A4 B7 2.0 TDI - Ladedruckregelung-Regelgrenze unterschritten/ P0299 / TDI 125KW
Guten Tag 🙂
In letzter Zeit hat der Wagen nicht mehr die Leistung, wie er sie vorher hatte.
Die PD-Elemente sind auszuschließen, da einige neu Sind.
Der Wagen hat 140.000 KM gelaufen.
Ein Neues AGR Ventil und die N75 Dose wurden auch schon verbaut.
Ab und an ist ein leichtes Pfeiffen des Turbos beim anfahren zu hören...
Kann es am DPF liegen? Bin mir leider nicht sicher ob einer verbaut ist, weil der Händler es damals verneint hat.
Wie finde ich heraus ob einer verbaut ist?
Sonst die üblichen Symptome, wie man sie von der Fehlermeldung kennt.
Grüße as90
Beste Antwort im Thema
6.1.1 Kein Unterdruck an der Membrandose vorhanden
Wenn kein oder kaum Unterdruck anliegt, ist ein Loch in einem der Unterdruckschläuche oder ein defekter Wandler die wahrscheinlichste Ursache. Dazu sollten alle Unterdruckschläuche hinter dem Motor und auch der zum Vakuumspeicher vor dem Motor führende Schlauch eingehend geprüft werden. Leider liegen die Schläuche teilweise hinter einem Wärmeschutzblech. Die Demontage des Bleches und der Tausch des Druckwandlers ist in einem separaten Artikel in der Knowledge-Base beschrieben. Sind die Schläuche unversehrt, sollte der unterste Schlauch am elektro-pneumatischen Wandler abgezogen werden um zu prüfen, ob dort Unterdruck anliegt. Liegt dort Unterdruck an, ist vermutlich der Wandler defekt.
6.1.2 Unterdruck an der Membrandose vorhanden
In diesem sollten zunächst die Druckschläuche von der Verdichter-Seite des Turboladers zum Ladeluftkühler und zurück sorgsam überprüft werden. Um einen undichten Luftschlauch zu finden, ist es sinnvoll, dass eine zweite Person den Motor auf eine Drehzahl zwischen 2500 und 3500 U/min bringt. Wenn einer der Druckschläuche undicht ist, kann man die entweichende Luft eventuell zischen hören oder man spürt sie mit der Hand während man die Schläuche abtastet.
298 Antworten
Unterdruck Schläuche können dicht sein, aber gleichzeitig, wie es bei mir war, haben sie sich fest gesogen sobald den Unterdruck kam. Danach kam natürlich den Notlauf und Leistungsverlust.
Zitat:
@Thomas6486 schrieb am 3. August 2017 um 17:48:32 Uhr:
Im Standgas liegt an der Leitung die zur Unterdruckdose geht auch KEIN VAKUUM an, die Zuleitung bis zum Magnetventil(?) steht unter Vakuum aber dahinter ist Atmosphäre. Muss das Ventil im Standgas schon durschschalten?
Im Standgas muß die Dose per Unterdruck angezogen werden. Wenn bei der direkten Zuleitung Normaldruck herrscht und vor dem Magnetventil nicht, dann ist das betreffende Magnetventil wohl kaputt.
Von einer Sicherung weiß ich nichts.
Grüße Klaus
Hey wie sieht es mit druckwandler aus ist er noch im tackt???
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Habe das Auto jetzt zur Überprüfung bei meinem Mech, sobald ich ein Ergebnis habe, werde ich es posten.
Vielen Dank euch allen soweit! :-)
Also es war das AGR-Ventil. Es wurde ausgebaut und gereinigt, ist zwar nicht wie 100% neu aber er läuft wieder absolut zufriedenstellend!
Also ich weiß nicht mal wo mein AGR genau liegt, so oft mache ich es sauber. Solange sich sein Ventil noch anständig öffnen und schließen kann fasse ich das Teil gar nicht an. Alle 10t km? Was soll da dann schon zu sein? Frisst das Auto massig Öl? Oder wo kommt die ganze Ölkohle her? Vielleicht sollte man dann eher mal das Problem angehen?
Ölkohle = Abgase die zurück geführt werden + motordämpfe.
Bei meinem kurzstreckenfahrzeug mache ich AGR auch nach ca. 10tkm sauber. Zu ist er nicht, aber genügend Dreck drin.
Das Problem ist, ein "stotterndes" AGR führt dazu, dass der Motor auch "stotternd" Luft ergänzend ansaugt und sich daher das Gemisch ständig ändert. Was den Regelkreis der Lambdaregelung leider in den Wahnsinn treibt.
Externe AGRs siffen halt zu, egal ob Diesel oder Benziner. Ich weiss wie mein ehemaliger Opel-Benziner ausgesehen hat. Der Motor war auch für den US Markt mit seinen strengeren Abgasnormen vorgesehen und hatte ein AGR. Die Drosselklappeneinheit sah durch Ölnebelkondensat und Partikel aus wie ein vollgekotzter Aschenbecher. Glücklicherweise war dieses System sehr leicht zu putzen - zwei Schrauben und eine Schelle, schon konnte man saubermachen.
Hallo zusammen
Gestern blinkendes Glühsymbol mit dem Hinweis Motorstörung Werkstatt aufsuchen und Leistungsverlust. Nach Neustart wieder normale Leistung. Bei vorsichtiger Fahrweise kommt keine weitere Fehlermeldung. Sobald eine starke Steigung kommt ist der Fehler wieder da.
Auslesen zeigt folgenden Fehler:
000665 – Ladedruckregelung
P0299 – 000 – Regelgrenze unterschritten
220.000 KM
Folgendes habe ich geprüft:
Nach Motorstart bewegt sich das VTG Gestänge.
Am Unterdruckschlauch der auf die Druckdose am Turbo geht liegt Unterdruck vom Magnetventil an. Hiernach habe ich diesen Unterdruckschlauch von der Druckdose abgezogen und Testweise ein Stück Schlauch an die Druckdose gesteckt und über den Mund unterdruckt erzeugt. Es lässt sich kein Unterdruck erzeugen.
Wer kann mir bei meinen Fragen weiterhelfen???
Ist die Druckdose defekt oder reicht der erzeugte Unterdruck nicht aus?
Wenn die Druckdose defekt ist, fährt das VTG Gestänge trotzdem aus?
Grüße
Michael
Da ist deine Lunge etwas zu schwach) um genügend unter Druck zu erzeugen.
Ob die dose undicht ist könnte man grob mal kontrollieren.
Schlauch runter
Vtg Stange reindrücken
Mit Finger noch an der dose zu halten
Stange loslassen.
Die geht etwas zurück und dann soll die stehen bleiben.
😁 Der Finger-Trick ist gut! Gefällt mir.
Aber das sind die wahrscheinlichsten Defekte bei diesem Fehlerbild. Also entweder die VTG direkt (dabei muss die nicht mal wirklich defekt sein... Reicht schon, wenn sie durch Verkokung etwas verzögert reagiert), oder eben deren Ansteuerung, die Druckdose.