Ampera im Alltag - Erfahrungsberichte

Opel Ampera D1JOI

Zitat:

Original geschrieben von BlackTM


Die Leser und ich freuen sich sicher über neue Themen die sich mit Elektromobilität und dem Ampera beschäftigen und auf diesem Wege möchte ich auch die Leser, die sich evtl. wenig beteiligen, bitten Fundstücke in dieser Richtung mit anderen Lesern zu teilen. Davon lebt das Forum.

Deshalb hier mal eine Liste mit Erfahrungsberichten zum Ampera im Alltag. Veröffentlicht wurden sie auf opel-blog.de .

http://www.opel-blog.com/.../
http://www.opel-blog.com/.../
http://www.opel-blog.com/2012/10/19/ampera-pendler-ruhig-sportlich/
http://www.opel-blog.com/2012/10/26/ampera-pendler-auf-dem-schulweg/
http://www.opel-blog.com/.../
http://www.opel-blog.com/.../
http://www.opel-blog.com/2012/08/24/ampera-taxi-lautlos-in-muenchen/
http://www.opel-blog.com/.../
http://www.opel-blog.com/.../
http://www.opel-blog.com/.../
http://www.opel-blog.com/.../
http://www.opel-blog.com/2012/07/27/ampera-berichte-lange-leitung/
http://www.opel-blog.com/.../

Und um letztendlich auch noch eine unabhängige Erfahrungsquelle einzubinden:

http://www.opel-ampera-forum.de/viewforum.php?...

Verbesserungsvorschläge lassen ja sehr gut auf die Alltagserfahrung schließen.

Viele Grüße

Beste Antwort im Thema

Zitat:

Original geschrieben von vectoura


Wenn man sich hier aber mal die sachliche Qualität der Beiträge zum "Ökoauto" Volt/Ampera so ansieht erkennt man schnell, dass i.d.R. diejenigen, welche keinen Ampera besitzen oder fahren, mehr über das Fahrzeug und seine realen Schwächen wissen als die wenigen angeblichen "Weltretter-Amperafahrer".

Die realen Schwächen offenbaren sich also den Ampera-Fahrern nicht, den google-Spezialisten aber schon.

Diesen Satz sollte man sich ein paar mal auf der Zunge zergehen lassen 😉

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nu kommt mal wieder runter.
ich verordne allen beteiligten einen winterspaziergang um den block.😁
dann bitte etwas sachlicher weitermachen.😉

Hallo!
Für uns wäre der Ampera das ideale Auto!
Dafür spricht:
1.Wir haben ein Haus mit Garage, Solaranlage und produzieren ca.1500kw/Jahr mehr Strom als wir verbrauchen.
2.Mein Arbeitsweg beträgt 55 km je Richtung,ich könnte also Alltags rein elektrisch fahren, da ich auf der Arbeit auch laden kann.
3.der Ampera gefällt uns vom Design sehr gut.

Dagegen spricht:
1.die Zuladung (ich glaub ca.270kg)-zwei Erwachsene , zwei Halwüchsige Kinder und kein Gepäck-das reicht uns nicht!
2.DER PREIS!!!!! Für uns ein NO GO ! Maximal 30T€ konnen wir uns leisten!

Deshalb haben wir uns einen Toyota Auris HSD bestellt mit (fast) Vollausstattung für 26T€.
Opel bietet momentan nichts, was uns passt,rein vom Motor/Antrieb gesehen!

Zum allgemeinen Gerede über den Hybrid/Elektroantrieb.Meiner Meinung nach sollte man das Mögliche auch machen.

Den Stromproduzenten sollte MAN (Abnehmer und Politik)"In den Arsch treten".Sie sind stur und arrogant .Sie sollten nicht darauf warten ,"dass man Ihnen den Tisch deckt" sondern es selber tun (Netzausbau).

Letzteres ist doch von der Politik so eingeführt worden. Stichwort:Energiewirtschaftsgesetz (EnWG)

Da ich selbst keinen Ampera besitze und somit den Kauf nicht rechtfertigen muss, kann ich ganz neutral darüber berichten. Fahren tue ich nämlich öfters damit, da er als Firmenwagen beschafft wurde.

Das Fahrzeug kostet ca. 48.000 Euro, wurde aber geleast. Leasingraten kann man absolut gesehen schlecht vergleichen, da sie verschiedene Inhalte haben. Fakt ist aber, das der Ampera mehr als das Doppelte kostet wie ein Mercedes C200 CDI.

Das Fahrzeug braucht im gemischten Betrieb ohne Nachladung 6,8 bis 8,6 Liter Benzin. Auf der Autobahn können es auch bis zu 11 Liter werden. Die erreichbare Höchstgeschwindigkeit lt. Tacho beträgt 168 Km/h. Bei gleicher Nutzung wurden mit dem Mercedes nur 5,3 Liter Diesel benötigt.

Das Fahrgefühl im elektrischen Betrieb ist sehr angenehm, aber nach ca. 40 Km beendet. Danach fühlt sich das Auto dennoch leistungsstärker an als es ist. Die Verarbeitung ist ordentlich aber nicht erstklassig. Die sehr überladenen Anzeigen lenken stark ab beim Fahren.

Das Auto ist leider überhaupt nicht alltagstauglich. Nach 4 Tagen Standzeit im Winter ohne Steckdosenanschluss waren die Batterien restlos leer. Das Auto mußte manuell geöffnet werden und konnte nicht mehr gestartet werden. An die Steckdose konnte man es auch nicht anschließen, da die Klappe elektrisch verriegelt wird.

Es gibt für den Ampera eine extra Hotline. Diese informierte, dass Amperas bei Temperaturen unter Null Grad permanent am Strom angeschlossen sein müßen. Das Fahrzeug musste vom ADAC abgeholt und zur Werstatt gebracht werden. Natürlich eine Spezial-Ampera Werkstatt und das sind die wenigsten. Selber abschleppen geht nicht, Amperas dürfen weder abschleppen, noch abgeschleppt werden.

Das Auto ist viel zu teuer, sehr praxisfremd und braucht viel zuviel Treibstoff. Es ist unübersichtlich (nicht citytauglich) und innen klein. Klar kann man es sich schönreden, aber es ist einfach kein gutes Auto. Das Konzept ist Murks, denn es kommt nichts Überzeugendes dabei heraus.

Wir haben viele Mitarbeiter, mit unterschiedlichster politischer Einstellung, aber es gibt keinen Nutzer mehr, den dieses Fahrzeug überzeugt hat.

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Zitat:

Nach 4 Tagen Standzeit im Winter ohne Steckdosenanschluss waren die Batterien restlos leer. Das Auto mußte manuell geöffnet werden und konnte nicht mehr gestartet werden.

die 370V oder die 12V batterie? das normale bordnetz arbeitet mit 12V, also vermutlich die.

Zitat:

Das Auto ist viel zu teuer, sehr praxisfremd und braucht viel zuviel Treibstoff. Es ist unübersichtlich (nicht citytauglich) und innen klein. Klar kann man es sich schönreden, aber es ist einfach kein gutes Auto. Das Konzept ist Murks, denn es kommt nichts Überzeugendes dabei heraus.

halt ein amerikanisches auto. in europa ungeeignet.😁

Zitat:

Original geschrieben von thinkbad


Das Auto ist leider überhaupt nicht alltagstauglich. Nach 4 Tagen Standzeit im Winter ohne Steckdosenanschluss waren die Batterien restlos leer. Das Auto mußte manuell geöffnet werden und konnte nicht mehr gestartet werden. An die Steckdose konnte man es auch nicht anschließen, da die Klappe elektrisch verriegelt wird.

Da war mit Sicherheit die 12V-Batterie leergezogen. Ursache ist meistens entweder eine Fehlbedienung durch Aktivieren des Werkstattmodus oder ein Verbraucher war an einer USB-Buchse angeschlossen. Wenn ihr die Bedienungsanleitung gelesen hättet, wäre das Problem mit den verschlossenen Türen vermeidbar gewesen:

1) Mechanisch mit dem Schlüssel Fahrertür öffnen

2) Mechanisch Motorhaube öffnen

3) Überbrücken an den vorgesehenen Anschlußstellen durch zweites Auto oder ADAC => Wagen springt an.

Die HV-Batterie ist nie im Leben nach vier Tagen platt sondern hält immer mindestens 20% SOC, auch im Winter über viele Wochen.

=> RTFM 😉

Wenn ihr den Ampera auf 11 Liter/100km hochjagt oder nur 40 km Reichweite erreicht war die Anschaffung eh Schwachsinn. Ohne Umdenken in der Fahrweise funktioniert auch die modernste E-Mobilität nicht 😠

Zitat:

Original geschrieben von thinkbad
(...)Das Fahrzeug kostet ca. 48.000 Euro, wurde aber geleast. Leasingraten kann man absolut gesehen schlecht vergleichen, da sie verschiedene Inhalte haben. Fakt ist aber, das der Ampera mehr als das Doppelte kostet wie ein Mercedes C200 CDI.

Was möchtest Du damit sagen? Der Ampera kostet 48.000 Euro und ein C200 CDI kostet 24.000 Euro? Oder meintest Du die Leasingkosten, obwohl Du doch selbst schreibst, dass man die nicht vergleichen kann!?

Und ich schreibe mal diesen Absatz...

Zitat:

Original geschrieben von thinkbad
Das Fahrzeug braucht im gemischten Betrieb ohne Nachladung 6,8 bis 8,6 Liter Benzin. Auf der Autobahn können es auch bis zu 11 Liter werden. Die erreichbare Höchstgeschwindigkeit lt. Tacho beträgt 168 Km/h. Bei gleicher Nutzung wurden mit dem Mercedes nur 5,3 Liter Diesel benötigt.

... ein wenig um:

Das Fahrzeug braucht im sinnvollen Betrieb mit regelmäßiger Nachladung 0,00 Liter Benzin. Auf der Autobahn kann dann mal auch der RE anspringen und ein minimaler Spritverbrauch entstehen. Die erreichbare Höchstgeschwindigkeit lt. Tacho beträgt 168 Km/h. Bei gleicher Nutzung werden mit dem Mercedes 5,3 Liter Diesel auf 100 km benötigt. Auch die Kfz.-Steuer des Mercedes ist Jahr für Jahr einige hundert Euro höher, als die des Ampera!

Gruß
Fliegentod

Da wollen es einige aber absichtlich nicht verstehen:

Sowohl Mercedes, als auch Opel kalkulieren ihre Leasingkosten nach den zu erwartenden Kosten. Beim Voll-Leasing sind dabei auch die Treibstoffkosten, als auch kalkulierte Verschleissteile enthalten.
Da ein Mercedes 200 CDI erheblich geringere Treibstoffkosten verursacht als ein Opel Ampera ist er billiger. Da Opel auch den Ersatz der Batterie miteinkalkulieren muss, ist er mehr als doppelt so teuer. Falls ein Privatmann das alles besser zu wissen glaubt als Opel es selbst kalkuliert wird er bei den Kosten sein blaues Wunder erleben.

Der empfundene hohe Verbrauch wurde von den gleichen Leuten unter den gleichen Bedingungen erreicht, wie die 5,3 Liter beim Mercedes.

Die Batterien des Ampera waren bei uns nach 4 Tagen alle restlos leer. Mag sein, dass sie vorher auch nicht ganz voll waren, aber das Auto war nicht mehr fahrbereit. Dieses Manko ist bei Opel bekannt und kein Bedienerfehler. Deshalb muss das Auto ja bei Minusgraden permanent an der Steckdose hängen. Die dringende Empfehlung der Ampera-Hotline: abschleppen lassen! Das Laden dauerte dann mehrere Tage - wir waren schließlich nicht die einzigen mit einem liegengebliebenen stromlosen Ampera.

Es ist ein Auto für Ideologen die eigentlich kein Auto brauchen und sich an den 40 Km elektrischen Fahrens ergötzen können. Mit Alltagstauglichkeit hat der Wagen nichts zu tun.

Ich spreche übrigens nicht von einem Ampera und einzelnen Leuten, wir haben eine ganze Menge davon und die Begeisterung hält sich in Grenzen.

Du willst es scheinbar nicht verstehen: Die Hochvoltbatterie kann nicht nach vier Tagen komplett entleert gewesen sein, sondern die 12V-Starterbatterie. Und das ist bei einem neuen Auto eher ein Bedienfehler. Bei jedem Verbrenner gibt es solche Fälle. Ihr hättet nach zwei Minuten den Wagen durch Überbrücken wieder startklar gehabt, aber dafür muß man leider in die Bedienungsanleitung schauen. Wer lesen kann ist im Vorteil...

Daß die leere 12V-Batterie ein Manko sei, bei dem Wagen häufig vorkommt und Opel bekannt sei hast Du Dir aus den Fingern gezogen 😠 Nenne mal Quellen und keine wilden Vermutungen. Ich tippe immer noch auf einen Bedienfehler des letzten Fahrers.

Bei Deinen Ausführungen merkt man, daß Du von dem Auto keine Ahnung hast, die Bedienungsanleitung nicht lesen kannst und Dich als Berichterstatter eines "Flottentest" Deiner Firma darstellst um hier Halbwahrheiten zu Posten. Bleib besser bei einem Diesel ohne viel Schnickschnack, für die E-Mobilität muß man ein wenig mitdenken 😠

Zitat:

Das Laden dauerte dann mehrere Tage - wir waren schließlich nicht die einzigen mit einem liegengebliebenen stromlosen Ampera.

hmmm. da hatte der FOh wohl nur ein ladegerät?😁

überbrücken dauert nur eine minute. laden auch nicht mehr als bei einer normalen fahrzeugbatterie. es ist ja auch nur die normale fahrzeugbatterie.

Zitat:

Beim Voll-Leasing sind dabei auch die Treibstoffkosten

ich habe von leasing 0 ahnung. aber wie will man das im vorraus kalkulieren ob das fahrzeug ausschliesslich mit strom oder ausschliesslich mit benzin bewegt wird?

Zitat:

Da Opel auch den Ersatz der Batterie miteinkalkulieren muss

werden beim normalen diesel auch die zu erwartenden defekte mitkalkuliert?

Zitat:

Es ist ein Auto für Ideologen die eigentlich kein Auto brauchen und sich an den 40 Km elektrischen Fahrens ergötzen können.

yep. und nicht als firmenwagen die die fahrer nicht interessieren. hauptsache schnell irgentwo hinkommen.

immerhin kommt man irgentwo hin. mit reinen elektrofahrzeugen wäre das unmöglich.

eventuell noch mit hybriden. aber da kann man gleich beim diesel bleiben.

amperas als firmenwagen dienen nur zu showzwecken.

Wenn du dich mit leasing nicht auskennst kann ich es gerne erklären. Die gesamten Kosten für die vereinbarte Laufzeit (je länger desto günstiger) werden kalkuliert und der kalkulierte Restwert wird vom Neupreis abgezogen und die Differenz ebenfalls mit einbezogen. Man bezahlt also eine Rate für den Wertverlust, das Reparaturrisiko, die Inspektionen, die Treibstoffkosten, die Versicherung und die Steuern. Beim Voll-Leasing somit alle entstehenden Fahrzeugkosten.
Beim Ampera muss der Nutzer allerdings sie Stromkosten selbst tragen und spart dadurch ja angeblich Benzin. Unterm Strich ist der Ampera dennoch mehr als doppelt so teuer wie ein C 200 CDI.

In der Tat werden solche Fahrzeuge im gewerblichen Einsatz als Prestigefahrzeuge genutzt. Sie werden von den Fahrern aber rein als Nutzfahrzeug angesehen und niemand hat die Zeit sich darüber Gedanken zu machen, was das Auto unter welchen Umständen kann. Es muss funktionieren und das können normale Autos heutzutage sehr gut. Durch die Assistenzsysteme sogar immer besser. Der Ampera kann es nicht.

Niemand kommt mit dem Ladegerät unter dem Arm zum Herumbasteln an das Auto wenn er losfahren will.

Dir ist vermutlich nicht bekannt, dass es eine gesonderte Ampera-Hotline gibt und das Amperas nur in speziellen zugelassenen Werkstätten gewartet werden dürfen. Das sind übrigens nicht unbedingt die, welche das Auto verkaufen.

Mein Bericht bezog sich auf den Einsatz des Ampera im gewerblichen Bereich, etwas anderes habe ich nie gesagt. Übrigens sind ja fast alle Amperas entweder auf Opel selbst, oder auf Firmen zugelassen.

ich bin einer derjenigen zu dem die amperas geschleppt werden und der sie wieder zum laufen bringt.😁
was die hotline erzählt kann ich nicht beurteilen. fest steht wohl das die auf nummer sicher gehen und gleich abschleppen lassen anstatt das jemand (incl. adac) daran rumbastelt.
im weiteren sind wir uns ja einig.
das war aber auch schon klar als das teil rauskam.

@ thinkbad

Was mir an deinen Beiträgen auffällt ist, das sie imho unnötig kontrovers ausgelegt wurden.

  • Einerseits gibst du zu hohe Kosten an, andererseits sind die Fahrer überhaupt nicht an Details interessiert, alles in der Leasingrate inbegriffen.
  • Du bemängelst er ist nicht alltagstauglich (Pauschalaussage!), aber du beschränkst deinen Bericht auf deine rein gewerbliche Nutzung und einen Defekt. Das ganze Fahrzeug ist mit dem Preis/Leistungsverhältnis und den Kenndaten im Bereich anderer am Markt erhältlicher Fahrzeuge, die alle nicht das Alleinstellungsmerkmal Wahlfreiheit der Energiequelle haben. Siehe dazu auch weiter unten.
  • Du lobst die abgerufene Leistung, bemängelst aber den gleichzeitig hohen Verbrauch (hohe Leistung und niedriger Verbrauch geht bei keinem bekannten Antriebssystem).

Zitat:

Original geschrieben von thinkbad


Es ist ein Auto für Ideologen die eigentlich kein Auto brauchen und sich an den 40 Km elektrischen Fahrens ergötzen können. Mit Alltagstauglichkeit hat der Wagen nichts zu tun.

Ich spreche übrigens nicht von einem Ampera und einzelnen Leuten, wir haben eine ganze Menge davon und die Begeisterung hält sich in Grenzen.
[...]
Mein Bericht bezog sich auf den Einsatz des Ampera im gewerblichen Bereich, etwas anderes habe ich nie gesagt.

An dieser Stelle ist evtl. ein Verweis auf

diese Umfrage

angebracht. Dein Alltag deckt sich scheinbar nicht mit der Mehrheit, immerhin ca. 74% der User gaben bisher eine werktäglich benötigte Reichweite unter 80km an und 48% eine werktäglich benötigte Reichweite von bis zu 40km.

Wenn man auf die Standheizungs- / Standkühlungsfunktion verzichtet und das alles erst während der Fahrt anschaltet verschlechtert sich die elektrische Reichweite klar (von der Nennreichweite 80km), winterliche Bedingungen können sich ähnlich negativ auswirken. Um Reichweite rein elektrisch abdecken zu können muss man aber vorher sowieso laden, der Nutzer kann das also beeinflussen, sogar stärker als er bei jedem konventionell kraftstoffbetriebenen Fahrzeug die Reichweite beeinflussen könnte.

Das sind vermutlich die Dinge die du anspricht die zu speziell wären um sich einfach reinzusetzen und loszufahren. Natürlich muss das Auto das auch können und das tut es ja wie gesagt und ist dabei nicht mal schlechter als andere Serienfahrzeuge. Wenn der Fahrer wollte und das Fahrprofil zum Auto passt könnte er in punkto Verbrauch aber gleichauf, wenn nicht sogar besser sein als die besten Serienfahrzeuge. Dein Vergleich hinkt gewaltig bei der Frage mit was man denn vergleicht und unter welchen Bedingungen.

Die Art der Nutzung wirft natürlich die Frage auf wofür man das Fahrzeug dann angeschafft hatte. Beim derzeitigen Stand der Technik kann man nicht erwarten das der Range-Extender kostentechnisch gleichzieht mit Langstreckenfahrzeugen im täglichen Einsatz. Der Fahrstil auf solchen Routen tut sein Übriges.

MfG BlackTM

BlackTM, du empfindest lediglich die von dir gerügten Beiträge als "unnötig kontrovers", weil du voreingenommen "pro Ampera" bist, wie man an deinen bisherigen Beiträge leicht erkennt.

Zu deinen Thesen im Einzelnen:

Zitat:

original geschrieben von BlackTM:

...

Einerseits gibst du zu hohe Kosten an, andererseits sind die Fahrer überhaupt nicht an Details interessiert, alles in der Leasingrate inbegriffen.

Du bemängelst er ist nicht alltagstauglich (Pauschalaussage!), aber du beschränkst deinen Bericht auf deine rein gewerbliche Nutzung und einen Defekt. Das ganze Fahrzeug ist mit dem Preis/Leistungsverhältnis und den Kenndaten im Bereich anderer am Markt erhältlicher Fahrzeuge, die alle nicht das Alleinstellungsmerkmal Wahlfreiheit der Energiequelle haben. Siehe dazu auch weiter unten.

Du lobst die abgerufene Leistung, bemängelst aber den gleichzeitig hohen Verbrauch (hohe Leistung und niedriger Verbrauch geht bei keinem bekannten Antriebssystem).

Zu den "zu hohen angegebenen Kosten", derartige Behauptungen solltest du mittels Vergleichsdaten belegen. Fakt ist, dass die Gesamtkosten eines Ampera objektiv (im Datenvergleich zu anderen Fahrzeugen der Kompakt-oder auch Mittelklasse) i.d.R. deutlich höher sind.

Ein Blick zu den Leasingangeboten von Opel selbst:

Ampera Pionier Edition, 51.200 €, 15.000 Km/Jahr, 3 Jahre Kilometerleasing gewerblich, Leasingrate monatlich 1046,97 € (inkl. Mwst.), Anzahlung Null €, Der Verhandlungsspielraum bei den Leasingkonditionen des Ampera sind dabei relativ gering.

Ein mindestens vergleichbar ausgestatteter Opel Astra 2,0 CDTi/166 PS AT-6 kostet als fast Vollausstatter (inkl. Leder, Standheizung, Xenon, größtes Navi, BT, 18" Aluräder, usw.usf.) ca. 37.500 €, was dann beim gewerblichen Kilometerleasing über 3 Jahre, 15.000 Km/Jahr monatlich um die 620 €, Anzahlung Null €. Nur dass beim Astra die Listenpreise und damit auch die Leasingraten nicht "in Stein gemeißelt" sind und somit in der Realität nochmal deutlich niedriger sind als im offiziellen Opelkonfigurator.

Ein mindestens vergleichbar ausgesattteter Opel Insignia kostet bei vergleichbaren Leasingprofil dann nach Liste ca. 44.000 € , was ca. 837 €/Monat, bei Anzahlung Null, entspricht.

Da auch hier in der Praxis hohe Rabatte in die endgültige Berechnung einfließen, wird hier eine Monatsrate von ca. 650 €/Monat realisierbar sein.

Ein Mercedes C200 T CDTI / 100 KW (UVP: ca. 55.000 €, also nochmal ca. 4.000 € teurer als o.g. AmperA9 , mit Leder, großem Navi und weiteren "Gimmicks" kostet bei den o.g. Leasingkonditionen monatlich um die 735 € (auch hier brutto)/Monat, bei 15.000 Km/Jahr, 36 Monate, ohne Anzahlung.

Und wer will bestreiten, dass ein o.g. Astra oder ein o.g. Insignia oder ein Mercedes C 200 T-Modell einem Ampera in allen Belangen im Bezug auf "Alltagstauglichkeit" bzw. Abdeckung aller erdenklichen Nutzungsprofile mindestens ebenbürtig, meistens aber weit überlegen ist?

Da sich jedes Auto innerhalb üblicher Nutzungsprofile substituieren läßt bleibt letzlich hier nur die Feststellung, dass der user "thinbad" schlichtweg mit seiner Feststellung, dass der Ampera bei seinen Gesamtkosten (hier Leasingkosten, Kraftstoff/Energie, Wartunsgkosten) deutlich teurer ist als z.B. eine vergleichbare Mercedes C-Klasse, siehe oben, alles nachvollziehbar.

Fazit: Ein Ampera rechnet sich nicht, was nun schon seit Jahren hinreichend nachvollziehbar erleäutert und vorgerechnet wurde, hier also nochmal...

Wer least/kauft dann also einen Ampera? Richtig, aus o.g. Gründen fast niemand, ein paar Öko-und Technikenthusiasten und ein paar Firmen/Behörden/Großkonzerne, die sich ein "grünes Image" verpassen wollen und bei denen reine Wirtschaftlichkeitsüberlegungen aufgrund ihrer Größe/Finazkraft/Marktposition nicht im Vordergrund stehen. Also hat die Bahn mal 10 Ampera übernommen, die Uni Dusiburg-Essen nimmt mal 22 Stück für ein staatlich subventioniertes "Projekt", ein paar Stadtwerke (Energieversorger) haben sich ein paar Ampera medienwirksam in den Fuhrpark gestellt und ein paar Landesbehörden (Polizei) und Ministerien haben ein paar Ampera wegen "political correctness-Überlegungen" im Bestand.

Zum 2.Punkt, dem Alleinstellungsmerkmal der Wahl der Energiequelle (genauer: der Wahl zwischen 2 Energiequellen). Mal davon abgesehen, dass man auch beim Prius Plug-In zwischen 2 Energiequellen wählen kann (oder irre ich mich hier?) muß man hier einfach hinterfragen, was der Kunde davon hat bzw. ob die Kunden das wollen/brauchen, also ob "der Markt" das überhaupt nachfragt.

Wie wir nun nach über 2 Jahren Chevrolet Volt am Markt und über 1 Jahr Opel Ampera am Markt sehen, gibt es kaum eine nennenswerte (unsubventionierte) Nachfrage nach diesem "Alleinstellunsgmerkmal. Damit ist jede Diskussion darüber nur theoretischer Natur mit dem unterschwelligen Tenor, dass "der Markt" (also die Kunden) "zu blöde sind, dieses geniale Konzept" (welches aber im Vergleich mindestens doppelt so hohe laufende Kosten verursacht wie gegenüber anderen vergleichbaren Fahrzeugen) zu erkennen.

Da sage ich: Pech gehabt, überheblich ein Produkt am Markt vorbei entwickelt, selber Schuld. Die Kunden bzw. "der Markt" sind nämlich "nicht blöde", sondern Unternehmen leben davon, dass sie dem Markt "geben", was dieser will oder die Unternehmen können ein Produkt derartig mit verschiedenen Argumenten/Instrumenten so am Markt platzieren, dass der Markt meint, er brauche/wolle dieses Produkt. Beides hat GM/Opel nicht geschafft.

Zur "Leistung" eines Ampera, im Bezug auf die Fahrleistungen: Hier muß sich ein Ampera nicht mit bloßen Leistungsdaten (150 PS, 370 NM) mit anderen Fahrzeugen messen lassen, sondern mit daraus resultierenden realen Fahrleistungen. Und wie wir ebenfalls schon mehrfach und ausdauernd erläutert haben, erreichen alle anderen konventionellen Fahrzeuge mit ähnlichen bzw. oft geringeren Leistungsdaten wegen ihre, systembedingt geringeren Gewichte, vergleichbare bzw. bessere Fahrleistungen als ein Ampera, die Beschleunigung 0-100 km/h (hier systembedingter Vorteil E-Antrieb...wie wir auch schon wissen...) mal bei einigen Fahrzeugvergleichen ausgenommen. prinzipiell gilt aber, dass man schon mit leistungsschwächeren (als z.B. oben beispielhaft aufgeführten Vergleichsfahrzeugen Astra 2,0 CDTI/165 PS, Opel Insignia 2,0 CDTI/160 PS; Mercedes C-Klasse C200 136 PS) konventionellen Fahrzeugen vergleichbare Praxis-Fahrleistungen (wie beim Ampera mit 150 PS) erzielen kann.

Insofern sind alle Kritikpunkte von "Thinkbad" bekannt, hinreichend durchdiskutiert und auch nachvollziehbar, es liegt nicht am Nutzer/Kunden, sondern an den Unzulänglichkeiten des substituierbaren Produktes, dass dann während einer vergleichenden Nutzung (hier z.B. Ampera versus C-Klasse) derartige, aus eigenen Alltagserfahrungen resultierende Kundenurteile gefällt werden.

Viele Grüße,vectoura

Zitat:

Original geschrieben von vectoura


... weil du voreingenommen "pro Ampera" bist, wie man an deinen bisherigen Beiträge leicht erkennt.

@vectoura

du scheinst voreingenommen "contra Ampera" zu sein, wie man an deinen bisherigen Beiträgen leicht erkennen kann.

Wie man sieht kann es auch schiefgehen, wenn jemand mit Vorbehalten dazu gezwungen wird einen Ampera zu fahren (Dienstwagen). Wir haben im Betrieb auch zwei Amperas als Dienstwagen und die Fahrer sind restlos begeistert. In der Firma sind die entsprechenden Ladestationen vorhanden und man braucht nur den Stecker einzustecken. Wenn das allerdings zuviel verlangt ist, dann sollte man vielleicht eher zum Diesel greifen ( und kann wieder an die Tankstelle).

Viele Grüße
Aamperaaa

P.S: Auch nach 12 Monaten Ampera bin ich immer noch restlos überzeugt. Benötige im Schnitt kaum mehr als 1 Liter auf 100 km (ja ich weiß, die Stromkosten kommen noch dazu!) und würde kein anderes Fahrzeug derzeit dem Ampera vorziehen.

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