ABS Fehler und Bremsen fest nach langer Standzeit
Hallo zusammen,
da ich das letzte halbe Jahr beruflich in den USA war, hatte ich über diesen Zeitraum meinen 3er notgedrungen bei einem Freund in einer etwas feuchten Wiese geparkt. Mir war klar, dass es nicht optimal ist und hab versucht mit Abdeckplanen das Auto von oben und unten so gut wie möglich zu schützen. Die Batterie habe ich natürlich ausgebaut und die Handbremse nicht angezogen.
Nach den 6 Monaten Standzeit ist er heute problemlos angesprungen, allerdings sind die Bremsen hinten sehr vergammelt. Jeder Anfahrversuch vor und zurück war zwecklos. Ich habe schnell aufgegeben, nachdem der Motor auf einmal anfing sehr unrund zu laufen und die SERVICE Warnlampe ansprang. Allerdings hatte er sich dann nach einem Neustart wieder beruhigt 😕
Ebenfalls leuchtet die ABS Lampe dauerhaft.
Jetzt meine Frage: Wie bekomme ich die Bremsen am geschicktesten wieder gangbar?
Da das Auto in einer Wiese steht hätte ich mir eine große Steinplatte als Unterlage organisiert, und darauf das Auto mit dem Wagenheber angehoben. Dann Rad ab und alles gut mit dem Gummihammer bearbeiten. Denkt ihr das kann so klappen? Ich hoffe ja sehr, dass es nicht die Handbremse ist, aber ich kann es mir auch nicht wirklich vorstellen, da sie ja nicht angezogen war.
Bezüglich des ABS Fehlers, versuche ich morgen mal das Auto mit I**A auszulesen.
19 Antworten
Zitat:
@Escheborn schrieb am 5. März 2024 um 17:57:00 Uhr:
... da ich das letzte halbe Jahr beruflich in den USA war, hatte ich über diesen Zeitraum meinen 3er notgedrungen bei einem Freund in einer etwas feuchten Wiese geparkt. Mir war klar, dass es nicht optimal ist und hab versucht mit Abdeckplanen ...
Ich mag mir dieses Szenario für mein Auto nicht einmal ansatzweise vorstellen ... 😰
Vor deinem nächsten (längeren) Auslandsaufenthalt wirst du dich hoffentlich rechtzeitig um eine geeignete Unterstellmöglichkeit für dein Gefährt kümmern. 🙂
Zitat:
@alecm schrieb am 7. März 2024 um 20:46:11 Uhr:
Ich würde als erstes mal eine Sichtkontrolle der Kabel und des Stecker machen nicht das der Stecker oxidiert ist.
Sensor tauschen würde ich als erstes machen. Zum Tausch empfiehlt sich ein Dremel, um ihn herauszubohren. So bekommt man den nicht mehr raus. Die sind festgegammelt. Der Sensor kostet keine 30€.
So der 3er war heute auf der Hebebühne. Hauptsächlich um endlich die Radlager an der VA zu wechseln, die ich schon seit längerem in Verdacht hatte, für Schleifgeräusche vor allem bei Kurvenfahrt verantwortlich zu sein. Leider sind die Geräusche immer noch da 🙁
Naja ganz umsonst war es immerhin nicht, denn ich habe die Gelegenheit genutzt und die Ursache für die Signalunterbrechung des ABS-Sensors gefunden. Offenbar hatte ich während meiner Abwesenheit einen Gast in der Radhausinnenverkleidung, der meine (unfreiwillige) Gastfreundschaft allerdings ausnutzte. Wohl vom Hunger geplagt, hat dieser gleich ein ganzes Stück des Kabels für ABS-Sensor und Bremsbelagsensor verspeist.
Leider auch an so ziemlich der ungeschicktesten Stelle (siehe Bild). Weiß jemand ob ich an die andere Seite des offenen Kabelendes aus dem Innenraum herankomme? Oder muss ich es wirklich an dieser Stelle flicken?
Bin nicht zu 100% sicher aber man sollte von innen dran kommen wenn man das seitliche Lehnenteil ausbaut
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Zitat:
@alecm schrieb am 8. März 2024 um 19:15:18 Uhr:
Bin nicht zu 100% sicher aber man sollte von innen dran kommen wenn man das seitliche Lehnenteil ausbaut
Alles klar. Werde ich in den nächsten Tagen mal versuchen.
Was ist am geeignetsten zum flicken? Löten, Lötverbinder oder Quetschverbinder?