Abgasskandal EA189 - wer hat schon die neue Software?
Hat schon jemand Erfahrungen mit der neuen Software im 2.0 tdi?
Beste Antwort im Thema
Hat wer gestern Abend auf in der ARD diese Reportage über die gesamte Situation mit dieser Abgasmanipulation gesehen ? Der Grüne Herr Trettin hat schon 2003 darüber gesprochen und "wollte etwas unternehmen". Jetzt hat er keine Meinung mehr dazu. Es war allen (!) in der Regierung bekannt, was da abgeht. Krass: BMW hat eine Anweisung zur "AGR-Reduzierung" parat, wenn ein Auto bzw. der Motor schon einmal Probleme mit der Verkokung hatte. Per SW wird dann viel weniger Abgas rückgeführt und die Wolke hintenraus somit wieder sichtbar. Es sind Seilschaften, es ist Lobbyarbeit, es ist Verarsche und Volksverdummung auf oberster Ebene. Antwort BKA darauf angesprochen: "Im Ausnahmefall zum Schutz des Motors ist das zulässig ...". Es ist derzeit nicht nachvollziehbar, bei wie vielen Autos das schon durchgeführt wurde. Das zeigt (mir) doch wieder ganz deutlich, daß das "vorgeschriebene" Update die Tatsachen völlig ignoriert und nur Alibifunktion hat. Der Michel soll sich nach 2-3 Jahren halt schon wieder ein neues Auto kaufen. Ob das dann garantiert wirklich sauberer ist, bleibt doch offen. 🙄
787 Antworten
Der Motor ist für den dauerhaften Betrieb im Update-Modus eben nicht ausgelegt, das war nur für die kurzen Prüfstandsfahrten geplant. Kein Wunder, dass nun ständig Probleme auftreten. Wenn das mit dem Update völlig unproblematisch funktionieren würde, hätte sich die VAG den ganzen Betrug doch sparen können und die Kisten gleich ohne die Schummelsoftware ausliefern können. Haben Sie aber nicht... und jetzt habt ihr den Salat.
War am Freitag mit meinem A6 beim Freundlichen zum 60.000 km Service. Update habe ich abgelehnt, das Servicepaket 24 Monate/40.000 km/ 15 Euro pro Monat wurde mir zuvor angeboten, unterschreiben musste ich nichts, der Service-Berater hat allerdings ein vorgefertigtes "Meldeformular" an Audi geschickt, darauf stehen FIN und aktuelles Kennzeichen und dass das Update nicht durchgeführt wurde. Soweit alles prima 😉
Wem ging es ähnlich? Ich meine mal gehört oder gelesen zu haben, dass Kunden bei Ablehnung des Updates sogar selbst etwas unterschreiben mussten. Was genau soll das denn gewesen sein?
@tetekupe ,war genauso wie bei dir beschrieben bei mir.
Soweit ich weiß, geht das Servicepaket nur mit dem Update!
Ähnliche Themen
Danke für den Hinweis, es ist schon abendteuerlich, wie das jetzt abläuft. Mich würde einmal interressieren, auf welcher Rechtsgrundlage der Audipartner meine Daten wegen Verweigerung des Softwareupdates an den Audi-Konzern weitergeben kann. Ich werde bei der nächsten Durchsicht auf dem Auftrag handschriftlich vermerken, dass ich keine Updates und keinerlei Veränderungen im Bezug des Abgasskandales gemacht haben möchte. Desweiteren wird vermerkt, dass meine personenbezogenen und Fahrzeug-Daten im Zusammenhang mit der Softwareveränderung nicht an Dritte weiter gegeben werden dürfen. Ich glaube, dass ich ein Recht auf Datenschutz habe. Sollte ich von irgend jemand Post bekommen in Bezug auf die Verweigerung, werden es die Anwälte richten müssen.
Ich war 2016 wegen einer Durchsicht beim Freundlichen, da habe ich ihm gesagt, er möchte diese Formulierung im Auftrag niederschreiben, damals ohne Datenschutzerklärung. Nach Rücksprache mit dem Geschäftsführer musste er es ablehnen, obwohl noch gar kein Update für mein Fahrzeug vorhanden war. Habe es dann selber vermerkt.
Die müssen doch denken, wir sind bescheuert. Habe das Teil gekauft und ist mein Eigentum. Muss noch einmal im Kaufvertrag nachlesen, ob ich vielleicht ein Leihfahrzeug bezahlt habe ;-)
Zitat:
@tetekupe schrieb am 26. März 2017 um 14:02:47 Uhr:
War am Freitag mit meinem A6 beim Freundlichen zum 60.000 km Service. Update habe ich abgelehnt, das Servicepaket 24 Monate/40.000 km/ 15 Euro pro Monat wurde mir zuvor angeboten, unterschreiben musste ich nichts, der Service-Berater hat allerdings ein vorgefertigtes "Meldeformular" an Audi geschickt, darauf stehen FIN und aktuelles Kennzeichen und dass das Update nicht durchgeführt wurde. Soweit alles prima 😉Wem ging es ähnlich? Ich meine mal gehört oder gelesen zu haben, dass Kunden bei Ablehnung des Updates sogar selbst etwas unterschreiben mussten. Was genau soll das denn gewesen sein?
Du hast das Servicepaket also angenommen und trotzdem das Update nicht machen lassen? Was genau bedeutet 24 Monate und 40.000 km? Sind es wirklich zwei Durchsichten, die aktuelle 60 tkm und die 90 tkm in zwei Jahren? Kannst du den Vertrag hier mal reinstellen?
Ich habe das Update im November 2016 durchführen lassen und Nichts angeboten bekommen. Leute, die das Update verweigern profitieren trotzdem und die die das Update durchführen lassen haben ohne Information vom Händler haben Pech. Habe nächten Monat die nächste Durchsicht und schau ins Leere, kann nichts nachträglich abschließen. Vor drei Wochen habe ich diesbezüglich den Audikundenservice angeschrien und bis heute keine Antwort erhalten. Eine Nachfrage meinerseits ergab, dass mein Anliegen noch in der Klärung ist.
Das ist für mich alles unverständlich.
frslo
Woran erkenne ich denn, ob er Händler das Update eventuell ohne mein Einverständnis aufgespiel hat?
Wo in VCDS kann ich mir den Firmwarestand anzeigen lassen und welcher müsste es für den 3.0 TDI mit 245PS ohne/mit update sein?
Zitat:
@technoheadXXX schrieb am 26. März 2017 um 17:30:51 Uhr:
Dachte die wären inzwischen auch dabei und nicht nur die kleinsten Motoren?
Betrifft nur USA ->
http://www.auto-news.de/.../...-US-Dieselmodellen-mit-3.0-TDI_id_39486Rein rechtlich betrachtet, läuft dies schon abenteuerlich ab. Sind ja viele Firmenwagen, da juckt es die Nutzer nicht. Aber wie der Hersteller, Gesetzgeber, Behörden mit dem Vorgang umgehen ist schon interessant.
Und das überrascht Dich, dass wenn der Statt etwas will plötzlich geltende Gesetze oder Verträge nicht mehr so wichtig sind?
Könnte ich Dir aus dem Stegreif noch ein paar schöne Beispiele nennen 😉.
@fwcruiser: Danke Dir. Nochmal ein Grund der mir bestätigt, mit der Wahl des 3.0 TDI die richtige Entscheidung getroffen zu haben 😉.
Zitat:
@frslo schrieb am 26. März 2017 um 16:43:16 Uhr:
Zitat:
@tetekupe schrieb am 26. März 2017 um 14:02:47 Uhr:
War am Freitag mit meinem A6 beim Freundlichen zum 60.000 km Service. Update habe ich abgelehnt, das Servicepaket 24 Monate/40.000 km/ 15 Euro pro Monat wurde mir zuvor angeboten, unterschreiben musste ich nichts, der Service-Berater hat allerdings ein vorgefertigtes "Meldeformular" an Audi geschickt, darauf stehen FIN und aktuelles Kennzeichen und dass das Update nicht durchgeführt wurde. Soweit alles prima 😉Wem ging es ähnlich? Ich meine mal gehört oder gelesen zu haben, dass Kunden bei Ablehnung des Updates sogar selbst etwas unterschreiben mussten. Was genau soll das denn gewesen sein?
Du hast das Servicepaket also angenommen und trotzdem das Update nicht machen lassen? Was genau bedeutet 24 Monate und 40.000 km? Sind es wirklich zwei Durchsichten, die aktuelle 60 tkm und die 90 tkm in zwei Jahren? Kannst du den Vertrag hier mal reinstellen?
Ich habe das Update im November 2016 durchführen lassen und Nichts angeboten bekommen. Leute, die das Update verweigern profitieren trotzdem und die die das Update durchführen lassen haben ohne Information vom Händler haben Pech. Habe nächten Monat die nächste Durchsicht und schau ins Leere, kann nichts nachträglich abschließen. Vor drei Wochen habe ich diesbezüglich den Audikundenservice angeschrien und bis heute keine Antwort erhalten. Eine Nachfrage meinerseits ergab, dass mein Anliegen noch in der Klärung ist.
Das ist für mich alles unverständlich.frslo
Hast was falsch verstanden...
Das Servicepaket wurde mir zuvor nur pflichtgemäß angeboten, natürlich um die Akzeptanz des Updates zu fördern. Ich wollte das Update aber auf gar keinen Fall, und na klar hängt das Servicepaket von der Durchführung des Updates ab.
Ich bin auf Audis Peanuts aber nicht angewiesen und mir ist es schnuppe, ob ich bei dem Servicepaket in Zukunft einen niedrigen 3-stelligen Betrag bei der Wartung gespart hätte. Dafür habe ich jetzt immer noch meinen A6 so, wie ich ihn kenne, mit der gleichen Charakteristik wie immer, kein Mehrverbrauch, kein Ruckeln, kein AGR-Schlamassel, keine doofen zeitraubenden zusätzlichen Werkstattaufenthalte etc.
Das Servicepaket hätte schon für die aktuelle 60.000er Inspektion gegolten und für die 90.000er in 24 Monaten, wenn ich nicht mehr als 40.000 km fahren, also 2 volle Inspektionen für insgesamt 360 Euro über 2 Jahre gerechnet. Ist in jedem Fall ein faires Angebot, aber den Preis zahlt man eben mit dem Update, was ich davon halte, ist ja bekannt 😁
Ich versuche das Update so lange wie möglich zu verweigern (zahle und fahre meinen A6 privat!). Irgendwann zwingen Sie uns sowieso über den TÜV (habe ich diesen Monat noch gemacht) oder erpressen uns mit Erlöschen der Betriebserlaubnis.
Wenn es soweit kommt, verkaufe ich den A6 und schaue mir mal den neuen 5er oder die aktuelle E-Klasse an. Audi sieht mich nach dieser Zwangsenteignung nie wieder, das ist so sicher wie das Amen in der Kirche.
Zitat:
@frslo schrieb am 26. März 2017 um 19:38:58 Uhr:
Danke für die Info, tetekupe.
Gern geschehen!