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Arme Katze oder BMW Fahrer mit Herz

Themenstarteram 8. Dezember 2003 um 0:11

http://www.motor-talk.de/t204684/f56/s/thread.html

Am anfang fand ich ja echt lustig aber im nachhinein ist s schon arg.

Würde auch für ne katze ausweichen....

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29 Antworten

Zitat:

§ 18. (1) Der Lenker eines Fahrzeuges hat stets einen solchen Abstand vom nächsten vor ihm fahrenden Fahrzeug einzuhalten, dass ihm jederzeit das rechtzeitige Anhalten möglich ist, auch wenn das vordere Fahrzeug plötzlich abgebremst wird

quelle: www.bmvit.gv.at

(bundesministerium für verkehr, inovation und technologie)

das ist eu-richtlinie und gilt daher auch in Dland

mfg,

Fredl

hab während meiner führerscheinprüfung auch ne katze überfahren. wir war'n grad vom hof in die 30 zone eingebogen als 1 meter vor mir 'ne katze vor 'nem parkenden auto rausgelaufen kommt und mir dann unter's rechte vorderrad geraten ist. hat der prüfer glaub ich damals nicht gemerkt...

Zitat:

Original geschrieben von Blue346L

Wenn Du auf freier Strecke eine Vollbremsung einlegst, um ein Kleintier zu schuetzen, bekommst Du auf alle Faelle eine Mitschuld.

Falsch.

Selbstverständlich darf für ein Tier jederzeit gebremst werden.

Wer auffährt, hatte zuwenig Abstand und bekommt 100% Schuld (spätestens vor Gericht, ein Bremsreflex kann nicht geahndet werden). War schon immer so und bleibt auch so (siehe Beitrag von @Fredl).

Die neuen Gesetze betreffen Unfälle, die durch plötzliches Ausweichen verursacht werden.

nene jungs, jetzt müsst ihr langsam runterbremsen...

das der hintermann immer 100% kriegt, war ein mal, meistens kriegt ein anderer eine mitschuld, weil wenn irgendwo ein kind hervorspringt und ihr macht eine vollbremsung, dann habt ihr auch nicht die nötige sorgfalt walten lassen, ausserdem, wer fährt trägt schuld!!!!

99% aller vollbremsungen wären nicht notwendig, wenn man mit angepasster geschwindigkeit fährt und brembereitschaft hält,

und wenn ihr einfach auf die eisen trettet, und ihr trifft die katze nicht, der hinterman fährt hinten drauf, steht auf einmal aussage gegen aussage, der hinterman beschuldigt euch mit der vollbremmsung ihn genötigt zu haben und ihr versucht euch mit dem recht das zuwenig abstand eigehalten worden ist, das der hintermann die schuld trägt....

darum, nicht einfach behaupten der hintermann hätte IMMER 100% schuld!!!

wenn er ehrlich ist, wird er vielleicht sagen, das er die katze auch gesehen hat, aber wenns ums liebe geld geht, hat schon so manch einer gelogen....

cya

Zitat:

Original geschrieben von Seth2000

das der hintermann immer 100% kriegt, war ein mal, meistens kriegt ein anderer eine mitschuld, ...

darum, nicht einfach behaupten der hintermann hätte IMMER 100% schuld!!!

Das Gesetz ist nicht geändert worden und greift nachwie vor zuerst: Wer auffährt, hat rechtlich erstmal Schuld. Zu 100%.

Eine Mitschuld des Bremsenden muss der Auffahrende BEWEISEN. Also beweisen, dass da kein Tier war oder dass es Nötigung war.

Das gelingt auf einere einsamen Landstrasse mit 2 Partnern höchst selten und deswegen gibt es dort nachwievor selten eine Mitschuld.

Deswegen Abstand halten - Ausreden gibts immer noch nicht.

Zitat:

Original geschrieben von JerryCLK

Falsch.

Selbstverständlich darf für ein Tier jederzeit gebremst werden.

Wer auffährt, hatte zuwenig Abstand und bekommt 100% Schuld (spätestens vor Gericht, ein Bremsreflex kann nicht geahndet werden). ]

 

 

.........aber mit 100%ger sicherheit nicht darf für jedes tier gebremst werden,gehe mal zu deinem versicherer und lass dich aufklären.

der wo hinten auffährt kriegt vielleicht bei einem geringen abstand die volle schuldfähigkeit,aber so wie seth es sagt je nach genauerer klärung eines unfalles bekommt auch der wo das bremsen ausgelöst hat ne schuld zugesprochen,ohne wenn und aber!

Zitat:

Original geschrieben von AGK

nach genauerer klärung eines unfalles bekommt auch der wo das bremsen ausgelöst hat ne schuld zugesprochen,ohne wenn und aber!

"Nach genauerer Klärung"? Und wie willst Du den entkommenen Igel zur Zeugenaussage bringen ???

Ich hab in dem Fall ein Wildschwein gesehen...

Und solange Aussage gegen Aussage steht, zahlt immer der Auffahrende. Zu 100%.

Ihr könnts ja mal im Selbstversuch ausprobieren... ;)

jaja, der "selbstversuch" war mit mir im Kurs wegen Führerscheinentzug(ich war dort wegen geschwindigkeitsübertretung), nach etwa einem jahr des unfalls, wurde dem vorne die schuld übertragen wegen nötigung und das er ohne ersichtlichen grund gehalten hätte!!

dank dem kurs muss er den schein nur noch einen monat abgeben und nicht mehr 2!!!

selbstversuch, das ich nicht lache, dich hätte ich gerne hinter mir, wenn ich meinen selbsvercuch starte!!!

PS: ist nicht böse gemeint, aber deine aussage gibt mir schon ein wenig zu denken...

Zitat:

Original geschrieben von Seth2000

selbstversuch, das ich nicht lache, dich hätte ich gerne hinter mir, wenn ich meinen selbsvercuch starte!!!

Jederzeit gerne. Dank immer ausreichendem Abstand und Bremsassistent wirds aber nie klappen...

Ich habe vor einigen Monaten in der Stadt einen Totalschaden verursacht.

Aus den Augenwinkeln sah ich einen Reflex und dachte ein Kind würde gleich zwischen geparkten Autos vorspringen. Voll in die Eisen mit BAS, meinem Hintermann hats knapp gereicht, aber dessen Hintermann hat ihn mit fast keinem Abstand plattgemacht.

Die Polizei hat kurz meine Personalien aufgenommen und das wars. 100% Schuld hat der Auffahrende. Nicht ich und nicht mein Hintermann.

Übrigens war da weit und breit kein Kind (mehr ?). Aber das hat die Polizei nicht mal geprüft. Und die sollten die Gesetze doch eigentlich kennen...

freu dich doch lieber jerry, hätte dort ein kind gestanden, hättest du wahrscheinlich ein leben gerettet, ich geh bei solchen sachen auch immer direkt auf die bremse, das hat mein fahrlehrer mir jeden tag gesagt, kinder sind das wichtigste in unserem leben! sie sorgen für spaß, abwechslung und für die rente, lol ;)

 

mfg stigA

Das letzte Argument wackelt aber gewaltig. :D

Zitat:

Original geschrieben von stigA

freu dich doch lieber jerry, hätte dort ein kind gestanden, hättest du wahrscheinlich ein leben gerettet...

Tu ich auch und würde immer wieder so handeln.

Was mich nachdenklich stimmt, ist wie gut der Bremsassistent funktioniert. Bei den heute üblichen Abständen hat der Hintermann kaum mehr eine Chance, wenn das Ding anschlägt.

Da ich erschrocken bin, war ich extrem schnell vom Gas auf der Bremse, BAS hat das als Notfall interpretiert und die Vollbremsung eingeleitet. In Kombination mit Pizzateller-Bremsen und 245er-Bereifung steht so ein unscheinbarer Benz dann als würde er gegen eine Wand fahren.

Wer da als Hintermann nicht wirklich genug Abstand hat, sieht leider asbachuralt aus...

ich zitiere :

Die Straßenverkehrs-Ordnung (StVO)

Stand: 07.05.2002 (BGBl. I S. 1529)

§ 4 Abstand

(1) Der Abstand von einem vorausfahrenden Fahrzeug muss in der Regel so groß sein, dass auch dann hinter ihm gehalten werden kann, wenn es plötzlich gebremst wird. Der Vorausfahrende darf nicht ohne zwingenden Grund stark bremsen.

Das Problem bei diesem Gesetzestext (übrigens wie in fast jeden Gesetzestext) was ist ein zwingender Grund ? Dieser ist in keinem Gesetzestext näher definiert ... zumindest kenne ich den nicht ...

Gruss

STET

 

anbei mal ein Link zum Lesen & schmunzeln ...

http://www.uni-konstanz.de/FuF/Jura/franzen/delikt1l.htm

Zitat:

Original geschrieben von STET

Das Problem bei diesem Gesetzestext (übrigens wie in fast jeden Gesetzestext) was ist ein zwingender Grund ? Dieser ist in keinem Gesetzestext näher definiert ... zumindest kenne ich den nicht ...

Zur Klärung dieser Frage sind bezüglich des individuellen Einzelfalles die Gerichte zuständig....

genau um diese Einzelfälle geht es ja ... ist wieder mal Auslegungssache bzw. der, der sich den besseren Anwalt leisten kann, hat die besseren Karten .. ;)

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