imbissbude arbeiten, weil sie ja ungelernt ist und keinen Schulabschluss hat.
Das hat auch nix mit Faulheit zu tun. Außerdem müssen solche "niederen" Arbeiten auch von jemanden gemacht werden.
Meine Mutter hat inzwischen eine Anstellung bei der Allianz in der Schadensregulierung. Blöde ist sie ja nicht. Nur hatte sie eben keine Sprachkenntnisse. Das hat sie sich selbst beigebracht. Und wieder keine Zeugnisse, da sie hier neben der Arbeit und der Versorgung ihres damals noch kleinen Sohnes nicht auch noch in die Abendschule gehen konnte. Es war alles in allem sehr schwierig eine solche Anstellung zu finden, und insgesamt hatte sie da auch wirklich sehr viel glück.
Seht das doch nicht so strikt und in diesem Sandkastendenken. Und von wegen, dass die armen Schlucker, die da arbeiten, faul wären. Im Gegenteil. Die gehen ja zur Arbeit. Da sollten wir froh drum sein. Auch wenn das so genannte Aufstocker sind. Die sind mir lieber als die Langzeitarbeitslosen, die wirklich nur aus Faulheit zu Hause bleiben und sich denken: "Für 400 EUR gehe ich ja noch nichtmal vor die Haustür."
Ich bin Banker. Wenn es die Situation erfordert würde ich sogar Klos putzen gehen.
Was meinst Du denn, wenn ich z.B. in die USA auswandern wollte, was mit meinen Abschlüssen passiert? Natürlich muss man entsprechende Aufnahmeprüfungen usw. machen.
Klar wird vielleicht noch das Diplom anerkannt, aber um z.B. richtig in den typischen Gewerken arbeiten zu dürfen (auch als Selbständiger), muss man Prüfungen beim jeweiligen Bundesstaat ablegen. Und das müssen sogar Einheimische, die z.B. von Connecticut nach Colorado ziehen, wie ich von einem Bekannten weiß.
Sonst darf man da auch Kurierfahrer oder sowas machen, in der Zwischenzeit.
Aber man ist ja kein "Ungelernter", das ist ja eher eine organisatorische Sache und mit entspr. Prüfungen ist das dann auch gegessen.
Das ist dann erst mal "Pech", aber das ist eben so. Und Leute, die ein Abitur haben und eine Entscheidung getroffen haben, woanders etwas zu werden, die machen auch das noch. Und solange arbeitet man was anderes. Ich hab auch lange an der Tanke gearbeitet im Studium, war um die Ecke und daher auch kein Problem.
So, lange Rede, kurzer Sinn:
Ich will ja nur darauf hinaus, dass man die Klopse, die bei ATU regelmäßig passieren, nicht schönreden darf mit ungelernten Arbeitern, die ja sonst nichts zu tun haben und die müssten ja auch was zu tun haben.
Kaputtreparieren kann ich meine Autos auch selbst, die Almosen brauche ich nicht an Ungelernte bei ATU zu verteilen. Darauf will ich hinaus.
cheerio
Mir gefiel nur die Aussage nicht, dass die Leute, die da arbeiten sich das selbst ausgesucht haben und faul wären. 😉
So, dann ist dieses Thema jetzt wohl fürs erste ausreichend besprochen. Und braucht auch nicht weiter debattiert werden.
Und nun bitte zurück zum Thema, meine Damen und Herren!
Ich bin einmal bei ATU gewesen wegen Wechsel Glühbirne Abblendlicht beim V50, keine Chance, inklusive meiner Wenigkeit wusste keiner, wie man den Lichtkasten öffnet und die Birne wechseln kann. Habe später gelernt, dass das völlig simpel ist. Muss man halt wissen.
Und im Geschäft habe ich einige Male längere Zeit auf eine Beratung bzgl. Produkte gewartet. Das hat dann einen negativen Eindruck bei mir hinterlassen, daher kaufe ich eben woanders.
OT: die Wartezeit bei ATU ist allerdings nix gegen die in einigen Autohäusern, wo Kundenberater alles mögliche zu tun haben und dabei mit einer sagenhaften Lässigkeit den Besucher einfach nicht wahrnehmen. OT-Ende
Heute war es so weit, ich bin zu ATU gefahren (Leipzig-Rückmarsdorf).
Nur eine Kleinigkeit: Mein Öleinfülldeckel hat seine Führungsschienen verloren und hält nicht mehr so richtig. Auf der ATU-Website war dieser auch zu finden für 4,78€. Also hingefahren und an einen freundlichen Verkäufer geraten. Das gute Stück war leider nicht auf Lager. Das finde ich jetzt aber nicht weiter schlimm, sowas geht ja sonst auch nie kaputt. Auf jeden Fall kann ich den Deckel Samstag abholen für 4,78€. Wenn das Ding auch noch passt, kann man ATU auch mal loben. 🙂
Bei Egay kostet das gleiche Teil 8 -12€, das war ein Argument für ATU.
In einer Aktion geistiger Umnachtung habe ich Scheibenwaschflüssigkeit 5l für 8,99€ bei denen gekauft. Was für ein Wucher.
Zitat:
Original geschrieben von Ascender
Seht das doch nicht so strikt und in diesem Sandkastendenken. Und von wegen, dass die armen Schlucker, die da arbeiten, faul wären. Im Gegenteil. Die gehen ja zur Arbeit. Da sollten wir froh drum sein. Auch wenn das so genannte Aufstocker sind. Die sind mir lieber als die Langzeitarbeitslosen, die wirklich nur aus Faulheit zu Hause bleiben und sich denken: "Für 400 EUR gehe ich ja noch nichtmal vor die Haustür."
Ich bin Banker. Wenn es die Situation erfordert würde ich sogar Klos putzen gehen.
Ich würde im Leben niemals für 400 Euro arbeiten gehen und jeder, der einen unter bezahlten Job annimmt, sollte von allen arbeitswilligen Menschen bestraft werden. Denn durch diesen Mist gibt es so viele unter bezahlte Jobs aber es merkt natürlich keiner. Auch der Spruch, dass man immer Arbeit findet stinkt bis zum Himmel, denn was das für eine tolle Arbeit ist, bleibt meist unerwähnt 🙄
Zitat:
Original geschrieben von Popelnascher
Ich würde im Leben niemals für 400 Euro arbeiten gehen und jeder, der einen unter bezahlten Job annimmt, sollte von allen arbeitswilligen Menschen bestraft werden. Denn durch diesen Mist gibt es so viele unter bezahlte Jobs aber es merkt natürlich keiner. Auch der Spruch, dass man immer Arbeit findet stinkt bis zum Himmel, denn was das für eine tolle Arbeit ist, bleibt meist unerwähnt 🙄Zitat:
Original geschrieben von Ascender
Seht das doch nicht so strikt und in diesem Sandkastendenken. Und von wegen, dass die armen Schlucker, die da arbeiten, faul wären. Im Gegenteil. Die gehen ja zur Arbeit. Da sollten wir froh drum sein. Auch wenn das so genannte Aufstocker sind. Die sind mir lieber als die Langzeitarbeitslosen, die wirklich nur aus Faulheit zu Hause bleiben und sich denken: "Für 400 EUR gehe ich ja noch nichtmal vor die Haustür."
Ich bin Banker. Wenn es die Situation erfordert würde ich sogar Klos putzen gehen.
Das reguliert aber der Staat indem er die Freibetragsgrenze festlegt. Mittlerweile sind es ja 450 EUR.
Natürlich merkt jeder, dass er mit 450 EUR nicht gerade gut bezahlt ist, bzw. mit 7 EUR/Std. oder weniger. Jeder der irgendwo Arbeitnehmer ist, muss eben auch für seinen Arbeitgeber so viel Ertrag reinbringen, dass es funktioniert. Reich wird man als Arbeitnehmer also nicht. Das ist auch klar.
Ich finde aber diese Aussage, dass du nie im Leben für 400 EUR arbeiten gehen würdest, und jeder der davon seinen Lebensunterhalt bestreitet bestraft werden sollte, ziemlich beschränkt, wenn ich das mal so ausdrücken darf.
Mir fallen ganz andere Begriffe dazu ein, die ich hier aber lieber nicht erwähne.
Auf jeden Fall zeugt es nicht gerade von Lebenserfahrung oder "Blick über den Tellerrand hinaus".