ATU Erfahrungen

Wie sind Eure Erfahrungen mit ATU? einerseits schauen deren Angebote immer gut aus und sind auch Preiswert aber andererseits höre ich immer wieder, dass dort lauter Pfuscher arbeiten die mehr schlecht als recht machen.
Was denkt ihr?

Beste Antwort im Thema

Moin!

Meine ATU-Anekdote:

Vorne zwei neue Reifen montieren lassen.
Dann gemerkt, dass die Lenkung ungewöhnlich leicht geworden ist. Luftdruck kontrolliert und siehe da: statt 1,8 bar hatte ein Reifen 2,0 und ein Reifen 2,4 bar. Luftdruck korrigiert und gut war.
Frage: Können die oder wollten die sich nicht schlau machen, wieviel Druck bei normaler Beladung vorgeschrieben ist...

ATU-Anekdote meines Cousins:

Hatte bei seinem Ford Zahnriemen wechseln lassen. Bemerkung des Mechanikers bei der Montage: "Oh, die Bremsen sind aber auch schon runter, sollten mal gemacht werden..." Antwort meines Cousins: "Aber die habe ich doch hier erst vor ca. 8 Wochen machen lassen..."

Schönen Tag noch!!! 😎

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ich wechsle meine Räder immer selber, seit ich Auto fahre. Ich kann mich nicht erinnern, dass sich bei der Nachkontrolle mal irgendein Bolzen bzw. mittlerweile irgendeine Mutter nochmal hat nachziehen lassen. War bis dato immer alles fest, weil alles gereinigt und mit dem vorgeschriebenen Drehmoment mit Drehmomentschlüssel angezogen (ca. 120 Nm).
Ich weiss nicht, unter welchen Umständen sich eine festgezogene (!) Mutter wieder lösen kann - ich denke aber, dass es nicht selten vorkommt, dass Radbolzen in der Werke auf der Bühne nur gut handfest angezogen werden bzw. mitm Druckluftschrauber und erst nach dem Ablassen mitm Drehmomentschlüssel nachgezogen werden (so mach ich das zuhause in der Einfahrt) - und da wird im Stress und unter Zeitdruck auchmal ein Bolzen oder ggf. sogar ein ganzes Rad vergessen ... das sind dann imho die Schrauben, die sich während der Fahrt lösen.

Hab den Drehmomentschlüssel im Armgelenk, wenn es knackt, paßt es. Nie bei Radmuttern oder Kopfschrauben Probleme gehabt, beides haben sich nie gelöst.
th

Zitat:

@OisBayern schrieb am 29. Januar 2017 um 13:49:23 Uhr:


z.B. durch Schmutz an den Kalotten oder auch deren Passung

Hallo.

Kann mir bitte jemand sagen, was KALOTTEN an einem Fahrzeug sind?
Ich habe gekugelt und nur das gefunden:

Kalotte

Kalotte steht für:

einen Schnitt einer Kugel bzw. anderer Körper, siehe Kugelkalotte
die halbkuppelförmige Wölbung einer Apsis, siehe Apsiskalotte
eine Bauform für einen Lautsprecher, siehe Kalottenlautsprecher
eine aus Metallblech getriebene Hohlform, siehe Kalottierung
ein Formstück am Ende von Verteilern und Kesseln, siehe Klöpperboden
eine Bauform eines Gewölbes, die Flachkuppel, siehe Kuppel
das menschliche Schädeldach, siehe Schädelkalotte
den Norden Skandinaviens, siehe Nordkalotte
die Darstellung eines Atoms im Modell eines Moleküls, siehe Kalottenmodell
das obere Drittel des Tunnelausbruchs, siehe Tunnelbau
die Schirmkappe beim Gleitschirm
die runde Scheitelmütze, die von den Geistlichen getragen wird, der Soli Deo oder Pileolus
eine Studentenmütze, siehe Calotte
verschiedene Tümmlertauben mit Kalottenzeichnung, darunter:
Bialostocka Kalotte, Taubenrasse
Französische Kalotte, Taubenrasse
Hamburger Kalotte, Taubenrasse
Niederländische Kalotte, Taubenrasse
Polnische Kalotte, Taubenrasse

mfg eachi

Zitat:

@dermondeoreiter schrieb am 29. Januar 2017 um 12:08:30 Uhr:


Auch Halbwissen...
Beim Radbolzen darf sich die Schraube also lösen, oder warum haben wir da keine Schraubensicherungsmittel?

Musst Du die Hersteller fragen. 😁
Bei Oldtimern gibt es auf jeden Fall Modelle mit Sicherung durch einen Splint, bei Zentralmuttern.
Ob sich eine Schraube/Mutter löst hängt auch vom Anzugdrehmoment ab. Bei einigen Modellen sind die Sicherheitsreserven recht gering und Andere verlangen das man die Teile bis an die mechanischen Grenzen anzieht.

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Hmm....ich wechsel meine Reifen auch immer selbst.
Die meisten Schrauber werden das gewissenhafter machen, als die armen Schweine in den Reifenbuden....die arbeiten wärend der Saisonwechsel ja Akkord.
Ich mach die Anlagenflächen von Nabe und Felge immer blank, ein Tropfen Motoröl auf den Lappen, Anlagefläche einreiben und montieren.
Nachziehen musste ich in den letzten 19 Jahren auch noch nie.
Auch ist mir noch nie aufgefallen, das beim nächsten Wechsel eine Schraube zu locker gewesen wäre.....
Der Hinweis mit dem Nachziehen in der Werkstatt dient meiner Meinung nach zur Absicherung und wird vermutlich von den wenigsten wahrgenommen.

Den FI-Schutzschalter braucht man auch erst, wenn es brenzlig wird. Man soll ihn monatlich testen (ja, dafür ist da der Testtaster dran). Macht zwar auch keiner und es geht meist gut. Das macht trotzdem Sinn.

Zitat:

@Sir Donald schrieb am 29. Januar 2017 um 19:24:40 Uhr:



Zitat:

@dermondeoreiter schrieb am 29. Januar 2017 um 12:08:30 Uhr:


Auch Halbwissen...
Beim Radbolzen darf sich die Schraube also lösen, oder warum haben wir da keine Schraubensicherungsmittel?

Musst Du die Hersteller fragen. 😁
Bei Oldtimern gibt es auf jeden Fall Modelle mit Sicherung durch einen Splint, bei Zentralmuttern.
Ob sich eine Schraube/Mutter löst hängt auch vom Anzugdrehmoment ab. Bei einigen Modellen sind die Sicherheitsreserven recht gering und Andere verlangen das man die Teile bis an die mechanischen Grenzen anzieht.

Was interessieren jetzt Oldtimer? Zu Zeiten der Oldtimer dachte der geneigte deutsche Ingenieur auch noch, er könne Schrauben mit Well- oder Zahnscheiben gegen das selbständige Lösen sichern. Das die dazu nicht taugen weiß man mittlerweile aber.

Das Drehmoment hängt nicht nur mit, sondern wesentlich davon ab, ob sich eine Schraube löst.
Die Schraube wirkt, korrekt angezogen, wie eine Feder. Und es gibt da noch die sogenannte Streckgrenze.
Ziehst du die Schraube mit zuwenig Drehmoment an, dann gibt es halt keine Federwirkung und die Schraube löst sich.
Ziehst du sie viel zu fest an (z.B weil das Gewinde geschmiert wird, oder Volle-Pulle der Druckluftschrauber drankommt), dann erreichst du schon mal die Streckgrenze. Das Material der Schraube wird unwiderruflich gestreckt, dadurch verringert sich das Anzugmoment wieder. Die Schraube löst sich oder reisst gleich beim Einschrauben ab.

An die Materialgrenzen wird bei keiner Verschraubung gegangen, das ist Unfug. Es sei denn, der Konstrukteur hat sich verrechnet...

Und wenn es um richtig hohe Anzugmomente und fette Bolzen geht, dann wird nicht mehr mit Drehmoment gearbeitet, sondern dann werden die Verschaubungen vorgespannt, ist so auch in einschlägigen Normen definiert. Das wäre bei Radbolzen aber ein wenig aufwändig...

Zitat:

@berlin-paul schrieb am 30. Januar 2017 um 09:11:02 Uhr:


Den FI-Schutzschalter braucht man auch erst, wenn es brenzlig wird. Man soll ihn monatlich testen (ja, dafür ist da der Testtaster dran). Macht zwar auch keiner und es geht meist gut. Das macht trotzdem Sinn.

Sehr gutes Beispiel.
Um es aufs Auto zu übertragen: hat irgendein Hersteller die Vorschrift, Radbolzen regelmäßig auf korrektes Drehmoment zu überprüfen? Ich glaube nicht, lasse mich aber gerne belehren...
Warum also EINMAL (nach 20-200 km) nach Montage der Reifen prüfen müssen, wenn sich Schraubverbindungen doch wie durch Zauberhand plötzlich jederzeit lösen können?

Den FI Schalter teste ich einmal im Jahr, muss reichen :-)

Zitat:

@dermondeoreiter schrieb am 30. Januar 2017 um 12:55:47 Uhr:


Warum also EINMAL (nach 20-200 km) nach Montage der Reifen prüfen müssen, wenn sich Schraubverbindungen doch wie durch Zauberhand plötzlich jederzeit lösen können?

Warum ZAUBERHand? Bei Reifenmontage liegt die Felge oder die Bolzen nicht unbedingt optimal an. Das passiert erst, wenn man einige km gefahren ist.

Bevor ein Straßenpflaster gelegt wird, wird die zu belegende Fläche auch erst mit der Rüttelmaschine verdichtet, damit hinterher nichts mehr nachgibt. Wird auf die Rüttelmaschine verzichtet, kann man nach 1 oder 2 Jahren den Belag nochmal runtereissen und neu machen, die Rüttelmaschine ist dann nicht mehr notwendig, da sich der Boden in dieser Zeit von "Zauberhand" selbst verdichtet hat. Dies so durchzuführen ist aber bei Straßenarbeiten viel zu teuer und aufwändig, so dass die Rüttelmaschine immer benutzt wird.

Beim Reifenwechsel kann man das übertragen auch so machen: Ölen der Auflageflächen, Bolzen entrosten, etc. Wird das beim Reifenwechsel nicht gemacht, rüttelt sich der Reifen erst durch das Fahren in optimale Position. Diese Bolzen sind dann nicht mehr so fest wie vorher. Zieht man die Bolzen nun nach 50km nach, bleibt es dann so.

Alternativ kann man die Bolzen auch fester anziehen als vorgesehen (z.B. 140Nm statt 120Nm). Werkstätten machen das indirekt auch. Bei LKWs oder Traktoren wird das grundsätzlich viel fester angezogen. Ob das bei PKW auf Dauer besonders gut ist, wage ich zu bezweifeln, insbesondere bei Alufelgen. Oder man behandelt sein Auto und alles was drumherum ist sehr behutsam wie sein eigenes Kind, wenn man das Auto nicht nur als Mittel zum Zweck betrachtet.

Zitat:

Den FI Schalter teste ich einmal im Jahr, muss reichen :-)

Wozu nochmal, wenn du ihn schon einmal getestet hast? Verliert die Technik ihre Wirkung durch Zauberhand? 🙂

Zitat:

@dermondeoreiter schrieb am 29. Januar 2017 um 09:41:09 Uhr:



Zitat:

@OisBayern schrieb am 29. Januar 2017 um 07:31:00 Uhr:


Wer sagt das eine Werkstatt weil sie den Hinweis gibt die Radbefestigung nach Kilometer X nachzuziehen nicht sauber arbeitet? Lesen und verstehen --> https://www.tyresystem.de/.../Radmutter-nchziehen-Merklatt

Komm mir nicht mit diesem dummen Geschwätz von wegen "Lesen und Verstehen" und lese erst einmal noch einmal meinen Beitrag. Dann wirst du festfstellen, dass der sich nicht mit dem von dir verlinkten Artikel widerspricht. Und davon, wie bei einem Unfall die Haftungsfrage vor Gericht zu bewerten ist, habe ich mit keinem Wort gesprochen. Es ist sowieso ein schlechter Witz, dass den Richtern in der Vergangenheit scheinbar der schriftliche Hinweis wichtiger war als die ordentliche Arbeit. Aber du weisst ja, wie es mit Hoher See, Gerichten und Gottes Hand ist...

Zitat:

@dermondeoreiter schrieb am 29. Januar 2017 um 09:41:09 Uhr:



Zitat:

Bei vielen heute im Einsatz befindlichen Radbefestigungen kann ein Lockern von Radschrauben im Fahrbetrieb nach einem Radwechsel nicht grundsätzlich ausgeschlossen werden. Als Einflussgrößen waren die Radlast, die Motorleistung, die Werkstoffpaarung Schraube/Radträger und der Korrosionszustand der Anschlussfläche feststellbar. Daher empfiehlt das RTC grundsätzlich nach jeder Radmontage - ob durch Werkstätten der Fahrzeughersteller, des Fachhandels oder auch durch Privatpersonen - das Nachziehen der Befestigungsteile nach einer Fahrstrecke von mindestens 20 km und maximal 200 km."

Der rot hervorgehobene Umstand dürfte der einzige Grund sein, neben dem Festziehen mit viel zu hohem oder niedrigem Anzugsdrehmoment, dass sich die Schraube lockert.
Die Motorlast und der ganze andere Scheiß sind Faktoren, die konstruktiv bei der Auslegung der Radverbindung zu berücksichtigen sind. Und da man dabei über das Anzugmoment keine Eingriffmöglichkeit hat, geht das nur über die Anzahl der Radbolzen.

So und nicht anders. Wenn die Schrauben nach 50 km nachgezogen werden müssen, sagt das schon einiges über die geleistete Arbeit aus. Dann kann ich es auch gleich selbst machen Man stelle sich mal vor der Satz würde beim Wechsel von Karosserieteilen drinstehen. Das ist für mich ein Armutszeugnis für ATU.
Und mal nebenbei. Ich bezahle nicht dafür, daß ich die Hälfte der Arbeit nachkontrollieren muß. Wer ein Angebot annimmt, hat die Qualifikation zu erfüllen.

Das ist für mich ein Armutszeugnis für ATU.

Das hat mit A.T.U. rein Garnichts zu tun.

Es ist gesetzlich vorgeschrieben in der Rechnung auf das Nachziehen der Radmuttern nach 50 km hinzuweisen.

Der Hinweis auf der Rechnung war nach diesem Urteil sogar noch Zuwenig.

http://www.rechtsindex.de/.../...weispflicht-nachziehen-der-radmuttern

Mit ATU habe ich bisher wenig zu tun gehabt, obwohl bei mir um die Ecke
Einmal mit dem LUPO meiner Frau, Warnleuchte <Motorsteuerung> leuchtete. Bei ATU wollten sie mir ein neues Steuergerät einbauen. Dank MT-Recherche kam ich auf einen defekten Bremslichtschalter, um und bei 35€ beim Freundlichen! - ATU
Dann ging es um den Kauf einer neuen Alu-Felge für den A1 meiner Gattin (Kantstein, vorne rechts) bevor das Fahrzeug veräußert werden sollte. Der gute Mann riet uns ab, weil der Aufwand zu teuer wäre im Verhältnis zum VK-Mehrwehrt, stimmte. + ATU.
Vor kurzem Öl für die Kuh gekauft, 5 Liter Liqui Moly 4200 LL III = 39,99 € Sonder-Edition für ATU, Normalpreis war 49,99 € + ATU.
Ich denke mal, Teile und Zubehör etc. kann man gut kaufen, einfache Reparaturen ggf. auch noch, bei sicherheitsrelevanten Arbeiten eher in die Fachwerkstatt, obwohl, Garantien für Mängelfreiheit gibts dort auch nicht.

Wie verhält sich das bei Neuwagen, da steht m.W. nirgends dass man Räder nach 50 km nachziehen muß.

Zitat:

@kiaora schrieb am 31. Januar 2017 um 07:51:20 Uhr:


Wie verhält sich das bei Neuwagen, da steht m.W. nirgends dass man Räder nach 50 km nachziehen muß.

guckts du hier

http://www.motor-talk.de/.../...-radschrauben-nachziehen-t2442822.html

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