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200.000km E91 318d - Wartung für ein möglichst langes Autoleben?

BMW 3er E91
Themenstarteram 26. Oktober 2019 um 18:27

Moin Leute,

ich habe 2015 einen 07/2012 E91 318D Automatik (0005/AXB) mit 100.000km vom BMW-Händler erworben. Es gab einen Vorbesitzer, der als Handelsvertreter in den ca. 2,5 Jahren ordentlich Kilometer gerissen hat. Das Auto war in einem sehr guten Zustand. Ich bin den Wagen nun in den über 4 Jahren ausschließlich Langstreckenprofil gefahren (an Arbeitstagen jeweils 2x60km zu je 10% Ortschaft / 80% Autobahn / 10% Stadtverkehr). Die Maschine läuft, ich habe keine Probleme soweit. Wenn man so will: Das Auto hat in seinem Autoleben bisher viel Autobahn gesehen, wenig Stop-and-Go.

Nächsten Monat werde ich die 200.000km-Marke erreichen und möchte den Wagen noch gerne 100.000km oder mehr fahren und Vorsorge treffen. Das Automatikgetriebe habe ich bei 140.000km durch ZF überholen lassen (Teile ersetzt + Getriebeöl) weil ich mit dem Schaltverhalten nicht zufrieden war. Der Dieselpartikelfilter ist bislang nicht getauscht worden und hat sich auch noch nicht gemeldet.

 

Da ich nächsten Monat TÜV durchlaufe, einen Ölwechsel brauche und die Bremsen hinten gemacht werden müssen, wollte ich jetzt mal gerne "alles sammeln" und euch um eine Meinung bitten. Natürlich ist der Wagen nicht mehr bei BMW im Service und daher fühle ich mich am ehesten in der Pflicht nach so einem Kilometerstand die notwendigen Wartungen einzuplanen. Was würdet ihr in meiner Situation darüber hinaus noch alles machen lassen wenn er schon einmal auf der Bühne ist?

Beste Grüße

Beste Antwort im Thema

Nichts machen was nicht muss... Geld beiseite legen für den Nachfolger...

Sachen zu tauschen die nicht kaputt sind ist Nonsens...

Ordentliche inspektion und mal nach rost schauen und gut ist, Kette kannst du auf längung prüfen lassen wenn es dich beruhigt aber sonst würde ich da nicht unnötig Geld für Teile raus werfen die vllt nochmal 100tsd km halten

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Wichtig sind die Ölwechsel Intervalle! Alle 10-12tkm mit einem ordentlichen Öl sind da schon mal die halbe Miete.Dein DPF wird sich so bei 250tkm melden.

Hier mal ein Tachostand eines 318d aus 2005.

Image

Ich würde das Fahrwerk erneuen. Also Dämpfer und Anschlagpuffer rundrum.

Das Originale dürfte schon ziemlich verschlissen sein.

Dabei auf die Federn schauen, ob der Lack schon ab ist und diese dann vllt durch Rost brechen könnten. Wenn der Schutzlack der Federn noch in Ordnung ist, müssen die eig nicht neu.

Ich habe bei mir alle Dämpfer bei 120.000 km erneuert und einen ordentlichen Unterschied verspürt. Fährt sich jetzt wieder wie ein Neuwagen.

Zitat:

@X555 schrieb am 26. Oktober 2019 um 19:03:20 Uhr:

Wichtig sind die Ölwechsel Intervalle! Alle 10-12tkm mit einem ordentlichen Öl sind da schon mal die halbe Miete.Dein DPF wird sich so bei 250tkm melden.

Hier mal ein Tachostand eines 318d aus 2005.

Das ist Äpfel mit Birnen vergleichen. M47 und N47 ist nicht das selbe.

Stell dich drauf ein, das du in absehbarer Zeit die Ansaugbrücke säubern musst. Die war bei mir (hab genau den selben) bei 160 tsd fast zu...

 

Wenn du ihm eine kleine Leistungskur gönnen möchtest, tauscht du noch den LMM, Ladelufttempsenor, Ladedrucksensor, check auch die Wassertemperatur.

 

Wenn du dann noch alle 15tsd das Öl tauscht, sollte das halten. Außer die Steuerkette klappert schon.

Zitat:

@DUDH schrieb am 27. Oktober 2019 um 10:52:10 Uhr:

Stell dich drauf ein, das du in absehbarer Zeit die Ansaugbrücke säubern musst. Die war bei mir (hab genau den selben) bei 160 tsd fast zu...

 

Wenn du ihm eine kleine Leistungskur gönnen möchtest, tauscht du noch den LMM, Ladelufttempsenor, Ladedrucksensor, check auch die Wassertemperatur.

 

Wenn du dann noch alle 15tsd das Öl tauscht, sollte das halten. Außer die Steuerkette klappert schon.

Wenn du ihm eine kleine Leistungskur gönnen möchtest, tauscht du noch den LMM, Ladelufttempsenor, Ladedrucksensor, check auch die Wassertemperatur.

 

 

Was meinst du damit? Und auf welchen Motor ist das jetzt bezogen?

Auf den N47. Ich hab das bei meinem 318da gemacht...

Nichts machen was nicht muss... Geld beiseite legen für den Nachfolger...

Sachen zu tauschen die nicht kaputt sind ist Nonsens...

Ordentliche inspektion und mal nach rost schauen und gut ist, Kette kannst du auf längung prüfen lassen wenn es dich beruhigt aber sonst würde ich da nicht unnötig Geld für Teile raus werfen die vllt nochmal 100tsd km halten

Aber kann mir einer vielleicht noch erklären warum das erneuern von Sensoren eine leistungskur für das Fahrzeug sein sollte??? Hab ich irgendwas verpasst?

Weil Sensoren altern? Solang das innerhalb der Toleranzen passiert, merkt man den schleichenden Leistungsverlust beim eigenen Auto nicht.

Beispiel LMM: Da siehst du mit Inpa einen Adaptionswert, welcher den Verschleiß angibt. Beim neuen ist dieser auf 0.

Kann jeder tun wie er will. Oder hab ich dir das vorgeschrieben?

Themenstarteram 28. Oktober 2019 um 10:01

Danke für eure Antworten!

Zitat:

@X555 schrieb am 26. Oktober 2019 um 19:03:20 Uhr:

Wichtig sind die Ölwechsel Intervalle! Alle 10-12tkm mit einem ordentlichen Öl sind da schon mal die halbe Miete.Dein DPF wird sich so bei 250tkm melden.

Hier mal ein Tachostand eines 318d aus 2005.

Bei deinem Tachostand bin ich ja zumindest zuversichtlich, dass es noch irgendwie möglich ist diese Art von Dieselmotoren ein bisschen länger zu fahren. Wie hast du das Thema mit AGR und Verkokung gelöst? Gerade auch was DUDH schrieb wegen der Säuberung der Ansaugbrücke. Jetzt wo ich mich mit dem Thema AGR, Drallklappen etc. mal weiter befasst habe, bin ich etwas entsetzt darüber, dass die Hersteller scheinbar nicht mehr für lange Laufleistungen bauen und diesen langsamen Tod in Kauf nehmen. Ich würde mir dann zumindest wünschen, dass die verkokten Bauteile einfach austauschbar und kostengünstig wären. Aber so...

Die Idee mit dem Fahrwerk werde ich auch nochmal weiter verfolgen. Der Tausch des Ölabscheiders erscheint mir auch definitiv sinnvoll.

Ein kleiner Vorteil: Du hast keine Drallklappen. Wenn du halbwegs wissen willst, was in deiner AGR los ist, schraub dem Ladedrucksensor raus. Der sitzt oben auf der ASB. Da siehst du, wie verrotzt der Sensor ist und kannst in die ASB stochern.

Beim N47 kannst du auch den Ölabscheider nur gemeinsam mit dem Ventildeckel tauschen. Wird aber selten kaputt. Bitte nicht M47 und N47 verwechseln. Das sind grundsätzlich verschiedene Motorengenerationen mit verschiedenen Schwächen.

Themenstarteram 15. November 2019 um 9:59

Hallo zusammen, vielen Dank für eure Antworten. Ich habe gestern bei meinem Schrauber die große Inspektion machen lassen. Ergebnis: Alles trocken, Kette rasselt nicht, Dämpfer sehen sehr gut aus und beim elektronischen Auslesen wird noch nicht ein mal der DPF-Füllstand angezeigt was wohl, wie ich verstanden habe, heißt dass er nach 200.000km immer noch unter 50% Füllstand hat. In Summe freut mich das, das Auto hält also hoffentlich noch eine Weile.

Euch eine schöne Woche!

Solche Themen liebe ich immer wieder. :rolleyes:

Eine Wartung für ein langes Autoleben gibt es nicht. Und was soll es bringen, Sensoren vorsorglich zu tauschen? Man tauscht was kaputt geht, und zwar gleich.

Was sollte man machen?

Regelmäßig Ölwechsel, Bremsen, Fahrwerk usw. im Auge behalten,

Motor nicht unnötig treten und wenn, dann nur wenn warm,

wenn etwas kaputt geht, reparieren und keinen Wartungsstau entstehen lassen.

Also im Endeffekt sollte man vernünftig mit dem Fahrzeug umgehen und es in Schuss halten. Mehr kann man nicht machen.

Amen

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