Anschlussgarantie sinnvoll und wichtig?

Mercedes E-Klasse W213

Hallo an alle,

wie ist Eure Meinung und Erfahrung zur Mercedes Anschlussgarantie? Sinnvoll und wichtig? Oder nur Geldmacherei?
Wie sieht es bei AMG Fahrzeugen aus?
Ich hatte beim Neukauf die Verlängerung für meinen E 63 S abgeschlossen gehabt, musste dann aber nach 2 Jahren feststellen, dass das keine Fortführung der Herstellergarantie ist, die alles umfasst.
Audi dagegen macht das anders. Dort ist alles abgedeckt. Wieso bekommt Mercedes das als Premium-Hersteller nicht hin?!

Bin auf eure Antworten gespannt.

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E63S212, nassanfahrkupplung defekt. 3800,-- € anstandslos ersetzt. Hatte
In der Zeit eine kostenerstattung von annähernd 10000,--.
Mir war es wichtig, dass zB.beim kapitalen Motorschaden/Getriebeschaden das meiste gedeckt ist. Das ist sonst schnell ein Totalschaden . Daher halte ich es für sinnvoll.

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Sagen wir mal so, ein Fünkchen Wahrheit steckt in der Aussage von @mirek_1 schon drin. Man darf nicht vergessen, was die Konzerne mit Ersatzteilen verdienen. Wir sind einer der größten Hersteller für Verschleißteile in ganz Europa und haben diverse Laufzeittests hinter uns. Unsere Teile performen zum Beispiel besser in Stoßdämpfern als die Vergleichsteile die aktuell von BMW/KTM eingesetzt werden. Bauteil und auch Preis sind größtenteils identisch, man möchte aber trotzdem nicht wechseln, da die Laufzeit zu lang wird und es sich ja um Verschleißteile handelt, die man austauschen möchte. Ebenfalls machen wir extra Lebensdauerabschätzungen um die geforderten 100% zu erreichen, es wird gar nicht geprüft, wie lange theoretisch möglich wäre. Ebenfalls tauschen einige Hersteller die Bauteile nicht gegen bessere aus, da man dann einfach das Ersatzteilgeschäft verliert. Uns persönlich ist es egal, ob unsere Teile in Neufahrzeugen oder im Ersatzteilgeschäft landen. Kunde (in dem Fall OEM) bekommt genau das was er haben möchte.

Ich hab ne MB 100 Versicherung und bleibt auch erstmal so. Warum? Weil ich dann besser schlafe ;-)

In den Vorgängerforen gibt es ja gern mal den Hinweis," Wenn man sich den Benz nicht leisten kann , dann soll man keinen fahren". Nicht ganz von der Hand zu weisen. Es sollte jeder machen was er meint, aber ein Produkt zu kaufen , und sich gleichzeitig für die Produktrisiken zu versichern, ist schon gewagt. Und ja ich weiß, die anderen Hersteller machen es genau so, macht es aber auch nicht besser.

Anders herum gefragt: Gibt es eine Automarke, die so viel Qualität bei gleicher technischer Komplexität bietet, dass man sich die Versicherung sparen kann?

Ich glaube, diese Zeiten sind vorbei.

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Also wenn ich meinen Vertrauensschrauber frage, gibt es eine Antwort. Die etablierten Japaner. Meine Tochter fährt einen Mazda 6 Kombi. In den letzten 6 Jahren nur Durchsicht. Auch nicht billig. Ansonsten 100000 km fertig.

Ja, bei technischer Komplexität, zahlreichen Innovationen und tollem Design fällt mir auch sofort Mazda ein. Es wird hier immer skurriler...

Zitat:

@Gerry71 schrieb am 17. August 2022 um 22:26:05 Uhr:


Ja, bei technischer Komplexität, zahlreichen Innovationen und tollem Design fällt mir auch sofort Mazda ein. Es wird hier immer skurriler...

Mir noch Subaru, aber da ist es wirklich vom Geschmack her eine spezielle Richtung

Zitat:

@Michi-77 schrieb am 17. August 2022 um 21:39:41 Uhr:


Anders herum gefragt: Gibt es eine Automarke, die so viel Qualität bei gleicher technischer Komplexität bietet, dass man sich die Versicherung sparen kann?

Ich glaube, diese Zeiten sind vorbei.

Lexus

Zitat:

@EricausdemNorden schrieb am 18. August 2022 um 00:09:12 Uhr:



Zitat:

@Michi-77 schrieb am 17. August 2022 um 21:39:41 Uhr:


Anders herum gefragt: Gibt es eine Automarke, die so viel Qualität bei gleicher technischer Komplexität bietet, dass man sich die Versicherung sparen kann?

Ich glaube, diese Zeiten sind vorbei.

Lexus

Die gewinnen bei mir aber auch nicht gerade einen Schönheitspreis, wie übrigens alle Fahrzeuge von asiatischen Herstellern.

Dann lieber frei nach dem Motto: "wer schön sein will, muss leiden" 😁

Schön sind sie nicht, das ist unbestreitbar.

Zitat:

@Michi-77 schrieb am 17. August 2022 um 21:39:41 Uhr:


Anders herum gefragt: Gibt es eine Automarke, die so viel Qualität bei gleicher technischer Komplexität bietet, dass man sich die Versicherung sparen kann?

Wir sind fast 20 Jahre lang 8 Zylinder Jaguar gefahren - da war so gut nie was dran. Ist aber nun auch schon ein paar Jahre her, die neuen Modelle gefallen uns nicht.

Seit 8 Jahren haben ein gebraucht gekauftes Golf Cabrio, mittlerweile knapp 300.000km. Der ist sicherlich nicht so komplex wie die neue E-Klasse, außer Verschleißteilen macht der aber auch keinen Ärger. Zumindest klappert der nicht wie, hatte auch noch keine rausgebrochenen Fensterheber, kein Wasser im Kofferraum, keine ausgeschlagenen Spannrollen, keine 3x getauschten Verdeckkabel, keine defekte Klimautomatik aber ein funktionierendes Telefon.
Wenn ich jetzt so nachdenke, sind das eigentlich keine komplexen Teile - trotzdem bei unseren E-Klasse in den ersten 3-4 Jahren defekt gewesen. Seltsam ....

Zitat:

@CE333 schrieb am 17. August 2022 um 21:20:04 Uhr:


In den Vorgängerforen gibt es ja gern mal den Hinweis," Wenn man sich den Benz nicht leisten kann , dann soll man keinen fahren". Nicht ganz von der Hand zu weisen. Es sollte jeder machen was er meint, aber ein Produkt zu kaufen , und sich gleichzeitig für die Produktrisiken zu versichern, ist schon gewagt. Und ja ich weiß, die anderen Hersteller machen es genau so, macht es aber auch nicht besser.

Mal überzogen dargestellt: Das Thema Versicherung kann man ja auch auf Häuser usw. anwenden. So nach dem Motto, wer sich ein Haus nicht leisten kann sollte sich keins kaufen. Man kann ja dann auch die Hausrat und Gebäudeversicherung weglassen.

Zitat:

@DStefan schrieb am 18. August 2022 um 13:13:53 Uhr:



Zitat:

Wir sind fast 20 Jahre lang 8 Zylinder Jaguar gefahren - da war so gut nie was dran. Ist aber nun auch schon ein paar Jahre her, die neuen Modelle gefallen uns nicht.

Also Jaguar fuhren einige Bekannte von mir, die großen SUVs F-Pace oder wie das Ding heisst. Alles 3.0 Diesel und die Sport Variante (S oder F oder sowas) und da ist es bekannt, die reichen den Löffel nach 50+ tkm(Motorschaden). Somit zu Jaguar. Sollten die sich auch nicht leisten. Natürlich die älteren klassischen Modelle mit 8 Zyl. usw sind was anderes, aber trotzdem. Keine Marke ist mehr ok, auch Toyota nicht. Deshalb bin ich im Prinzip froh, dass ich die Dinger lease und nach 3 Jahren sage ich Tschüss. Würde mich auch nicht trauen mir eine neue G Klasse als Hobby/zweitauto zukaufen (für meinen täglichen Bedarf ungeeignet), obwohl ich die mag. Aber eben nicht wirklich haltbar.

lc81

Ich fahre selbst Jaguar XE. Aber erst 2 1/2 Jahre alt und 40.000 km. Ausser einmal Inspektion war da nix. Rückruf braucht es da auch nicht.

Allerdings Benziner, die Diesel sind in der Tat anfällig und da haben sich die Probleme durch alle Baureihen inklusive LR gehäuft. Meine gerissene Steuerkette zerstörte allerdings einen E250.

Die alten V8 im x308 waren auch nicht ganz zuverlässig. Bis 2001 gab es da Steuerkettenprobleme, danach nicht mehr (Lerneffekt!)
Wird gerade auch dort thematisiert: https://www.motor-talk.de/forum/x300-x308-t7328894.html

Ich persönlich würde mir privat kein Hochpreisiges Fahrzeug kaufen, bei dem ich zusätzlich noch eine Versicherung gegen Schäden abschließen muß, das passt dann irgendwie nicht zusammen. Ich habe, z.B., privat einen T-Roc VW für meine Frau, als Re-Import Fahrzeug, Cash, gekauft. Dieser bekommt immer von der Fachwerkstatt alles wonach er fragt, Öl, Service usw.
Es sieht nun nach 3-4 Jahren nicht danach aus das es irgend etwas geben sollte was außerplanmäßig Defekt sein oder gehen sollte. Sollte dies im Jahr 5 oder 6 so sein, dann werde 1. mit VW in Kommunikation gehen und eine faire Regulation diskutieren, oder
2. lange genug die Versicherungsprämie gespart haben um den Schaden zu bezahlen.
Das hat bei mir bis jetzt immer geklappt.

Ein Fahrzeug; von dem ich schon beim Kauf davon aus gehe das es Probleme haben könnte bzw. hat, kaufe ich privat nicht.

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