A4 B7 2.0 TDI - schwarzer Ruß beim Gas geben, Leistungsverlust, erhöhter Kraftstoffverbrauch

Audi A4 B7/8E

Hallo,

Vorab: Ich bin relativ neu hier und habe auch die Suche benutzt.

Mein Problem: Ich kann normal fahren, aber sobald ich mal etwas mehr Leistung verlange, also mehr Gas gebe, fängt mein AUDI sehr stark an schwarzen Ruß auszustoßen. Meine Werkstatt des Vertrauens konnte auch nichts feststellen, was mich schon wundert. Vielleicht haben sie nicht, die notwendigen Geräte dazu.

Gewechselt wurden bisher: DPF, AGR, Luftmengenmesser, Differenzdrucksensor

Es hat bis dato nichts gebracht. Wo kann das Problem liegen? Kann es sein, das die Einstellungen in der Software falsch sind? Es scheint ja, das es zu keiner richtigen Verbrennung kommt. Wie merke ich, das evtl. der Turbo defekt ist?

Ich würde mich über eure hilfreichen Antworten freuen, bevor ich doch zur Audi-Werkstatt muss. Dort sind die Stundensätze aber doch sehr hoch. Was kostet es denn, wenn man in einer AUDI-Fachwerkstatt eine Diagnose machen lässt?

Danke vorab, für alle Antworten.

73 Antworten

Ach. So ist das halt wenn die Einspritzmenge hochgeht.

Also die PDE, sprich die Düsen sind verkokst?

Wenn deine PDE verkokst sind, sollte dein Auto erstmal zur kalten Entziehung eingewiesen werden 😁

Deine PDE sind defekt, zumindestens eine davon. Mittels VCDS auslesen welche betroffen ist und diese wechseln!

Abweichung Zyl 1-4 checken und wenn da eine >+2,5 hat ist der Zylinder dein Kandidat.
PS: eine neue PDE kostet 520€

@Andy B7 Der Titel führt etwas in die Irre, der TE fährt offenbar keinen 2.5er TDI, wenn ich das richtig verstanden habe...

@webriser Schon mal den Ladedruck geloggt, also während der Fahrt auf der Bahn? Auch mal bei Vollbeschleunigung oder vmax? Wobei vmax-Fahrten vielleicht doch nicht so gesund für den Motor sind, wenn tatsächlich ein PDE zu viel Sprit reindrückt.

Ähnliche Themen

Stimmt, steht auch in seinem Profil. Ich ändere das mal schnell. Danke für den Hinweis.

Hallo Leute, heute ist mir das passiert, was ich keinem wünsche.
Beim Einsetzen der überholten PDEs ist mir eine Kontermutter in das Kurbelwellengehäuse gefallen.
Nach unzähligen Versuchen mit Magnet, Ölablass und Demontage des Ölstandsensors weiß ich jetzt nicht weiter.
Hat jemand vielleicht noch ein Plan?

Da wird dir wohl nix übrig bleiben, als die Ölwanne abzuschrauben. Die hängt bestimmt am Magnet auf dem Boden der Ölwanne. Normerweise geht das Öl beim Ansaugen vor dem Motor durch das Ölsieb und den Ölfilter. Aber ich würde so auch nicht rumfahren.

Wo liegt der Magnet auf dem Boden? Eine richtig waagerechte Fläche hat der Boden der Ölwanne ja nicht. Wir sind ja auch von unten mit einem Magneten rein. Aber schon mal gut, das es anscheinend einen Bodenmagneten in der Wanne gibt.

Ist es sehr kompliziert, die Ölwanne zu demontieren? Da ist doch ein Querträger vor.

Durch welche Öffnung ist die Mutter reingefallen? Mir fehlt gerade ein zutreffendes Bild. Durch den Zylinder kanns ja nicht gefallen sein, da ist ja der Kolben im Weg...

In die Öffnung in der Mitte. Wenn du vor dem Motor stehst rechts im Kurbelwellengehäuse

Fände es auch unseriös, zu sagen, dass Du so bedenkenlos fahren könntest. Wenn die Mutter tatsächlich in der Wanne liegt, kann ich mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass die aufgewirbelt und in die Ölpumpenansaugwege kommen sollte.

Ist denn auch sicher, dass die Mutter unten in der Wanne angekommen ist? Hilft wahrscheinlich wirklich nur, die Wanne zu öffnen... 🙁

So einfach ist das leider nicht, die Ölwanne abzunehmen. Die Vorderachse muss abgelassen werden. Ne Bühne wäre dazu also nicht verkehrt. 🙁

Also wir haben die Mutter nicht gefunden, obwohl wir wirklich stundenlang mit Magnet gesucht haben.
Wir haben dann vorsichtig mit Hand die Kurbelwelle gedreht. Dann hat es sich so angehört, das etwas heruntergefallen ist. Nach weiteren Drehungen konnte keine Behinderung festgestellt werden.
Nun steht die Frage bei mir: Öl raufmachen und starten oder nicht?
Oder doch lieber in die Werkstatt und die Ölwanne abnehmen und die Mutter suchen lassen.

Eigentlich dürfte nichts passieren, da die Mutter ja anscheinend nicht mehr irgendwo auf der Kurbelwelle liegt. In den Zylinder kann sie durch einen Ölablasskanal ja nicht gelangen. Oder sehe ich das falsch?

Wenn du dir sicher bist, dass alles ok ist, dann mach das so. Wir können das als Außenstehende nicht gut beurteilen. In der Ölansaugung ist erstmal das Ölsieb und dann der Ölfilter dazwischen. Dahingehend dürfte also eigentlich nichts passieren. Aber diese Aussage ist natürlich ohne jegliche Gewähr! Du kannst nicht von uns verlangen, dass wir sagen "Ja starte den Motor, wird schon nix passieren. Die Mutter hängt mit Sicherheit am Magnet in der Wanne." Das ist jetzt deine Entscheidung und das Risiko musst du selbst tragen. 😉 Du verstehst das sicher...

Bin mir ziemlich sicher, dass die Ölwanne keine Magnetfläche hat. Wenn die Mutter wirklich in der Wanne liegt, kann eigentlich nichts passieren. Da das aber nicht 100% sicher ist, würd ich mir das gut überlegen.
Kann man durch Schläge auf die Ölwanne die Mutter eventuell scheppern hören?

Deine Antwort
Ähnliche Themen