Abenteuerliches Fahrverhalten!
Unter normalen umständen wäre es ja niemals so weit gekommen, das mein 116er im Winterbetrieb auch nur einen Meter bewegt wird.
Aber nachdem mein diesel nun schon 6Tage steht, brauch ich ja irgendein Fortbewegungsmittel.
Also hilft alles nichts- Batterie rein, Motor schnurrt wie ne Katz- raus damit...
Die ganzen blöden Sprüche von Mercedes und Heckschleuder und vor allem das der 116er mit Automatic im Winter unfahrbar sei, hat man irgendwo weit im Hinterkopf verdrängt...
Kalt und nass- so weit so gut.
Aber sobald auch nur ein bischen Schnee oder Eis auf der Straße liegt- die reinste Schleuder!
Das Auto macht alles was es nicht soll, anfahren ist fast unmöglich.
Mir kommt es so vor, als wäre das Auto hinten viel zu leicht, also werd ich es jetzt mal mit ein paar Zementsäcken probieren...
Ist das nur bei meinen so?
Oder haben dieses Problem die 126er/140er auch noch?
20 Antworten
Moin,
Also mit meinem W124 hab ich keine Probleme. Automatik in Eco und Winterreifen ... keine Probleme. Nur in Standard sollte man nicht probieren anzufahren ... dann verliert er den Grip.
MFG Kester
Hallo an alle ! (Neuling )
Meine Erfahrung ist, daß das a und o Winterreifen sind. Mein C126 läßt sich im Winterbetrieb mit Sommerreifen (1 Jahr alte Contis) nicht mehr sinnvoll fahren. Schon bei einem Hauch von Schnee spricht die ASR SOFORT an. D. h. selbst "gekonntes " Gegenlenken, Herausschaukeln, etc. ist einfach unnmöglich, da die Antriebsräder sofort abgebramst werden. Wenn er dann erstmal doch Fahrt aufgenommen hat und es gilt zu bremsen, - ABS hin oder her - schiebt das Schiff einfach weiter. Winter 03/04 hat mich das 2 Kühlergrille (500 Euro) und SFR gekostet (Golf III einfach über die Kreuzung geschoben. Nur leichter Blechschaden. Aber dumm und grob fahrlässig von MIR !!!). Für die Kosten hätte ich Winterreifen aus Edelkautschuk handschnitzen lassen können oder viele Taxifahrten bezahlen können. Dummheit schützt vor Strafe nicht). MIT Winterreifen läßt sich das Fahrzeug gut bewegen. Die Fahrweise muß natürlich trotzdem angepaßt sein.
Auch wenn mei A6 Avant (Bj. 05/03) gegen den Benz eine Hoppelkiste ist (für die Multitronic gehört ohnehin das standgerichtliche Verfahren) zeigt sich bei Nässe und im Winter jedoch eine fraglose Überlegenheit (ESP ist hier ein echter Fortschritt).
Allein die ASR spricht hier viel, viel schneller an (kaum merklich), als beim 126er, wo die Verzögerung deutlich zeitversetzt erfolgt.
Mein Empfehlung: Wer den 126er im Winter fahren MUSS oder will: Winterreifen ! Der Unterschied ist riesig.
(Bin verschiedene BMW E23 & E34 gefahren. Auch hier dasselbe. Der 126er und BMW haben zum Heckantrieb auch 50/50 bzw. 60/40 Verteilung v/h. Dieses macht die Freude am fahren - erkauft um die Nachteile bei Nässe. Unschlagbar empfinde ich das typische Benz Verhalten, daß man - wenn das Heck auszubrechen droht - einfach den Fuß vom Gas nimmt - ohne zu bremsen - und schwupp! er fährt wieder wie auf Schienen)
Hier im Norden (HH) haben wir so selten Schnee, daß es wirtschaftlich sinnvoller ist, ne Taxi zu nehmen oder RyanAir zu buchen, als für die paar Tage mit weniger als 8° C Wintzerreifen zu ordern.
Aber wie gesagt - wenn man's nicht lassen kann, sein Schiff auch dann zu fahren: Winterreifen.
Also ich kann meinen 126er im Winter nur loben... War mein erster Winter mit dem Auto...
Wenn man die Geschwindigkeit dem Wetter anpasst.... kein Problem....!!!
Zweimal, muss ich zugeben, bin auch ich zu schnell bei glatter Fahrbahn in die Kurve gefahren... zuerst wollt er einfach weiter gerade aus, aber dann hat er blitzschnell reagiert und alles war wunderbar...
Dem 126er sei Dank...!
Hi!
Ich kann die meisten 126er-Erfahrungen nur bestätigen. Mein 500er, Bj. 88, Winterreifen (nicht mehr die neuesten) ist im Großen und ganzen sehr gutmütig. Das ASR hat zwar viel zu tun, doch ausbrechen tut er damit nie. Bin sogar mal auf eine großen Parkplatz gefahren mit festgefahrener Schneedecke:
Wenn man mit ca. 30 KMh einlenken will fährt er gerad aus, als würde man nichts machen. Und auch das ABS ist mit den 1,8 Tonnen überfordert. Aber ein Ausbrechen oder Querstehen konnte ich beim besten Willen nicht erreichen. Das ASR greift beim Gas-geben etwas "gemütlich" ein, aber es erfüllt seinen Zweck einwandfrei.
Ohne ASR will ich die schwere, 230 PS Starke, heckgetriebene Kiste nicht im Winter fahren!!!
Jedoch war ich mal vorwärts in eine leicht nach vorne abschüssige Parklücke eingeparkt und hatte die Hinterreifen auf schnee stehen. Ohne Leute, die mich angeschoben haben wäre ich nicht mehr raus gekommen. *gg*.
Jetzt noch zu unserem W124 250D, Handschaltung:
Bei Diesem Auto kann ich nur bestätigen, dass, falls Das Heck tatsäcklich kommt, es genügt, den Fuss kurz vom Gas zu nehmen und der Wagen fängt sich sofort wieder ein. Ein weiterer Aspekt ist die Untermotorisierung. Wenn man im 1. Gang es sachte angehen lässt, und früh in den 2. Gang schaltet ist man auf der sicheren Seite. Denn bei niedrigen Touren ist der 250er so mies in der Beschleunigung, dass man das Gaspedal sogar durchtreten kann und es schon verdammt glatt sein müsste, dass man durchdrehende Reifen hat. Fast schon ein "Gratis-ASR". *gg*. Also im Winter lieber etwas untertourig fahren.
MFG, Dr. Benz!
Ähnliche Themen
ja das stimmt, mit dem diesel hab ich überhaupt keine probleme!
die geringe leistung im unteren bereich, und dazu noch der gasgestängedämpfer, der verhindert das man auch ja nicht zu schnell vom fleck kommt, -perfekt!
da wird der 190er zur schneefräse!
Hallo,
ihr müsstet mal im Winter smart fahren, da sind unbeabsichtigte 360-Grad Drehungen nichts besonderes. Ich denke, dagegen ist das Fahrverhalten eines W 126 bei Schnee Gold wert. 😉
Fahre dieses Auto zum glück nur zeitweise.
Gruß Bert