ATU Erfahrungen

Wie sind Eure Erfahrungen mit ATU? einerseits schauen deren Angebote immer gut aus und sind auch Preiswert aber andererseits höre ich immer wieder, dass dort lauter Pfuscher arbeiten die mehr schlecht als recht machen.
Was denkt ihr?

Beste Antwort im Thema

Moin!

Meine ATU-Anekdote:

Vorne zwei neue Reifen montieren lassen.
Dann gemerkt, dass die Lenkung ungewöhnlich leicht geworden ist. Luftdruck kontrolliert und siehe da: statt 1,8 bar hatte ein Reifen 2,0 und ein Reifen 2,4 bar. Luftdruck korrigiert und gut war.
Frage: Können die oder wollten die sich nicht schlau machen, wieviel Druck bei normaler Beladung vorgeschrieben ist...

ATU-Anekdote meines Cousins:

Hatte bei seinem Ford Zahnriemen wechseln lassen. Bemerkung des Mechanikers bei der Montage: "Oh, die Bremsen sind aber auch schon runter, sollten mal gemacht werden..." Antwort meines Cousins: "Aber die habe ich doch hier erst vor ca. 8 Wochen machen lassen..."

Schönen Tag noch!!! 😎

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Zitat:

@berlin-paul schrieb am 27. Januar 2017 um 19:01:13 Uhr:


Von Deutschland nach Irland mit losen Radschrauben/muttern. .... Ja, da ist sicherlich eine Schraube locker bei Dir.

Na, wer wird denn gleich......
Handlos kann auch bedeuten, daß sie zwar fest waren aber nicht mit vollem Drehmoment und die Felgen zu jederzeit fest auf der Nabel saß.

Gruß,
der_Nordmann

Zitat:

@berlin-paul schrieb am 27. Januar 2017 um 19:01:13 Uhr:


Von Deutschland nach Irland mit losen Radschrauben/muttern. .... Ja, da ist sicherlich eine Schraube locker bei Dir.

Ich habe geschrieben, dass die handlose waren! Ich bin sicher nicht mit eiernden Rädern gefahren. Aber, was soll es, Ihr Benehmen liest sich aus dem Inhalt der Mail. Hoffe, Sie schaffen es im Leben nicht laufend mit einem Opel anzuecken oder durch allzu simplistischen Äusserungen abqualiziert zu werden. Viel Glück

Cheers und Ciao

Aha, das verstehende Lesen ist also das Problem. Auf der Rechnung steht natürlich nicht, dass man nach 50km die Radschraunem/muttern nachziehen (lassen) soll. Und es war vermutlich die erste Fahrstunde in der Fahrschule. 🙄

Der Spruch mit den 50 km dient nur dazu im Schadensfall die Schuld dem Kunden aufzubürden. Eigentlich ein Unding. Im Prinzip heißt das übersetzt: wir haben die Arbeit gemacht, garantieren aber nicht für die Korrektheit. Ob das rechtlich sauber ist, müßte auch mal jemand prüfen.

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es schadet jedenfalls nix, mal nach einer Zeit X einen Radmutternschlüssel in die Hand zu nehmen und sporadisch nachzuziehen... mach ich alleine schon aus gesundem Misstrauen gegenüber allem, was ich nicht selbst am Auto gemacht hab... die haben an einer Alufelge auch schonmal die Wuchtgewichte vergessen (nicht ATU), ist mir zum Glück vorm Reifenwechsel aufgefallen, eben WEIL ich immer nochmal alles für mich mögliche grob nachkontrolliere. Auch die Radmuttern, spätestens am nächsten Tag.
Bei ATU würde ich niemals vom Hof fahren, ohne die durchgeführten Arbeiten vorher mal grob abgecheckt zu haben!

Man muss aber auch zugeben, dass das kaum ein Otto-Normalautofahrer macht.

Zitat:

@cocker schrieb am 28. Januar 2017 um 15:18:01 Uhr:


es schadet jedenfalls nix, mal nach einer Zeit X einen Radmutternschlüssel in die Hand zu nehmen und sporadisch nachzuziehen... mach ich alleine schon aus gesundem Misstrauen gegenüber allem, was ich nicht selbst am Auto gemacht hab...

Das ist sicher nicht verkehrt, wenn man ein gesundes Misstrauen hegt, allerdings sehe ich das so wie HarryOtter: wenn die Reifenbude die Felgenauflage an der Radnabe richtig entrostet, die Schraubengewinde ggf. entrostet und die Schraubverbindungen mit dem korrekten Drehmoment anzieht, dann kann sich so eine blöde Radschraube nicht lösen. Wenn doch, dann ist vor oder bei der Montage gehörig was schief gelaufen.
Empfinde es auch als schlechten Witz, wenn die Schrauberbrüder mir mit dieser 50 km Scheisse kommen.
Ich frage dann immer ganz offen, ob sie sauber gearbeitet haben oder lieber noch mal nachprüfen wollen. Das wollen sie dann in der Regel auch nicht. Und ich prüfe keine Drehmomente an Radschrauben, die ich nicht festgezogen habe und für deren korrekte Befestigung ich andere bezahlt habe. Klingt komisch, ist aber so...

Zitat:

@dermondeoreiter schrieb am 29. Januar 2017 um 02:43:41 Uhr:



Zitat:

Empfinde es auch als schlechten Witz, wenn die Schrauberbrüder mir mit dieser 50 km Scheisse kommen.
Ich frage dann immer ganz offen, ob sie sauber gearbeitet haben

Wer sagt das eine Werkstatt weil sie den Hinweis gibt die Radbefestigung nach Kilometer X nachzuziehen nicht sauber arbeitet? Lesen und verstehen --> https://www.tyresystem.de/.../Radmutter-nchziehen-Merklatt

Und auf der anderen Seite ist folgendes Fakt: der Reifenhändler (nicht ATU), hat mir den Zettel ausgehändigt, und ich habe nachziehen lassen, aber den Luftdruck haben die Links 0,5 bar zu niedrig belassen, was ich nicht nachprüfen musste laut Zettel. Dieser Umstand hat zu einer Instabilität auf der Autobahn geführt.

Fazit: Reifen beim "Fachmann" machen lassen, bedeutet, alles noch mal selbst überprüfen zu müssen. Schluderei mit Ansage.

Zitat:

@OisBayern schrieb am 29. Januar 2017 um 07:31:00 Uhr:



Zitat:

@dermondeoreiter schrieb am 29. Januar 2017 um 02:43:41 Uhr:

Wer sagt das eine Werkstatt weil sie den Hinweis gibt die Radbefestigung nach Kilometer X nachzuziehen nicht sauber arbeitet? Lesen und verstehen --> https://www.tyresystem.de/.../Radmutter-nchziehen-Merklatt

Komm mir nicht mit diesem dummen Geschwätz von wegen "Lesen und Verstehen" und lese erst einmal noch einmal meinen Beitrag. Dann wirst du festfstellen, dass der sich nicht mit dem von dir verlinkten Artikel widerspricht. Und davon, wie bei einem Unfall die Haftungsfrage vor Gericht zu bewerten ist, habe ich mit keinem Wort gesprochen. Es ist sowieso ein schlechter Witz, dass den Richtern in der Vergangenheit scheinbar der schriftliche Hinweis wichtiger war als die ordentliche Arbeit. Aber du weisst ja, wie es mit Hoher See, Gerichten und Gottes Hand ist...

Zitat:

Bei vielen heute im Einsatz befindlichen Radbefestigungen kann ein Lockern von Radschrauben im Fahrbetrieb nach einem Radwechsel nicht grundsätzlich ausgeschlossen werden. Als Einflussgrößen waren die Radlast, die Motorleistung, die Werkstoffpaarung Schraube/Radträger und der Korrosionszustand der Anschlussfläche feststellbar. Daher empfiehlt das RTC grundsätzlich nach jeder Radmontage - ob durch Werkstätten der Fahrzeughersteller, des Fachhandels oder auch durch Privatpersonen - das Nachziehen der Befestigungsteile nach einer Fahrstrecke von mindestens 20 km und maximal 200 km."

Der rot hervorgehobene Umstand dürfte der einzige Grund sein, neben dem Festziehen mit viel zu hohem oder niedrigem Anzugsdrehmoment, dass sich die Schraube lockert.
Die Motorlast und der ganze andere Scheiß sind Faktoren, die konstruktiv bei der Auslegung der Radverbindung zu berücksichtigen sind. Und da man dabei über das Anzugmoment keine Eingriffmöglichkeit hat, geht das nur über die Anzahl der Radbolzen.

Wechselt von euch keiner wenigstens sporadisch die Reifen selbst?
Bei meinen Autos sind die Muttern sicher mit dem Drehmomentschluessel (von ATU 😁) nach Anleitung verschraubt (und nicht fester). Nach 50km sind manche Muttern nicht mehr fest genug und ich ziehe nach. Danach muss nix mehr angezogen werden, auch nach weiteren 50km nicht.
Wenn eine Alufelge so fest angeschraubt wird, dass die Muttern keinesfalls sich loesen, dann ist das Drehmoment weit ueber der empfohlenen Herstellerangabe.

Ich hau hier keinen Inst Kollegen in die Pfanne, ob ATU oder sonstiges. Ein Bekannter kam mal mit einem "klappernden" Auto zu mir. Radmuttern lose, hat ein"guter" Nachbar, mit dem er Probleme hatte, gelöst. 😠 Gleiches hatte ich mal bei meinem C Kadett, der klackerte, Radmuttern nachgezogen...auch bei mehreren FZ in der Straße gelöst worden. Wer macht sich die Mühe, Radmuttern zu lösen ...?
th

Auch bei sorgfältigster Arbeit kann Keiner garantieren das sich eine Schraube/Mutter nicht mehr löst. Nicht umsonst wird dort wo das nicht passieren darf eine Schraubensicherung verwendet.

Zitat:

@Sir Donald schrieb am 29. Januar 2017 um 12:00:37 Uhr:


Auch bei sorgfältigster Arbeit kann Keiner garantieren das sich eine Schraube/Mutter nicht mehr löst. Nicht umsonst wird dort wo das nicht passieren darf eine Schraubensicherung verwendet.

Auch Halbwissen...
Beim Radbolzen darf sich die Schraube also lösen, oder warum haben wir da keine Schraubensicherungsmittel?
Schraubensicherungsmittel oder selbstsicherste Schrauben hast du idR da, wo eine bestimmte Vorspannkraft benötigt, konstruktiv aber nur ein kleinerer Schraubendurchmesser verwendet werden kann. Vorspannkraft hängt direkt vom Durchmesser und Material der Schraube ab.

Und wenn es so wäre, dass sich "eine Schraubverbindung mal lösen kann", warum zum Geier soll es dann auf einmal genügen die Schraubverbindung nach 20-200 km zu prüfen, und nicht ALLE 20-200 km???
Schraubverbindungen sind kein Karma.

Mit Blick auf deine Signatur (Dass die Klugen immer nachgeben, bestätigt die Weltherrschaft der Dummheit...) sei eine Frage gestattet:

Bestätigt es Dich, wenn man Dir klugerweise nachgibt? 🙂

@ ponyreiter, äh mondeoreiter: ja hast vollkommen recht, alles liegt nur an der Reinigung der Anlagefläche. Sachen wie z.B. der Zustand der Gewinde von Muttern/Stehbolzen oder Schrauben und Gewinde der Radnabe werden überbewertet. Auch eine nicht 100% Zentrierung fällt nicht ins Gewicht z.B. durch Schmutz an den Kalotten oder auch deren Passung zum Befestigungsmaterial wenn mal zu fest angezogen wurde. Bei jedem abschrauben des Rades wird das Material, sprich Gewinde etc. nicht besser. Alles Faktoren die man einberechnet. Ein Hellseher wie du weis das im Gegensatz zu den Werkstätten natürlich und will mit einem Nachziehen nicht auf Nummer Sicher gehen.

Ach ja, Thema Halbwissen. Schraubensicherung meist nur da wo kleiner Schraubendurchmesser verwendet wird? Hm, seltsam das dann bei unseren Fahrzeugen z.B. die Schrauben mit denen der Bremssattelträger befestigt wird diese mit Schraubensicherung versehen geliefert werden. Gut 14er Durchmesser ist jetzt nicht so groß, schon klar.

Mit (noch) freundlichen Grüßen.

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